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Wie schnell wirkt Metformin?
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am 28.02.2022 11:39:23 | IP (Hash): 1867881337
Hallo :)
Seit letzter Woche habe ich (31) die Diagnose Diabetes (wahrscheinlich Typ 2).
Bei Entdeckung hatte ich einen BZ Wert von 23.5 mmol/l bzw. 423 mg/dl. Der HbA1c lag bei 14 mmol/l.
Weil ich nur noch wenig Eigeninsulin hatte (wie viel weiss ich nicht), vermutete man zuerst Typ 1. Da ich Symptome wie Durst aber schon über 2 Jahre hatte und seit 3 Jahren an Gewicht verliere ( Bei 165 cm von 70 auf jetzt 48 Kilo) hiess es dann doch Typ 2. Das würde aber heissen, dass ich bereits seit vielen Jahren unbemerkt Diabetets hatte und meine Bauchspeicheldrüse vor 3 Jahren anfingm immer weniger Insulin zu produzieren und ich dadurch abnahm (sehr langsam, 20 Kilo über 3 Jahre hinweg).
Nun bekomme ich 16 EH Tresiba (Lanwirksames Insulin) und seit 3 Tagen 500 mg Metformin.
Das Insulin hat relativ schnell angeschlagen, seit ich Metformin dazu nehme, hat sich aber nicht mehr viel getan. Nüchternwerte zwischen 8 mmol/l (144 mg/dl.) und nach dem Essen trotz kompletter Ernährungsumstellung auch schon mal 17 mmol/l (306 mg/dl.)
Sollte das Metformin nach 4 Tagen nicht bereits angeschlagen haben? Ich mache mir extreme Sorgen, dass mein Körper schon so kaputt ist, dass ich nie mehr etwas essen kann, ohne dass die Werte gleich so hoch gehen, kann sich das auch wieder ändern?
Hätte ich wirklich seit 10 Jahren oder mehr den Diabetes nicht erkannt, wäre das ja fatal. Ich war für kurze Zeit leicht übergewichtig (BMI 26 für etwa 3 Jahre). Gegegssen habe ich nicht extrem ungesund aber auch nicht sehr gesund und vor allem zu viele Süssgetränke zu mir genommen.
Gibt es hier überhaupt noch Hoffnung?
Liebe Grüsse Honigbiene -
am 28.02.2022 12:00:08 | IP (Hash): 691491297
Metformin schlägt nicht an, sondern bremst von der zuvielen Glukose-Ausgabe der Leber. Die Einstiegsdosis bremst höchst wenig und soll lediglich für ne möglichst beschwerdefreie Gewöhnung sorgen. 2.000 ist die Dosis, mit der meistens die größtmögliche Wirkung erreicht wird. Bei vielen ist die messbar, bei vielen aber auch nicht.
Beide Medikationen können nur marginal beeinflussen, wie hoch Dein BZ mit dem Essen ansteigt. Das kannst Du nur wesentlich mit der Portionsgröße der KHs begrenzen. Daumendrück.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 28.02.2022 12:11:09 | IP (Hash): 1867881337
Lieber hjt_Jürgen
Vielen Dank für die Klärung! Da muss ich wohl noch einges lernen...
Wird das denn immer so bleiben? Also wenn man mal auf so hohen Werten war für längere Zeit, kann man dan nichts mehr essen, ohne dass der BZ explodiert oder "erholt" sich der Körper ein Stückweit davon?
Liebe Grüsse -
am 28.02.2022 12:17:07 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
wie Jürgen schon geschrieben hat, du kannst die Dosis von Metformin noch deutlich steigern.
Aber natürlich in Rücksprache mit deinem Arzt und langsam im verlauf mehrerer Tage.
Das Metformin baut dann einen entsprechenden Wirkstoffspiegel auf.
Die Wirkung von Metformin ist aber eher moderat, ganz ohne Anpassung deiner Ernährung wird es wahrscheinlich nicht gehen, zumindest nicht wenn du möglichst lange ohne Mahlzeiteninsulin auskommen willst.
Süssgetränke dazu zählen auch Säfte sind z.b. absolutes "Gift" für dich aber das weißt du ja wahrscheinlich schon.
Wurden bei dir andere Diabtes typen ( z.b. Typ3 ) schon ausgeschlossen.
