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Messung hba1c
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Ernst Heuser
Rang: Gastam 05.05.2008 19:28:54
Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, was Ihr so Erfahrungen mit der HBa1c-Bestimmung in unterschiedlichen Labors habt. Wie groß kann denn eigentlich da die Abweichung sein ?
Ich hatte vor einigrer Zeit mal bei meinem Dia-Doc meine Routine-Untersuchung machen lassen und kam dabei auf 6,1. Kurz zuvor war ich bei meiner Routine-Kontrolle bei einem Urologen (ca. 14 Tage vorher) und der machte, was ich nicht wußte und sich erst jetzt herausstellte, auch eine Bestimmung des HBa1c-Wertes und der kam in seinem Labor auf 6,6.
Kann da so eine Schwankung zwischen den einzelnen Labors sein ?
Grüße
Ernst
von Ernst Heuser -
klausdn
Rang: Gastam 05.05.2008 21:51:29
hallo,
ja , diese bestimmung "nicht" messung, wird mit mindestens fünf verschiedenen methoden durchgeführt, zz überwiegend mit hplc,
zur einstellung wird eine kunstlösung verwandt, mit ca 4-5% und um 6%,
die methoden differieren, durch die sog referenzlösungswerte differieren die ergebnisse,
und zum schluß kommen sogar labore mit gleicher methode und gleichen referenzlösungen, zu einem wert mit der "genauigkeit" von +-1%.
daher soll man immer das gleiche labor nutzen, und rechtzeitig fragen wenn der wert komisch ist,, ob sie die lösungen verändert haben.
wer mal das ergebnis eines ringversuchs gesehen hat (da wird "ein" blut zu den teilnehmenden labors geschickt) fällt vom glauben ab.
mfg. klaus
von klausdn -
dipa
Rang: Gastam 17.05.2008 02:33:58
Hallo Ernst,
wie schon Klaus sagte, lässt die Genauigkeit sehr zu wünschen übrig.
Ich habe eine Menge Messungen hinter mir und habe festgestellt, dass die Abweichungen normalerweise nur 0,1 betragen.
Ich habe deinen Betrag gelesen und da ich sowieso zwei Messungen hatte, habe ich noch eine dritte machen lassen.
Ich hatte innerhalb von 24 Stunden die Ergebnisse 6,2; 5,9 und 5,8.
Das hat mich überrascht und ich hatte schon eine Menge seltsamer Ergebnisse.
mfg dipa -
Tom
Rang: Gastam 19.05.2008 11:05:52
Hi dipa,
wer macht dir den innerhalb von 24 h 3 HBA1C-Messungen? Die Abweichungen deiner 3 Werte sind aber dann schon Kaffeesatzleserei oder? Die sind doch nicht relevant, wenn man den Zeitraum nimmt, auf den sich dieser prozentuale Wert bezieht... von Tom -
dipa
Rang: Gastam 19.05.2008 15:08:27
Hallo Tom,
ich hatte einen Termin beim Diabetologen und am nächsten Tag beim Hausarzt. Da ich Ernsts Frage kannte und die Antwort mich selbst interessiert, habe
ich noch einen 2. Diabetologen aufgesucht.
Also 3 Messungen bei 3 verschiedenen Labors.
Wenn du zahlst, kannst du auch 3 Messungen bei einem Diabetologen machen lassen, das wäre aber Geldverschwendung.
Die Abweichungen sind keine Kaffeesatzleserei, denn sie bestätigen nur Klaus' Hinweise.
Für Diabetiker, die Insulin spritzen und oder Medis nehmen, ist der HbA1c ein gutes Kriterium für die Einstellung.
In meinen Fall ist es Kaffeesatzleserei.
mfg dipa -
biggi
Rang: Gastam 29.05.2008 16:58:41
Hallo
einen Tag bei dem Arzt, am anderen bei dem und jeder macht die gleichen Behandlungen. Nun ja, da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Gesundheitskosten steigen. Bin auch Diab. und lasse alle 3 Mon. die Werte bestimmen. Das reicht doch. Außerdem sollte man den Diab. nicht überbewerten. Man muss damit leben und danach leben!
Gruß Biggi
von biggi -
Ernst
Rang: Gastam 29.05.2008 17:33:38
Hallo Biggi,
Deinen Kommentar finde ich sehr sinnfrei. Wenn Du Deinen Diabetes nicht überbewertest, brauchst Du Dich dann nicht zu wundern, wenn Du irgendwann mit den negativen Folgen zu leben hast.
Für mich ist das schon wichtig und der hba1c ist eigentlich der einzig vernünftige Wert, an dem man sich orientieren kann. Wenn dann aber von Labor zu Labor Abweichungen von bis zu 0,5 und mehr sind, dann habe ich damit schon Probleme, an was genau ich mich nun orientieren soll, ob und wie ich meinen Diabetes in Griff habe. Deshalb habe ich hier im Forum danach gefragt, was andere für Erfahrungen damit haben.
Gruß Ernst -
dipa
Rang: Gastam 02.06.2008 03:29:46
Hallo biggi,
die Messung beim HA war die Quartalsmessung. Die Messungen bei den Diabetologen habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Ich habe also keine Zusatzkosten verursacht, also wegen mir steigen die Gesundskosten definitv nicht. Eher umgekehrt.
Meine guten Werte erreiche ich ohne Insulin und Medis, also erhalte ich keine Teststreifen. Ich muss diese aus eigener Tasche bezahlen, auf die Dauer kein Pappenstiel. Obwohl ich krank bin, werde ich für meine guten Leistungen sogar bestraft.
Diabetiker, die den Diabetes nicht ernst nehmen, kriegen alles in den A**** geschoben.
Zu den steigenden Gesundsheitskosten ist allgemein zu sagen: Bei Diabetes sind die Folgekrankheiten das Teuerste.
Krankenkassen sind geizig, dennoch kriegen Diabetiker ohne Schwierigkeiten ihre Medis. Die Krankenkassen wissen nämlich, dass ihnen die Folgekrankheiten
wesentlich mehr kosten würde, also eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung.
mfg dipa -
Biggi
Rang: Gastam 02.06.2008 12:50:52
Hallo hier ist Biggi nochmal
wollte dir nicht zu nahe treten. Tut mir leid. Aber es gibt auch Diab., die mehrmals tägl. messen. Weiß auch nicht warum. Ich komme auch klar, wenn ich nur messe, wenn ich mal merke, irgendwas ist durcheinander. Man bekommt ja eh vom Hausarzt nur wenig Streifen verschrieben. Und die HbA1 bestimmt meine HÄ nur noch 2mal im Jahr, weil ich gut eingestellt bin.
Alles Gute.