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  • wolfmen

    Rang: Gast
    am 08.03.2008 18:24:34
    Hallo,
    ich bin Typ II seit 10 Jahren. Habe seit ca. 1 Jahr eine starke schmerzhafte Neuropathie.
    Alle zur Verfügung stehenden Medikamente haben den Kranheitsverlauf nicht beeinflussen können. Ich versuche seit ca. 4 Wochen mit Hilfe der Hochtontherapie (Gerät HiTop 191) eine Besserung herbeizuführen. Angeblich soll diese Therapie lt. Hersteller und gewissen Professoren super erfolgreich sein. Für meine Person kann ich nur sagen, dass diese 4 Wochen nicht die geringste Veränderung herbeigeführt haben. Hinzu kommt, daß das Gerät meiner Meinung nach völlig überteuert ist, Meine Diabetologin die gleichzeitig auch Internistin ist, sagte mir, daß auf Ärzte- und Diabeteskongressen die Hochtontherapie gar nicht erwähnt wird. Der Diabetiker-Ratgeber hat bislang diese Therapie miteinem Wort erwähnt. Die Kassen zahlen sowieso nicht. Wer hat Erfahrung mit der Hochtontherapie? Ich persönlich habe das Gefühl, daß nicht die Hilfe im Vordergrund steht sondern der Profit.
    Gruß Wolfmen von wolfmen
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.03.2008 19:19:22
    nicht ohne grund wird geraten diese therapie vorher auszuprobieren, das kostet ca 50e, und wenns nicht klappt hat man etwas probiert, ohne ganz arm zu werden.
    die anderen medis hast du ja auch ohne erfolg probiert.
    von anderen ist über erfolge berichtet - wohlgemerkt von forenkollegen - was irgendwelche doctores gegen bezahlung schreiben ist mir egal.
    na und der diabetiker ratgeber ist doch ein käseblättchen , da wird gegen bezahlung der größte müll beworben.
    auch was kassen zahlen oder nicht hat nichts mit wirkung zu tun.
    ev kann man es bei e..... versteigern. oder der hersteller nimMTS zurück. oder, oder , also der möglichkeiten sind viele.
    mfg. klaus von klausdn
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 08.03.2008 21:40:47
    Moin Wolfmen,

    ich bin mal fies: statt ihn an der gesunden kurzen Leine zu führen, hast Du höchstwahrscheinlich Deinem BZ in den 10 Jahren viele lange und hohe Ausflüge gestattet.
    Natürlich kannst Du auch zu den wenigen Pechvögeln zählen, die schon mit nem HBA1c zuverlässig unter 6 solche Beschwerden beklagen müssen. Aber meistens verhindert und, so man die PNP schon hat, lindert der BZ zuverlässig 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100 die Beschwerden.

    Und das Mittel, das bisher in den vergleichsweise meisten Fällen dann noch weiter geholfen hat, und zwar im Gegensatz zu allen Medis ohne Nebenwirkungen, weil da nichts durch Leber und Nieren muss, ist die Hochtontherapie.
    Die Geräte werden übrigens zum halben von dem Preis angeboten, den die Geräte noch gekostet hatten, als sie für die Studie des DFI abgerechnet wurden.

    Die Tatsache, dass man das Gerät zunächst leihen und ausprobieren kann, spricht eigentlich gegen Geldschneiderei, vor allem, wenn Du die Leihgebühr vielleicht sogar noch auf einen Kauf angerechnet bekommst. Also Ingormieren statt Nörgeln und Verdächtigen.

    Aber bitte merken: kein noch so gutes Mittel kann auf Dauer gegen die Schadwirkung alltäglicher ungesund hoher BZ-Verläufe wirken!

    Bisdann, Jürgen
  • Harry

    Rang: Gast
    am 09.03.2008 09:49:36
    In einem anderen Diabetes-Forum machte jemand Reklame für das Gerät, es kann zum Leihpreis von 155 ¤ pro Monat bezogen werden, das sagt wohl alles.

    Übrigens: Nicht nur schlechte BZ-Werte können zu PNP führen, sondern auch übermäßiger Alkoholkonsum. Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche andere, aber eher seltenere Ursachen für PNP.