Gruß Tobias -
am 28.02.2022 12:26:29 | IP (Hash): 1867881337
Ja, das werde ich auf jeden Fall noch machen. Der Arzt meinte ich solle mit 500mg am Tag angfangen und dann mit 1000 mg weitermachen.
ich versuche momentan schon alles, meine Ernährung umzustellen (wenige KH, kein Zucker, wenn Süssgetränke, dann nur Zero). Ich frage mich nur, ob es überhaupt möglich ist, nur mit Medikamenten, wenn meine eigene Insulinproduktion schon so tief ist und die hohen Werte machen mir extreme Sorgen!
Ich glaube nicht, das müsste ich beim nächsten Artztermin einmal nahfragen.
Liebe Grüsse -
am 28.02.2022 13:07:22 | IP (Hash): 1040372874
Hi,
das ist leider alles sehr individuell.
ich hatte ähnlich hohe Werte wie du musste Anfangs dann neben Metformin dann auch Langzeitinsulin spritzen.
Durch Gewichtsabnahme ( geht bei dir ja gar nicht mehr) und Umstellung der Ernährung konnte ich nach wenigen Monaten auf Insulin verzichten und derzeit probiere ich ob und wie stark ich das Metformin reduzieren kann.
Du bist aber wesentlich jünger als ich und ich hatte deutlich mehr Übergewicht als du.
Daher meine Frage ob das mit Typ 2 schon 100% bestätigt ist.
Typ 2 kann man in einem gewissen Rahmen durch sein Verhalten verbessern, Bei Typ 1 und Typ 3 ist das weniger möglich. -
am 28.02.2022 13:24:52 | IP (Hash): 1169570211
Honigbiene schrieb:
Nun bekomme ich 16 EH Tresiba (Lanwirksames Insulin) und seit 3 Tagen 500 mg Metformin.
Das Insulin hat relativ schnell angeschlagen, seit ich Metformin dazu nehme, hat sich aber nicht mehr viel getan.
Hallo Honigbiene,
500mg Metformin ist erst mal nur eine homöopathische Dosis, die kann noch nicht viel bewirken. Für die Verträglichkeit ist es aber ganz wichtig, dass du das Metformin langsam einschleichst. Dein Arzt wird die Dosis schrittweise erhöhen, wahrscheinlich bis auf 2*1000mg täglich. Dann wirst du bestimmt eine Wirkung sehen, besonders auf die Nüchternwerte.
Deine Ernährungsumstellung hilft ganz bestimmt, aber auch dabei brauchst du etwas mehr Geduld.
Alles Gute und viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.02.2022 13:25:05. Grund: BBCodes -
am 28.02.2022 14:04:54 | IP (Hash): 1243581351
Honigbiene schrieb:
Hallo :)
Seit letzter Woche habe ich (31) die Diagnose Diabetes (wahrscheinlich Typ 2).
Bei Entdeckung hatte ich einen BZ Wert von 23.5 mmol/l bzw. 423 mg/dl. Der HbA1c lag bei 14 mmol/l.
Nüchternwerte zwischen 8 mmol/l (144 mg/dl.) und nach dem Essen trotz kompletter Ernährungsumstellung auch schon mal 17 mmol/l (306 mg/dl.)
Hallo,
darf ich nochmal nachfragen, wie die Dimension des HbA1c war?
14 mmol/l ist nicht möglich. Es gibt für HbA1c nur die Dimensionen "%" oder die Dimension ""mmol/mol Hb." -
am 28.02.2022 14:21:25 | IP (Hash): 1867881337
Das ist ja super, dass du durch Ernährungsumstellung so viel bewirken konnstest!
Ich glaube, das ist noch nicht ganz geklärt. Augrund des sehr niedrigen C-Peptids (irgendwas von 122 wurde mir gesagt, kenne aber da die Einheiten nicht), dachte man zuerst an Typ 1 und wollte mich gleich ins Krankenhaus schicken zur Einstellung. Als ich dann aber sagte, dass ich die Symptome wie Durst, häufiger Harndrang und Gewichtsabnahme bereits seit 2.5 Jahren habe, hat der Arzt während dem Gespräch die Meinung geändert und meinte dann doch Typ 2.
