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Werte schwanken innerhalb von Minuten und von Gerät zu Gerät

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    am 27.05.2024 13:18:05 | IP (Hash): 1960065717
    Hallo zusammen ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung einiges besser zu verstehen. Ich habe vor 5 Monaten eine allergische Reaktion auf ein Fluorchinolone Antibiotika erfahren mit welchem leider oft langwierige und schwerwiegende anhaltenden Nebenwirkungen einhergehen. Darauf möchte ich im Detail nicht weiter eingehen allerdings auch häufig Veränderungen im Zuckerstoffwechsel (Mitochondirenschäden beeinflussen den ATP Stoffwechsel) und erhoffe mir hier eine besseres Verständnis. Ich "war" sehr ambitionierter Sportler (natürlich auch mit Carb Missbrauch) vor der Schädigung und habe auch regelmäßig meinen Langzeitzucker bestimmen lassen. Dieser Lag über Jahre (2 x im Jahr bestimmt) zwischen 5.1 & und 5.3% Nun hatte 3 Monate nach dem Vorfall einen Langzeit von 5.7% und zuletzt 6.0% also eine steigende Tendenz. Meine HA meint weiter beobachten in 3 Monaten wieder messen. Ich bin aber nicht so der geduldige Typ und habe mir deshalb einen Libre 3 und einen Akkucek gibt's in der Familie, Nun benutze ich den Libre 3 seit gestern Mittag und ich habe starke Schwankungen auch sehr kurz hintereinander will sagen von 6.2 auf 8.5 innerhalb von 5 Minuten ohne Nahrungsaufnahme. Gestern nach dem Abendessen (nicht wirklich viel KH) sogar auf 13.9 nach einer stunde dann wieder auf 6. Das hat mich alles noch mehr verunsichert und ich habe mir den Akkuchek geliehen um zu schauen wie sich das verhält heute nach dem Frühstück um 11.30 (ich faste 16/8 wegen der Antibiotikaschädigung) 90 Minuten nach der Mahlzeit (Natur Yokurt plus whey mit Beeren und Cerealien) zeigt der Libre 7,9 mol also 142 mg aber der Akkuchec 108 das ganze zwei Minuten später im Libre 8,4 und der Accucheck 126. Ich habe zwar gelesen das sich die Blut und die Gewebenmessung zeitlich unterscheiden allerdings finde ich es eigenartig das die Geräte es innerhalb von Minuten auch tun. Ach ja heute nach dem aufwachen auf der Libre app 4.8 mol also 86 mg und nach dem aufstehen und nur in die Küche zu laufen 6.4 mol also 115 weitere drei Minuten später 7.4 mol. Den Akkuchek hatte ich da leider noch nicht zum vergleichen. Könnt ihr dazu irgendwas sagen? Sind diese Schwankungen normal? Funktionieren die Geräte nicht oder bin ich es? Das die Werte viel zu hoch sind ist mir bewusst. habe ich aber ein Problem und sollte direkt einen Endokrinologen aufsuchen?
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    am 27.05.2024 16:17:21 | IP (Hash): 315442406
    Hallo To_flox,

    wie hat dein Arzt denn bei dir Diabetes ausgeschlossen? Bei HbA1c-Werten zwischen 5,7 ... 6,4% soll entweder der Nüchternwert oder ein oGTT zur Diagnose herangezogen werden. Die bessere Variante wäre ein oGTT, vielleicht bittest du deinen Arzt mal darum.

    Alles andere ist normal und tritt bei anderen Diabetikern auch so auf. Den schnellen Anstieg nach dem Aufstehen solltest du entgegenwirken, indem du eine Kleinigkeit isst. Der BZ-Anstieg nach der KH-reichen Mahlzeit mit Beeren und Cerealien sieht auch nicht ungewöhnlich aus. Der Unterschied zwischen der blutigen Messung und dem Libre-Wert entsteht zum einen dadurch, dass der Libre-Wert ca.15 Minuten hinterher hinkt. Dass das Libre nicht fehlerlos arbeitet ist auch bekannt und dass die Handmessgeräte bis zu +/-15% Toleranz haben können und mindestens die Hälfte davon auch haben, ist auch bekannt. Deshalb wirst du selbst in Phasen, in denen der BZ konstant verläuft, unterschiedliche Messwerte erhalten. Also nichts ungewöhnliches, aber ändern solltest du in deiner Ernährung etwas - egal ob du Diabetes oder "nur" Prädiabetes hast.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 27.05.2024 16:19:25. Grund: BBCodes
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    am 27.05.2024 19:31:57 | IP (Hash): 2101461211
    Hallo Rainer
    vielen dank für deine Antwort. Ausgeschlossen ja nicht wirklich, sondern für unwahrscheinlich gehalten und eben meine Vorgeschichte mit berücksichtigt mit dem Hinweis das in 3 Monaten nochmal anzusehen. Ich will aber nicht so lange warten respektive ist die Steigerung von 5.1 über 5.3 über 5.7 bis auf zuletzt 6.0 für mich dramatisch. Die Ärztin scheint das aber hinsichtlich den FC nicht zu sehr überrascht zu haben. Soll wohl Studien geben in USA wo das vermehr beobachtet wurde und sich tatsächlich kein Diabetes entwickelt hat.
    Das mit den Schwankungen innerhalb des gleichen Geräts war mir so nicht bewusst. erklärt auch nicht den Unterschied zwischen dem Libre und der Accu die Verzögerung habe ich durch mehrmaliges messen umgangen. Der Libre ist grundsätzlich 20% bis 30% höher. wenn das alles nur Schätzeisen sind bringt mir das wohl nichts. Ist also das einzige das Langzeitzucker der Aussagekraft hat? Ich nehme an für die von dir genannten oGTT brauch ich einen Arzt. Nüchtern testen habe ich mit noch nicht können mache ich aber morgen früh. Dreimal hintereinander und schaue wie sehr die abweichen. plus/minus 15% wären halt dumm 85 oder 115 sind eben schon ein Delta.
    Kannst du mir noch einen Hinweis geben was du mit der Ernährung meinst? Durch die FC Schädigung lebe ich seit gut 4 Monaten konsequent Low Carb und eiweißreich. Viel Seefisch Bio Fleisch und vor allem Gemüse. Obst nur noch Beeren am Morgen ein paar im Yogurt und die Ceralien sind 30 Gramm Haferpops vom Alnatura mit kaum Zucker und vielen Ballaststoffen. Brot und alkohol sind bei mir seit Jahren kein Thema mehr. Das ganze kombiniert mit 16/8 weil die Flox - Therapie das erfordert um die Mitos zu stärken. Dabei habe ich schon gut 10 KG Fettfreie Masse verloren aber ohne KH ist das normal. KFA ist mit ca 14% aber eher noch lean. Allerdings muss ich auch sagen das ich seit der Vergiftung im Januar ca 6 Wochen Traningsfrei war und nun erst wieder moderat begonnen habe. Da ist der Muskelverlust normal. Ich darf auch leider nur kein HIT nur nur leichte GA1 Ausdauer. In weiss weit das Glucosestoffwechsel beeinflusst weiss ich nicht war nie ein Thema. Wo denkst du sollte ich ansetzen? Vielen Dank und Gruss Tobias
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    am 27.05.2024 20:02:24 | IP (Hash): 1687142490
    Hallo Tobias,

