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    am 15.03.2024 12:30:04 | IP (Hash): 505395760
    Hallo zusammen,
    bei mir wurde vor zwei Jahren Diabetes Typ 2 diagnostiziert. Ich hatte das Blutzuckermessgerät bei einer Freundin benutzt und hatte bei mir nach dem Essen von Kartoffeln mir Kräuterquark 230 gemessen. Danach noch mehrmals überhöhte Werte nach Nudeln. Die Diabetologin die ich dann aufgesucht hatte, konnte meinen Anfangsverdacht bestätigen. Ich bin jetzt bei ihr seit 2 Jahren in Behandlung.
    Meine Werte: Ich bin 57 Jahre alt, wiege 57 kg bei 1,67 m; hba1c zu Beginn 5,2 jetzt 5,6; Es gibt bei mir nicht so viele Stellschrauben, bzw. sehe ich sie vielleicht auch nicht. Ich habe kein Übergewicht und hatte es auch nie, Nach der Diagnose habe ich meine Ernährung auf Kohlenhydrat reduziert umgestellt. Dadurch habe ich 5 Kilo abgenommen, aber leider immer noch Diabetes. Ich mache regelmäßig Sport, aber nicht extrem viel. Also 15 Minuten Yoga, 10-15 Minuten Krafttraining pro Tag und 1-2 Mal in der Woche jogge (eher schnelles gehen) ich.
    Ansonsten nehme ich 500mg Metformin nach dem Frühstück und nach dem Abendessen.
    Ich hatte mir kürzlich für 14 Tage einen Libre 3 Sensor gekauft um mehr über meine Erkrankung zu lernen. Dabei hatte ich an einem Tag einen Zuckeranstieg auf auf 220 trotz Metformin, nachdem ich Maultaschen gegessen hatte. Ich kann nicht einmal ein Vollkornbrötchen essen ohne auf einen Wert von 180 zu kommen. Ich bin etwas verzweifelt und weiß nicht was ich verbessern kann und bin über Ratschläge froh.
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    am 15.03.2024 12:38:07 | IP (Hash): 505395760
    Was ich noch vergessen habe zu erzählen, meine Diabetologin meinte ich solle eine Haferkur machen um meine Insulinresistenz zu verbessern. Das hat nicht geklappt. Meine Werte waren beim Essen des Hafers über 180, deshalb habe ich es wieder aufgegeben.
    Viele Grüße
    Lucy
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    am 15.03.2024 13:12:13 | IP (Hash): 1427566238
    Hallo Lucy,

    wahrscheinlich verträgst du die Kohlenhydrate nicht.
    Hafer wirkt bei mir ebenso extrem, obwohl es im Internet immer wieder heißt, sie wären "gesund", gerade bei Diabetes. Gibt einige hier im Forum, bei denen das nicht funktioniert.
    Verzichte auf "leere" Kohlenhydrate (Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln), natürlich auf Zucker und Süßes, und messe dann mal.
    Viel Erfolg!

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 15.03.2024 13:17:20 | IP (Hash): 482249445
    Hallo Lucy,
    man könnte die Metformindosis erhöhen. Die häufigste Dosierung ist 2000mg täglich.
    Es gibt auch jede Menge anderer Medikamente, die man mit Metformin kombinieren kann.
    Das würde ich mal an deiner Stelle mit der Diabetologin besprechen.
    Ansonsten könntest du vielleicht noch die Kohlenhydratzufuhr reduzieren.

    Über Haferkuren wurde hier im Forum schon oft diskutiert. Bei manchen ist es sinnvoll, bei anderen bringt es nichts. Ich habe das noch nicht ausprobiert.
    Viele Grüße
    Chris
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    am 15.03.2024 16:21:48 | IP (Hash): 395311511
    Wurden denn mal bei der Diabetespraxis Antikörper und C-Peptid getestet um einen Typ1 Lada auszuschließen? Hohe Werte nach dem Essen und Normalgewicht sind mögliche Anzeichen, dass es ein Typ1 Lada sein könnte. Dieser wird leider immer noch häufig nicht erkannt, sondern einfach auf Typ2 diagnostiziert ohne weitere Untersuchungen.
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    am 15.03.2024 18:03:26 | IP (Hash): 1074629825
    Hallo Lucy P.

