Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Erfahrungen mit Steglatro bzw. Ertugliflozin?
-
am 13.11.2022 08:02:53 | IP (Hash): 392767299
Moin,
ich (Diabetes 2) habe vorher jahrelang Metformin eingenommen, bis ich beim Diabetologen war und da hat man bei mir ein Metformin Unverträglichkeit festgestellt. Das heißt ich hatte jahrelang Durchfall, Magen- und Darmkrämpfe usw.
Jetzt nehme ich Glimepirid als Metformin Ersatz und habe keine Probleme mehr. Mein Diabetologen hat mir Vorgeschlagen auch Steglatro 5mg einmal am Tag zu nehmen. Aber er sagte das muss ich entscheiden. Wegen die Nebenwirkungen:
https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/s/steglatroR-5-mg-15-mg-filmtabletten
Und ja, ich habe dabei bedenken. Eben wegen die Genital Probleme. Ich habe beim Urologen nach gefragt und er sagt das die treten nicht so oft auf. Trotzdem habe ich angst davor.
Daher frage ich Euch ob Ihr schon Erfahrungen damit gemacht habt?
-
am 13.11.2022 09:17:57 | IP (Hash): 1675181980
Metformin bremst bei regelmäßiger Einnahme 24/7 recht gleichförmig die Glukoseausgabe der Leber. Wenn unverträglich, passt oft Siofor = selber Wirkstoff mit anderen Begleitstoffen.
Glimepirid treibt kurzfristig an eigener Insulinausgabe an, was da noch auszugeben geht.
Steglatro sorgt 24/7 dafür, dass ein Teil der zuvielen Glukose ausgepinkelt wird. Klar ist Glukose im Urin attraktiv für Bakterien. Aber normal sind im Urin keine. Probleme mit dem Mittel haben vermehrt Betroffene, die eh schon häufiger Infekte in ihrer Wasserleitung haben.
3 völlig verschiedene Wirkansätze. Mit den ersten beiden habt Ihr schon Erfahrungen, Dein Blutzucker und Du. Und was sagt Dein Blutzucker inzwischen zu Glimepirid? In welchen Höhen bewegt er sich?
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.11.2022 09:22:39 | IP (Hash): 1881528685
Hallo Kenny,
es gibt viele Diabetiker, die gut mit Steglatro bzw. mit anderen SGLT2-Hemmern zurecht kommen. Für diejenigen, bei denen die Nebenwirkungen nicht oder nur im erträglichen Maß auftreten, ist es ein wertvolles Diabetesmedikament. Die Hauptvorteile sind, dass es nur wirkt, wenn der BZ tatsächlich zu hoch ist und, dass es keine zusätzliche Insulinausgabe veranlasst. Mit so einem SGLT2-Hemmer werden insbesondere hohe BZ-Spitzen geglättet, wodurch du deinen Diabetes besser im Griff behalten kannst.
Mein Rat wäre, dass du ausprobierst, ob sich die Nebenwirkungen bei dir in erträglichen Grenzen halten oder nicht. Wenn nicht, dann lässt du es wieder sein, wenn ja, dann kannst du die positive Wirkung des Medikaments nutzen. Für die SGLT2-Hemmer haben sich übrigens noch weitere positive Nebeneffekte heraus gestellt: Sie schützen die Nieren und wirken vorbeugend gegen Herzinsuffizienz.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.11.2022 16:22:39. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.08.2024 13:22:29 | IP (Hash): 630369607
Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich habe seit fast 20 Jahren Diabetes Typ zwei und davon 19 Jahren Metformin bekommen. Seit 6 Monaten nehme ich morgens 1 Steglatro 5 mg und Abends 1 x Metformin. Im letzten halben Jahr habe ich Mich mehrere Wochen beziehungsweise Monate Keto ernährt und meine Blutzuckerwerte werden immer besser. Langzeit 6,2. Da sieht man Ernährungsumstellung war natürlich den Diabetes einzuschränken oder loszuwerden. Bin auch von 110 Kilo auf 82 runter. Nun nachdem alle Werte besser werden wird nun meine Medikation nicht weniger sondern mehr. Blutdruck soll von 8 mg Candesartan auf 32 hoch und Steglatto von 5 mg auf 15 mg. Dad bedeutet die Ärzte machen genau das Gegenteil für was ich mich Ketogrn ernähre. Die ganze Sache verstehe ich nicht und eine vernünftige Erklärung bekomme ich eigentlich auch nicht. Mache ich was falsch oder bin ich hier ein Versuchskaninchen meiner Ärzte?
Danke -
am 05.08.2024 13:27:14 | IP (Hash): 630369607
Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich habe seit fast 20 Jahren Diabetes Typ zwei und davon 19 Jahren Metformin bekommen. Seit 6 Monaten nehme ich morgens 1 Steglatro 5 mg und Abends 1 x Metformin. Im letzten halben Jahr habe ich Mich mehrere Wochen beziehungsweise Monate Keto ernährt und meine Blutzuckerwerte werden immer besser. Langzeit 6,2. Da sieht man Ernährungsumstellung war natürlich den Diabetes einzuschränken oder loszuwerden. Bin auch von 110 Kilo auf 82 runter. Nun nachdem alle Werte besser werden wird nun meine Medikation nicht weniger sondern mehr. Blutdruck soll von 8 mg Candesartan auf 32 hoch und Steglatto von 5 mg auf 15 mg. Dad bedeutet die Ärzte machen genau das Gegenteil für was ich mich Ketogrn ernähre. Die ganze Sache verstehe ich nicht und eine vernünftige Erklärung bekomme ich eigentlich auch nicht. Mache ich was falsch oder bin ich hier ein Versuchskaninchen meiner Ärzte?
Danke