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    am 05.11.2021 21:45:11 | IP (Hash): 1557723760
    Hallo :)

    Vor einiger Zeit wurde bei mir eine Insulinresistenz diagnostiziert.
    Leider hat mein Arzt mir nicht viel dazu gesagt. Nur dass ich abnehmen soll und lieber Roggenmehl statt Weizenmehl nehmen soll. Ach und auf Zucker verzichten.

    Jetzt stehe ich hier und bin total unsicher was ich essen soll/kann.
    Gibt es irgendwo eine Liste mit Sachen die man essen kann?
    Gemüse und Obst hat auch Zucker und KH. Also kann ich das auch nicht bedenkenlos essen.
    Beim Brot bin ich schon auf Dinkelvollkorn umgestiegen oder Knäckebrot.

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    am 05.11.2021 22:18:38 | IP (Hash): 1854291739
    Die Welt ist manchmal ein bisschen verrückt: Insulinresistenz heißt der Blutzucker, wenn er teilweise oder komplett höher als gesund verläuft, aber noch keine der Größen überschreitet, die "amtlich" für die Diagnose Diabetes definiert sind. Irgendwie merklich verändern tut sich absolut NIX mit dem Überschreiten solcher Schwellen. Nur zeigt die Statistik, dass damit Schäden verbunden sein können, je höher je mehr. Dabei ist das Ganze immer noch Lotto, wo der eine schon mit ganz kleinem Einsatz blind wird und die andere mit über alle Grenzen weit fortgeschritten entwickeltem und unbehandeltem Diabetes außer dem NIX hat.

    Deine Frage kann niemand wirklich beantworten, sondern die Antwort kannst allein Du rausfinden, und zwar nach diesem bewährten Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück!

    Rainer hat ne kostengünstige Adresse für Teststreifen!

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 05.11.2021 22:46:08 | IP (Hash): 633108556
    Hi,

    du kannst man nach Glykämischen Index googeln.

    Der Index zeigt wie stark verschiedene Lebensmittel den BZ ansteigen lassen.

    Wobei das aber auch etwas individuell unterschiedlich sein kann, muss man für sich selbst auch ein bisschen austesten.

    Dann gibt es noch so "lustige " Effekte wie die Umwandlung in resistente Stärke bei Abkühlung z.b. bei Kartoffeln oder Nudeln. Wenn man die kocht und abkühlen lässt verändern sich die KH und der Körper kann sie bei einem späteren Essen dann nicht mehr vollständig aufnehmen.

    Bei Obst sind vor allem Beeren gut geeignet. Bananen oder Ananas eher weniger.

    Beim Gemüse gibt es zwar auch Unterschiede aber da kann man doch relativ entspannt zugeifen
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    am 05.11.2021 23:38:46 | IP (Hash): 33536811
    Guten abend Sonne, ich bin auch neu hier und muss vielleicht noch einiges lernen.
    Ich habe etwas über Insulinresistens bei MentalFoodChain gelesen:

    https://www.mentalfoodchain.com/insulinresistenz-diabetes-typ-2/

    https://www.mentalfoodchain.com/insulinresistenz-ruckgangig-machen/
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    am 06.11.2021 10:58:03 | IP (Hash): 1445932836
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Welt ist manchmal ein bisschen verrückt: Insulinresistenz heißt der Blutzucker, wenn er teilweise oder komplett höher als gesund verläuft, aber noch keine der Größen überschreitet, die "amtlich" für die Diagnose Diabetes definiert sind. Irgendwie merklich verändern tut sich absolut NIX mit dem Überschreiten solcher Schwellen. Nur zeigt die Statistik, dass damit Schäden verbunden sein können, je höher je mehr. Dabei ist das Ganze immer noch Lotto, wo der eine schon mit ganz kleinem Einsatz blind wird und die andere mit über alle Grenzen weit fortgeschritten entwickeltem und unbehandeltem Diabetes außer dem NIX hat.

    Deine Frage kann niemand wirklich beantworten, sondern die Antwort kannst allein Du rausfinden, und zwar nach diesem bewährten Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück!

