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Vorstellung von cgmFan
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am 26.09.2024 20:28:43 | IP (Hash): 1082972683
Hallo an alle,
damit ihr wisst, mit wem ihr es bei mir zu tun habt.
Bis zu meinem Geburtstag vor einigen Tagen konnte ich singen: "Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an." Seit 30 Jahren lebe ich als "Umzu-Bremer" (wie man hier sagt) in Niedersachsen.
Ich bin seit rund 30 Jahren Typ-2-Diabetiker und habe alle Stadien der Behandlung durchlaufen. Seit gut 10 Jahren lebe ich mit einer intensiven Insulintherapie - Typ-2-Diabetiker, der wie ein Typ-1-Diabetiker behandelt wird.
Bis zum Sommer vergangenen Jahres lebte ich recht sorglos mit meinem Diabetes und hatte mich mit einem HbA1c von 7,5 % eingerichtet. Dann wurde mir CGM empfohlen. Ich überwand meine Skepsis und probierte das neumodische Zeug aus (damit mein Diabetisteam Ruhe gibt). Schon nach kurzer Zeit hat mich die Technik überzeugt. Und es stellten sich ziemlich schnell Erfolge ein - HbA1c um 5,5 %; deutliche Gewichtsreduzierung und Halbierung meiner Insulindosis. Diese erfolge haben auch nach 12 Monaten noch Bestand.
Die CGM-Technologie hat mich nicht mehr losgelassen (deshalb auch "cgmFan" hier) und so habe ich diesen Bereich zum Mittelpunkt meines beruflichen Lebens als freier Berater gemacht. Dabei beschäftigen mich zwei Richtungen:
1. Auseinandersetzung mit der Technik selbst (insbesondere von Abbott und Dexcom). Ihr glaubt gar nicht, wie viele Ansätze es für Verbesserungen gibt und wie sich die Hersteller weigern, auch nur den kleinen Finger zu rühren.
2. Analyse der Glukoseverläufe, um die Gesetzmäßigkeiten und Regeln der Veränderungen der Glukosekonzentration zu erkennen. Daraus möchte ich (in nicht allzu ferner Zukunft) Empfehlungen ableiten, die zuerst mir und später vielleicht auch anderen Diabetikern das Leben zu erleichtern.
Soweit fürs Erste! -
am 26.09.2024 21:29:07 | IP (Hash): 558533287
GROSSEN GLÜCKWUNSCH zu dem Diabetes-Team, mit dessen Hilfe du als INSULINER den Weg von “ordentlich behandelt nach DDG” in den alltäglich völlig gesunden BZ-Bereich gefunden hast!
Meine letzte und grundlegende Verbesserung meiner BZ-Steuerung im sehr eng begrenzten gesunden Rahmen hatte ich der Predictive AI abgeschaut:
+ Fortlaufendes 24/7 Protokoll mit allen möglichen Einflüssen auf den BZ-Verlauf.
+ Frage an das Protokoll: Welcher Vorlauf insgesamt inkl Essen insgesamt macht welchen postprandialen BZ-Verlauf nach dem Essen bis in den postabsorptiven Auslauf?
+ Und dann habe ich auf den postabsorptiven Auslauf gewettet: gewonnen hatte ich jeweils mit dem 3-Stunden-Wert zwischen 70 und 100 mg/dl.
Mit 3 Tage nacheinander nach dem Frühstück “gewonnen” hab ich den Messpunkt auf “Stichpunkt” (liest sich wie Pun) gesetzt für alle paar Tage mal zum Überprüfen. Ebenso dann der Stichpunkt nach dem Mittag- und dann auch nach dem Abendessen. Seit nun fast 3 Jahren komme ich so meistens mit 1-2 Precision-Teststreifen pro Tag aus für meinen BZ die meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich. Klar gibt es ab und zu Tage, an denen ich nicht so einfach zurecht komme. Häufig ergibt sich dann schon aus dem Protokoll, wo und warum ich zu wenig oder zu viel gespritzt hab. Und dann will der BZ mit einigen FIngerpieksen weniger oder mehr wieder in seine gewohnte Bahn mit den 1-2 Pieksen pro Tag gebracht werden. - Ehrlich? Mit einem CGM würde ich mich jeden Tag 100mal mehr mit meinem BZ beschäftigen, als die letzten 3 Jahre - mit dem gleichen Ergebnis ;)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 27.09.2024 12:01:36 | IP (Hash): 1814798740
cgmFan schrieb:
Ihr glaubt gar nicht, wie viele Ansätze es für Verbesserungen gibt und wie sich die Hersteller weigern, auch nur den kleinen Finger zu rühren.
Ich glaube es nicht nur, ich weiß es sogar.... ;)
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6 -
am 27.09.2024 15:08:37 | IP (Hash): 1053706722
Dass da auf der Angebotsseite reichlich gewollte Ignoranz im Spiel ist, zeigt Abbott schön deutlich:
In jedem Libre Lesegerät steckt ein Neo für Teststreifen, und es wäre rein technisch verhältnismäßig einfach, beide Abteilungen in dem Gerät hard- und software-mäßig so zu verbinden, dass jeder FIngerpieks vollautomatisch den Scanner kalibrieren würde.
Geht aber nicht, weil der Scanner ja nicht kalibriert werden muss - und sich sooo viele User mit T2D wie Bolle über die tollen Scanwerte freuen, die sooo viel besser als die mit dem FIngerpieks sind
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)