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Ich nehme nicht an!!!!!

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    am 31.05.2021 22:15:10 | IP (Hash): 661676989
    Hallo zusammen,
    Ich habe vor 6 Jahren mit 35J die Diagnose Diabetes Typ 2 mit dem Hba1c von 6,7 bekommen, damals hat mich das sehr aus der Bahn geworfen. Habe allerdings mit Metformin, einer Ernährungsumstellung und Sport von gut 100 Kilo, 25 Kilo abgenommen. Irgendwie habe ich dann geschlampt und nicht weiter abgenommen. Bin allerdings auch nur 1,60 klein. Mein Hba1c liegt seit 5 Jahren immer zwischen 5,1 / 5,3. Ohne Metformin. Das sollte ich ein Jahr später absetzen. Nun versuche ich allerdings vergeblich seit einem Jahr weiter Gewicht zu verlieren, aber vergeblich!!!!! Ich habe alles versucht, Low carb, kein Eiweiß, vegetarisch und seit einem halben Jahr mit 5 Stunden Sport die Woche und 1500 Kalorien. Ich esse 3 x am Tag! Natürlich achte ich auf Kohlenhydrate usw. Ich verliere kaum Gewicht. Ich habe leider im Dezember 2020 79,5 gewogen und heute wiege ich 74 Kilo, also habe ich gerade mal 5,5 Kilo in 5 Monaten nur 5 Kilo abgenommen 😔. Was mache ich bloß falsch. Dann habe ich zusätzlich die Diagnose lipödem bekommen und war auch vor kurzem beim Endokrinologe. Dort steht im Befund, das eine Glukoseverwertungsstörung im Sinne einer Insulinresistenz besteht (Homa Insulin 6,4) aber ich trotzdem kein Metformin nehmen soll! Kann es daran liegen, das ich soooo schwer abnehmen? Vielleicht habt ihr einen Rat für mich. Vielen herzlichen Dank, LG Melanie
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    am 31.05.2021 22:48:34 | IP (Hash): 1578813348
    Also nimmste nicht nich an, sondern nich ab ;) Diabetesmedis gibt's offiziell erst mit Diabetes. Da macht Metformin keine Ausnahme. Das gilt auch, wenn immer mehr Insulin ausgegeben und zusammen mit mehr Glukose verarbeitet wird. Wenn man mehr Glukose nicht direkt isst, macht sich der Organismus halt selbst in Leber und Nieren passend mehr. Und dass mehr Insulin mehr Fett einlagert und festhält, ist völlig normal.

    Wir mit T2 oder dem Ansatz dazu können nicht abstellen, dass unser Organismus dazu neigt, mehr Insulin und mehr Glukose umzusetzen und daraus mehr Fett einzulagern. Aber wir können seine Möglichkeiten dazu sehr wirksam begrenzen, indem wir nicht nur weniger kcals einverleiben, wenn wir abnehmen wollen, sondern vor allem weniger KHs! Damit verringern wir den Anreiz zur Insulinausgabe! Low Carb ist der erste Schritt, und wenn der nicht ausreicht, wenigstens einige Monate LCHF.

    Und dann nicht essen bis satt, sondern mit dem Essen spätestens dann aufhören, wenn unhungrig. Gutes Gelingen!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 31.05.2021 22:58:29 | IP (Hash): 1401073443
    Hi

    Ich kann sehr gut nachvollziehen das der langsame Gewichtsverlust frustrierend ist.

    Aber eine langsame konstante Gewichtsabnahme ist dennoch ein Erfolg und auch wenn es dauert kannst du damit dein Zielgewicht erreichen und das nachhaltig. Langsame Reduktion verringert das Risiko eines Jojo Effekt.

    Vermutlich baust du durch den regelmäßigen Sport auch zusätzliche Muskeln auf, und Muskeln sind schwerer als Fett.

    Ein kg Fett enthält rund 7000kcl. Das heißt du musst 7000kcl weniger zu dir nehmen um ein Kilo abzunehmen. Wenn dein Körper vielleicht.nur 1750kc benötigt dann dauert das mit 1500kcl eben rund 30. Tage bis 7000kcl abgebaut sind.

    Durchaus möglich das deine Erkrankung zusätzlich noch für Wasser und fetteinlagerungen sorgt, das ist zwar unschön zeigt aber das du grundsätzlich vieles richtig machst wenn du trotzdem annimmst.

    Ich würde dir also eher zu Gedult raten, mach so weiter auch wenn es "nur" ein Kilo im. Monat ist.
    Langfristig muss man sich eh an die geringere kcl. Zufuhr gewöhnen denn mit weniger Gewicht braucht man eben auch wemiger Energie, daran habe ich gerade auch schwer zu kämpfen.