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    Auch als durch normale BZ-Werte definierte Gesunde mit einem A1c von zB 5,3 % und NBZ von 92 mg/dl können insulinresistent sein. Viele davon fallen beim Doc mit ihren in vielen Fällen ganz normalen BZ-Werten nicht auf (und müssen auch gar nicht zwangsläufig zu viel der gelblichen Schwimmhilfen mit sich tragen).
    Diese suboptimale Insulinwirkung der Betroffenen wird leider nur allzu häufig fälschlich zu voreilig bzw. irreführend als Prädiabetes bezeichnet.
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    am 06.11.2021 11:15:03 | IP (Hash): 485258508
    Mitglied schrieb:
    Diese suboptimale Insulinwirkung der Betroffenen wird leider nur allzu häufig fälschlich zu voreilig bzw. irreführend als Prädiabetes bezeichnet.


    Hast Du mal ein Beispiel, in dem "diese suboptimale Insulinwirkung" eindeutig gemessen belegt ist?

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    am 06.11.2021 18:58:41 | IP (Hash): 1041553640
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mitglied schrieb:
    Diese suboptimale Insulinwirkung der Betroffenen wird leider nur allzu häufig fälschlich zu voreilig bzw. irreführend als Prädiabetes bezeichnet.


    Hast Du mal ein Beispiel, in dem "diese suboptimale Insulinwirkung" eindeutig gemessen belegt ist?

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    Deiner Frage entnehme ich, dass es Deiner Meinung nach so etwas wie eine (kompensatorische) Hyperinsulinämie bzw. Insulinresistenz nicht gibt, sondern nur schwarz, weiß und vielleicht auch grau. Dürfte ich erfragen, was Dich zu dieser Schlussfolgerung konkret veranlasst hat?
    PS: Und eine Erläuterung wofür das HJT in Deinem Nickname steht, würde meine bereits seit längerem durchlebte Grübelei über das von Dir gewählte Online-Pseudonym endlich für immer beenden ;)

    Bearbeitet von User am 06.11.2021 19:00:37. Grund: .
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    am 06.11.2021 19:42:05 | IP (Hash): 485258508
    Die Bezeichnung Insulinresistenz ist ein bisschen irreführend. Zunächst einmal brauchen alle die Zellen, die nur Glukose zu ihrer Energieversorgung nutzen können (teilweise Hirn und Nerven und auch rote Blutkörperchen), gar kein Insulin für die Aufnahme von Glukose. So fressen die roten Blutkörperchen noch immer manche diabetische Probe gesund, die vor der Analyse zu lange bei Zimmertemperatur liegen gelassen wird ;)

    Die Zellen, die Glukose mit Hilfe von Insulin (=Schlüssel zur Aufnahme von Glukose) aufnehmen, haben mehrere hundert bis tausend Insulinrezeptoren. Wenn sie Glukose brauchen, aktivieren sie viele Rezeptoren und sind damit besonders aufnahmebereit für Insulin und damit eben für die Glukose, die sie haben wollen. Wenn sie keine Glukose brauchen, schalten sie die meisten ihrer Insulinrezeptoren aus, sind also weniger aufnahmebereit - eigentlich weniger aufnahmebereit für Glukose. Aber wo sie den Schlüssel dafür nicht reinlassen, wird das als Widerstand gegen den Schlüssel beschrieben, als Resistenz, Insulinresistenz.

    Gleichzeitig wird der Blutzuckerbereich zwischen dem als völlig gesund und dem als diagnosereif diabetisch definierten Bereich als Insulinresistenz bezeichnet. Das ist insofern unglücklich, als mehr Glukose, als gebraucht wird, schon beim Blutzucker im gesunden Bereich gemessen werden kann, aber halt erst auffällt, wenn der Überschuss so groß angewachsen ist, dass der als gesund definierte Bereich überschritten wird.
    Und das ist noch unglücklicher, weil medizinisch behandlungsmäßig NICHTS dafür getan/angeleitet wird, diesen Überschuss wenigstens wieder unter die als gesund definierte Blutzucker-Obergrenze zu senken. Das machen wir medizinisch ordentlich überhaupt nicht, weil sich das nicht mit festen ärztlichen Vorgaben für morgens+mittags+abends einstellen lässt.

    Und hjt? Nun ja, diese verdammten TLAs ;)

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