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Sind wir hier die "Streber"?
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am 03.09.2022 21:33:04 | IP (Hash): 1594319673
Guten Abend,
mich wundert es ehrlich gesagt, dass hier und auch in anderen Foren/Blogs so viele so gute Hb1ac Werte (ich selber bin auch ganz zufrieden mit 6,0 im Juni, hoffe aber Ende September auf eine 5 vorm Komma) haben .
Damit dürften wir zu den Top 10% gehören.
Auch in der westlichen Welt erreichen laut Studie nur 27% einen Hb1ac von 7 oder weniger., zumindest bei Typ 1.
https://www.ddg.info/diabetes-zeitung/typ-1-diabetes-nur-jeder-vierte-erreicht-hba1c-ziel
Wenn man sich in der Realität umschaut scheinen oft die Werte ganz anders auszusehen. Da ist Nüchtern-BZ von 180 kein Ausreißer, kenne sogar über Ecken jemanden mit Typ 2 der einen Hb1ac von 10 hat.
Oder eine Typ 2 Diabetikern auf Metformin, die erzählte, dass sie neulich am Abend ein ganzes Nutellaglas leergelöffelt hat, weil sie einfach mal Bock drauf hatte.
Sind wir hier also tatsächlich die "Streber" oder interessieren sich manche mal so überhaupt nicht für ihre Krankheit?
Frage ist leider ernstgemeint.
Gruß Martin -
am 04.09.2022 08:16:29 | IP (Hash): 588276651
Ganz eindeutig, ja!
Die, denen alles egal ist, suchen eher nicht nach Rat.
Und wer nach Rat sucht, hat meist schnell bessere Werte.
Gute Werte gibt es nur, wenn man selber was tut und sich nicht alle 3 Monate vom Arzt "einstellen" lässt.
Ich fürchte allerdings auch, dass viele mit nicht so guten Werten, und die - warum auch immer - keine Verbesserung hinbekommen, schnell wieder weg sind...
Im Insulinclub ist es gefühlt noch "schlimmer".
Bearbeitet von User am 04.09.2022 08:20:06. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.09.2022 10:41:06 | IP (Hash): 250256830
In allen sozialen Medien finden wir keine betroffenen Mehrheiten, sondern immer wenigstens eine mehr oder weniger engagierte Minderheit. Da schreiben wir hier voll im Mainstream, eben Streber, wenn Du so willst :)
Als ich vor vielen Jahren hier als blutiger (wirklich, 10 und mehr Testlöcher pro Tag) Anfänger dazu gekommen bin und nach gesunden Werten gefragt hab, hat mich ein gestandenes Mitglied damals in meinem heutigen Alter höchst unwirsch zurechtgewiesen: Wir hätten hier Diabetes. Dazu gehörten nun mal ungesund höhere Werte. Wenn wir die nicht hätten, hätten wir doch keinen Diabetes und wären gesund.
Seitdem hat sich auf der engagierten Seite tatsächlich ne Menge getan. Der Trend geht an unserem schmalen Rand von der ordentlichen ärztlichen Einstellung immer mehr hin zum eigenverantwortlichen Besser.
Dass reichlich Menschen mit Typ 2 täglich 200-300 Einheiten Insulin spritzen und damit meistens bestenfalls HbA1c 8 schaffen, scheint hier kaum vorstellbar. Ebenso, dass die weit überwiegende Mehrheit der Menschen mit Typ 2 in den reichen USA mit Tabletten bei HbA1c um 10 gehalten wird. Und das sind nur 2 grobe Beispiele.
Auf der anderen Seite kommt nun zusätzlich auch immer mehr Streben von der gesunden Seite. Denn mit immer mehr Messmöglichkeiten mehren sich einzelne und auch systematische Beobachtungen und auch immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen, die sehr nahe legen, dass weitere BZ-Schwankungen schon im völlig gesunden Bereich eher Ausnahmen sein sollten. Denn sie belasten die Pipelines, drücken häufig auf die Psyche und werden als Trigger für Heißhunger gesehen.
Dabei ist der üble Täter wohl das jeweils spitzenmäßige Insulin für uns unsichtbar im Untergrund und der BZ eher nur der Indikator, an dem wir's sehen und steuern können.
Aus der Richtung vom Insulinclub schreibt die technische Spitze der Aktiven mit Typ 1. Und wo der Loop erst noch viel lernen muss, sind darunter natürlich viele, die auch so schon ihre BZs super steuern können.