    Mit 5,6% bist Du raus an DM2. Als Schwellenwert gilt 5,7%.
    Ich kann nur Dir nur eine leichte Ernährungsumstellung empfehlen.
    Ich bin entsetzt, wenn dir bei Deinem Status (Werte + Gewicht) bereits Medikamente verschreiben werden.
    Auch die Teststreifen helfen nur der Industrie.
    Das Außenrum ist meist Panikmache, damit Du sie brav kaufst.
    Reduziere Zucker, Kohlehydrate, Stärke, was mehr oder weniger das Gleiche ist.
    Also keine oder mindestens weniger Kartoffeln, Reis, Mais, Bananen und überhaupt Südfrüchte, Mehlspeisen inkl. Brot.
    Ich bin sicher, das kriegst Du relativ leicht in den Griff!
    Viel Erfolg wünsche ich von Herzen.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    am 15.03.2024 19:14:28 | IP (Hash): 1940131106
    Buttermilch_14 schrieb:
    Mit 5,6% bist Du raus an DM2. Als Schwellenwert gilt 5,7%.


    So einfach hab ich mir die Welt auch mal gemalt, sogar noch ne Nummer einfacher: Mit HbA1c 5,5 und besser sind BZ-Spitzen über 140-160 mg/dl gar nicht möglich, hatte ich mal felsenfest geglaubt und hier im Forum auch vertreten.
    Dann wurden immer mehr Fälle publik, in denen beim Zuckerwassertest auch mit HbA1c 5,3 der 2-Stunden-Wert deutlich über 200 blieb, auch hier im Forum, und die 200 sind nun mal einer der Diagnose-Grenzwerte.

    Klar gibt es mit Typ 2 häufig die Möglichkeit, mit der Auswahl und Portionierung von Essen und gezielt (s. Hans Lauber) dazu eingesetzter Bewegung den Blutzucker ohne Medikation im nahe bis völlig gesunden Bereich zu halten. So kann man super gesund mit seinem Diabetes leben!
    Aber wer sich da einredet, er sei seinen Diabetes los, gleicht dem Gefangenen in der Zelle, der sich für völlig frei erklärt, weil er doch überhaupt nicht raus will.
    Nachtrag: ... nicht raus will, weil er genau weiß und belegen kann, dass fas Leben draußen völli ungesund ist ;)

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 15.03.2024 19:18:26. Grund: Nachtrag
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    am 15.03.2024 19:36:16 | IP (Hash): 1074629825
    Sind denn BZ-Spitzen so kriegsentscheidend?
    Das meine ich als Frage, nicht als Provokation.

    Bei mir wurde seit Diagnose nur Langzeitwert gemessen.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    am 15.03.2024 20:02:36 | IP (Hash): 1940131106
    BZ-Spitzen provozieren Insulin-Spitzen. Und Insulin-Spitzen schädigen die Innenwände unsere Blutgefäße und neigen zur vermehrten Einlagerung von Fett. Denn überzählige Glukose wird in Fett umgewandelt und gespeichert.

    Zudem halten BZ-Spitzen den BZ-Verlauf auch zwischendurch meistens höher. Wer also seine Spitzen einfach nur dadurch senkt, dass er seine Mahlzeiten in 2 Raten mit jeweils ner Stunde dazwischen isst, kann allein damit häufig schon eine deutliche Senkung seines morgendlichen Nüchternwerts MESSEN!

    Hier eine seit vielen Jahren bewährte Anleitung zum Senken von Spitzen https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf

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    am 15.03.2024 21:23:35 | IP (Hash): 876846113
    Sorry, Jürgen. Aber was willst Du uns denn jetzt wieder verkaufen? Natürlich gibt es solche Fälle, wo der gemessene HbA1c-Wert nicht mit den anderen Werten übereinstimmt. Dann wäre er unbrauchbar. Dass es derartige Fälle gibt, ist seit Jahren bekannt und daher weder etwas Neues noch überraschendes, vor allem aber etwas, mit dem Du andere - bewusst oder unbewusst - ungerechtfertigterweise verunsicherst. Aus meiner Sicht ist es nicht übertrieben, genannte Ausreißer als eher selten zu bezeichnen. Abgesehen davon sind Störfaktoren, die das HbA1c nicht nur nach unten sondern auch oben ansteigen lassen können, Arzt und (damit) Patient bekannt. Mit den angegebenen Werten wäre Lucy im übrigen eher im Bereich des Prädiabetes unterwegs. Zumal zwischen 5,6 (formal gesund) und 5,7 % (Prädiabetes/höheres Risiko) kein nennenswerter „substanzieller“ Unterschied besteht.

    PS: Wie hjt_Jürgen sicherlich weiß, überschneiden sich die einzelnen Grenzwerte im Bereich zu um 80 %…

    PPS: Weiters ist ihm hoffentlich noch in Erinnerung geblieben, dass die damaligen Einträge zum Thema „HbA1c normal aber Zuckerwassertest zeigt Diabetes“ ALLESAMT von ein und demselben Internet- bzw. Forentroll stammten, dessen Märchen keiner, auch nicht der Foren-Doc und tatsächlicher Diabetologe namens Keuthage, im Onmeda-Forum geglaubt hat?
    Bearbeitet von User am 15.03.2024 21:34:03. Grund: .