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eine KH-Stoffwechselstörung namens Insulinresistenz
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am 22.06.2022 13:39:41 | IP (Hash): 1053704509
@Mitglied
Danke für den Titel - aus Thomas Thread!
Der Titel setzt voraus, dass die peripheren Zellen ohne dies Störung den Blutzucker gesund steuern, also je nachdem wieviel gerade kommt, mehr oder eben auch weniger aufnehmen, so dass der BZ gesund eben verläuft.
Und wo würden sie den dann lassen, wenn der Patient z.B. im kranken Haus liegt und sich 14 Tage lang verwöhnen lässt - und dabei an den peripheren Zellen praktisch nur Erhaltungs=Leerlauf-Verbrauch hat? Aber auf der Waage pro Woch wenigstens 1 kg mehr bei völlig gesundem BZ-Verlauf?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 22.06.2022 14:16:17 | IP (Hash): 72970431
"Gesund steuern" ist ein dehnbarer Begriff. Denn auch bei einer ausgeprägteren Resistenz gegenüber Insulin kann ja der BZ 24/7 formal normal (no ryme intended) laufen und trotz Störung, oder sagen wir mal dem suboptimalen Betrieb, der Verstoffwechselung der KH, völlig normale Werte vorliegen. Um die zu erreichen, muss die BSD dann halt eben für die Portion Spaghetti oder die Cola mehr Insulin produzieren, was die Arbeit selbiger zunehmend erschwert, wenn nicht interveniert und der Insulinbedarf stetig größer wird. Aus dieser Störung entwickelt sich dann möglicherweise, aber nicht zwangsläufig, eine Blutzuckerstörung namens DMT2, Herz-Kreislauf-Ekrankungen oder Depressionen. Allerdings sind das nur medizinisch mögliche, aber nicht zwangsläufige Folgen dieser zunehmenden "Ertaubung" auf das Signal.
Deswegen plädiere ich dafür, dass auch Gesunde nicht warten sollten bis sich der Zustand bis hin zur möglichen Neuernennung verschlechert, wenn wir mit an uns mit mehr Bewegung, weniger KFA und gesünderem Essen arbeiten können und damit nicht nur eine physische sondern auch mentale Verbesserung unseres Gesundheitszustandes erreichen können.
Bearbeitet von User am 22.06.2022 14:17:49. Grund: . -
am 22.06.2022 16:00:39 | IP (Hash): 1053704509
Du windest dich ;) Komplett gesund steuern ist einfach: ALLE beteiligten Größen einschließlich Insulin und Blutzucker sind dabei im völlig gesunden Bereich.
Und wo Du mir die Frage schon auf die Tasten gelegt hast, wüsste ich nun gern von Dir, wo die Glukose im so gesunden Betrieb im skizzierten Krankenhausfall bleibt - Nachtrag - wo doch ganz offensichtlich nicht in den peripheren Zellen?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 23.06.2022 09:44:38. Grund: Nachtrag -
am 23.06.2022 22:35:52 | IP (Hash): 1619604071
Mitglied antwortet nicht, obwohl da der Widerspruch eigentlich sehr locker zu sitzen pflegt? Ist vielleicht in Urlaub.
Anyway, hier die Frage nach dem Regeldefizit bei Insulinresistenz noch einmal in ihrer ganzen alternativ-faktischen(?) Breite:
WENN
die Glukose im Blut wg Insulinresistenz zunehmend über gesund ansteigt, also weil die Verbraucherzellen nicht ausreichend abnehmen, sich der Aufnahme von Insulin und Glukose widersetzen,
DANN bedeutet das im Umkehrschluss,
dass gesunde Verbraucher-Zellen bei stoffwechselgesunden Menschen alles auch nur ansatzweise Mehr an Glukose und Insulin sofort aufnehmen,
so dass im gesunden Kreislauf immer nur völlig unauffällig gesunde Mengen davon umlaufen.
AUCH in Extremfällen wie z.B. bei mehrwöchiger Bettlägerigkeit z.B. als Folge von einem medizinischen Eingriff oder einem Unfall.
Dann wird in aller Regel ganz normal gegessen und zusätzlich auch noch einiges an Leckerlis zum besseren Ertragen der Situation einverleibt.
UND all diese Glukose nehmen die peripheren und da vor allem die Muskelzellen auf, obwohl sie bei Bettlägerigkeit praktisch 24/7 keinen nennenswerten Bedarf=Verbrauch haben und spätestens nach 2 Wochen sogar anfangen, selbst weniger zu werden?
WIE schaffen die gesunden Verbraucher-Zellen das? Wie stellen die das an? Zudemohne jede Auffälligkeit im Glukose- und Insulinverlauf?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.