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Wie gefährlich ist eine Unterzuckerung?

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    am 09.11.2023 00:56:20 | IP (Hash): 1177615933
    Hallo zusammen.

    Eigentlich bin ich bislang ganz gut darin, Zustände von beginnender Unterzuckerung bei mir in dem Maße frühzeitig zu erkennen, dass ich immer noch rechtzeitig und "eigenhändig" mit zuckerhaltigen Nahrungsmittel gegensteuern kann...
    Dennoch würde mich interessieren, was passieren würde, wenn mich ein solcher Zustand einmal des nachts im Schlaf ereilt und auch welche Auswirkungen hiervon langfristig zu befürchten sein können?
    Gibt es zum Beispiel Blutzuckerwerte, die vor dem Schlafengehen nicht unbedingt unterschritten werden sollten?
    Mich interessieren auch gerne eigene, individuelle Erfahrungen zu bzw. mit diesem Thema...
    Danke vorab.



    ______________________________________________________________________________________________________________
    LADA Typ I...
    (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +16 IE Toujeo, abends 12,5 mg Jardiance + 16 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
    Bearbeitet von User am 09.11.2023 00:57:02. Grund: Ergänzung
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    am 09.11.2023 13:20:51 | IP (Hash): 1916322320
    2 mal hat meine Frau mich in der Nacht vom Notarzt wecken lassen. Beide Male mit um 20 mg/dl. Beim ersten Mal hab ich mir selbst anschließend auch noch eingeredet, die Pens verwechselt und vor dem Zubettgehen 40 Einheiten Humalog statt Lantus gespritzt zu haben. Im kranken Haus haben sie dann halt Glukose nachgetropft, bis der BZ wieder stabil deutlich über 100 mg/dl war.
    Weil das Einreden nicht ganz klappen wollte, hab ich Google gefragt und Gretchen Becker mit "Lantus Lows" gefunden und beim zweiten Mal das Low nach dem Wecken durch den Notarzt zuhause aufgefressen.

    Weil meine Frau für den Fall einer weiteren Wiederholung mit Scheidung drohen wollte, habe ich danach die 40 IEs auf einfacher auffressbare je 20 IEs morgens und abends aufgeteilt und zusätzlich ne gute Stunde nach dem Spritzen als Beobachtungs-Puffer eingeplant. Denn die mögliche Fehlwirkung vom Lantus kommt halt ab und zu vor und setzt nach allen Beobachtungen bei mir selbst und den angelesenen Beobachtungen anderer deutlich mess- und merkbar in der Stunde nach dem Spritzen ein.

    Das letzte solche Low hatte ich vor 14 Tagen mit ganzen 5 IE Lantus um 22.00 bei 80 mg/dl und um 22.50 nur noch 52 mg/dl. Soviel erstmal an eigenen Erfahrungen.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 09.11.2023 15:54:47 | IP (Hash): 2002411056
    Jürgen...niemand versteht, was du uns sagen willst...

    Was z. B. bedeutet dieser Satz:

    Weil das Einreden nicht ganz klappen wollte, hab ich Google gefragt und Gretchen Becker mit "Lantus Lows" gefunden und beim zweiten Mal das Low nach dem Wecken durch den Notarzt zuhause aufgefressen.

    Und...merktst du eigentlich, dass deine Ausdrucksweise immer schlimmer wird "aufgefressen", "auffressbare"...meinst du, du könntest dich mal ausdrücken wie ein normaler erwachsener Mensch?

    Oder ist dein Verhalten die Antwort auf die Frage von Thomas bzgl. der langfristigen Auswirkungen?

    Danke!
    Bearbeitet von User am 09.11.2023 15:56:53. Grund: .
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    am 09.11.2023 17:12:26 | IP (Hash): 1916322320
    Zuckerle schrieb:
    Jürgen...niemand versteht, was du uns sagen willst...

    Was z. B. bedeutet dieser Satz:

    Weil das Einreden nicht ganz klappen wollte, hab ich Google gefragt und Gretchen Becker mit "Lantus Lows" gefunden und beim zweiten Mal das Low nach dem Wecken durch den Notarzt zuhause aufgefressen.