In den Bereich zieht auch zunehmend AI ein und kann Verläufe auf immer weitere Vorläufe immer zutreffender projizieren und in der Folge das "Streben", auch immer gesünder steuern ;)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 04.09.2022 15:45:28. Grund: . -
am 04.09.2022 11:57:56 | IP (Hash): 705993429
Kurzgesagt,...genau so ist es hier! Wobei ich mich bewußt nicht dazu zähle...
Ich lebe nicht für den Diabetes, sondern mit ihm.
HbA1c-Werte von unter 6 oder gar von unter 5,5 für die hier Erkrankten als ein ausschließlich lebenserhaltendes Ziel zu proklamieren, halte ich persönlich gelinde ausgedrückt sträflich und kontraproduktiv...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 04.09.2022 12:18:51 | IP (Hash): 250256830
ThomaS1968 schrieb:
HbA1c-Werte von unter 6 oder gar von unter 5,5 für die hier Erkrankten als ein ausschließlich lebenserhaltendes Ziel zu proklamieren
zum wiederholten mal: KONKRET WO?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 04.09.2022 13:09:03 | IP (Hash): 705993429
Du machst das natürlich suptiler, streust deine Werte hier und da mal mit unter... Andere beschreiben ihr Bestreben "unbedingt" von 6,0 auf 5,0 kommen zu wollen und letztlich gibt es auch Beiträge, die ganz konkret davor "warnen", sich mit unter 7 auf der sicheren Seite der Folgeschädengefahr zu wähnen... Vielleicht stimmt das, vielleicht aber eben auch nicht?.
Wenn das Leute lesen, die sich durchaus redlich mühen (...über 7 ist man nämlich nicht pauschal ein Nutella-Konsument!), ihren BZ im Griff zu halten, es aber aus den verschiedensten Gründen nicht bis zur 5 runter schaffen, die schalten hier ganz schnell wieder ab und bekommen zudem sicherlich auch noch ein recht ungutes Gefühl in der Magengegend mit den Weg?
Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber ich hab' bereits mehrfach gehört und gelesen, dass sich 7,0 u. U. weniger schädlich auswirken, als eine mit nahezu allen Mitteln erkämpfte 5,0...
Der Körper ist eine ziemlich komplexe Maschinerie, auf die eine ganze Menge von Einflußfaktoren in Kombi einwirken.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 04.09.2022 13:21:25. Grund: Ergänzung -
am 04.09.2022 15:24:36 | IP (Hash): 588276651
In der Schule werden Schüler, die ihre Intelligenz nutzen, von dummen Mitschülern als Streber bezeichnet.
Von daher ist es doch eher ein Kompliment, uns hier Streber zu nennen.. ;)
Bearbeitet von User am 04.09.2022 15:28:35. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.09.2022 15:37:29 | IP (Hash): 250256830
ThomaS1968 schrieb:
Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber ich hab' bereits mehrfach gehört und gelesen, dass sich 7,0 u. U. weniger schädlich auswirken, als eine mit nahezu allen Mitteln erkämpfte 5,0...
Mal ein bisschen grundsätzlich: Hier schreibt niemand als Medizinprofi, und selbst dann wäre die Schreibe für niemanden bindend.
Eine nennenswerte Restfunktion funktioniert beim Typ 2 am wirksamsten im gesunden Bereich und da im unteren, weil da noch nicht so viel mehr Insulin vom eigenen ausgegeben wird, wie mit weiter zunehmendem BZ. Und mehr Insulin sammelt Kilos, die den Probanden dann bei Überschreiten der Diagnosegrenzen zur ursächlichen Last gelegt werden.
Aus dem Bereich des Prädiabetes und des Typ 2 die ersten 3-4 Jahre nach Diagnosereife ist das nach dem hier schon oft wiederholten Standardrezept https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf alles andere, als ein Erkämpfen mit allen Mitteln.
Und so eine Remission kommt sogar häufig mit Bonus: Mit ein paar Wochen in der Spur treiben KH Portionen, die bei höherem BZ noch locker über 200 gereicht haben, den Tacho kaum noch über 140!
Low Carb ist die größte Einschränkung, die einem damit passieren kann, und das nennst Du "erkämpfen mit allen Mitteln?"
