Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Vererbbarkeit Diabetes

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 241
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 09.01.2022 20:44:19 | IP (Hash): 1478467049
    Warum ist Diabetes Typ2 eigentlich so stark vererbbar.?
    Liegt es an der Ernährungsweise in der man gross wird?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 6309
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.01.2022 21:22:59 | IP (Hash): 1057708346
    Das wäre dann statt der oder zur genetischen die soziale Vererbung. Und immer noch sehr interessant für den alten Herrn Mendel. Denn da werden ja nun schon seit Jahrzehnten von immer weniger Eltern immer mehr Diabetüsse "vererbt" - Ob da wohl auch so ein Element dabei ist, wie das viele Eisen im Spinat?

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 241
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 10.01.2022 07:56:30 | IP (Hash): 1478467049
    Also ist es einfach doch die genetisches Disposition aus der man nicht raus kommt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 542
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 10.01.2022 14:09:33 | IP (Hash): 1515891051
    Hallo Dani,

    Vererbbarkeit ist mit ein Grund, aber dazu kommt dann noch die falsche Ernährung. Oft it es auch nur die Ernährung, so sagen zumindest meine Diabs.

    Gruß,
    Biggi
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 153
    Mitglied seit: 14.01.2018
    am 12.01.2022 23:15:09 | IP (Hash): 573509991
    Ich finde das eine total interessante Frage.

    Bei der Vererbbarkeit von Krankheiten ist an sich die genetische Disposition gemeint, welche bei seltenen genetischen Fehlern unvermeidbar zu einer Erkrankung führen. In anderen Fällen, so bei Typ2-Diabetes -zumindest im Allgemeinen- die notwendige, aber noch nicht hinreichende Bedingung für eine Erkrankung darstellen.
    Da kommt noch ein gesundheitliches "Fehlverhalten" hinzu.

    Und das ist für mich der interessante Teil.
    Familiär weitergegebene Verhaltensmuster, welche die Erkrankungsneigung begünstigen.
    Zum großen Teil das erlernte Essverhalten. Ich sehe da auch einen regiokulturellen Aspekt. Selber komme ich aus einem Kaffee-und-Kuchen-Landkreis.

    Wie auch das soziale Milieu bzgl. Rauchen, Alkoholkonsum, Risikoneigung gut untersucht ist, so fehlen entsprechende Publikationen bzgl. 2er Diabetes noch weitgehend. Man weiß zwar über Krankheitsverbreitung zwischen verschiedenen Einkommens- und Bildungsschichten. Aber es sind kaum Muster herausgearbeitet, die einen familiär tradierten ungünstigen Lebensstil beschreiben.


    In meiner persönlichen Aufarbeitung sehe ich hier die ganz wesentliche Krankheitsursache.
    Bearbeitet von User am 12.01.2022 23:31:26. Grund: hinzugefügt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 6309
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 13.01.2022 10:26:01 | IP (Hash): 33627131
    Interessant schon, wenigstens im Prinzip. Denn uns fehlen wesentliche Daten für eine aussagefähige Auswertung. Denn während der "einfache" Typ 1 sich in aller Regel im Zeitrahmen weniger Tage bis Wochen nach seinem Start sehr unangenehm bis lebensbedrohlich bemerkbar macht, kann Typ 2 sich über 10 Jahre und länger so langsam vor sich hin entwickeln, ohne dass da irgendwas besonders auffällt.

    Wenn er schließlich mit HbA1c 10 und mehr auffällt, ist praktisch unmöglich, den Werdegang auch nur auf den Zeitrahmen von 1 Jahr zu rekonstruieren, in dem das Ding sich wohl aus welchem Grund auch immer auf den Weg zu immer höherem BZ gemacht hat.
    Ein bisschen kürzer ging schon, wenn beim Auffallen von höherem BZ im prädiabetischen Bereich die Ärzte systematisch nachfragen und nicht nur erzählen würden, dass das noch lange kein Diabetes sei und dass man das aber beobachten müsse. Schon darüber können Jahre weit von der Entstehungszeit ablenken.

    Und dann müssten die Fälle hat auch wie sie kommen und mit allen erfragbaren persönlichen Vorläufen irgendwo systematisch gesammelt und gespeichert werden - was nen gewaltigen Aufwand machen und ganz sicher mächtig mit unseren Datenschutzbestimmungen kollidieren würde.
    Denn datenschützlich darf mein Navi eigentlich nicht wissen, wo ich bin, und soll mich aber auf dem kürzesten Weg zu meinem Ziel bringen, von dem es datenschützlich eigentlich nicht wissen darf, wo das ist ;)

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 167
    Mitglied seit: 06.11.2021
    am 13.01.2022 12:36:08 | IP (Hash): 240542329
    Hallo!
    Vererbarkeit Diabetes2, dies verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Ich bin der einzige aus unserer Familie,
    der dieses Problem besitzt.

    Andreas
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 241
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 13.01.2022 15:02:14 | IP (Hash): 1478467049
    cebuaner schrieb:
    Hallo!
    Vererbarkeit Diabetes2, dies verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Ich bin der einzige aus unserer Familie,
    der dieses Problem besitzt.

    Andreas




    Dann google das mal bitte andreas, du wirst auf mehrere Einträgestossen....bis zu 60 Prozent ist diabetes familiär disponiert, daher sollen laut ddg auch familiär vorbelastet Menschen jährlich kontrolliert werden.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 542
    Mitglied seit: 10.01.2021
    am 13.01.2022 21:00:52 | IP (Hash): 1515891051

    Hallo in die Runde,

    meine Oma hatte Diabetes, mein Onkel, mein Bruder ..., aber sicher zusätzlich begünstigt durch falsche Ernährung. Ich z. B. war ein Süß"kuchen".

    Gruß,
    Biggi
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 203
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 14.01.2022 08:20:12 | IP (Hash): 72970431
    biggi119 schrieb:

    Hallo in die Runde,

    meine Oma hatte Diabetes, mein Onkel, mein Bruder ..., aber sicher zusätzlich begünstigt durch falsche Ernährung. Ich z. B. war ein Süß"kuchen".

    Gruß,
    Biggi



    Hallo Biggi,

    jein: Zucker bzw. Kohlenhydrate alleine lösen die Stoffwechselstörung nicht aus. Allerdings besteht insofern ein Konnex zwischen "falscher Ernährung" und der Entstehung von Typ 2, weil eine kohlenhydrat- und zuckerreiche Kost häufig Teil einer insgesamt ungesunden Lebensweise (Übergewicht/Adipositas, keine Bewegung,....) ist und ein gesunder Lebensstil (Normalgewicht/hoher Muskelanteil, reichlich Bewegung und insg. gesunde Ernährung) im Hinblick auf das Risiko statistisch gesehen - überspitzt formuliert - eben am anderen Ende der Skala steht. Nichtsdestotrotz schafft es aber auch ein nicht zu verachtender Anteil an Normalgewichtigen, die von Kleinauf einer gesunden Ernährung fröhnten, irgendwann zum Diabetiker ernannt zu werden.
    Bearbeitet von User am 14.01.2022 08:35:17. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.