    ich finde die Schwankungen bei dir nicht wirklich abnormal.
    Der BZ ist ja selten eine gerade Linie, das flackert manchmal auch ohne Essen. Weil es eben noch mehr Faktoren gibt die das beeinflussen - Stress, Sport, Ärger,.... Selbst eine unruhige Nacht mit blöden Träumen kann sich durchaus in höheren und unruhigen Werten darstellen.

    In der Endphase der Nacht hab ich ebenso recht tiefe Werte - genau bis ich aufwache.
    Wenn der Wecker klingelt, der Wert geht sofort erst mal um 20 bis 50 rauf und fällt aber dann später wieder ab. Manchmal geht das abfallen so schnell, das kann man unter Umständen gar nicht erfassen mit dem blutig messen weil es eine Momentsache ist.
    Wenn aber Stress herrscht, ich früh zu spät, schnell zur Sbahn rennen muss, dann ist das eine weitere BZ Spitze, genau wie jede Streiterei auf Arbeit....

    gruß
    Gunter
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    am 27.05.2024 21:49:34 | IP (Hash): 315442406
    To_flox schrieb:
    Wo denkst du sollte ich ansetzen?

    Hallo Tobias,

    wie du deine Ernährung und Bewegungsaktivitäten beschreibst, gibt es keigentlich keine wesentlichen Verbesserungsvorschläge. Ich drücke dir die Daumen, dass deine HA recht behält und sich bei deiner allergische Reaktion auf ein Fluorchinolone Antibiotika trotz leicht erhöhten BZ-Werten kein Diabetes entwickelt und die Werte sich später wieder verbessern. Die weitere quartalsweise Kontrolle gibt dir dabei genug Sicherheit. mach dich nicht mit der Interpretation der Einzelwerte verrückt.

    Die Kontrolle der Nüchternwerte bringt dir wegen der hohen Ungenauigkeit in der Tat in Bezug auf eine Diagnose nichts, das geht nur mit genauen Laborwerten. Konzentriere dich auf deine anderen Baustellen. Bei einem HbA1c von 6,0% mit erklärbarer temporärer Ursache musst du Diabetes noch nicht zu einer neuen Baustelle machen

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 27.05.2024 21:57:05. Grund: BBCodes
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    am 27.05.2024 22:25:28 | IP (Hash): 2101461211
    Vielen Dank Rainer
    leider funktioniere ich aber nicht so :-) ich kann den Anstieg nicht so hinnehmen und muss das genau beobachten. Ob das eben temporär ist oder nicht doch permanent weiss man bei allen FC Schäden nicht viele sind dauerhaft bis zur körperlichen Behinderung geschädigt. Hinzu kommen dann eben Folgekrankheiten wie Diabetes wenn die Mitochondriale Funktion sehr gestört ist. Leider bei mir der Fall.
    Den Glucose Test habe ich gegoogelt und werde diesen Verlangen. Alternative würde es auch funktionieren wenn ich 75g Traubenzucker esse und mit dem accuchek messe? nach 1 h und dann nach 2 h?
    Der Libre 3 liegt allerdings permanent 20% drüber haben heute Abend mit einem zweiten Messgerät messen können und die Abweichung war minimal zu dem akkuchek. Jetzt 2 h nach dem Abendessen ist der Wert 84 mg und Libre sagt 106.
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    am 27.05.2024 22:48:53 | IP (Hash): 1152712047
    Sorry, aber ich verstehe den Nutzen vom Zuckerwassertest nicht, zumal der nur aussagefähig wird, wenn du die 3 Tage zuvor normal KH-betont gegessen und getrunken hast.

    Ok, der Test kann positiv sein. Dann hast du die Diagnose Diabetes, und der kann dann behandelt werden. Die Behandlung besteht in jedem Fall im mehr oder wenigeren Absenken deines BZ. Nur, wofür würdest du das haben wollen, wenn du jetzt nach dem Abendessen völlig normale 84 mg/dl misst?

    Nachtrag:
    Aus meiner Sicht würde mehr Sinn machen, die 2 Libre-Wochen zum Entdecken möglicher auffälliger Muster im alltäglichen Verlauf zu nutzen, also zuerst halt auffällige Anstiege, und dein Protokoll dann zu fragen, was du in der Stunde davor gemacht hast?

    Und noch was: Du findest die Anzeigen zu ungenau. Aber vielleicht überlegst du mal, dass 84 mg/dl bedeutet, dass in jedem deiner etwa 5 Liter Blut 0,84 Gramm Glukose unterwegs sind. Gemessen aus einem winzigen Tropfen. Ich finde das genial!

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    Bearbeitet von User am 27.05.2024 23:07:06. Grund: Nachtrag
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    am 27.05.2024 23:05:15 | IP (Hash): 2101461211
    Ja da ist was dran vermutlich geht es mir in erster Linie um Gewissheit denn ich muss alles Schäden im Zusammenhang mit der FC Reaktion dokumentieren lassen. Es gibt ja auch eine Meldung bei Swissmedic ich nehme an diese wird dann dahingehend auch aktualisiert.
    Es misst eben nicht immer gleich und heute war es normal gestern hingegen viel zu hoch mit peak 13.9 also 250 mg aber eben mit dem libre gemessen da ich den accu chek noch nicht hatte. das gleiche Gericht die gleiche menge.
    Ich hätte dann wohl Gewissheit ob ich da noch eine Baustelle habe. Oder zumindest ob ich mir einen anderen Sensor besorgen muss. Gibts denn nichts was zuverlässig permanent messen kann?
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    am 27.05.2024 23:12:34 | IP (Hash): 1152712047
    Ich hab schon mehrere Beiträge gesehen, nach denen das Libre einen Tag gebraucht hat, bis es im einigermaßen normalen Rahmen angezeigt hat. Persönlich würde ich mich nicht auf die Werte verlassen, aber die BZ-Bewegung bleibt ja auch dann aufschlussreich, wenn der Verlauf insgesammt 20 oder 30 mg/dl höher angezeigt wird, als am Fingerpieks.