    Weil ich von meinem Insulinanfang an alle Injektionen protokolliere und weil all die Jahre bis dahin die Eingaben völlig nachvollziehbar zu den Ergebnissen gepasst hatten, habe ich an der Penverwechselung als Grund für die schwere Hypo gezweifelt. Alle hatten mir die Penverwechselung eingeredet, ich mir schließlich selbst auch, aber die ließ Zweifel, wollte also nicht ganz klappen ;)

    Ich hatte in unserer örtlichen Diabetes Selbsthilfegruppe schon einen jungen Mann mit Typ 1 kennen gelernt, der zwischen dem Bolus für das Abendessen und seiner Tagesdosis Lantus wenigstens 1 Stunde Zeit lassen musste, um einen ganz normalen Wirkverlauf zu haben. Mit weniger als 1 Stunde hatte er öfter aus einer tiefen Hypo aufgeweckt werden müssen.

    Ich hatte also einigen Grund zu der Annahme, dass ich meine Pens nicht wirklich verwechselt, sondern dass das Lantus eigentümlich gewirkt hatte. Also habe ich auf Google gesucht = Google gefragt. Das Ergebnis mit Gretchen Becker ist noch heute abrufbar https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows

    Apropos Fressen:
    Normalerweise pflege ich zu essen und das auch so auszudrücken. Anders, wenn ich plötzlich mitten in der Nacht den Gegenwert von zwei Mahlzeiten in Glucose in irgendeiner Weise einverleiben muss, ohne mich übergeben zu müssen. Denn das wäre absolut kontraproduktiv. Und dieses Reinzwingen von so viel Essen auf einmal kann ich nicht anders bezeichnen, als fressen.

    Nachtrag Gretchen Becker:
    People don't expect Lantus to cause hypoglycemia because it's supposed to be released slowly, a little bit at a time. However, although this is rare, Lantus can cause serious hypoglycemia if it's injected into a blood vessel.
    This happened to me once and several times to a good e-mail friend whose observational skills I trust. Neither of us uses bolus insulin. At least several people I don't know have reported similar episodes on various Internet lists.
    There are probably even more instances in which people who use bolus insulin in addition to the Lantus assumed they'd injected the wrong insulin -- or calculated the bolus insulin dose incorrectly -- because Lantus isn't supposed to cause lows.
    These Lantus lows occur between 30 and 45 minutes after injecting the Lantus
    (nur ein kleiner Auszug)

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
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    Bearbeitet von User am 09.11.2023 17:38:59. Grund: Nachtrag
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    am 09.11.2023 18:54:21 | IP (Hash): 232046291
    Ich hatte ein paar schwere Hypos, die letzte vor über 20 Jahren...
    Jede Hypo mit Bewusstlosigkeit lässt Gerhirnzellen absterben. Passiert das nicht oft, übernehmen andere, ansonsten steigt das Demenzrisiko.
    Was ich aber für viel gefährlicher halte, sind die dummen Dinge, die man kurz vor dem Umkippen macht... z.B. auf eine mehrspurige Straße laufen... oder einfach nur stolpern und sich dabei schwer verletzen...

    Unter CT/ICT und ohne Sensor waren es glaube ich 120mg/dl, die man vor dem Schlafengehen nicht wesentlich unterschreiten sollte.
    Bearbeitet von User am 09.11.2023 22:00:04. Grund: korrektur
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    am 09.11.2023 19:35:20 | IP (Hash): 1916322320
    Hast du nicht zu Anfang deiner Karriere noch die Zeit der vierteljährlichen Überprüfungen und Anpassungen der Insulin- und BE-Einstellung im kranken Haus erlebt? Noch vor der Selbstmessung, als 1-2 Hypos pro Woche für ne gute Einstellung sprachen? Ok, keine schweren, aber schon mit deutlichen Symptomen, also etwa 40-30 mg/dl?