Eventuell sollte ich wegen einem ANtikörpertest fragen? -
am 28.02.2022 14:24:29 | IP (Hash): 1867881337
Hallo :)
Entschuldige, ich habe vom Arzt einfach die Mitteilung bekommen, der HbA1c würde bei 14 liegen. Mit den Einheiten kenne ich micht nicht aus. Dann sind es wahrscheinlich 14%.
Liebe Grüsse -
am 28.02.2022 14:48:18 | IP (Hash): 1243581351
Es ist schon mal sehr gut, dass Du überhaupt Dimensionen angibst. Das ist hier oftmals nicht der Fall, und man muß rätseln.
Nun meine Meinung.
Ein Hba1c von 14% bedeutet, daß Du einige Zeit lang mit einem mittleren Blutzucker von 380mg/dl herumgelaufen bist , z.B. mit einem Nüchternblutzucker von 250mg/dl und mit über 500mg/dl nach der Mahlzeit.
Ich meine, dass da Dein jetziger NBZ von 141mg/dl und 300mg/dl nach der Mahlzeit schon eine enorme Verbesserung ist, die Du eigentlich auch schon körperlich spüren müsstest.
Mit Steigerung des Metformin von 500mg auf 1000mg dürfte sich das nochmal verbessern. Dauert ca. eine Woche, bis die neue Dosis ihre Wirkung entfaltet.
Die Traumwerte der alten Hasen hier können bei Deinen Ausgangswerten derzeit noch nicht Dein Maßstab sein.
Bearbeitet von User am 28.02.2022 14:49:19. Grund: Tappfuhler -
am 28.02.2022 14:51:58 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Honigbiene,
keine Angst, Dein Blutzucker pendelt sich durchaus ein. Ich hatte vor 14 Monaten eine BZ-Wert von 516, kam als Notfall ins Krankenhaus, bekam Langzeitinsulin und Mahlzeiteninsulin, zusätzlich Metformin und Jardiance. Metformin wurde eingeschlichen, erst 500, dann 2 x 500, dann 3 x 500. Durch Ernährungsumstellung gelang es mir, das Insulin abzusetzen und auf 2 x 500 gr. Metformin zu reduzieren. Aber: das alles hat über ein viertel Jahr gedauert. Metformin kappt lediglich die Blutzuckerspitzen nach einer Mahlzeit und das Jardiance sorgt dafür, dass die Nieren überschüssigen Blutzucker mit dem Urin ausscheiden und nicht wieder in den Blutkreislauf leiten.
Ich habe meine Ernährung total umgestellt, wenig Kohlehydrate (nicht ganz verzichten, nur in Form von Vollkornprodukten) und vieeeel Gemüse und Salate. Dazu vorzugsweise pflanzliche Öle und Fette. Das alles geht aber nicht von heute auf morgen.
Bei meiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach 8 Tagen war mein Nüchternblutzucker immer noch bei über 240, hat sich dann aber relativ schnell durch die ernährungsumstellung eingependelt. Im Krankenhaus bekam ich immer nur Diätessen, also keine diabetesgeeigneten Mahlzeiten.
Ich drücke Dir die Daumen.
Gruß,
Biggi -
am 06.03.2022 14:35:00 | IP (Hash): 1867881337
Hape schrieb:
Es ist schon mal sehr gut, dass Du überhaupt Dimensionen angibst. Das ist hier oftmals nicht der Fall, und man muß rätseln.
Nun meine Meinung.
Ein Hba1c von 14% bedeutet, daß Du einige Zeit lang mit einem mittleren Blutzucker von 380mg/dl herumgelaufen bist , z.B. mit einem Nüchternblutzucker von 250mg/dl und mit über 500mg/dl nach der Mahlzeit.
Ich meine, dass da Dein jetziger NBZ von 141mg/dl und 300mg/dl nach der Mahlzeit schon eine enorme Verbesserung ist, die Du eigentlich auch schon körperlich spüren müsstest.
Mit Steigerung des Metformin von 500mg auf 1000mg dürfte sich das nochmal verbessern. Dauert ca. eine Woche, bis die neue Dosis ihre Wirkung entfaltet.
Die Traumwerte der alten Hasen hier können bei Deinen Ausgangswerten derzeit noch nicht Dein Maßstab sein.