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    am 27.05.2024 23:12:34 | IP (Hash): 1152712047
    gelöscht
    Bearbeitet von User am 27.05.2024 23:13:36. Grund: war doppelt
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    am 27.05.2024 23:40:51 | IP (Hash): 1687142490
    To_flox schrieb:
    Ja da ist was dran vermutlich geht es mir in erster Linie um Gewissheit denn ich muss alles Schäden im Zusammenhang mit der FC Reaktion dokumentieren lassen. Es gibt ja auch eine Meldung bei Swissmedic ich nehme an diese wird dann dahingehend auch aktualisiert.
    Es misst eben nicht immer gleich und heute war es normal gestern hingegen viel zu hoch mit peak 13.9 also 250 mg aber eben mit dem libre gemessen da ich den accu chek noch nicht hatte. das gleiche Gericht die gleiche menge.
    Ich hätte dann wohl Gewissheit ob ich da noch eine Baustelle habe. Oder zumindest ob ich mir einen anderen Sensor besorgen muss. Gibts denn nichts was zuverlässig permanent messen kann?



    bei mir war der Libre immer am genausten wenn er schon ein paar Tage in benutzung war. Der erste Tag ist meist zum vergessen.

    Für dich ist es ja erst mal relativ unerheblich ob du nun 80 oder 100 hast - wichtig ist ja das Reaktionsverhalten, was passiert wann und warum, auch des Nachts über.
    Und wenn der Libre 110 anzeigt und er misst 20 zu hoch dann weisst du ja das du irgendwas um die 90 hast.....


    Genauer als der Libre ist der Dexcom Sensor, den kann man kalibrieren mit einer blutigen Vergleichsmessung. Aber auch da gibt es immer ein paar Abweichungen zu blutig messen, 100% matchen die auch nicht
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    am 28.05.2024 08:10:41 | IP (Hash): 315447848
    Hallo Tobias,

    wenn es dir hauptsächlich um Dokumentation geht, dann hast du ja genug Hinweise bekommen. Ergänzend vielleicht noch, dass du das Dexcom G7 für 2*10Tage kostenlos testen kannst, wenn du das entsprechende Angebot nutzt.

    Wenn es dir mehr um die Gesundheit geht, dann würde ich dir empfehlen, deine BSD mit etwas Basalinsulin zu unsterstützen. Das ist ohne großen Aufwand zu machen und verbessert, zusammen mit deiner Low Carb Ernährung, deinen BZ-Verlauf wahrscheinlich ausreichend.

    So ein selbst gemachtes oGTT nützt dir acuh nicht viel. Für die Diagnose ist es nur mit Laborwerten verwendbar. Eine Diagnose Diabetes ist nur notwendig, wenn dein Arzt ohne nichts unternehmen will bzw. kann. Das ist wohl bei dir nicht der Fall, deshalb bringt dir eine Diagnose nichts und ein selbstgebastelter Test überhaupt nichts.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 28.05.2024 08:11:19. Grund: BBCodes
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    am 28.05.2024 08:12:34 | IP (Hash): 1394845697
    Fast jeder (der inzwischen rund 300) Sensoren unterschiedlicher Hersteller, die ich verwendet habe, hat in den ersten 12 bis 24 Stunden zeitweise bis dauerhaft Blödsinn gemessen. Deshalb nutze ich die Werte auch möglichst erst nach 24 Stunden "Abheilzeit".
    Aber auch danach gibt es immer wieder Abweichungen.
    Von Vorteil sind da die kalibrierbaren Sensoren, aber auch da wird der Sensorwert nur an den blutig gemessenen angeglichen. Und auch dieser kann je nach Messgerät und Handhabung ziemlich daneben liegen und ein ziemlich teures Labormessgerät würde die Handhabungsfehler nicht eliminieren.

    _______________________________________________________
    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
    Bearbeitet von User am 28.05.2024 08:13:25. Grund: Korrekturen
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    am 28.05.2024 09:12:38 | IP (Hash): 2101461211
    Ok danke für den Hinweis heute früh sieht es auch tatsächlich so aus. Nüchtern 98 mg am akku und 6.6 mol also 118 mg am libre. allerdings ist die Linie über die Nacht und die ersten paar stunden jetzt nach dem aufstehen eher wellenförmig und nicht mehr so hoch und tief. Ich rechne nun aus dem Libre mal 20% heraus. Für die Bewegung aber immer noch aufschlussreich was mich wie hoch anteigen lässt und was eher moderat. was ich allerdings noch nicht einordnen kann ist warum ich keine starken tiefs habe. Nach dem Essen schiesst es nach oben. Aber beim fasten nicht wirklich nach unten. Müsste der BZ nicht deutlich sinken nach 16 h ohne Nahrung (esspressos nehme ich und einige supplemente) und Kraft oder leichtem Cardio Training? Ich meine selbst wenn ich einen guten Fettstoffwechsel hätte dann müsste der Zuckeranteil dennoch sinken, vllt nicht die Energie aber doch der Wert oder was verstehe ich nicht.
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    am 28.05.2024 09:18:18 | IP (Hash): 2101461211
    Vielen Dank genau so werde ich es jetzt halten ich nutze quasi die Kurve für die Schwankungen in den nächsten 13 Tagen. Es sieht auch so aus als wären die ersten Messungen näher am Akku.
    Leider hatte der Libre im Durchschnitt des letzten Tages eben 7.2 mol angezeigt also knapp 130 und das fand ich natürlich etwas beunruhigend. Tatsächlich finde ich das sollte auch irgendwie geschrieben stehen.

    Seit letzter Nacht sind es 6.6 also 118 ich werde das also weiter beobachten und akku check gegentesten. dieser liegt immernoch gut 20% darunter.
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    am 28.05.2024 09:24:01 | IP (Hash): 2101461211
    Hallo Rainer