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    am 09.11.2023 20:37:04 | IP (Hash): 203894135
    Jürgen, Deine Antworten sind alles andere als hilfreich auf die Frage von Thomas. Lies nochmals, er will wissen, wie man einer Unterzuckerung vorbeugen kann, wie sie sich auswirkt und was dabei passiert. Niemand will wissen, ob und warum Deine Frau mit Scheidung droht.

    Gruß,
    Biggi
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    am 09.11.2023 21:16:10 | IP (Hash): 232046291
    Im Krankenhaus war ich nur selten. Als Kind/Jugendliche dreimal - habe mich vehement und erfolgreich geweigert. Dazwischen anfangs alle zwei Wochen ambulant in der Kinderklinik in Leer dann ab 1982(?) ca. alle drei Monate im Diabeteszentrum in Quakenbrück.
    Ich habe schon ab ca 1980(?) zwei- oder dreimal täglich meinen Urinzucker bestimmen müssen (erst Urin mit Tabs aufkochen, dann Teststreifen). In Quakebrück habe ich dann relativ schnell Blutzucker-Teststreifen bekommen und hatte ab ca 1985 ein eigenes Messgerät zum Pen.

    1-2 Hypos in der Woche waren eher normal, aber halt keine mit Fremdhilfe oder Bewusstlosigkeit. Wie tief, weiß ich nicht mehr, aber da meine Hypwarnehmung damals noch gut war und unter 60mg/dl Süßigkeiten erlaubt waren, war ich sicher selten unter 40mg/dl.
    Schwere Hypos mit Fremdhilfe, an die ich mich erinnern kann, hatte ich eine im Teenageralter (ca 1985), einige in der Schwangerschaft (der Tanz am Abgrund, 1994) und danach vielleicht noch zwei oder drei. Seit CSII (2000) keine mehr.

    Aber nach den schwere Hypos in den 90ern hatte ich tagelang massive Konzentrationsprobleme bis sich das Hirn reorganisiert hatte. Und auch sonst ist das Hirn schon bei einer "normalen" Hypo Out-Off-Order...
    Bearbeitet von User am 09.11.2023 21:53:27. Grund: Ergänzung
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    am 09.11.2023 21:27:55 | IP (Hash): 1451529496
    biggi119 schrieb:
    Jürgen, Deine Antworten sind alles andere als hilfreich auf die Frage von Thomas. Lies nochmals, er will wissen, wie man einer Unterzuckerung vorbeugen kann, wie sie sich auswirkt und was dabei passiert. Niemand will wissen, ob und warum Deine Frau mit Scheidung droht.


    Mich interessieren auch gerne eigene, individuelle Erfahrungen zu bzw. mit diesem Thema...

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    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 10.11.2023 11:29:16 | IP (Hash): 1109753274
    Zur Beruhigung für Toujeo Anwender wie Thomas:
    Toujeo ist praktisch Lantus in konzentrierter Form. Sanofi hat sich zu “Lantus Lows” nie wirklich geäußert. Lediglich darauf hingewiesen, dass eine außerordentliche Wirkung eintreten kann, wenn man beim Spritzen ein Gefäß trifft. Mit längst meistens üblichen 4 oder 5 mm Kanülen ist das praktisch unmöglich. An meinen letzten Blutaustritt aus einer Spritzstelle kann ich mich nicht mehr erinnern. Meine letzte außerordentliche Wirkerfahrung ist gerade mal 14 Tage alt.
    Aber mit dem Toujeo betont Sanofi von Anfang an so besonders die zuverlässig gleichmäßige Wirkung, dass ich die Konzentration des Insulins wenigstens zum Teil als die Antwort auf die Lantus-Kritik sehe. Aus meiner Sicht frei nach der Umkehrung eines alten Rezepts:

    Als es noch keine schnellen Analog-Insuline gab, machten sich viele User die schnellere Wirkung vom Humaninsulin dadurch, dass sie es mit Salzwasser verlängerten, also die Konzentration herabsetzten. Das sagt im Umkehrschluss, dass weniger Trägerflüssigkeit den Wirkeintritt entsprechend verlangsamt.

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    am 10.11.2023 14:42:36 | IP (Hash): 19222069
    ThomaS1968 schrieb:
    Hallo zusammen.