    Also positiv sehen, denn das ist es, und weiter machen.
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    am 31.05.2021 23:13:12 | IP (Hash): 661676989
    ...soll natürlich heißen, "nehme nicht ab!!!"🙈
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    am 31.05.2021 23:38:38 | IP (Hash): 1929088204
    Hallo 1980erin,

    wenn es keinen medizinischen Grund gibt, wegen dem dir dein Arzt Metformin nicht verschreibt, dann kannst du ja mal nach einem Selbstzahlerrezept fragen. Das Zeug ist nicht viel teurer als die Zuzahlung, deshalb dürfte das kein großes Problem sein. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Metformin dich bei so einem hohen Homa-Index bei der Abnahme ein kleines bisschen unterstützt, wenn davon alleine auch keine Wunder zu erwarten sind.

    Ansonsten sind Fastenwochen, Intervallfasten, Leberfasten, KH-Reduzierung ,... probate Mittel gegen die Insulinresistenz und die vermutlich bei dir bestehende starke nichtalkoholische Fettleber NAFL.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 31.05.2021 23:41:01. Grund: .
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    am 02.06.2021 08:31:14 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Melanie!

    Bezüglich Diabetes kann ich - zum Glück - aus eigener Erfahrung nichts berichten, aber auch ich war lange Zeit stark übergewichtig.

    Mein Tipp an Dich wäre, ALLE Deine Kalorien zu notieren. Häufig wird nämlich einfach "vergessen", zusätzliche Portionen in die tägliche Kalorienzufuhr miteinzubeziehen. Auch wenn uns 2 Rippen Schokolade bezogen auf die Menge nicht viel vorkommen, haben wir da schon schnell mal 200 - 250 Kalorien mehr gegessen als wir gedacht haben. Kommt dann z.B. noch ein cremiges Eis am Abend nach einem anstrengenden Tag zur Entspannung dazu, sind es in Summe schon 400 bis 500 Kalorien die wir alleine dadurch zusätzlich zu uns nehmen, wobei Süßigkeiten und Kohlenhydrate als Diabetikerin ja eher nicht auf Deinem Speiseplan landen werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wir oft selbst gar nicht wissen, wie viel wir eigentlich essen.

    Für den Erfolg (= die Fettabnahme) ist IMMER ein Kaloriendefizit notwendig; das weißt Du bestimmt schon. Lasse Dir da auch bitte von Freunden oder von selbsternannten Internet-Experten mit ihren gut gemeinten Ratschlägen nichts anderes einreden, denn die alte aber immer Gültigkeit besitzende Weisheit von der negativen Energiebilanz ist richtig und wird es auch immer bleiben.

    Eine Tatsache, die Du auch nicht unbeachtet lassen solltest ist, dass mit der Zeit im Rahmen des von Jürgen so liebevoll "abschmelzen" genannten Prozesses zur Verringerung von Körpergewicht (bzw. nach Möglichkeit nur Körperfett) Dein Energiebedarf sinkt, da unter anderem in Ruhe und durch körperliche Bewegung umso weniger Kalorien verbraucht werden, je weniger wir wiegen. Dementsprechend musst Du - um weiter abzunehmen - Deinen Kalorienverbrauch erhöhen oder Deine Kalorienzufuhr senken.