    vielen Dank für den Tip, das schaue ich mir an. Ja es geht mir um die Gesundheit Ich habe leider schon so sehr mit den Einschränkungen zu kämpfen das ich nicht auch noch Diabetes verkrafte und deshalb nichts unversucht lassen möchte. Das Basalinsulin ist allerdings Rezeptpflichtig und muss somit von der Hausärztin unterstütz werden richtig? Ich lebe in der CH und hier ist man sehr konservativ wenn an den Säckel der KVG geht. Ich werde es aber auf jedenfalls ansprechen genauso wie den oGTT denn ich denke es kann nicht Schaden zu prüfen ob alles in der Norm reagiert. Beide Grossmütter hatten im alter Diabetes also gibt's bestimmt eine Disposition.
    LG Tobis
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    am 28.05.2024 09:26:28 | IP (Hash): 2101461211
    Vielen Dank für die Erklärung. Ich werde mir auch erstmal nichts weiteres beschaffen und die Verlaufskurve des Libre zur Tendenz Interpretation verwenden und mit dem dem Akku nachmessen.
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    am 28.05.2024 10:02:24 | IP (Hash): 1687142490
    To_flox schrieb:
    Ok danke für den Hinweis heute früh sieht es auch tatsächlich so aus. Nüchtern 98 mg am akku und 6.6 mol also 118 mg am libre. allerdings ist die Linie über die Nacht und die ersten paar stunden jetzt nach dem aufstehen eher wellenförmig und nicht mehr so hoch und tief. Ich rechne nun aus dem Libre mal 20% heraus. Für die Bewegung aber immer noch aufschlussreich was mich wie hoch anteigen lässt und was eher moderat. was ich allerdings noch nicht einordnen kann ist warum ich keine starken tiefs habe. Nach dem Essen schiesst es nach oben. Aber beim fasten nicht wirklich nach unten. Müsste der BZ nicht deutlich sinken nach 16 h ohne Nahrung (esspressos nehme ich und einige supplemente) und Kraft oder leichtem Cardio Training? Ich meine selbst wenn ich einen guten Fettstoffwechsel hätte dann müsste der Zuckeranteil dennoch sinken, vllt nicht die Energie aber doch der Wert oder was verstehe ich nicht.



    Na ja, es gibt ja 2 Mechanismen die den Zucker steigen lassen. Einmal über das Essen, besonders die Kohlenhydrate machen sich bemerkbar. Und der zweite Mechanismus ist die Leber, die Zucker selbst produziert, als Puffer - guter Mechanismus - ansonsten würde ja jeder der mal ein paar Stunden nichts isst gleich ins Koma fallen weil der BZ zu stark sinken würde.
    Wenn es dort eine Störung im Stoffwechsel gibt dann sind die Mechainismen gestört, dann könnte der Zucker nach dem Essen zu hoch schiessen aber auch die Leber könnte zu "nervös" reagieren.

    Solltest du trotz fasten und leichtem Sport immer zu hohe Werte haben, vieleicht macht deine Leber ein wenig zu viel oder falsches timing.

    Schau dir ruhig mal die Verläufe genau an und führe Tagebuch, was du wann gemacht und gegessen hast. Man kann mit so einem Libre eine Menge über sich selbst lernen, ist durchaus interessant.

    Und wenn du tatsächlich weiter steigende Werte hast und da therapeutisch was unternommen werden muss, die Daten kann man ja exportieren oder dem Arzt dann Zugriff erteilen wenn die das lesen wollen/können. Diese Daten zusammen mit einer Tagebuchdokumentation sind da extrem hilfreich.
    Verschreiben können sie so einen Libre zwar nicht, aber die Daten werden trotzdem meist gern genommen-:)



    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 28.05.2024 10:25:15 | IP (Hash): 1152712047
    Das mit der Glukose-Verarbeitung ist einfach ein bisschen kompliziert, denn unser Organismus ist 24/7 auf die Glukose in einem vergleichsweise sehr engen Rahmen im Kreislauf angewiesen.

    Wenn du KHs isst, gelangt die Glukose daraus zuerst in die Leber. Darin wird ein großer Teil davon sofort in Form von Glykogen (neutrale Glukose) gespeichert. Und ein weiterer großer Teil davon wird sofort in Triglyzeride=Fett zur Speicherung in den Schwimmhilfen umgeformt. Und nur ein winziger Teil davon wird direkt in den Kreislauf gegeben, so viel, dass da in der Spitze für ein paar Minuten 1,4-1,6 Gramm Glukose pro Liter Blut umlaufen.

    Wenn du nix isst, nimmt dein Organismus für sein Funktionieren aus seinen Speichern. Bei der Glukose zuallererst aus dem Speicher in der Leber, der direkt dafür gewachsen ist. Und dazu fortlaufend via Glukoneogenese in Nieren und Leber Glukose aus der Umformung von Protein in eben Glukose und Wärme für uns Warmblüter.
    Die Glukoneogenese in der Leber wird übrigens direkt nach dem Essen von neuer Glukose vom dafür durch Darmhormone bestellten Insulin für etwa 1-2 Stunden ausgeschaltet.

    Was du an Glukose misst, wird also in der Hauptsache von deiner Leber bestimmt.

    ----------------------------------------------
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    am 28.05.2024 11:13:07 | IP (Hash): 1116070281
    To_flox schrieb:
    Ja da ist was dran vermutlich geht es mir in erster Linie um Gewissheit denn ich muss alles Schäden im Zusammenhang mit der FC Reaktion dokumentieren lassen. Es gibt ja auch eine Meldung bei Swissmedic ich nehme an diese wird dann dahingehend auch aktualisiert.
    Es misst eben nicht immer gleich und heute war es normal gestern hingegen viel zu hoch mit peak 13.9 also 250 mg aber eben mit dem libre gemessen da ich den accu chek noch nicht hatte. das gleiche Gericht die gleiche menge.
    Ich hätte dann wohl Gewissheit ob ich da noch eine Baustelle habe. Oder zumindest ob ich mir einen anderen Sensor besorgen muss. Gibts denn nichts was zuverlässig permanent messen kann?


    Hallo To-flox
    Ich lese hier dein Problem mit den unterschiedlichen Messergebnissen und Messverhalten zwischen Libre 3 und ACCU-Check mit, weil es ein sehr interessantes Thema ist, dass auch mir bisher noch niemand letztendlich plausibel in seinen unterschiedlichen Verhalten darstellen konnte. Da ich selbst Maschinenbau-Ingenieur aus der Messtechnik bin hat selbst mein Diabetologe, der Arzt und Dipl. Ing ist als letzte Ausrede gesagt: „Der Mensch ist keine Maschine“.

    Vorweg nochmal zur Erklärung: beide von dir genannten Messsysteme messen von Hause aus grundverschieden. Soweit mir bekannt ist, wird mit ACCU-Check nur der Blutzucker gemessen, während Libre 3 den Gewebezucker und den Blutzucker messen kann.
    Um zu erfahren wie groß die Abweichungen zwischen Blut- und Gewebezucker sind musst du jedoch mit dem gleichen Messgerät messen. D.h. zum Beispiel kannst du mit dem Libre 3 standardmäßig mit den Sensoren den Gewebezucker messen und mit dem selben Messgerät und zur selben Zeit mit den Teststreifen den Blutzucker messen.

