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Diabetes und Insulin
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Mona
Rang: Gastam 10.05.2008 16:48:58
Ich habe Diabetes und Depressionen
ich habe schonmal gelesen das Diabetiker öfters auch Depressionen haben
obwohl bie mir der eigentliche Auslöser ein anderer ist
nun beobachte ich schon seid längeren das sich meine Depressionen verstärken, wenn der BZ Wert erhöht ist
warum das so ist, weiss ich nicht
nun habe ich aber was anders beobachtet,
ich spürte gegen Abend das meine Depression mich wieder "packt,
da habe ich mal den BZ gemessen
der war inordnung 105 , kurz bevor ich ins Bett gegangen bin
am anderen Morgen immer noch sehr depressiv, war mein nüchtern BZ dann 152
nun frage ich mich, welchen Zusammenhang es da gibt
ich dachte immer
Wert hoch, = Depression verstärkt
nun aber sah es ja ganz anders aus, das
Erst verstärkte Depression = dann BZ Wert hoch
beeinflussen also Depressionen den BZ Wert?
kennt das jemand? von Mona -
Mona
Rang: Gastam 10.05.2008 16:51:50
ich meinte natürlich Diabetes und Depressionen von Mona -
klausdn
Rang: Gastam 10.05.2008 17:26:04
hallo mona ,
ein höherer morgenwert als abendwert, das ist völlig normal, har nichts mit depris zu tun.
-das ist das oft erwähnte "dawn phänomen" , und durch das aufstehen erhöht sich nochmal der bz -
ist hormonell bedingt.
da depressionen auch recht häufig ohne dm vorkommen,
klingt der zusammenhang für mich recht konstruiert, da diabetiker ja viel öfter untersucht werden.
oft mit ihrem dm ohne wirkliche ahnung um die zusammenhänge nach hause geschickt werden.
in unserer shg war gerade wieder der bericht über eine schulung, 5 tage die dämliche kellogs-reklame- ernährungspyramide, 2 stunden wurde das insulin gestreift, und ein " t1 " mit einer spritztabelle nach hause geschickt, die so unsinnig war daß nach 1 tag im müll landete. - das könnte mich auch depressiv machen -
es gibt gute psychotherapeuten , ev findet man die guten durch eine shg (ich hoffe daß es sowas für depris gibt)
mfg. klaus von klausdn -
Gina
Rang: Gastam 11.05.2008 00:40:04
vielleciht hattest du zuvor eine erlebnis, was deine deprios verschlimmert hat und vielleciht ist es dir nicht bewusst. ich mekre auch, dass ich öfters depressiv werde, wenn mein BZ hoch ist. dem ist aber nicht immer so, d.h es muss nciht sein, dass die depris schlimmer werde, wenn der BZ hoch ist.
vielleciht hatte es eine andere ursache...
ich wünsche dir auf jeden fall alles guet und allzeit fröhliche zeiten! ;-)
Gina -
roman
Rang: Gastam 12.05.2008 22:26:33
Hi, Mona
Die Tätsache, daß Diab, gewisse Einschränkung der Lebensqualität. bedeutet, ist nicht zu bestreiten. Das muß man erst verarbeiten: Spritzerei, BZ-Messen, Zucker-hoch bzw.tief usw. ist nicht gerade das, was man sich wünscht...Und wenn man durch Gewichtprobleme mit sich nicht ganz zufrieden ist(Typ2), wirkt es auch auf die Stimmung nicht gerade aufhellend.
Depr. und schlechte Stimmung hängen natürlich zusammen, aber nicht desselbes Ding ist...
Es gibt 5-Symptomen Chema, die für Diagnosedifferenzierung der Krankheit aufschlaggebend ist.