Vielen Dank für deine Antwort. Ja das ist schon so, dass ich wohl leider sehr sehr lange so damit rumgelaufen bin, deshalb mache ich mir auch etwas sorgen, dass sich der Diabetes schon so weit entwickelt hat, dass ich nicht mehr auf normale Werte komme ohne zusätzliches Insulin, da ich ja offenbar laut Arzt auch wenig Eigeninsulin hatte. Seit dem ersten Tag, an dem ich 16 Einheiten Tresiba (langwirksames Insulin) bekommen habe, lagen meine Nüchternwerte zwischen 180 und 225 mg/dl. Daran hat sich leider in den letzen Tagen trotz mittlerweile 1500 mg Metformin zusätzlich nichts geändert. Vielen Dank, dann muss ich wohl noch etwas abwarten.
Liebe Grüsse -
am 06.03.2022 14:38:06 | IP (Hash): 1867881337
biggi119 schrieb:
Hallo Honigbiene,
keine Angst, Dein Blutzucker pendelt sich durchaus ein. Ich hatte vor 14 Monaten eine BZ-Wert von 516, kam als Notfall ins Krankenhaus, bekam Langzeitinsulin und Mahlzeiteninsulin, zusätzlich Metformin und Jardiance. Metformin wurde eingeschlichen, erst 500, dann 2 x 500, dann 3 x 500. Durch Ernährungsumstellung gelang es mir, das Insulin abzusetzen und auf 2 x 500 gr. Metformin zu reduzieren. Aber: das alles hat über ein viertel Jahr gedauert. Metformin kappt lediglich die Blutzuckerspitzen nach einer Mahlzeit und das Jardiance sorgt dafür, dass die Nieren überschüssigen Blutzucker mit dem Urin ausscheiden und nicht wieder in den Blutkreislauf leiten.
Ich habe meine Ernährung total umgestellt, wenig Kohlehydrate (nicht ganz verzichten, nur in Form von Vollkornprodukten) und vieeeel Gemüse und Salate. Dazu vorzugsweise pflanzliche Öle und Fette. Das alles geht aber nicht von heute auf morgen.
Bei meiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach 8 Tagen war mein Nüchternblutzucker immer noch bei über 240, hat sich dann aber relativ schnell durch die ernährungsumstellung eingependelt. Im Krankenhaus bekam ich immer nur Diätessen, also keine diabetesgeeigneten Mahlzeiten.
Ich drücke Dir die Daumen.
Gruß,
Biggi
Vielen Dank für deine Antwort. Ich versuche auch, so wenige Kohlehydrate wie möglich zu essen, das fällt mir aber noch ein bisschen schwer. Zudem mache ich mir eben Sorgen, dass es schon zu spät sein könnte, da meine Bauchspeicheldrüse offenbar schon zu wenig Insulin produziert. Aber deine Geschichte macht mir ein bisschen Mut, dass es doch noch klappen könnte. Vielen Dank :)
Liebe Grüsse -
am 06.03.2022 20:09:17 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Honigbiene,
wenn Dich der Hunger plackt, iss Nüsse, Walnüsse, Erdnüsse oder Cashew, aber ohne Salz.
Nur Mut, ich habe gestern gerade meine Listen über die Anfangszeit durchgelesen (schreibe mir immer die Werte auf) und es hat bei mir bis März (also über drei Monate) gedauert, bis ich das Insulin erst reduzieren und dann absetzen konnte. Und dann waren meine Werte aber noch lange nicht so wie jetzt. Das hat nochmals ein paar Monate gedauert.
Also verliere nicht den Mut.
Gruß,
Biggi -
am 06.03.2022 21:10:46 | IP (Hash): 1867881337
biggi119 schrieb:
Hallo Honigbiene,
wenn Dich der Hunger plackt, iss Nüsse, Walnüsse, Erdnüsse oder Cashew, aber ohne Salz.
Nur Mut, ich habe gestern gerade meine Listen über die Anfangszeit durchgelesen (schreibe mir immer die Werte auf) und es hat bei mir bis März (also über drei Monate) gedauert, bis ich das Insulin erst reduzieren und dann absetzen konnte. Und dann waren meine Werte aber noch lange nicht so wie jetzt. Das hat nochmals ein paar Monate gedauert.
Also verliere nicht den Mut.
Gruß,
Biggi
Hallo Biggi
Vielen Dank für deine Antwort. Es ist wirklich toll, dass du das mit der Ernährung so geschafft hast! Hast du denn gar keine KH mehr gegessen oder einfach wenige und wenn dann Vollkorn?