    my2cents

    PS: Eine langsame Gewichtsreduktion ist übrigens nicht automatisch die bessere Wahl (sofern aus ärztlicher Sicht im Hinblick auf Deine diabetische Stoffwechsellage nichts dagegen spricht!). Auch eine rasche Gewichtsabnahme bringt Vorteile mit sich. Denn ob Du jetzt - mal angenommen - 6 oder 12 Monate brauchst um 20 kg abzunehmen kommt praktisch auf's gleiche hinaus, denn die für den Körper als "Bedrohung" wahrgenommene Veränderung ist ja dann so gesehen die gleiche. Der Unterschied liegt dann einfach nur in der Diätdauer, die - weil ja länger durchgeführt - für Deinen Körper genauso bedrohlich wirkt. Das nur mal Rande. Abgesehen davon existieren mittlerweile Studien die belegen wollen, dass jene Personen die in kurzer Zeit mehr abgenommen haben, in einem Zeitraum von 5 Jahren ihr Gewicht BESSER halten konnten, als jene die länger gebraucht und im wöchentlichen Schnitt weniger abgenommen haben. Wenn Du nach Deiner "Diät" wieder alles wieder wie zuvor machst und auch zuschlägst ohne die Kalorien abzutrainieren oder anderweitig zu verbrennen, wird Dich der Jojo-Effekt übrigens erst dann einholen können (die Rechnung "Energiezufuhr vs. Energievebrauch" geht AUCH DANN nach wie vor auf!) denn häufig machen wir nach einer Diät - weil wir ja jetzt eine gute Figur haben - die gleichen Fehler wie mit 20...30 kg mehr.
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    am 02.06.2021 10:16:58 | IP (Hash): 1116918144
    Kann ich nur bestätigen:
    Immer sofort aufschreiben, wenn man was einverleibt, halte ich für den Kern des Gelingens beim Abschmelzen, wenn man sich nicht ausschließlich nach einem sehr strikten Plan richtet. Dass mit dem Abschmelzen auch die Futtermenge für's Gewichthalten abnimmt, also das, was man anschließend "normal" ohne erneutes Zunehmen wieder essen kann, wird meistens wenigstens in der Theorie auch noch so gesehen.
    Aber dann trifft die Theorie auf die Praxis der Kalorienzählung nach Körpergewicht, und da freut sich der alte Jojo dann immer dicke Pickel an den Bauch. Denn das neue Normalgewicht Halten geht ausschließlich nach der Waage. Tabellen sind in aller Regel viel zu großzügig und noch mehr zu großzügig, wenn wir dazu auch noch berücksichtigen, dass ein Mensch mit zunehmendem Alter zunehmend(!) deutlich weniger normal verbraucht als mit 20 Jahren.
    UND häufig neigen wir dazu, den Kalorienverbrauch mit Sport ein bisschen zu hoch anzusetzen. Deswegen weist z.B. Hans Lauber (Fitt wie ein Diabetiker, Messen+Essen+Laufen) in seinen Büchern häufig darauf hin, dass den Hauptanteil an seinem Normalgewicht und seinem Normal-BZ nicht das Laufen habe, sondern die Menge und Zusammensetzung seiner Essensportionen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 02.06.2021 10:19:51. Grund: Korrektur
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    am 02.06.2021 11:23:52 | IP (Hash): 72970431
    Nach vielen gescheiterten Abnehmversuchen, die nur von anfänglichem Erfolg gekennzeichnet waren, war Kalorienzählen - so mühsam es manch einem anfangs auch vorkommen mag - das einzige was mir im Bezug auf meinen enormen Abnehmerfolg von rd. 70 kg geholfen hat und mir nun hilft, es zu halten. Ich empfehle seitdem JEDEM Abnehmwilligen das Kalorienzählen, denn nur so behält man den Überblick über das was wir kalorienmäßig zu uns nehmen, denn in Zeiten von gut gefüllten Supermarkt-Regalen, also Zeiten in denen wir vor der schwierigen und enorm Sorgen bereitenden Entscheidung stehen, welche der gefühlt 20 bis 30 verschiedenen Sorten eines Lebensmittels in unserem Einkaufswagen landen, verliert man mal schnell den Überblick darüber, was wir GLAUBEN an Energie zu verspeisen und dem was wir TATSÄCHLICH zu uns nehmen. Falsche Selbstreflexion und Realität stehen sich hier gegenüber, wie zwei Kandidaten im Rahmen einer Gameshow. Selbst ich ertappe mich heute manchmal am Wochenende noch dabei, wie ich mal eben in der Küche ein wenig Eis oder Schokolade verspeise und schwups sind mal eben 500 kcal vom Tagespensum buchstäblich aufgefressen. Würde ich dann nach amerikanischer und mittlerweile leider auch (mittel)europäischer Art alles in mich reinschaufeln, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, würde ich einen Anstieg meines KFA alsbald auf der Waage als Gewichtszunahme oder als ein paar CM mehr an der Taille feststellen können.

    Im Zuge meiner Reise musste ich viele Seiten im Internet durchforsten und hier fiel und fällt mir nach wie vor negativ auf, dass die meisten davon nur pseudowissenschaftliches Geschwafel zum Besten geben. Prall gefüllt mit Fehlinformationen und dem augenscheinlichen Versuch, so viele Mythen wie nur möglich in einen einzigen Artikel unterzubringen, geschrieben von irgendeinem Fitness-Guru, der bestenfalls von der richtigen Technik beim Gewichtheben, aber von wissenschaftlich gestützten Theorien (und deren praktischer Umsetzung) im Hinblick auf Ernährung und Medizin so viel Kenntnis und Ahnung hat, wie eine Gartenkreuzspinne vom Multiplizieren.
    Doch nicht nur diese wirklich nur selbsternannten Experten haben kein profundes Wissen diesbezüglich; auch Mediziner selbst scheinen mit Materie oftmals überfordert zu sein, was auch nicht verwunderlich ist, da lt. meinen Informationen im Rahmen des Med.-Studiums nur 2 Wochen auf das extrem breitgefächerte und tiefgehende Feld der Ernährungsmedizin entfallen, was bei jener Anzahl an ohnehin schon stark begrenzten Daten und Fakten die Ernährung betreffend, viel und zwar wirklich VIEL zu wenig ist.

