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Blutzuckermessgeräte im Krankenhaus

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    am 04.06.2021 18:49:49 | IP (Hash): 288352611
    Hey, wie genau sind die Blutzuckermessgeräte im Krankenhaus? Haben die auch so Abweichungen wie die Geräte zuhause?
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    am 04.06.2021 19:26:08 | IP (Hash): 1721332698
    Vorsicht: nicht die HABEN, sondern die KÖNNEN haben. Ja, in kranken Häusern werden die gleichen Geräte verwendet, wie wir die auch zuhause benutzen.
    Die weit überwiegende Mehrzahl dieser Geräte hat gar nicht so große Messtoleranzen, wie häufig behauptet wird. Und wenn Du mit dem selben Gerät zur selben Zeit an einem Finger 85 mg/dl misst und am anderen 90 oder 80, also eine Abweichung von 5 mg/dl, hat das nix mit der Ungenauigkeit am Gerät zu tun, sondern mit der durchaus schwankenden Zusammensetzung unseres Blutes.

    Aber warum fragst Du? Hast Du dort einen unerwartet hohen oder tiefen Wert gemessen bekommen?

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 04.06.2021 19:47:59 | IP (Hash): 288352611
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vorsicht: nicht die HABEN, sondern die KÖNNEN haben. Ja, in kranken Häusern werden die gleichen Geräte verwendet, wie wir die auch zuhause benutzen.
    Die weit überwiegende Mehrzahl dieser Geräte hat gar nicht so große Messtoleranzen, wie häufig behauptet wird. Und wenn Du mit dem selben Gerät zur selben Zeit an einem Finger 85 mg/dl misst und am anderen 90 oder 80, also eine Abweichung von 5 mg/dl, hat das nix mit der Ungenauigkeit am Gerät zu tun, sondern mit der durchaus schwankenden Zusammensetzung unseres Blutes.

    Aber warum fragst Du? Hast Du dort einen unerwartet hohen oder tiefen Wert gemessen bekommen?

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    Ich habe des Öfteren hier sehr niedrige Werte vor dem Essen und das kenn ich von zuhause gar nicht, messe gleich einmal gegen, damit ich schauen kann ob mein Gerät vielleicht zu ungenau ist.
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    am 04.06.2021 19:53:42 | IP (Hash): 288352611
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vorsicht: nicht die HABEN, sondern die KÖNNEN haben. Ja, in kranken Häusern werden die gleichen Geräte verwendet, wie wir die auch zuhause benutzen.
    Die weit überwiegende Mehrzahl dieser Geräte hat gar nicht so große Messtoleranzen, wie häufig behauptet wird. Und wenn Du mit dem selben Gerät zur selben Zeit an einem Finger 85 mg/dl misst und am anderen 90 oder 80, also eine Abweichung von 5 mg/dl, hat das nix mit der Ungenauigkeit am Gerät zu tun, sondern mit der durchaus schwankenden Zusammensetzung unseres Blutes.

    Aber warum fragst Du? Hast Du dort einen unerwartet hohen oder tiefen Wert gemessen bekommen?

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    Und ich habe mit meinem Gerät gegen gemessen gerade eben, die haben einen Wert von 96 gehabt und mein Gerät zeigte den Wert 116 an, ist das noch akzeptabel oder wie?

    Wir messen morgen früh mit meinem Gerät nochmal gegen um zu schauen, ob es eine Ausnahme war.
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    am 04.06.2021 20:00:14 | IP (Hash): 1721332698
    2 Geräte messen meistens ein bisschen verschieden. So hab ich noch ein gleiches in der Schublade, wie das, was ich alltäglich benutze. Das in der Schublade zeigt bei 100 mg/dl auf meinem normalen Gerät nur 90 an.

    Auf Deine Vergleichsmessung bin ich gespannt. Und Daumendrück, dass Du bald wieder Zuhause bist!

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    am 04.06.2021 20:05:18 | IP (Hash): 1721332698
    Voll akzeptabel, wenn Du nicht gerade schwanger bist. Bin auf Deine Vergleiche morgen gespannt.

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    am 04.06.2021 20:17:56 | IP (Hash): 288352611
    hjt_Jürgen schrieb:
    Voll akzeptabel, wenn Du nicht gerade schwanger bist. Bin auf Deine Vergleiche morgen gespannt.

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    Ja, akzeptabel wenn ich nicht schwanger wäre, aber ich bin schwanger. Also vor dem Essen zeigte den ihr Gerät 46, meins habe ich nicht gegen gehalten und nachdem Essen den ihr Gerät 96 und meins 116. Mein HbA1c liegt bei 4,8 jetzt.
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    am 04.06.2021 20:43:17 | IP (Hash): 1721332698
    Dann würde ich doch morgen mal auf ne Vergleichsmessung mit nem geeichten Gerät drängen, und zwar Vergleich mit Deinem und mit dem auf der Station genutzten. Und der Vergleich möge bitte in Deiner Patientenakte dokumentiert werden.