Liebe Grüsse -
am 06.03.2022 21:28:22 | IP (Hash): 1270600484
Eigentlich würde ich gern schreiben wollen, dass der einfachere Weg wäre, mit dem Insulin aus dem Pen zum gesunden Blutzucker zu kommen, und dann immer mehr so zu essen, dass in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen 140 mg/dl nicht überschritten werden und immer mehr vom Insulin raus zu lassen - bis am besten keins mehr für den gesunden BZ nötig ist.
Begründung:
Im gesunden BZ-Rahmen funktioniert das an eigener Regelung, was noch funktionieren kann, am besten. Und so geht das Normalisieren auch am einfachsten und schnellsten.
Nur:
Ich hab zu viele mit Typ 2 erlebt, die da irgendwo auf dem Weg zum gesunden BZ beschlossen haben, dass jetzt gesund genug ist, und das Insulin dann einfach rausgelassen haben. Und die dann halt über die Monate wieder munter ansteigende Werte beobachten und beklagen konnten. - So konsequent wie Biggi weiß ich bis heute niemanden.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.03.2022 22:00:03 | IP (Hash): 1243581351
Hallo,
da Du ja mit 48kg bei 165cm beinahe untergewichtig bist, - hast Du zumindest den großen Vorteil kalorientechnisch nicht vorsichtig sein zu müssen.
Hoffentlich magst Du Rührei mit Speck, das hat quasi gar keine Kohlenhydrate.
Und bei Nüssen solltest Du aufpassen, dass es kein "Studentenfutter" mit Rosinen ist, die Rosinen sind natürlich eine Kohlenhydratbombe. -
am 07.03.2022 17:31:52 | IP (Hash): 1867881337
hjt_Jürgen schrieb:
Eigentlich würde ich gern schreiben wollen, dass der einfachere Weg wäre, mit dem Insulin aus dem Pen zum gesunden Blutzucker zu kommen, und dann immer mehr so zu essen, dass in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen 140 mg/dl nicht überschritten werden und immer mehr vom Insulin raus zu lassen - bis am besten keins mehr für den gesunden BZ nötig ist.
Begründung:
Im gesunden BZ-Rahmen funktioniert das an eigener Regelung, was noch funktionieren kann, am besten. Und so geht das Normalisieren auch am einfachsten und schnellsten.
Nur:
Ich hab zu viele mit Typ 2 erlebt, die da irgendwo auf dem Weg zum gesunden BZ beschlossen haben, dass jetzt gesund genug ist, und das Insulin dann einfach rausgelassen haben. Und die dann halt über die Monate wieder munter ansteigende Werte beobachten und beklagen konnten. - So konsequent wie Biggi weiß ich bis heute niemanden.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Danke Jürgen für den Tipp! Ich werde diese Möglichkeit auf jeden Fall einmal mit Arzt besprechen. Leider bin ich bisher "nur" bei meinem Hausarzt, der das ganze ziemlich locker sieht. Ich werde ihn aber sowieso nach einer Überweisung zu einem Diabetologen fragen.
Ja das mit dem Essen und der Umstellung ist schon nicht ganz einfach. Ich bewundere wirklich alle, die das so konsequent schaffen.
Liebe Grüsse -
am 17.03.2022 13:56:48 | IP (Hash): 1867881337
Hallo Zusammen
Vielen Dank für all eure Tipps! Leider bin ich im moment noch nicht weiter, kann erst nächste Woche zu einer Fachabteilung für Endokrinologie und Diabetologie.
Mittlerweile bin ich aber fast sicher, dass ich doch Typ 1 habe bzw. LADA. In Kombination sprechen diese Anzeichen für mich eher für Typ 1: Alter 31, BMI 20, niedriger C-Peptid Wert, niemand in der Familie, Schilddrüsenantikörper, Metformin hilf nichts, Basalinsulin machte sehr viel aus (Nüchternwert innerhalb von 3 Tagn von 24 mmol/l auf 11 mmol/l), Laut alten Blutwerten von einem Spitalbesuch war vor 6 Jahren noch alles gut.
Natürlich werde ich es erst nächste Woche wissen, aber für mich scheint es eigentlich relativ klar.