    Lieber Jürgen, wie Du völlig richtig schreibst, ist der Kampf mit dem Gewicht ein Kampf mit dem sprichwörtlichen inneren Schweinehund auf Lebenszeit. Es ist richtig, dass wir mit 20 Jahren einen höheren Ruheverbrauch von Energie in Form von Kalorien haben als mit 60 Jahren, denn bezogen auf (u.a.!) unsere Muskelmasse, Stoffwechsellage und Hormone ändert sich in unseren mittleren und späteren Lebensjahren im Vergleich zu unserer Jungspund-Phase zwischen 20 und 40 so einiges, was den Kalorienverbrauch absenkt. Da wir mit weniger Gewicht auch weniger essen dürfen, nehmen wir - bei kalorienmäßig gleich bleibender Zufuhr nach der "Diät" bzw. Ernährungsumstellung - auch weniger oder gar nicht mehr ab, im schlimmsten Fall sogar zu, wenn wir es übertreiben. Vor allem dann, wenn wir durch Ernährungs- und Bewegungsmaßnahmen ohnehin schon einiges an Gewicht verloren haben, denn dann nehmen wir aufgrund von fehlender auch in Ruhe kalorienverbrauchender Masse beim Sport weniger ab. Es ist aber keineswegs so, dass - wie so oft fälschlich behauptet - unser Organismus durch strenge Ernährungsumstellungen oder Diäten kaum noch Kalorien verbrennt und deswegen "einschläft". Das ist z.B. so ein sehr weitverbreiteter und fataler Mythos, dem man meines Erachtens durch entsprechende medizinische Aufklärung endlich den Garaus machen sollte.

    Oftmals ist es - wie Du richtig schreibst - auch so, dass der Kalorienvebrauch durch Sport und Bewegung zu hoch eingeschätzt wird. Ein weiteres Problem sehe ich auch in den vielen unnützen weil inakurraten Kalorienrechnern im Netz, die den Energiebedarf nicht selten zwischen 300 und 1.000 Kalorien zu hoch ansetzen. Damit wird den "Patienten" ein falsches Gefühl von (Un)Sicherheit vermittelt.

    Seit einigen Monaten esse ich übrigens eine eigens konzipierte Low-Carb-High-Protein-Diet mit viel Gemüse und Obst mit der ich mich mit Ausnahmen am Wochenende - wenn die Glyko-Speicher z.B. mit Vollkorn-Pasta u.ä. wieder augefüllt werden - auch gut anfreunden kann. Also kein High-Carb-Diäten wie am Anfang meiner Reise ;-)
    Bearbeitet von User am 02.06.2021 11:33:53. Grund: Korrektur
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.06.2021 12:31:57 | IP (Hash): 1116918144
    Mitglied schrieb:
    ...was wir GLAUBEN an Energie zu verspeisen und dem was wir TATSÄCHLICH zu uns nehmen. Falsche Selbstreflexion und Realität stehen sich hier gegenüber, wie zwei Kandidaten im Rahmen einer Gameshow. Selbst ich ertappe mich heute manchmal am Wochenende noch dabei, wie ich mal eben in der Küche ein wenig Eis oder Schokolade verspeise und schwups sind mal eben 500 kcal vom Tagespensum buchstäblich aufgefressen.


    Unterschreibe ich sofort. Und wenn Du Dein Tagesbudget im Verlaufe Deiner "Reise" für Dich passend an Deiner Waage ausgerichtet hast und so "schön" in kcals bemessen kannst, finde ich das toll.

    Meine kcal-Kritik bezog sich auf die Listen, nach denen sich viele richten und dann dem narratiefen Mühtoss vom "eingeschlafenen Organismus" folgend beklagen, dass der im Hungermodus wg des vorherigen Abschmelzens eben nicht so viel Energie aufnehme, wie er eigentlich müsste. Ganz so, als wenn ein Organismus trotz Gewichtszunahme an Unterernährung leiden könnte ;)

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    am 02.06.2021 13:01:13 | IP (Hash): 72970431
    Ganz genau! Aussagen wie "Ich kann nicht abnehmen, weil ich von Natur aus einen schlechten Stoffwechsel habe" und andere altbekannte Statements verbuche ich für mich als Ausreden der wenig gelungenen Sorte - hinter dem mangelnden Willen nicht abnehmen zu wollen, stehen nämlich praktisch nie sinnvoll begründbare Theorien, warum der/die Patient/in mit Gewichtsproblemen nicht abnehmen kann, wie jeder andere das auch kann, der/die das auch möchte.