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 04.09.2022 19:09:31 | IP (Hash): 705993429
@Jürgen... Low Carb ist bei weitem nicht die einzige Einschränkung, wenn Du einen HbA1c von 5 oder 5,5 halten willst!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 04.09.2022 19:14:44 | IP (Hash): 250256830
Und was meinst Du für Menschen mit Prädiabetes bis 3-4 Jahre mit diagnosereifem Typ 2 konkret an weiteren Einschränkungen?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 04.09.2022 19:15:54 | IP (Hash): 588276651
ThomaS1968 schrieb:
@Jürgen... Low Carb ist bei weitem nicht die einzige Einschränkung, wenn Du einen HbA1c von 5 oder 5,5 halten willst!
Ich lebe absolut NICHT LowCarb! Weintrauben, Gummibärchen, Schokolade, ... müssen sein.
Ich habe eine sehr abwechslungsreichen, anspruchsvollen und oft stressigen Job in der IT und bin eine Frau mit dementsprechenden Hormonschwankungen... Geregelte Tagesabläufe kenne ich nicht!
Mein HbA1c ist seit Jahren kleiner 6% - CGMS, Pumpe und Loop sei Dank
Bearbeitet von User am 04.09.2022 19:18:14. Grund: Zitat -
am 04.09.2022 19:20:48 | IP (Hash): 250256830
@Heike
Und war bei Dir zu irgendeiner Zeit mit Deinem Diabetes über Jahre viel zu viel körpereigenes Insulin in Umlauf?
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 04.09.2022 19:24:13. Grund: . -
am 04.09.2022 19:23:21 | IP (Hash): 588276651
hjt_Jürgen schrieb:
Und war bei Dir zu irgendeiner Zeit mit Deinem Diabetes über Jahre viel zu viel körpereigenes Insulin in Umlauf?
Nö, aber Thomas scheint ja der Meinung zu sein, dass man LowCarb und noch mehr machen muss. Ich mach nichtmal das... -
am 04.09.2022 19:42:30 | IP (Hash): 705993429
Vermutlich bekommt man mit einer Insulinpumpe noch am ehesten eine gesundähnliche Insulinsteuerung hin, aber das Gekabel und Geschachtel am Bauch wird man wohl mögen müssen?.
@Heike... Schön, dass Du nahezu alles essen kannst und trotzdem unter 6 kommst. Es sei Dir von Herzen vergönnt!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 04.09.2022 20:11:26 | IP (Hash): 588276651
ThomaS1968 schrieb:
... aber das Gekabel und Geschachtel am Bauch wird man wohl mögen müssen?.
Das habe ich früher auch gedacht... nach einer Woche habe ich die Pumpe kaum noch wahrgenommen, heute ist sie einfach ein Teil von mir...
Und wenn sie doch mal stört, ist sie mit einem Handgriff weg... -
am 04.09.2022 20:25:53 | IP (Hash): 250256830
Aber irgendwie scheint in Thomas Zwischenohrcompi noch immer nicht angekommen zu sein, dass bislang ausschließlich der jeweilige Halter den Verlauf seines BZs bestimmt. Auch bei der Pumpe für’s Basal zu den verschiedenen Tages- und vor allem Nachtzeiten.
Und selbstverständlich musst Du für die Gummibärchen doch auch passend drücken. Nicht nach Schem oder Vorgabe, sondern weil Du’s bei Dir getestet hast und natürlich auch weiter beobachtest und ggf. modifizierst.
Und die Alternative zur Pumpe mit so um 10 Injektionen am Tag (jedesmal, wenn Du bei der Pumpe drückst) aus 2 Pens scheint ihm auch noch nicht so bewusst.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 04.09.2022 20:46:25 | IP (Hash): 588276651
hjt_Jürgen schrieb:
Aber irgendwie scheint in Thomas Zwischenohrcompi noch immer nicht angekommen zu sein, dass bislang ausschließlich der jeweilige Halter den Verlauf seines BZs bestimmt. Auch bei der Pumpe für’s Basal zu den verschiedenen Tages- und vor allem Nachtzeiten.
Und selbstverständlich musst Du für die Gummibärchen doch auch passend drücken. Nicht nach Schem oder Vorgabe, sondern weil Du’s bei Dir getestet hast und natürlich auch weiter beobachtest und ggf. modifizierst.