    Eigentlich bin ich bislang ganz gut darin, Zustände von beginnender Unterzuckerung bei mir in dem Maße frühzeitig zu erkennen, dass ich immer noch rechtzeitig und "eigenhändig" mit zuckerhaltigen Nahrungsmittel gegensteuern kann...
    Dennoch würde mich interessieren, was passieren würde, wenn mich ein solcher Zustand einmal des nachts im Schlaf ereilt und auch welche Auswirkungen hiervon langfristig zu befürchten sein können?
    Gibt es zum Beispiel Blutzuckerwerte, die vor dem Schlafengehen nicht unbedingt unterschritten werden sollten?
    Mich interessieren auch gerne eigene, individuelle Erfahrungen zu bzw. mit diesem Thema...
    Danke vorab.



    Unterzuckerungen sind insb. dann gefährlich, wenn man sich infolge dessen verletzt. Stürzt, Auto Unfall baut, ...

    Zudem sind Unterzuckerungen dann gefährlich, wenn vorher Alkohol getrunken wurde. Die Leber ist mit dem Alkoholabbau beschäftigt und kann keine Glukose bei Unterzuckerungen freisetzen.

    Auch wenn die Zuckerspeicher leer sind, bspw. beim längeren Fasten, mehrere Hypos pro Tag, Magen-Darm-Grippe, ... kann es gefährlich werden.

    Nächtliche Unterzuckerungen treten gerne auch nach Sport auf, sog. Muskelauffülleffekt.

    Vor dem Autofahren sollte man bei min. 90mg/dl sein. Vor dem Schlafengehen lautet die offizielle Empfehlung ohne Sensor 120mg/dl. Bei nur Basalinsulin könnte man ggf. auch niedrigere Werte vor dem Schlafengehen anstreben.
    Wichtig, nach viel Sport oder Alkoholkonsum wird empfohlen vor dem Schlafengehen mit höherem BZ ins Bett zu gehen bzw. zur Sicherheit vorher noch etwas zu essen.

    Bei komplett leeren Zuckerspeichern muss man deutliche Vorsicht walten lassen! Egal zu welcher Tageszeit. Hier wirkt kein Glukagon-Notfallpräparat und auch mit 1-2 KE ist es hier meist nicht getan. Zum Glück sind diese Art Hypos selten.
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    am 10.11.2023 14:57:43 | IP (Hash): 1893807364
    July95 schrieb:

    ......... Vor dem Autofahren sollte man bei min. 90mg/dl sein..............


    Meine Frage: Gewebe- oder Blutzucker? Mein Lesegerät meldet sich bei mir seit eh und je bei 70 mg/dl Gewebezucker. So wurde es von meinem Diabetologen eingestellt!
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    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Bearbeitet von User am 10.11.2023 14:59:20. Grund: Wort Gewebezucker hinzugefügt
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    am 10.11.2023 15:35:50 | IP (Hash): 715712027
    Am besten beides...

    Im Fall eines Unfalls kann es passieren, dass man von dir fordert, nachzuweisen, dass du deinen BLUTZUCKER vor Fahrantritt überprüft hast.
    Einigen mussten sogar beim Diabetologen unterschreiben, dass sie wissen, dass vor Fahrantritt der BLUTZUCKER überprüft und das Ergebnis dokumentiert werden muss. Wobei diese Messung natürlich genauso falsch sein kann wie ein Sensorwert.

    Ich messe im Allgemeinen einmal täglich dokumentiert blutig gegen und kalibriere ggf. Dadurch kann ich größere Abweichungen zwar nicht ausschließen, aber deutlich reduzieren. Plane ich mit dem Auto zu fahren, lege ich das kurz vor den Fahrantritt. Beim Libre geht Kalibrieren mit Bordmitteln leider nicht...

    Wenn man um die Abweichungen weiß, muss man entsprechend handeln. Alles andere wäre wahrscheinlich fahrlässig oder sogar grob fahrlässig.