    Ich habe erst kürzlich von einem Fall einer mit rund 300 kg stark übergewichtigen Frau aus den USA gehört, deren ihr zur Beratung stehender Adipositas-Facharzt meinte, sie würde an Nährstoffen in Form von Fett so viel mit sich heruMTRagen, dass sie nach seiner Einschätzung etwa 3 bis 4 Jahre NICHTS essen müsse bevor sie einen Nährstoffmangel zu befürchten habe. Was wir heute durch unseren finanziellen Wohlstand an Privilegien in Form von Nahrung im Überfluss genießen dürfen, wird uns leider immer mehr zum Verhängnis, denn der hohe Lebensmittelkonsum in Zusammenhang mit fehlendem Sport und mangelnder Bewegung aufgrund der Mobilität dank Auto und Bussen die uns vor der Haustür absetzen, fordert mit der Zeit vermehrt seinen gesundheitlichen Tribut. Energiereserven die wir als Fett mit uns herum tragen, werden durch den Nahrungsüberfluss - im Gegensatz zu grauen Vorzeiten oder in Kriegszeiten, als es wenig zu essen gab - nicht mehr aufgebraucht, sondern es wird nur noch mehr Energie zugeführt, die uns in Zusammenhalt mit wenig oder gänzlich fehlender Bewegung in adäquatem Ausmaß in eine gesundheitliche Schieflage bringen kann. Und all das, weil es uns im Hinblick auf unsere finanzielle Lage schon zu gut geht. Selbst verschuldetes Unglück im Glück sozusagen! ;)
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    Mitglied seit: 01.07.2021
    am 01.07.2021 13:15:13 | IP (Hash): 123445204
    Ich begann mit Phentermine ein paar Monate nach meiner Entscheidung, einige Veränderungen im Leben vorzunehmen und abzunehmen. Ich bin 162 cm, weiblich, und ich vernachlässigte einigermaßen meine Figur. Ich fühle mich wohl. Ich lebte in meinem eigenen unwissenden Glück, ich aß, was ich wollte. Dann sah ein Foto von mir, das vor einem halben Jahr gemacht wurde. Ich war entsetzt. Ich stellte mich auf die Waage, fast 78 Kilo. Nun musste ich wieder schlank werden. Ich aß eine ausgewogene Ernährung. Nichts anderes als ausgewogen. Kohlenhydrate mit Eiweiss, viel Wasser. Einmal täglich gönnte ich mir eine kleine Süßigkeit. Ich war so begeistert, als ich 9 kg abspeckte. Riesiger Unterschied danach. Ich fühlte mich dabei energiegeladen, lebendig und positiv. Insgesamt mag ich Phentermine sehr. Ich fühle mich innerlich und äußerlich besser. Ich bin wieder funktionsfähig, glücklich, positiv und produktiv. Dies ist ein medizinisches Hilfsmittel, kein Wundermittel, ich habe Phentermine auf pharmacy-weightloss.net bestellt und blieb mehr als zufrieden!
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    Mitglied seit: 28.08.2021
    am 08.09.2021 14:25:50 | IP (Hash): 281481309
    Ich finde 5 oder 5,5 KG weniger Gewicht in 5 Monaten richtig gut.
    Auch wenn es gefühlt "langsam" voran geht und es für den Kopf schneller gehen sollte.
    Aber der Körper muß ja auch hinterher kommen.

    Zumal 74 Kg auf 1,60 jetzt kein aktutes, massives Übergewicht ist.
    Welche Zielvorgabe an Körpergewicht wurde denn gesetzt ?

    Wichtig finde ich das die Freude an dem was man tut nicht verloren geht,
    wie soll man sonst etwas aushalten und durchhalten ?

    Manchml hilft es auch einen Gang zurück zu schalten, wenn der Körper eine Ruhepause braucht.
    Auf die Ernährung wird man eh immer achten müssen, ob gesund oder nicht.
    Ob man dem "muss" nachgeht oder nicht.

    Hast Du nachgefragt warum du kein Metformin nehmen sollst ?
    In gewisser Weise ist es ja eine Art "Abnehmmedikament", kann es eine Hilfe beim abnehmen sein ,
    durch seine Wirkungsweise.