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Lantus & Retinopathie

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    Mitglied seit: 05.03.2022
    am 05.03.2022 10:24:12 | IP (Hash): 1227313524
    Hallo,

    bei mir wurde LADA mit aktuellem HBA1C 6,7 (mit Nüchterblutzucker von 120-150) festgestellt und ich stehe nun kurz davor erstmals Glargin zu spritzen.

    Ich habe nun gelesen, daß zumindest früher oft ein Zusammenhang zwischen der Verwendung von Glargin und Retinopathie und Krebs hergestellt wurde.

    Während ich Studien zum Krebsrisiko gefunden hatte, die dies entkräftigen, ist mir dies bei der Retinopathie nicht gelungen.

    Weiss hier jemand, wie der aktuelle Erkenntnisstand ist, bzw. kennt hier jemand evtl. Studien die dies belegen?

    LG Rick

    Bearbeitet von User am 05.03.2022 11:22:42. Grund: orth. Korr.
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    am 05.03.2022 11:05:36 | IP (Hash): 983500256
    Bin zwar nur 1 Beispiel, aber nutze seit um 20 Jahren Lantus und habe noch keinerlei diabetische Augenprobleme.
    Lantus gehört zu den dienstältesten Basal-/Langzeit-Analoginsulinen. Wenn Du da Bedenken hast, wäre Levemir die Alternative. Andere Firma und anderes Wirkprínzip bei der Verlangsamung des Wirksamwerdens im Blut.
    Beide und ihre Wirkprinzipien sind ähnlich weit verbreitet, und es gibt keine Beobachtungen, die der einen oder der anderen Sorte mehr Folgekrankheiten zuordnen.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 05.03.2022 11:12:34 | IP (Hash): 1227313524
    Danke für Deine Antwort!
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    am 05.03.2022 11:58:30 | IP (Hash): 983500256
    Nochn Tip:
    Deinen restlichen Betas hängt bei nüchtern 120-150 mg/dl die Zunge aus dem Hals. Da schmeißen sie an Insulin raus, was irgend geht.
    Wenn Du denen ihr restliches Leben erleichtern willst, sorgst Du für weniger hohe Spitzen um ne Stunde nach den Mahlzeiten. Mit denen im Rahmen von max 120-140 sinkt meistens auch der Nüchternwert - mit etwas Glück sogar noch mal für ein paar Tage bis Wochen deutlich unter 100.
    Wo sie mit LADA immer weniger werden, haben die restlichen Betas natürlich irgendwann auch in dem Bereich zunehmend überfordernden Stress.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.