    Aus der S3 Leitlinien Diabetes und Straßenverkehr:
    "Menschen mit Diabetes, die ein Risiko für schwere Hypoglykämien haben, soll dazu geraten werden
    - Vor Fahrtantritt eine Messung der Blutglukose durchzuführen und immer ein BG-Messgerät sowie geeignete Snacks zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels griffbereit im Fahrzeug mit zu führen.
    - Bei niedrig-normaler BG (z. B. 50mg/dl – 80mg/dl) sollen vor Fahrtantritt geeignete Mengen Kohlenhydrate zugeführt werden, um die Blutglukose anzuheben und um einen BG-Abfall während des Fahrens zu vermeiden."

    In der Variante für Patienten:
    "Maßnahmen zur Verhinderung von Hypoglykämien
    Es gibt geeignete Maßnahmen, die das Risiko für eine Unterzuckerung während des Fahrens deutlich verringern.
    • Vor Fahrtantritt soll man den Blutzucker messen. Der Wert soll möglichst nicht unter 90 mg/dl (5,0 mmol/l) liegen. Liegt der Blutzuckerwert darunter, dann soll er durch Zufuhr von Kohlenhydraten angehoben werden. (starke Empfehlung)
    • Bei längeren Fahrten sollte man mindestens alle drei Stunden den Blutzucker messen (Empfehlung). Engmaschigere Messungen sind bei höherem Unterzuckerungsrisiko (z.B. Schwangerschaft, unsichere Hypoglykämiewahrnehmung, akute Erkrankungen wie Durchfallerkrankungen, stark schwankende Blutzuckerwerte) zu empfehlen.
    • Kohlenhydrathaltige Lebensmittel („Hypo-BE/KE“) und das Blutzuckermesssystem sollen mitgeführt werden und im Fahrzeug leicht zugänglich sein (starke Empfehlung)
    Die aktuell gemessenen Blutzuckerwerte und gegebenenfalls die Behandlungsmaßnahmen (z.B. Zufuhr von Kohlenhydraten um den Blutzucker zu erhöhen, Verringerung der Basalrate zur Vorbeugung einer Unterzuckerung) sollten z.B. im Diabetes-Tagebuch dokumentiert werden (Empfehlung)."

    Wir schreddern mal wieder.... 'tschuldigung Thomas
    Bearbeitet von User am 10.11.2023 16:19:39. Grund: Korrektur
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    am 10.11.2023 16:55:20 | IP (Hash): 208575062
    Ich seh da nix geschreddert. Denn mit dem Bolus-Insulin wird Thomas früher oder später direkt in den "Genuss" der "interessanten" Bestimmungen zum Straßenverkehr kommen. Am interessantesten die Mitschuld, die man als INSULINER zugerechnet bekommen kann, wenn man schuldlos in einen Unfall verwickelt ist und nicht einwandfrei dokumentiert nachweisen kann, dass man vor Antritt und ggf. während der Fahrt alle Bedingungen des Katalogs erfüllt hat, den du da zitiert hast.

    Da ist nicht die Unterzuckerung gefährlich, sondern ihre praktisch vollautomatische Unterstellung, wenn man den Ausschluss nicht ausreichend belegen kann.

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    am 10.11.2023 17:15:34 | IP (Hash): 715712027
    Auch deshalb kann ich das eigentlich immer belegen... mit Hilfe meiner Technik, aus der man mir allerdings auch nen Strick drehen könnte :( Aber dagegen weiß ich mich zu wehren (in dubio...)

    Ich halte diese Unterstellungen selbstverständlich für absolut unangemessen! Jemand, der z.B. Blutdrucksenker nimmt, muss ja vor Fahrtantritt auch seinen Blutdruck nicht dokumentiert nachweisen.

    Uns gibt diese Gängelung aber durchaus auch Sicherheit.
    Wer möchte schon eine andere Person verletzen? MICH selbst würde es sehr belasten, wenn ich wüsste, dass ich das durch etwas mehr Sorgfalt hätte verhindern können. Und ein bisschen Zwang kann da durchaus hilfreich sein ;) Ich werde nie verstehen, wie sich Menschen unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen können - und die wissen, dass das gefährlich sein kann!