    Das mache ich immer bei Kontrollmessungen um festzustellen, ob Korrekturinsulin gespritzt werden muss. Das gestaltet sich allerdings sehr schwierig, weil zwischen Libre3 Gewebezucker- und Blutzuckermessungen zu den unterschiedlichen Tageszeiten Messabweichungen bis zu 50 mg/dl von mir gemessen und dokumentiert wurden. Erstaunlicherweise waren die Abweichungen im unteren Zielbereich sehr minimal (nur ca. 10-20 mg/dl).

    Seit diesen Erkenntnissen wird das Libre3 Gewebezucker-Messgerät von mir als „Schätzeisen“ bezeichnet.
    Da ich insulinpflichtig bin und mehrmals am Tage messen muss habe ich mich an diesen Zustand gewöhnen müssen. Da meine Messwerte überwiegend im Zielbereich sind, treten sehr hohe Spitzen sehr selten auf die dann auch wieder so schnell wie sie angestiegen sind wieder in den Zielbereich abfallen.

    Als das Libre3 eingeführt wurde, habe ich noch Vergleichsmessungen zwischen dem Vorgängermodell Libre 2 und dem neuen Libre3 gemacht. Am rechten Arm mit Libre2 und an linken Arm Libre3. Es war schockierend, was ich da so alles gemessen und dokumentiert habe.

    Abschließend möchte ich dir noch auf den Weg geben, lasse dich hier nicht verrückt machen. Wenn du deine Blutzuckerwerte kontrollieren möchtest verwende anfangs ein Blutzuckermessgerät (z.B. ACCU-Check), denn das bestimmt so wie der HBA1C-Wert den Blutzucker.

    Alles andere stimme mit deinem Arzt ab, denn der kennt dich und wird bei Bedarf für dich die richtigen Schritte in die Wege leiten.

    Alles Gute, Zuckermann
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    am 28.05.2024 11:28:34 | IP (Hash): 1152712047
    Zuckermann schrieb:
    Um zu erfahren wie groß die Abweichungen zwischen Blut- und Gewebezucker sind musst du jedoch mit dem gleichen Messgerät messen. D.h. zum Beispiel kannst du mit dem Libre 3 standardmäßig mit den Sensoren den Gewebezucker messen und mit dem selben Messgerät und zur selben Zeit mit den Teststreifen den Blutzucker messen.


    Sorry, aber das sind 2 völlig VERSCHIEDENE und völlig voneinander getrennte Geräte in einem Apparat, die gemeinsam nur die Anzeige nutzen! Im Gehäuse das Scanners ist als zweites Gerät ein Precision Neo verbaut (das kann auch Ketone messen). Ich hab Abbott mal gefragt, warum die beiden nicht verbunden sind und das Neo darin nicht direkt das Libre kalibriert? Antwort: das sei zu aufwendig , und das Libre brauche nicht kalibriert zu werden :(

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    am 28.05.2024 12:14:07 | IP (Hash): 1116070281
    Ja Super, Du schlaumeier, hast du schon mal was von Koppelgeschäfte gehört. Ich erkäre es dir: Wenn du bei Abbot gefragt wirst, mit was die Kontrollmessung gemacht hast und du sagst mit ACCU-Check dann kann es dir wie mir ergehen, das du gesagt bekommt, dass du das Lesegerät von Abbot benutzen musst!

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    am 28.05.2024 14:01:37 | IP (Hash): 2101461211
    Top Antwort Danke. Ich werde mal versuchen die Leber "leer" zu fahren und mal schauen was dann passiert. Bin vor Flox sehr viel Rennradrad gefahren da ging das recht flott allerdings darf ich gerade nicht so ballern. Aber mehr als 400 Gramm sind da sicher nicht gespeichert und ich hoffe ich falle in tiefen Zucker bevor die Muskelglycose angegriffen wird. Wobei doch bei moderatem Puls dann auf den Fettstoffwechsel zurückgegriffen werden sollte. Dann werde ich es kaum erreichen ohne HIT bei den Radfahrten war ja oft Maximal Puls da laufen die Carbs nur so durch die Uhr. So wie ich mich momentan anstrengen darf wird da wohl nichts passieren. Lösung wäre wohl noch Keto Ernährung aber davon wird mit abgeraten weil dies paradoxer Weise die BZ Problematik noch verstärken könnte und Diabetes er recht auslösen soll.
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    am 28.05.2024 14:11:45 | IP (Hash): 2101461211
    Danke für deine Antwort Zuckermann
    ja mich wurmt das als alter Statistiker auch wenn es nicht vergleichbar ist. Wenn man es nicht messen kann ist es nicht existent :-). Aber Messtreiben habe ich nicht. Ich habe nur so einen Libre Knopf im Oberarm der mit dem Natel gekoppelt ist. Jetzt nach gut 48 h weichen die Werte nur noch ca 10% vom Akku ab. Ich finde den Begriff Schätzeisen sehr treffend das kam mir gestern auch in den Sinn. Der akku hingegen misst bei drei unmittelbaren Messungen jeweils nahezu identisch als vertrau ich mal darauf. Zum Verlauf verfolgen aber nicht zu gebrauchen.
    Naja meine Ärztin ist da nicht wirklich zu gebrauchen und sieht mich auch aus Kostengründen eher selten:-)
    Dein Arzt liegt übrigens falsch ich bin ein Mensch und eine Maschine :-)
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    am 28.05.2024 14:13:26 | IP (Hash): 315447848
    To_flox schrieb:
    Lösung wäre wohl noch Keto Ernährung aber davon wird mit abgeraten weil dies paradoxer Weise die BZ Problematik noch verstärken könnte und Diabetes er recht auslösen soll.

    Ja, es gibt viele Gegner einer ketogenen Ernährung. Die verbreiten gerne Blödsinn wie diesen.

    Wenn sonst nichts gegen eine ketogene Ernährung spricht, dann probiere die ruhig mal aus - ein Diabetes wird sich damit ganz bestimmt nicht verstärken.

    Wenn du davon ausgehst, dass deine Mitochondrien geschädigt sind, dann könnte dich dieser Beitrag interessieren, der den positiven Effekt von Ketonkörpern auf die Mitochondrien darstellt:
    https://juliatulipan.com/ketose-als-kraftvolles-therapeutisches-werkzeug/

    Alles Gute, Rainer

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    Bearbeitet von User am 28.05.2024 15:57:47. Grund: BBCodes
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    am 28.05.2024 17:01:29 | IP (Hash): 2039223434
    Rainer schrieb:
    Ja, es gibt viele Gegner einer ketogenen Ernährung. Die verbreiten gerne Blödsinn wie diesen.