Man findet die im Internet. Es ersetzt natürlich nicht den Facharztbesuch
Alles Gute -
Tom
Rang: Gast -
Mona
Rang: Gastam 14.05.2008 11:38:27
Danke für Eure Antworten
mein Diabetes und auch mein Gewicht belasten mich nicht soweit das ich aus diesem Grund Depressionen habe
es gibt da schon mehre Auslöser, aber es hat nichts mit dem Diabetes zu tun
und meine Depression ist ja auch diagnostiziert
meine Frage war halt nur, ob die BZ Werte die Depression verstärken können
mittlerweile habe ich ich im Internet belesen
und kann auch vielen Seiten lesen, das viele Diabetiker auch Depressionen haben
was auch im Zusammenhang mit ihrer schlechten Stoffwechsellage steht
auch habe ich nun gelesen, das die Depression oft auch von den Werten beeinflusst wird
so das sie sich verstärkt endweder wenn man Hypos hat
oder der BZ zu hoch ist
also das was ich ja auch gefragt habe, ist nicht so neu und bekannt
von Mona -
MaD
Rang: Gastam 14.05.2008 11:46:41
Hallo ihr Lieben!
Diabetes und Depris sind für mich eine Art Teufelskreis.
1. Depris haben nichts konkret mit Diab zu tun!
In diesem Fall haben sie nur einen Nenner: nämlich DICH.
(Laß mich raten: Du freust dich auch nicht über hohe Werte! ;0) )
2. Depris sind ein WEITERER Hinweis deines Körpers, dass du irgendwo bei Dir noch eine Baustelle hast, die du bearbeiten solltest. Vermutlich hat es etwas mit dir und deinen innersten Bedürfnissen zu tun.
Du schreibst, das du dir vorstellen kannst, woher die Depris kommen, vielleicht setzt du dort mal an...
Ich stelle mir Diab und Depris in diesem Falle wie zwei Kinder vor, die dich an ihren Händen haltend umtanzen (und nerven ;0) ).
Statt in deinem KopfKino diesen Katastrophenfilm abspielen zu lassen, schreib dir doch mal auf, was du alles an positven Dingen hast!
Zu jedem Schatten gibt es Licht!
Dreh dich um um und schau danach!
Alles Gute und viel Sonne!!
(Es sind Denkanstösse, keine Vorgaben von mir)
von MaD -
Tom
Rang: Gastam 14.05.2008 12:41:22
meine Frage war halt nur, ob die BZ Werte die Depression verstärken können..
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Du darfst den BZ-nicht als alleinige Größe sehen. Er ist nur EINER von zahlreichen Mitspielern, die zusammenspielen.
Hohe BZ-Werte verschlechtern die allgemeine Körpersituation, ein hoher BZ kann einhergehen mit hohem Blutdruck, dadurch ist man leichter stressbar und Stress erhöht nachweislich wieder den BZ-Wert.
Ich habe aber mal eine andere Frage: Was hast du davon, wenn du weißt, dass ein schlechter BZ-Wert die Depressionen verstärken kann? Oder anders gefragt: Welche Konsequenz ziehst du daraus?
Suchst du einen "organischen schwarzen Peter" für die Depressionen? Bei dir scheint es mehrere gesundheitliche Ansatzpunkte zu geben. Mach dir eine Prioritätenliste und fang an EINEM der Punkte einfach an, dann wirst du sehen, dass sich die anderen auch verändern. Ich finde, es wird sich oft leicht gemacht, alles zu schnell auf den DM zu schieben...(ist jetzt nicht auf dich persönlich bezogen.) Was würdest du denn als Ursache für deine Depressionen ansehen, hättest Du KEINEN Diabetes? Lass doch mal DM weg? Ich kann es ehrlich nicht glauben, dass so viele Diabetiker auch zugleich depressiv sein sollen? Die sind es doch sicher auch ohne DM? Oder liege ich falsch?
Und denke bitte daran, im Internet steht viel...manchmal leider auch viel Mist.
Alles Gute für Dich.
von Tom -
Barbara
Rang: Gastam 14.05.2008 13:10:21
Tom, es stimmt schon,daß besonders Diabetiker unter depressionen zu leiden haben,das ist be =
kannt. Natürlich muß es nicht nur daran liegen.