    Die Regeln gelten im Zweifelsfall übrigens auch nur mit Basalinsulin...
    Bearbeitet von User am 10.11.2023 18:03:50. Grund: Ergänzung
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    am 11.11.2023 00:17:44 | IP (Hash): 1177615933
    Vielen lieben Dank bis hierhin erstmal für die vielen hilfreichen Posts.
    Nun mit Jardiance im Gepäck muss ich mich schon mal mit diesem Thema etwas intensiver beschäftigen...

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    am 11.11.2023 09:11:39 | IP (Hash): 105091093
    Jardiance ist kein BZ-Senker. Du wirst allein damit nie unter 100 mg/dl kommen, wahrscheinlich nicht mal unter 120. Aber zusammen mit Toujeo, wenn du das zu übermütig allein mit Blick auf Verlaufsspitzen dosieren würdest, die du nicht haben wolltest.

    Das Wegdosieren der Verlaufsspitzen ist übrigens der Hauptgrund für Hypos mit Kurzzeitinsulin für Mahlzeiten und Essen generell. Sehr hilfreich habe ich dafür damals von dem Arbeitskollegen, der mich zu HbA1c 5,5 überredet hat, die Anleitung zum Orientieren an den Verlaufstälern bekommen. Also nach Auslauf der Essens- und Insulinwirkung nicht unter 70-90 mg/dl. Auf der Grundlage hatte ich außer den Lantus-Lows noch nie ne Hypo mit ernsthafter Beeinträchtigung.

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    am 11.11.2023 12:52:40 | IP (Hash): 624809818
    Du kennst doch das Medikament überhaupt nicht und laberst wieder mal Mist.

    Auszug aus dem Datenblatt;
    Jardiance wird zur Behandlung des Typ-2-Diabettes bei erwachsenen Patienten ( ab 18 Jahren) angewendet wenn dieser mit Diät oder Bewegung nicht ausreichend eingestellt werden kann.
    Jardiance hemmt das SGLT-2-Protein in den Nieren. Das führt dazu dass Glucose über den Urin ausgeschieden wird. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel gesenkt.

    Ich selbst nehme das Medikament auch und bin sehr zufrieden damit.

    Im übrigen sehr ich es so das die Frage von Thomas überhaupt nicht beantwortet worden ist.
    Stattdessen wird hier rumgelabert von Unfällen,


    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 11.11.2023 19:20:37 | IP (Hash): 105091093
    @Helmuth
    Ich unterscheide zwischen der Wirkung, die dafür sorgt, dass der BZ nicht so hoch ansteigt, und der, dass der BZ wirklich aktiv abgesenkt wird. Mit nicht so hoch ansteigen kann keine Unterzuckerung bewirkt werden, mit aktivem Absenken sehr wohl.

    Die normale Nierenschwelle liegt bei etwa 180 mg/dl. Alle Glukose darüber geht ins Klo, weil die Nieren nur die darunter aus dem Primärharn wieder in den Kreislauf geben.
    Jardiance senkt die Nierenschwelle Richtung 160-140. Vielleicht in einzelnen Fällen auch mal bis 120. Es wird also mehr Glukose als normal ins Klo ausgeschieden.
    ABER die Nieren filtern in 24 Stunden nur knapp 200 Liter Blut, während die Leber in 24 Stunden wenigstens die 10 fache Menge, also 2.000 Liter, wieder voll mit Glukose versorgt.
    Wenn mit Jardiance also 200 von den 2.000 Litern mit etwas weniger Glukose durch die Adern fließen, sorgt das nicht wirklich für ein aktives Absenken des gesamten Blutzuckers, sondern eher für etwas weniger Ansteigen. Daher lässt sich mit Jardiance allein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht einmal eine leichte Unterzuckerung bewirken.

    Insulin wirkt sich dagegen auf ALLE 2.000 Liter in der Leber aus und kann mit entsprechend hoher Dosierung den Blutzucker gewaltig senken. Denn die Leber ist die einzige Ausgabestelle von Glukose für den gesamten Kreislauf. Mit Insulin lässt sich also jeder Grad von Unterzuckerung bewirken.