    Ich kann Rainers Aussage aus meiner Erfahrung nur voll bestätigen. Mit weit über 1 Jahr ketogen hätte mir als Typ 2 INSULINER mit dem BZ 23-24/7 im völlig gesunden Bereich und sehr geringem Insulinbedarf eben mit zunehmendem Insulinbedarf auffallen müssen, wenn sich der Diabetes damit verschlechtert = verschlimmert hätte.

    Ich habe die ganze Zeit etwas weniger Insulin als seitdem mit meistens Very Low Carb gebraucht, und die Carbs sind mein Zugeständnis an meine Frau und eifrige Köchin für das gemeinsame Mittagessen.

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    am 28.05.2024 17:42:43 | IP (Hash): 1152712047
    Zuckermann schrieb:
    Warum musst du immer wieder Blödes von dir abgeben, anstatt eine sinnvolle Erklärung dem fragenden zu nennen, du widerlicher Mensch! Leider verstehst du keine menschenwürdige Sprache!


    Entschuldige bitte, da hatte ich dich missverstanden. Ich hatte gedacht, dass du die beiden Teile untereinander in einem Gerät gekoppelt sehen würdest - wie es ja eigentlich recht sinnvoll wäre.

    Weil ich seit Jahr und Tag Abbott Precision für den Fingerpieks nehme, hatte ich mit meiner Libre-Reklamation damals keine Schwierigkeiten, nur einen neugierigen Herrn Hotline. Warum Precision, wollte er wissen - vielleicht auch zur Überprüfung meiner Ansage?
    Weil ich die mit einem Handgriff aus der Verpackung nehmen und in das Testgerät einschieben kann, ohne dass ich den Streifen direkt in die Hand nehmen muss, war und ist meine Begründung. - Ok, hat auf Anhieb für einen Sensor-Ersatz gereicht :)

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    am 29.05.2024 12:42:32 | IP (Hash): 2101461211
    Vielen Dank ja ich wollte es auch unbedingt versuchen also konsequent. Ich habe in diesem Zusammenhang auch noch eine Frage. Ich bin ja seit ca 6 Wochen low carb mit max 120 KH unterwegs, davor nicht so gewissenhaft immer unter 200 g gewesen. Vor meiner Schädigung je nach Trainingsphase auch mal gerne 500 bis 1000 g KH.
    Nun ist mir aufgefallen das seit ca 3 Tagen mein Urin wirklich eigenartig riecht, ich würde sogar sagen stinkt. Es riecht ein bisschen wie Würze und wenn man das bei Doc Google eingibt könnte das so etwas wie eine Ketoazidose sein? Ich will ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen allerdings ist es eben so das durch die Schädigung der Zuckerstoffwechsel nicht funktioniert weil die Mitochondrien die Glucose nicht verarbeiten können oder so ähnlich.
    Bei einer klassischen Ketone müsste der Urin ja Acetonartig riechen, das tut es aber ganz sicher nicht. Riecht eben eher wie ein Brühwürfel.
    Bei der aufgenommen Menge von KH bei erster Mahlzeit gegen 12 Uhr im 16/8 ist doch eine Ketose so oder so ausgeschlossen oder?
    Kann eine Ketoazidose auch auftreten ohne sehr hohe BZ Werte?
    Danke und LG T
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    am 29.05.2024 14:42:43 | IP (Hash): 1590649466
    To_flox schrieb:
    Kann eine Ketoazidose auch auftreten ...?

    Nein, Ketoazidose kann nur bei absolutem Insulinmangel auftreten. Der liegt bei dir mit Sicherheit nicht vor.

    Insulin stoppt die Bildung von Ketonkörpern, wenn genügend davon da sind. Wenn (z.B. bei unentdeckten Typ1-Diabetikern) das Insulin komplett fehlt, dann läuft die Ketonkörperbildung ungebremst weiter und führt zu dieser Übersäuerung. Dein Eigeninsulin, dass ja noch fast voll da ist, sorgt dafür, dass die Ketonkörperbildung ganz normal geregelt wird und es zu keiner Ketoazidose kommen kann. Falls Ketonkörper auftreten, im Urin mit Testreifen sichtbar oder Atemgeruch nach Aceton, dann kann das für dich keinerlei negative Auswirkungen haben. Die Ketonkörper sind lediglich Energiequelle für die Zellen, sogar noch eine bessere Energiequelle als Glukose.

    Wenn du dir Sorgen um den konzentrierten Urin machst, dann versuche es einfach mal mit mehr trinken.

    Beste Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 29.05.2024 14:44:32. Grund: BBCodes
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    am 29.05.2024 14:51:18 | IP (Hash): 2101461211
    Vielen Dank Rainer ich trinke sehr viel Mineralwasser sicher 3 - 3 Liter dazu kommen Kaffee und Elektrolyte mix im Sport. Es ist tatsächlich der Geruch der sich die letzten Tage verändert hat. Du meinst also ich hätte keinen Nahezu normalen BZ Spiegel wenn eine Ketoazidose vorliegen würde? Nach Aceton riecht es eben nicht den Duft kenne ich wirklich gut vom alten Hobby und so riecht es definitiv nicht. Ketose messtreifen habe ich bestellt. Diese würden ja bei einer Ketoazidose voll ausschlagen oder.
    Ich will nicht panisch wirken aber dauernd is was neues
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    am 29.05.2024 15:45:55 | IP (Hash): 277624682
    To_flox schrieb:
    Nun ist mir aufgefallen das seit ca 3 Tagen mein Urin wirklich eigenartig riecht


    Was machst du denn die letzten 3-4 Tage anders. als bis dahin? Z.B. auch Marken- oder und Sortenwechsel bei Essen oder Getränk o.ä.?

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    am 29.05.2024 15:59:26 | IP (Hash): 1590649466
    To_flox schrieb:
    Ich will nicht panisch wirken aber dauernd ist was neues

    Noch mal ganz deutlich: Du bekommst definitv keine Ketoazidose, so lange du noch etwas Eigeninsulin hast. Vor einer Ketoazidose müssen sich nur Typ1-Diabetiker und langjährige Typ2-INSULINER (ohne restliches Eigeninsulin) fürchten.

    Die Messtreifen kannst du ausprobieren, aber wenn Ketonkörper angezeigt werden, kannst du dich freuen und müsstest dir keinerlei Sorgen machen. Ich denke allerdings, dass du bei ca. 120g KH nicht in Ketose kommst. Das ist zwar individuell verschieden, aber 50g und weniger sollten es dafür schon sein. Die lange Essenspause über Nacht gleicht, wenn du nicht in Ketose bist, deine Leber mit der Glukoneogenes aus.