Einen schönen tag noch
barbara von Barbara -
Tom
Rang: Gastam 14.05.2008 13:43:40
Liebe Barbara,
das habe ich wirklich bisher nicht gewusst. von Tom -
Mona
Rang: Gastam 14.05.2008 14:32:37
soviele Fragem , ich versuche mal sie zu beantworten
Ja, bei mir liegen einige "Baustellen
und die nicht erst seid "gestern, sondern schon seid meiner Kindheit
(Trauma)
ich bin schon viele Jahre aus diesem Grund in Behandlung
also , genau an diesem "Punkt setzte ich immer wieder an, und mal gibt es bessere Zeiten und mal schlechtere
aber leider etwas woran ich mein Lebenlang zu "knacken habe
und leider nicht so einfach "weggewischt und verabeitet werden kann
sondern immer wieder neu dran gearbeitet werden muss.
nun zu der Frage, was ich denn davon habe, wenn ich wüsste das, wenn der BZ hoch ist, auch die Depri steigt
also erstmal suche ich keinen organischen Grund (Diabetes) um meine Depris darrauf nun abwälzen zu können
sondern es ist ziemlich mies , in so einen Tief drin zu hängen
und wenn man zb merkt das dieses Tief Zusätzlich durch einen hohen BZ verstärkt wird, muss man natürlich hierbei ansetzten
und schauen, welche Möglichkeiten gibt es noch, den BZ nim "Normbereich zu halten, so das es gar nicht noch ZUsätzlichzu sochen Depri Abstürzen kommt
denn auch schon Ohne hohen BZ ist ein Tief kein Zuckerschlecken
man muss also nicht nur seine Seelischen "Baustellen im Auge behalten um die Depression zu "zähmen, sondern wenn man noch andere Gründe kennt, natürlich auch auch auf diese Gründe schauen
von Mona -
klausdn
Rang: Gastam 14.05.2008 14:39:11
hallo an alle,
natürlich steht überall daß diabetiker häufiger depris haben(sollen.
dabei werden aber grundlegende fragen außer acht gelassen.
1. dmler stehen viel häufiger vor nem doc als normalos.
2. viele dmler stehen vor docs die genauso rat-und planlos sind wie sie selber.(ist auch ein grund für depris=hilflosigkeit des arztes)
3. vielen dmlern gerade den t2 wir vom doc gesagt
fressen sie nicht so viel - stimmt das?
4. vielnen dmlern wird vom doc gesagt nehmen sie ab,
ohne das rezept "wie"..
5. viele dmler kämpfen mit wenig erfolg an zahlreichen baustellen, mit werten jenseits von gut und böse,
ohne hilfe , und haben schon folgen, pnp, augen , nieren. und wenn als einzige antwort kommt nimm ab,
gibt es nur wenige mpglichkeiten, eine davon ist sich in eine depri zu retten,
6. viele andere haben auch depressionen "ohne"
diabetes.
7. viele psychos sind noch schlechter als normale docs.
und dann muß man noch die veranlagung zu depris haben.(das ist der oft übersehene persönliche aspekt)
mfg. klaus
von klausdn -
Tom
Rang: Gastam 14.05.2008 16:04:16
Gibt es eigentlich einen Zusammanhang: DM: Schilddrüsenfunktion?
Denn ein ungünstiger Hormonstatus sorgt doch auch für Depressionen...
Wie wahr, wie wahr, lieber Klaus.
Und nicht zu vergessen: Wenn ein Arzt keine organische Diagnose findet für Beschwerden, wird sehr oft gesagt: Das sind Altersbeschwerden, Abnutzung...oder...psychisch bedingt.... von Tom -
Barbara
Rang: Gastam 14.05.2008 18:47:02
Die Schilddrüse kann etwas mit DM zu tun haben
Einmal im Jahr wird bei mir immer Ultraschall von der Schilddrüse gemacht und Blutuntersuchungen.
Mein Diadoc sagte ,daß Diabetiker häufig es an der Schilddrüse haben. können.
Barbara