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Diabetiker Schwierigkeiten bei Abnahme, wieso?
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am 09.09.2022 16:20:59 | IP (Hash): 1197627016
Auszug aus gesundheit.de
"Diabetiker, die Insulin spritzen müssen, haben oftmals mit ihrem Gewicht zu kämpfen. Denn Insulin hemmt die Fettverbrennung und fördert den Aufbau von Fettdepots."
Herr A, diabetiker mit 100Kg Gewicht nimmt seit zwei Wochen ab. Sein Gesamtbedarf liegt bei 2800Kcal und er nimmt tgl. 1800Kcal zu sich. Demnach müsste er pro Woche ~1Kg abnehmen. Laut Aussage von gesundheit.de und einigen aus meinem Umfeld, nehmen Diabetiker nicht so schnell bzw. einfach ab. Doch wieso? Nimmt Herr A tgl. 1000Kcal weniger zu sich, muss sein Körper die Differenz doch aus den Reserven holen, denn diese sind ja verbraucht. Wie gleicht der Körper denn sonst diese 1000Kcal Differenz aus, wenn er aufgrund des Insulin nicht oder nur teilweise über seine Fettdepots verfügen kann?
Vielen Dank. -
am 09.09.2022 17:00:45 | IP (Hash): 1287357676
Ist Herr A. im Kaloriendefizit, wird er auf jeden Fall Fett abnehmen. Herr A. scheint aus der oben zu lesenden „halben“ Wahrheit missverständliche Schlüsse zu ziehen :) -
am 09.09.2022 17:00:45 | IP (Hash): 1287357676
Jetzt hat das doppelte Beitrags-Lottchen auch das Mitglied erwischt.
Bearbeitet von User am 09.09.2022 17:05:53. Grund: . -
am 09.09.2022 17:43:37 | IP (Hash): 1912685891
Es gibt Motoren, die für 100 PS 5 Liter Super in der Stunde brauchen, und andere brauchen 10. Es gibt gute und schlechte Futterverwerter. Einen Rechenstandart für wie viele Kalorien weniger wie viele Gramm weniger machen oder umgekehrt mehr, kennen nur Diätmilchmänner und -milchmädchen. Und Mitglieder ;)
Mehr Insulin macht aus jedem Menschen einen besseren Futterverwerter. Abnehmen geht daher am "einfachsten" mit möglichst wenig Insulin. Das ist schon bei völlig gesunden Menschen getestet worden: Mit gleichen Mahlzeiten in der Reihenfolge der Anteile so gegessen, dass die BZ- und Insulinspitzen danach besonders hoch ansteigen, werden mehr Gramm vom gleichen Essen gespeichert, als mit einer auf möglichst niedrigen Anstieg ausgerichteten Reihenfolge.
Wenigstens auf den ersten Blick dumm für uns mit Typ 2 und Insulin aus dem Pen. Denn der Typ 2 macht artbedingt einen größeren Insulinumsatz, und dann brauchen wir pro KE meistens auch noch deutlich mehr IEs aus dem Pen, als ein vergleichbarer Mensch mit Typ 1.
Wer daran nennenswert für’s Abschmelzen ändern will, sollte am besten auf KHs verzichten. Dann wird die Energie für den Betrieb des Organismus gleich aus den Schwimmhilfen genommen :)
Nachtrag:
Funktioniert allerdings zuverlässig nur, wenn man als betroffener Mensch Essen und Blutzuckersteuerung in der eigenen Verantwortung regelt. In der ärztlichen Einstellung ist die Möglichkeit zur nennenswerten KH Karenz nicht vorgesehen. Deswegen ist mit dem Übergang zu Insulin bei Typ 2 die Zunahme praktisch fachmedizinisch angelegt.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 09.09.2022 17:54:12. Grund: Nachtrag -
am 09.09.2022 18:28:30 | IP (Hash): 1287357676
jetzt musst du uns aber mal erklären Wie du im Kaloriendefizit mehr Insulinunsatz haben willst @jürgen? -
am 09.09.2022 19:42:50 | IP (Hash): 1912685891
Ganz einfach: Du kriegst von jeder Ernährungsberatung und jedem Diabetologen erzählt, dass Du zum Abnehmen vor allem auf Fett und dann auf Eiweiß verzichten musst, nicht auf eines der gesunden KHs ;)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.