Ich glaube das ist ihm schon klar... Vieles macht bei mir der Loop inzwischen alleine, aber natürlich gemäß meinen Vorgaben. Bei Gummibärchen braucht er etwas Hilfe ;)
hjt_Jürgen schrieb:
Und die Alternative zur Pumpe mit so um 10 Injektionen am Tag (jedesmal, wenn Du bei der Pumpe drückst) aus 2 Pens scheint ihm auch noch nicht so bewusst.
Das habe ich vor inzwischen 28 Jahren mal fast 9 Monate lang Tag und Nacht gemacht - mit Monotard und Actrapid. Alle 2 Stunden gemessen und je nach Wert Insulin oder Futter rein... Weil ich Trottel auf keine Fall eine Pumpe wollte...
Bearbeitet von User am 04.09.2022 20:47:13. Grund: Zitat -
am 04.09.2022 21:10:31 | IP (Hash): 705993429
Und was macht man mit so einer Pumpe beim Sex oder im pool?
Ich glaube zu erahnen, dass eine Pumpe wohl nix für mich wär'...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 04.09.2022 21:17:55. Grund: Ergänzung -
am 05.09.2022 07:13:28 | IP (Hash): 945216713
Ich habe seit 39 Jahren Typ 1 Diabetes (seit ich 1 Jahre alt war) und seit mindestens 20 Jahren einen nicht schlechteren Wert wie 6,2. Und ich würde eher sagen, meistens zwischen 5,5 - 6.
Pumpe ist genauso nichts für mich und auch nicht wirklich notwendig. Ich trinke am Wochenende Alkohol, mag Schokolade und bin 4-5 die Woche auch sportlich aktiv.
Von dieser extremen: " Ich muss dass erreichen Mentalität", bin ich schon lange weg. Sie schadet mehr wie Sie nutzt und ich habe auch schon einige Diabetiker daran kaputt gehen sehen. Man sollte hier auch den täglichen Druck der immer unterbewusst mitschwingt nicht vergessen, dass kann einem ähnlich wie ein Burnout am Ende fertig machen. (ich rede hier natürlich von Typ 1 Diabetiker, Typ 2 ist hier nicht vergleichbar)
Wenn ich mir noch überlege wie die technischen Möglichkeiten vor 30 Jahren waren, leben wir trotzdem in einer Zeit, in dem man nach einiger Erfahrung in dem Bereich, ganz gut damit klar kommen kann.
Ein bisschen zu kurz kommt mir bei einigen hier, gerade wenn ich die Probleme mit den FreeStyle libre Geräten lese, das Gefühl für den eigenen Körper. An guten Tagen, kann ich ganz gut bestimmen, wie sich der Zucker verhält auch ohne zu testen. Natürlich funktioniert dass nicht zu 100%, kann aber wichtige Hinweise geben und man kann falsche Werte ganze gut erkennen.
Bearbeitet von User am 05.09.2022 07:32:15. Grund: Korrektur -
am 05.09.2022 14:16:00 | IP (Hash): 12729400
wisthler schrieb:
Ein bisschen zu kurz kommt mir bei einigen hier, gerade wenn ich die Probleme mit den FreeStyle libre Geräten lese, das Gefühl für den eigenen Körper. An guten Tagen, kann ich ganz gut bestimmen, wie sich der Zucker verhält auch ohne zu testen. Natürlich funktioniert dass nicht zu 100%, kann aber wichtige Hinweise geben und man kann falsche Werte ganze gut erkennen.
Das würde ich gerne unterstreichen. Die Orientierung an den traditionellen Messungen halte ich für ein Relikt aus den Zeiten der ärztlichen Einstellung. Interessant, wie das mit Libre & Co noch verstärkt werden kann. Da kann man den BZ doch tatsächlich "voll zeitnah" sehen - z. B. die kleine Hypo, nachdem sie schon 20 Minuten durch ist ;)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 05.09.2022 16:41:03 | IP (Hash): 1798130331
ThomaS1968 schrieb:
Und was macht man mit so einer Pumpe beim Sex oder im pool?!
Ein kurzer Handgriff und das Ding ist abgekoppelt und weg... -
am 05.09.2022 21:55:31 | IP (Hash): 705993429
:))) Danke, aber die Frage war auch nicht ganz ernst gemeint.. Dachte ich mir bereits, dass man es sicherlich schnell vom Körper wegbekommen kann, wenn's drauf ankommt...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!