    Nur mal so zur Info: Es gibt einige Hochleistungssportler, die ihre Leistung durch ketogene Ernährung steigern. Außerdem gibt es etliche Versuche, weitere Steigerung durch Zuführung von externen Ketonkörpern zu erreichen. Mit externen Ketonkörpern gibt es auch medizinische Versuche, z.B. bei MS. An Ketonkörpern selbst ist wirklich absolut nichts böses.

    Beste Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 29.05.2024 16:43:14. Grund: BBCodes
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    Vielen dank Rainer das beruhigt mich sehr. Das ist alles so umfangreich und kompliziert zu verstehen.
    Mittlerweile nährt sich der Libre auch den Messungen des Accu an vieleicht harmonisiert sich das ja noch.

    Was ich aber immer noch paradox finde ist das ich unter Aktivität höhere Werte habe als in Ruhe.
    Laufe ich viel durch die Wohnung und räume auf oder mache Haushalts Arbeiten also nichts sportliches und mit keinem hohen Puls etc dann steigt der BZ an. Wenn ich mich aufs Bett lege (30 min telefoniert) dann sinkt er um gut 1.5 mol). Also in Bewegung 7 mol und auf dem Bett 5.5 mol. Ist das normal ich war immer Meinung das durch Bewegung der BZ sinkt Google findet es genau so das Studien besagen das Büroangestellte Diabetiker sinkende BZ Werte haben wenn sie Regelmäßig aufstehen und umherlaufen. Ich verstehe also nur noch Bahnhof.
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    am 29.05.2024 17:00:53 | IP (Hash): 2146331571
    hy 👋
    also bei mir ist das auch so, direkte nach dem sport ist er erhöht, aber 1 h dannach fällt er ziemlich stark.
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    am 29.05.2024 17:26:23 | IP (Hash): 1849977489
    To_flox schrieb:

    Was ich aber immer noch paradox finde ist das ich unter Aktivität höhere Werte habe als in Ruhe.
    Laufe ich viel durch die Wohnung und räume auf oder mache Haushalts Arbeiten also nichts sportliches und mit keinem hohen Puls etc dann steigt der BZ an. Wenn ich mich aufs Bett lege (30 min telefoniert) dann sinkt er um gut 1.5 mol). Also in Bewegung 7 mol und auf dem Bett 5.5 mol. Ist das normal ich war immer Meinung das durch Bewegung der BZ sinkt Google findet es genau so das Studien besagen das Büroangestellte Diabetiker sinkende BZ Werte haben wenn sie Regelmäßig aufstehen und umherlaufen. Ich verstehe also nur noch Bahnhof.



    - Bewegung und Sport nach dem Essen bewirkt eine BZ senkung, die ist auch sehr deutlch messbar. Nach dem Essen ist der "Verdauungsspaziergang" tatsächlich sehr nützlich.
    - Bewegung und Sport in nüchternem Zustand kann aber durchaus einen kleinen Anstieg auslösen.
    - Entspannung und Relaxen senkt den BZ wiederum - ich habe tatsächlich die besten Werte im Urlaub. Hab meine Diabetologin um einen 4 wöchigen Karibikurlaub auf Rezept gebeten, da wollte sie aber nicht mitmachen-:))
    - telefonieren mag Entspannung sein, dann sinkt der BZ. Solltest du aber mal ein 30minütiges Streit-Gespräch mit viel Ärger führen, dann kann der BZ richtig steigen - alle Arten von Stress, Ärger, etc. führen bei mir jedenfalls zu höherem BZ. Einmal richtig über irgendwas ärgern und die Kurve schaut aus wie ein KH haltiges Essen.

    Generell sind Sport und Bewegung (alle Arten, dazu zählt auch Wohung putzen oder keller entrümpeln) schon sehr nützlich, auch wenns mal kleine Spitzen gibt wird es sich langfristig bezahlt machen und Vorteile bringen. Nach dem Essen gibt es ohnehin nur Vorteile bezüglich Bewegung.
    Entspannung ist gut.
    Stress vermeiden ist immer gut.

    Stress, plötzliche körperliche Anstrengungen, Ärger - das sind alles Signale an unseren Körper das es Zeit wird für einen kleinen Extra-Energiebooster weil irgendein Ungemach ansteht. Der Booster ist Zucker - deswegen fängt die Leber an zu produzieren.
    Das mag noch irgendein uralter genetischer Reflex sein als unsere Vorfahren vor dem Höhlenbären manchmal fliehen mussten und die Muskeln da eine extraportion Zucker gut brauchen konnten damit unser Vorfahr überlebt.


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    am 29.05.2024 17:28:54 | IP (Hash): 2101461211
    hi also du meinst ein bisschen Haushalt hat die gleich Wirkung wie sport? also bei Bewegung geht es hoch? ich dachte immer es presst den Zucker in die Zellen also Laienhaft gesprochen. Habe jetzt meine Snack vor dem Training genommen und schaue mal wie sich das beim Krafttraining verhalten wird.
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    am 29.05.2024 20:43:40 | IP (Hash): 1849977489
    Den Muskelzellen ist es ja ein bisschen egal ob du Sport machst oder wie ein Wilder die Wohnung putzt, den Dachboden aufräumst, die Treppe bis in die 8. Etage hochläufst oder körperlich hart arbeitest. Kommt halt auf die Intensität an und welche Muskelgruppen da jeweils gefordert werden.

    Und ich rede immer nur von mir - so wie ich es bei mir feststellen konnte.
    Das mag durchaus bei anderen sich anders verhalten, andere haben vielleicht andere Beobachtungen gemacht.

    Ich hab mal gelesen das Ausdauersportarten den Zucker eher senken. Auch normales Spazierengehen oder Joggen zähle ich dazu.
    Und intensive, kurze Kraftsporteinheiten den Zucker eher erst mal etwas steigern.
    Das hat wohl mit irgendwelchen Stresshormonen zu tun die da freigesetzt werden.

    Das musst du dir aber mal von einem Spezialisten erklären lassen, was genau da passiert wenn du das ergründen willst.

    Langfristig hat aber auch der Kraftsport echte Vorteile, Muskelaufbau ist ja nützlich.
    Schau mal ob du über den Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme etwas optimieren kannst
    Mit dem Libre hast du ja super Möglichkeiten das alles zu testen und dein persönliches "lifestyle set" zu finden und zu verfeinern und zu optimieren.


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    am 29.05.2024 21:12:10 | IP (Hash): 1152712047
    Gunter21 schrieb:
    Mit dem Libre hast du ja super Möglichkeiten das alles zu testen und dein persönliches "lifestyle set" zu finden und zu verfeinern und zu optimieren.


    Setzt aber ein elefantöses Gedächtnis voraus oder ein fortlaufendes ausreichend umfassendes Protokoll voraus. Denn nach 3 Tagen sieht man in der Libre Kurve noch die besonders hohe Spitze ne gute Stunde nach dem Mittag, aber weiß in aller Regel dann nicht mehr, wieviel von was man sich da einverleibt hatte.

