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Laborwerte- was bedeuten sie

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    am 10.09.2024 17:07:20 | IP (Hash): 184346673
    Hallo, gestern war ich beim Glucose Toleranztest (75gr). Meine Werte:

    GL0F 117
    GL60F 141
    GL120F 131

    HbA1c 6.1% (43,5 mmol)

    Glucose 115
    CPEP C Peptid 1.34

    Was bedeutet das? Ich habe erst in 2 Wochen den Termin zur Besprechung :( kann mir jmd weiterhelfen? spricht das für Typ 1 oder eher Typ 2?

    Ich bedanke mich im Voraus.

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    am 10.09.2024 17:51:08 | IP (Hash): 1836543751
    Mit dem F nach 0, 60 und 120 Minuten kann ich nix anfangen. Aber deine Werte sagen, dass du im Bereich des Prädiabetes (nüchtern über 100 und unter 125) auf dem Weg zur Diagnose Typ 2 Diabetes bist.

    “Das ist noch lange kein Diabetes, aber wir müssen das natürlich weiter beobachten,” war früher der normale ärztliche Kommentar dazu, zusammen mit der Einladung zur nächsten HbA1c-Bestimmung im nächsten oder übernächsten Quartal.

    Wie hast du dich eigentlich so um noch ne Stunde weiter gefühlt?


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 10.09.2024 18:11:04 | IP (Hash): 1198131451
    Ich Danke Dir!!

    Ich vermute das sind einfach die normalen Werte also nüchtern, nach 60 und 120 Minuten. Wobei mein Sensor im Arm bei 60 min über 200 und nach 120 Minuten immerhin noch bei 190 war.

    Ich muss dazu sagen, dass ich immer hohe nüchternwerte habe, also immer über 100 auf Sensor Libre 3)

    Ich ernähre mich seit 6 Monaten zuckerfrei und Kohlehydratarm und dennoch bewegt sich nichts am Langzeitwert. Hat der C Peptid Wert , der zwar noch im Rahmen ist, aber doch eher tief ist, nichts zu sagen?

    Noch als kleine Anmerkung am Rande: ich bin Ende 30 und sehr schlank. Beinge nur 45 Kilo auf die Waage. Irgendwie passt doch alles nicht zusammen 😔
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    am 10.09.2024 19:24:15 | IP (Hash): 1166588442
    Es gibt auch spät erkannte Typ 1 Diabetiker....

    Ansonst wirkt das auf mich auch eher ungewöhnlich.

    Hast du Vorerkrankungen? Wie groß bist du bei 45 Kilo?
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    am 10.09.2024 19:26:43 | IP (Hash): 1836543751
    KH-armes Essen in den Tagen vor einem OGTT sorgt generell für sehr viel höhere Werte als beim Test nach wenigstens 3 Tagen mit völlig normalem Essen nach DGE. Da wären 200 und mehr nach 60 Minuten durchaus plausibel.
    ABER dem Praxis-Testgerät würde ich sehr viel eher glauben. Und die 117 nüchtern und nach ner Stunde 140 und ne Stunde weiter 130 würden mir sagen, dass meine BZ-Automatik zwar einen relativ hohen Grundwert hat, aber ne größere Belastung ohne größere Schwankung super flach ausgleicht.

    Hast du eigentlich sonst schon mal nen Wert vom Libre mit nem Fingerpieks verglichen?


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    am 10.09.2024 23:35:39 | IP (Hash): 184346673
    Danke für deinen Beitrag.

    Was meinst du genau mit spät erkannte Typ 1 Diabetiker? Auf welchen oder welche Werte beziehst du das? Möchte nur verstehen wo genau deine Gedanken herkommen…bin einfach ein kompletter Neuling.

    Ich habe keine Vorerkrankungen, aber SS Diabetes und musste spritzen. Auch da hatte ich Probleme mit dem Nüchternwert
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    am 10.09.2024 23:38:31 | IP (Hash): 184346673
    Es wurde jeweils Blut abgenommen in der Praxis, also denke ich das wird stimmen. Ich habe leider keine Werte bisher mit einem fingerpiks verglichen und nun ist der Sensor abgelaufen.

    Ich habe 3 Tage zumindest zu Mittag immer Kohlenhydrate gegessen und so wie ich das sehe sind meine Werte nach 60 und 120 Minuten auch in Ordnung, oder?

    Ich bin etwas ratlos…
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    am 11.09.2024 09:40:12 | IP (Hash): 1631685337
    @Nali85
    ""Ich bin etwas ratlos… "Es wurde jeweils Blut abgenommen in der Praxis, also denke ich das wird stimmen. Ich habe leider keine Werte bisher mit einem fingerpiks verglichen und nun ist der Sensor abgelaufen. ""

    Was bringt eigentlich eine Diskussion, wenn der Diskutant wohl nicht einmal den Unterschied zwischen Blut- und Gewebezuckermessungen zu kennen scheint und schon gar nicht etwas von der Wirkungsweise der Kohlenhydrate auf den Blutzucker/Gewebezucker zu kennen vermag?
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    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
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    am 11.09.2024 10:33:39 | IP (Hash): 1394200252
    Oh wow, vielen Dank. Du bist sicher am Anfang deiner Diabetiker Reise gleich ein Experte gewesen. Es wäre hilfreicher mich darüber aufzuklären, als so einen nutzlosen Beitrag zu verfassen.

    Ja, ich bin absoluter Neuling und verstehe derzeit nur Bahnhof, mir ist meine Gesundheit aber wichtig und ich möchte das komplexe Thema verstehen! Ist das verwerflich? Dumm? Nicht der Diskussion wert?

    Schade! Vielleicht gibt es noch andere Mitglieder, welche mich aufklären wollen, anstatt nutzlose Kommentare von sich zu geben.
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    am 11.09.2024 11:49:20 | IP (Hash): 2097766044
    Glukose braucht etwa 10-20 Minuten aus dem Blut bis zum gleichen Stand im Gewebe. Also geht die Anzeige vom Zucker im Gewebe, wo die Sensoren messen, um eben diese 10-20 Minuten nach, sollte dann aber mit diesem zeitlichen Versatz etwa die gleichen Werte anzeigen.

    Die Libres tun das scheinbar besonders häufig nicht. So hatte ich mein erstes Libre-Schock-Erlebnis mit 250 mg/dl in der Spitze eine gute Stunde nach einem Essen, wo ich um 150 erwartet hatte. Hab im Schreck angenommen, dass ich vor dem Essen zu spritzen vergessen hatte, und das sofort nachgeholt - und durfte kurz darauf anfangen, gegen die Hypo anzuessen, die ich mir mit meiner doppelten Insulinmenge produziert hatte. Klar, die 250 waren in der Höhe so völlig falsch gewesen wie die meisten Werte, die mir die Sensoren in dem Jahr angezeigt haben, dass ich seitdem auf Libre & Co verzichte.

    Die Reaktion deines Organismus auf die 75 g Glukose liegen in der Spitze im völlig gesunden Rahmen. Den relativ hohen Startwert und den zur niedrigen Spitze vergleichsweise hohen 2-Stunden Wert würde ich zusammen mit dem Schwangerschaftsdiabetes als Hinweis dafür verstehen, dass sich da etwas auffälliger entwickeln kann. Also wirklich alle 3 Monate mal nachschauen.

    Auf die Frage, was du mit den bisher winzigen Auffälligkeiten hast oder nicht, wirst du eher nirgendwo eine befriedigende Antwort bekommen, denn die passen in deiner Kombination in keine der üblichen Schubladen.


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