    Nach Deinen HBA1c 4,8 und meinen 5 mit meinem Gerät, was wohl eher etwas mehr anzeigt, würde ich denken, dass auch Deines zu denen gehört, die mehr anzeigen. Und sooo schlimm würdest Du das ja auch nicht finden, wenn Du ab und zu ein Häppchen mehr einverleiben dürftest, oder?

    Wie lange hast Du noch bis zum Stapellauf?

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    am 04.06.2021 20:52:55 | IP (Hash): 288352611
    hjt_Jürgen schrieb:
    Dann würde ich doch morgen mal auf ne Vergleichsmessung mit nem geeichten Gerät drängen, und zwar Vergleich mit Deinem und mit dem auf der Station genutzten. Und der Vergleich möge bitte in Deiner Patientenakte dokumentiert werden.

    Nach Deinen HBA1c 4,8 und meinen 5 mit meinem Gerät, was wohl eher etwas mehr anzeigt, würde ich denken, dass auch Deines zu denen gehört, die mehr anzeigen. Und sooo schlimm würdest Du das ja auch nicht finden, wenn Du ab und zu ein Häppchen mehr einverleiben dürftest, oder?

    Wie lange hast Du noch bis zum Stapellauf?

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    Ich werde morgen drauf bestehen und die Diabetesberaterin morgen nochmal drauf ansprechen. Ne schlimm würde ich es nicht finden, nur dann würde ich mir nicht gleich sofort Sorgen machen. Zumal ich das Insulin aufgrund der erhöhten Werte immer wieder erhöht habe und eine Unterzuckerung mit einem Wert von 46 nicht mal merke und noch gerade stehe und spazieren gehe. Ich muss noch bis August aushalten oder eher gesagt der kleine Spatz sollte die Gemütlichkeit in Mamas zuhause noch etwas genießen.
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    am 04.06.2021 21:31:12 | IP (Hash): 1721332698
    Dann fang getrost jetzt schon mal an, dir wenigstens weniger und am besten keine Sorgen zu machen!
    Auch weil der Unterzucker bei Neugeborenen direkt nach der Geburt erst bei 36 anfängt. Dein Spatz kriegt also auch bei Deinen 46 immer noch genug Glukose. Und tatsächlich scheint mir in der anderen Richtung der BZ-Spielraum für werdende Mütter sehr viel weiter, als die Fachmedizin ausgibt. Ich habe von Diskussionen gelesen, die zu lockern. Aber keiner will wohl einen ersten Schritt zur Lockerung machen.

    Habe bei meinen Kindern und in deren Umfeldern häufiger werdende Mütter beruhigen müssen. Denn ich denke, dass deren Sorgen und Stress auf ihre Babys wenigstens ebenso mies wirken wie deutlich höhere BZs. Klar muss frau es nicht gleich wieder ganz weit gefasst sehen. Aber bis 1995 galt der BZ der werdenden Mutter als optimal, wenn der Urin zuckerfrei war. Also in den Spitzen nach dem Essen schon bis 160-180, und bis heute habe ich keine Studie/Statistik gefunden, die dann mit der Absenkung auf die sehr viel engeren Grenzwerte einen Gesundheitsvorteil für die Neugeborenen oder/und die Mütter ausgewiesen hätte.

    Also weiter gutes Gelingen :)

    Nachtrag:
    Wenn Dich das jetzt alles tierisch nervt und irgendwie unbeantwortet stehen lässt:
    Normal ist für INSULINER vor dem Essen 100-140 und KEINE Begrenzung der Spitze nach dem Essen. Also locker bis 300 und darüber.
    Als absolut scharfe Einstellung gilt 80-120 vor dem Essen und in der Spitze maximal bis 200, ABER nur, wenn Du das ohne zu viele Unterzuckerungen bringst. Ärztlich angeleitet wird schon dazu nicht mehr.
    Und wenn Du mit Diabetes einfach so von Deinem Diabetologen ne Anleitung zu Deinem völlig gesunden BZ verlangst, weigert der sich und erklärt Dir, dass das völlig unmöglich sei. Das ginge nicht ohne jede Menge Unterzuckerungen, die man natürlich vermeiden sollte.

    Ok, aber jetzt mit der Schwangerschaft und mit Insulin soll der BZ im völlig gesunden Rahmen völlig normal sein?

    Wie ich Dich verstehe, kannst Du Deinen BZ längst viel gesünder steuern als jeDer Diabetologe und jede Diabetesberatung, und im GEgensatz zu denen kannst Du auch anpassend reagieren, wenn sich wie häufig in der Schwangerschaft was ändert. Also wie schon geschrieben, weiter Daumendrück :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 04.06.2021 22:44:37. Grund: Nachtrag