    Du bemeckerst zwar, dass hier niemand schreibt, wie gefährlich Unterzuckerungen sind. Aber in deinem Beitrag hier lese ich doch auch kein bisschen Antwort auf die Frage. Fällt dir eigentlich auf, dass du dich praktisch selbst bemeckerst?

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    am 11.11.2023 20:04:49 | IP (Hash): 624809818
    Laber, Laber, Laber..,,,,
    Kannst du nicht einfach mal deine Fresse halten.


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    am 11.11.2023 20:26:35 | IP (Hash): 203894135
    Ich habe Jardiance mindestens 1 1/2 Jahre eingenommen und es hat sehr wohl den BZ gesenkt. Ich bin manchmal auf 85 bis 89, ohne dass etwas passiert. Ich spritze allerdings auch nicht.

    Gruß,
    Biggi
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    am 11.11.2023 20:37:15 | IP (Hash): 105091093
    und warum nimmst du's nicht mehr?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 11.11.2023 20:46:12 | IP (Hash): 203894135
    Weil ich es nicht mehr brauche. Mein HbA1c ist bei 5,7 bis 5,8. Das häbe ich aber schon tausend mal geschrieben. Man kann mit Ernährung auch viel erreichen. Man müsste nur lesen können ...

    Gruß,
    Biggi
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    am 11.11.2023 21:01:29 | IP (Hash): 105091093
    Glückwunsch und Daumendrück für weiter so gutes Gelingen!

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 11.11.2023 21:53:56 | IP (Hash): 105091093
    @Thomas für deine irgendwann Bolus-Zukunft ohne gefährliche Hypos:
    Das Wegdosieren der Verlaufsspitzen nach dem Essen (salopp “abspritzen”) ist der Hauptgrund für Hypos mit Kurzzeitinsulin, die schnell mal unerwartet tief sinken können.

    Sehr hilfreich habe ich dafür damals von dem Arbeitskollegen, der mich zu HbA1c 5,5 überredet hat, die Anleitung zum Orientieren an den Verlaufstälern bekommen. Also nach Auslauf der Essens- und Insulinwirkung nicht unter 70-90 mg/dl 3-4 Stunden nach dem Essen.

    Wenn die Dosis so zum Essen gepasst hat und nur der BZ nach dem Essen höher angestiegen ist, als man das gern hätte, also auf z.B. 200 und mehr mg/dl, hat er zum Aufteilen des Essens auf 2 Portionen mit 45-60 Minuten Pause dazwischen geraten. Das ist mir längst zu umständlich. Deswegen halte ich in den seltenen Fällen, in denen ich mir solch hohe Spitzen antue, die dann eben aus. Normal sind für mich längst Portionen, mit denen mein Insulinbedarf so klein ist, dass die Spitzen unter 140 bleiben und der Auslauf in aller Regel bei um 70-90 passt.

    Auf der Grundlage hatte ich außer den Lantus-Lows noch nie ne Hypo mit ernsthafter Beeinträchtigung.

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
    Bearbeitet von User am 11.11.2023 21:55:29. Grund: .
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    am 14.11.2023 21:57:24 | IP (Hash): 1177615933
    @Jürgen...
    Es sieht so aus, als dass ich auf absehbare Zeit kein Bolus benötige, zumal ich keinen Wert darauf lege, alles undcin jeder Menge essen zu können.
    Ich möchte mein Gewicht niedrig halten und versuche mich daher u.a. Low carb zu ernähren.
    Wenn es so bleiben würde und ich mich gut an alle Vorgaben halte, benötige ich vielleicht bis ans Ende meiner Tage kein Bolus mehr?.
    Mal schauen...

    ______________________________________________________________________________________________________________
    LADA Typ I...
    (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +16 IE Toujeo, abends 12,5 mg Jardiance + 16 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
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    am 14.11.2023 22:28:54 | IP (Hash): 54492218
    Daumendrück für gutes Gelingen und auch für noch ein paar gute Jahrzehnte bis zur Party auf der anderen Seite ;)

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.