    Nach meiner Erfahrung hilft Bewegung, Gymnastik etc. besser und das ohne schädliche NW und Abzocke. von Harry
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 09.03.2008 11:43:13
    ich habe auch eine PNP allerdings keine Schmerzen,
    nur überhaupt kein gefühl in den Füßen und das führt zu Gleichgewichtsstörungen. Ich bin seit Jahren gut eingestellt,also daran kann es nicht nur liegen.
    ich habe jetzt 30 Jahre Diabetes. Bewegen mit diesen Füßen kann ich mich auch nur bedingt. Also das hat nicht nur mit der Einstellung und Alkohol zu tun.Barbara
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.03.2008 12:20:31
    Moin Harry,

    ich sehe gerade, man kann 15 Tage für 50 Euronen testmieten. In dieser Zeit kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für sich selbst feststellen, ob es einem hilft oder nicht. Und das Angebot hält mit Sicherheit jeder normalen Kostenrechnung deutlich zugunsten des Testers stand.
    Mit der normalen monatlichen Miete wird das Gerät in 11 Monaten vom Mieter praktisch abbezahlt und erworben. Und auch darin ist absolut nichts überteuert, wenn Du nen normalen Marktzins für das gebundene Kapital und ein angemessenes Nutzenentgeld zugrunde legst.

    Du hast recht: Bewegung ist super, aber man muss sie machen. Vielen von uns fällt halt leichter, sich ne halbe Stunde von dem Gerät bearbeiten zu lassen, statt ne halbe Stunde zu laufen oder auf dem Zimmerfahrrad zu strampeln - wobei wir schon sehen müssen, dass der halben Gerätestunde eher anderthalb Strampelstunden entsprechen und dann immer noch nicht die Anregung auf Zellebene leisten würden, die mit der Technik erreicht wird. Diese Anregung unterscheidet diese Technologie wesentlich von der Tens-Technik, die lediglich die Muskeln anregt.

    Aber noch einmal: Allen Betroffenen, die ich kenne und die ihre Beschwerden einer diabetischen (keiner anderen!) PNP mit Medis oderund mit Hochton oderund Bewegung zu lindern geschafft haben, ist das erst mit einem praktisch gesunden BZ-Verlauf unter 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen und einem HBA1c um 5 gelungen. Schon im oberen Bereich von 5 und über 6 kenne ich nur noch PNPs, die sich mehr oder weniger langsam verschlimmert haben.

    Bisdann, Jürgen.
  • Pia

    Rang: Gast
    am 10.03.2008 09:11:31
    Moin Jürgen,

    was meinst du dann zu Barbaras Schilderung? Demnach wäre es ausgeschlossen, dass Barbaras PNP vom Diabetes kommt? Die Schlussfolgerung läge doch dann nah, oder? (Sorry, liebe Barbara, dass ich ÜBER dich geschrieben habe.)
    von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.03.2008 14:57:15
    hallo barbara und pia,
    ihr mißversteht euch,
    1. wenn barbara jetzt ihren bz gut fährt sagt sie nicht daß sie ihn immer so gut gefahren hat.
    2. eine pnp mit "taubheit" muß "nicht" unbedingt mit "schmerzen" einhergehen , sondern kann einfach nur gefühllodigkeit sein.
    3. das ist zwar unangenehm, aber tausendmal besser als nervenschmerzen, (die die hölle sind)
    4. leider kann man es sich nicht aussuchen "wie" der dm die nerven killt.
    5. blöderweise gibt es eine seltsame signalübertragung, die nervenschmerzen in "einem" bein das zweite mit schmerzen lassen.
    bitte denkt daran jeder trägt sein "körbchen" nettigkeiten der eine mehr der andere weniger,
    schön sind sie alle nicht.
    mfg. klaus von klausdn
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 10.03.2008 16:02:40
    Das ist richtig,ungefähr die ersten 10 Jahre habe ich wenig Informationen und ärztliche Hilfe bekommen,
    Da wußte ich gar nicht was der Zucker auslöst etc.
    Heute weiß ich natürlich wie der hase läuft und habe viel gelesen und bin 4 mal in Kliniken geschult
    worden. Ärzte sagen,in der regel zwischen 15 u.
    20 Jahren bekommen die meisten Spätschäden der eine mehr der andere weniger.
    Barbara
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 11:31:47
    Also das mit der Möglichkeit der Übertragbarkeit von Schmerz- Signalen auf das entsprechend linke oder rechte Körperteile hat mir der Schmerzdoc auch schon Mal bestätigt. Warum das so ist, weiß man aber nicht so Recht. von Pia