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    am 29.05.2024 22:13:20 | IP (Hash): 1960065717
    Naja nicht wirklich ich tracke ja meine Nahrung seit Ewigkeiten in einer App. Das sollte also kein Problem sein, Ebenso wie Diäten einzuhalten ich war jahrelang BB und bin erst recht spät zum Triathlon gekommen.

    Ich bin eigentlich top fit gewesen deshalb würde ich Haushalt keinesfalls als Sport verstehen. Für mich wirklich paradox das Bewegung (wie gesagt keine Krafttraining sondern Staubsaugen wischen, bügeln, etc) treiben meinen BZ hoch, auf dem Bett liegend telefonieren ließ ihn sinken. Gegessen hatte ich da 4 bis 5 h zuvor nichts.
    Im Studio heute Abend habe ich mal geballert was ging Klimmzüge, Kniebeugen und Liegestütze bis zum Muskelversagen und da ging der BZ deutlich runter. Nach dem duschen aber gerade wieder hoch. Getränk nur zuckerfreie Electrolyte. Ich brauche wohl wirklich einen Profi,
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    Vielen dank für die Erklärung genau so habe ich das bisher auch verstanden. Ich bin allerdings auch ein rechter "Stresser" und schlafe auch nicht wirklich gut Entspannung ist echt ein Thema, Tatsächlich mache ich den Sport meist nüchtern innerhalb der 16 h Phase. Und lade dann danach weil ich dann die Zellen als offen betrachte es war auch beim BB wichtiger nachher als vorher die KH und P zu versorgen. Leider ist das Wetter aktuell hier so bescheiden sonst würde ich gerne mal prüfen wie es sich bei einer längeren Radtour verhält.
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    am 29.05.2024 23:11:30 | IP (Hash): 1152712047
    To_flox schrieb:
    ... auf dem Bett liegend telefonieren ließ ihn sinken.


    Du denkst aber schon daran, dass die Ursache für eine BZ-Bewegung am Libre ein bis anderthalb Stunden zurückliegt, oder?

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    ich dachte das wären 15 minuten?? Sonst wird es ja noch paradoxer. habe vor dem Abend sport gegen 17.00 uf 5 h pause gegessen und um 18.15 2 mol weniger. so irgendiwe macht das alles keinen sinn
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    am 29.05.2024 23:33:17 | IP (Hash): 1960065717
    ich dachte das wären 15 minuten?? Sonst wird es ja noch paradoxer. habe vor dem Abend sport gegen 17.00 uf 5 h pause gegessen und um 18.15 2 mol weniger. so irgendiwe macht das alles keinen sinn
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    hjt_Jürgen schrieb:

    Setzt aber ein elefantöses Gedächtnis voraus oder ein fortlaufendes ausreichend umfassendes Protokoll voraus. Denn nach 3 Tagen sieht man in der Libre Kurve noch die besonders hohe Spitze ne gute Stunde nach dem Mittag, aber weiß in aller Regel dann nicht mehr, wieviel von was man sich da einverleibt hatte.

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    muss man sich gar nicht merken, du kannst das direkt in die libre app eintragen als Kommentar, jede mahlzeit, jedes besondere event,alles was wichtig ist
    Dann bekommt man am Ende mit den Kurven die kommentare zusammen angezeigt und sieht was da war und wie es reagierte.

    Und mit Libreview kann man sich dann alles komplett in alle Richtungen auswerten lassen.

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    Libre zeigt die Werte etwas zeitverzögert an, also was man jetzt am libre abliest ist der wert der vor 15 bis 30 min mal im Blut war.

    Libre (und alle anderen solcher Sensoren) messen ja den Gewebezucker, der Wert hinkt immer etwas dem Blutzucker hinterher.

    Aber Stunden sind es nicht, das wäre ja sonst auch ziemlich unbrauchbar.
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    Ganz genau, so konnte ich das auch festellen. Merkt man ziemlich gut an den Mahlzeiten. so langsam schein das Dingt sich auch einzupendeln. Anfangs hatte ich nach den Mahlzeiten noch fast 11 mol nun waren es gestern nach einen späten umfangreichen Mahlzeit lediglich 8.5 im max und die Ganze Nacht durch um die 5.5 so gegen 4 ein Absturz auf 4.2 was sich aber wieder gefangen hat dann beim aufwachen 5.8. Ist zwar nüchtern immer noch zu hoch aber ich beobachte weiter.
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    To_flox schrieb:
    ... dann beim aufwachen 5.8. Ist zwar nüchtern immer noch zu hoch aber ich beobachte weiter.

    Das finde ich lustig. Du weißt, wie ungenau die Messung sein kann und machst dir bei einem Zielwert von 5,7 Gedanken darüber, dass du mit 5,8 darüber liegst.

    Dass der BZ nachts nach 2 Uhr irgendwann am niedrigsten ist, ist normal. An deinen 4,2 ist nichts ungewöhnliches. Allerdings wird auch häufig berichtet, dass der Sensor, wenn man darauf liegt, zu niedrig anzeigt. Vielleicht hast du dich um 4 Uhr einfach nur zur Seite gedreht.

    Wenn du jetzt deine Mahlzeiten so veränderst, dass die Spitzen danach meistens nicht über 7,8 hinaus gehen, dann werden sich erfahrungsgemäß die BZ-Werte nach unten bewegen, auch der Nüchternwert.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 30.05.2024 08:37:25. Grund: BBCodes
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    am 30.05.2024 09:18:40 | IP (Hash): 1960065717
    Vielen Dank das hoffe ich sehr. Lust finde ich das aber nicht wie gesagt nicht. Im November 2023 war bei der letzten Leistungsdiagnostik der Hba1c bei 5.1% und ich habe die Monate davor so richtig KH geballert und den Ganzen Sommer auch gefeiert. Im Januar habe ich dann leider die Vergiftung mit den FC erfahren und es wurden alle Laborwerte bestimmt und der Wert war noch 5.1% dann im März 5.3% Ende Mai dann schon bei 6.0% diese Entwicklung hat mich ja erst zu den Maßnahmen bewegt. Also rapide steigende Tendenz trotz perfekter Diät (verordnet wegen der Mitochondrien Störung). Meine Entwicklung geht definitiv auf die FC Vergiftung zurück und somit ist mein Maßstab ein anderer. Meinen Zielwert sehe ich eher bei 5 als bei 5.7. Es wäre schrecklich wenn zu den Orthopädischen/Internistischen Problemen nun auch noch Diabetes kommen würde.