Werde aber trotzdem versuchen, eure Tipps bezüglich Ernährung umzusetzen :)
Liebe Grüsse
-
am 17.03.2022 14:52:18 | IP (Hash): 552847870
Dann mal Daumendrück für gleich auch ne vernünftige FIT/ICT Schulung!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 17.03.2022 20:12:25 | IP (Hash): 1820122333
Hallo Honigbiene,
ich bin nach einer Mahlzeit immer satt, aber ich esse auch viel Gemüse und diese Ballaststoffe sättigen sehr. Durchaus esse ich aber auch Kohlehydrate, aber nicht viel. Beispiel Frühstück: 2 Vollkornknäckebrote, 1 mit wenig Marmelade, 1 mit Geflügelwurst, keine Butter, sondern ein Streichfett aus Oliven (ähnlich Margarine) und einen Apfel. Mittags so ähnlich. Ich koche immer abends, gesern zum Beispiel Mischgemüse mit 1 1/2 kleinen Kartoffeln und Räucherlachs. Heute gab es Gemüsesuppe mit einem Eiweißbrötchen und mein regelmäßiges Dessert dazu: 1 Riegel Zartbitterschokolade mit 81 % Kakao. Und spät abends esse ich noch meinen High-Protein-Pudding, damit ich nicht abnehme. Und wenn ich zwischendurch Hunger habe, Nüsse und eine Karotte. Und mit der Ernährung in dieser Richtung habe ich meinen BZ in den Griff bekommen.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch mal sündige. Am Montag hatte ich einen Arzttermin und da sind wir anschließend auf meinen Wunsch, weil ich einfach mal Lust darauf hatte, zu McDonalds. 2 Hamburger, eine Tasse Kaffee, und nach einer Stunde war mein BZ auf 188 - lach. Habe daheim dann trotzdem noch mein Dessert gegessen.
Allerdings ist das in vier Wochen vielleicht ein mal, dass ich über sündige.
Aber Du wirst sehen, dass es bei Dir auch klappt. Geht einfach nicht von heute auf morgen.
Allerdings muss man jetzt abwarten, ob Du Typ 1 oder 2 bist.
Gruß,
Biggi -
am 21.03.2022 17:08:53 | IP (Hash): 1867881337
biggi119 schrieb:
Hallo Honigbiene,
ich bin nach einer Mahlzeit immer satt, aber ich esse auch viel Gemüse und diese Ballaststoffe sättigen sehr. Durchaus esse ich aber auch Kohlehydrate, aber nicht viel. Beispiel Frühstück: 2 Vollkornknäckebrote, 1 mit wenig Marmelade, 1 mit Geflügelwurst, keine Butter, sondern ein Streichfett aus Oliven (ähnlich Margarine) und einen Apfel. Mittags so ähnlich. Ich koche immer abends, gesern zum Beispiel Mischgemüse mit 1 1/2 kleinen Kartoffeln und Räucherlachs. Heute gab es Gemüsesuppe mit einem Eiweißbrötchen und mein regelmäßiges Dessert dazu: 1 Riegel Zartbitterschokolade mit 81 % Kakao. Und spät abends esse ich noch meinen High-Protein-Pudding, damit ich nicht abnehme. Und wenn ich zwischendurch Hunger habe, Nüsse und eine Karotte. Und mit der Ernährung in dieser Richtung habe ich meinen BZ in den Griff bekommen.
Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch mal sündige. Am Montag hatte ich einen Arzttermin und da sind wir anschließend auf meinen Wunsch, weil ich einfach mal Lust darauf hatte, zu McDonalds. 2 Hamburger, eine Tasse Kaffee, und nach einer Stunde war mein BZ auf 188 - lach. Habe daheim dann trotzdem noch mein Dessert gegessen.
Allerdings ist das in vier Wochen vielleicht ein mal, dass ich über sündige.
Aber Du wirst sehen, dass es bei Dir auch klappt. Geht einfach nicht von heute auf morgen.
Allerdings muss man jetzt abwarten, ob Du Typ 1 oder 2 bist.
Gruß,
Biggi
Hallo Biggi
Vielen Dank für deine Erfahrungen und Tipps! Momentan sieht es wohl eher nach 1 bzw. LADA aus, aber auch da kann ich deine Tipps gut gebrauchen. Vollkornknäckebrot esse ich auch sehr gerne:)
Liebe Grüsse