Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Kaum Abnahme trotz Low Carb

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 31.01.2025 20:54:13 | IP (Hash): 64831465
    Hallo allerseits,

    2016 wurde bei mir per Zufallsbefund Diabetes Typ II festgestellt. Mein HbA1c betrug damals 8,4 bei ca. 70 kg Körpergewicht bei 1,64 m Größe.
    In den Jahren habe ich meinen HbA1c immer so bei 7 - 7,5 gehalten, Bestwert war 6,8. Das unter Einnahme von Siofor und Januvia, gegessen habe ich fast wie vor der Diagnose. In letzter Zeit ist mein HbA1c aber immer weiter gestiegen, die Krönung war dann der letzte Wert im November 2024 mit 8,6 bei 69 kg.
    Da habe ich beschlossen, ernsthaft meine Ernährung umzustellen, auch weil meine Leberwerte grottenschlecht waren.
    Weihnachten habe ich mich noch nicht getraut umzustellen - zu viele Versuchungen. Aber seit Januar ernähre ich mich Low Carb. Meine KH-Aufnahme liegt im Schnitt bei ca. 70 g pro Tag, am WE gönne ich mir auch mal 100 g. Eiweiß nehme ich im Schnitt so 70-80 g zu mir, Fett ca. 50-60 g. Damit habe ich kaum Hungergefühle und schaffe in etwa 1.200 kcal am Tag. Ich esse hauptsächlich Quark, Gemüse und Beeren, ansonsten Eiweißbrot, Eier und in Maßen Hühnerfleisch und Lachs. Gebraten wird in wenig Rapskernöl. Getränke sind stilles Wasser und ungesüßter Tee.

    Die erste Woche (Start mit 72 kg, die ich mir über Weihnachten angefuttert hatte) waren gleich mal 2 kg weg, das war aber wahrscheinlich nur Wasser. Seitdem hänge ich zwischen 68 und 69 kg, also gerade mal 1 - 1,5 kg reale Gewichtsabnahme. Ist das normal oder müsste da nach 4 Wochen nicht mehr Bewegung auf der Waage drin sein? Mache ich etwas falsch? Oder bin ich zu ungeduldig?

    Mich würde auch interessieren, ob die vermehrte Fett- und Eiweißaufnahme meiner eingeschränkt arbeitenden Leber nicht doch eher schadet. Auch mein Cholesterinspiegel war seit einiger Zeit bei mir immer sehr hoch und eine medikamentöse Senkung wegen Unverträglichkeit der Tabletten ist nicht möglich. Ich denke mal, dass der hohe Cholesterinspiegel mit dem fortschreitenden Funktionsverlust der Leber zusammenhängt. Meine nächste Blutuntersuchung steht erst im März an. Wie verhalte ich mich also richtig, was die Ernährung angeht?

    Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich sehr freuen. Danke :)


    Bearbeitet von User am 31.01.2025 20:55:36. Grund: Schreibfehler
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 208
    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 31.01.2025 21:47:32 | IP (Hash): 2010868851
    Bin natürlich kein Arzt und kein Ernährungsberater und kann nur von eigenen Erfahrungen berichten.
    Ich denke, Du bist ggf. tatsächlich etwas zu ungeduldig.
    Bei mir war der Gewichtsverlust anfangs kaum sichtbar.
    Eine Waage hatte ich zunächst nicht, mein Fokus galt aber sowieso nur dem Zuckerwert.
    Gewicht habe in der ersten Phase v.a. durch Drainage (Wasser in den Beinen) verloren.

    Mein Tipp: Versuche mal Saaten Crisp (85%) der Fa. Brandt anstelle dem doch KH-lastigen Eiweißbrot.
    Vergleich die Nährwertangaben selbst:
    https://www.harry-brot.de/produkte/detail/show/eiweissbrot
    vs.
    https://brandt-knaecke.de/saatencrisp/

    Ansonsten handhabst Du das mit der Ernährung scheinbar fast exakt so, wie ich das am Anfang meiner Ernährungsumstellung tat.

    Weiter so, das wird schon!

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 31.01.2025 21:47:52 | IP (Hash): 874357703
    Willkommen im Club ;)

    Wenn sich das Gewicht nicht bewegt, isst man genauso viel, wie man verbraucht. Wenn man abnehmen will, muss man deutlich weniger essen, als man verbraucht. Maximal so viel, wie man verbrauchen wird, wenn man sein Zielgewicht erreicht hat.

    Den größten Störfaktor in der Leber gibt meistens das Fett darin, bei uns mit Typ 2 gleich in mehrfacher Hinsicht. Da hilft praktisch nur Nichts bis maximal gaaanz wenig essen, um 600 kcal pro Tag. Dann wird zuerst das Fett in der Leber verbraucht, und häufig bringt diese Entlastung bei Typ 2 nach 1 Woche von einem Tag auf den nächsten völlig ohne Medikamente morgens nüchtern den völlig gesunden Blutzucker. 10 Wochen weiter in der Spur oft sogar den völlig gesunden Blutzucker auch nach ner normalen KH-Portion. Vielleicht probierst du's mal?

    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 31.01.2025 21:49:07. Grund: ,
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 31.01.2025 21:48:03 | IP (Hash): 200220339
    Hallo Suki,

    warum bist du denn so auf eine Abnahme fixiert? Deinem BZ wird die Ernährungsumstellung ganz bestimmt gut tun, egal ob du damit abnimmst oder nicht.

    Wie hoch ist denn dein Cholesterin und hast du nur den Gesamtwert oder auch die Einzelwerte für LDL- und HDL-Chol. und die Triglyceride? Bei so einer Ernährungsumstellung mit weniger KH und mehr Fett verbessert sich gewöhnlich die Zusammensetzung der Lipide. Auch wenn das GesaMTCholesterin etwas ansteigt, wird sich die Zusammensetzung enorm verbessern: das HDL-Cholsesterin steigt und die Triglyceride sinken. Lass bei der nächsten Blutabnabhme auf jeden Fall die Einzelwerte bestimmen, auch wenn du das eventuell selber zahlen musst.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 31.01.2025 21:48:26. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 31.01.2025 22:09:15 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Buttermilch,

    vielen Dank für deine Antwort und danke für den Tipp, das Saatencrisp werde ich mir auf jeden Fall mal anschauen. Ich esse allerdings kein Eiweißbrot von Harry mit 14g KH/100g, sondern nehme das Brot von Edeka (Herzstücke) mit nur 6,5g KH/100g.

    Du sprichst vom Anfang deiner Ernährungsumstellung. Bedeutet das, dass du jetzt wieder anders isst?

    ------

    Hallo Jürgen,

    danke für das freundliche Willkommen und deine Antwort.

    Wenn es so ist, wie du schreibst, wieso habe ich dann immer noch so ziemlich das gleiche Gewicht wie vor der Umstellung. Da habe ich täglich bedeutend mehr KH und insgesamt auch mehr kcal gegessen und mich fast nicht bewegt. Momentan versuche ich jeden Tag wenigstens 5.000 Schritte zu gehen, besser 10.000, was ich nicht jeden Tag schaffe, weil ich nebenbei ja noch arbeiten muss. Aber am WE kann ich das meist erreichen, in der Woche sind es oft eher zwischen 3.500 und 7.000. Das habe ich vorher alles nicht gemacht, da hätte mein Gewicht doch entsprechend steigen müssen oder aber eben doch jetzt fallen.
    Oder macht die erhöhte Eiweiß- und Fettaufnahme das wieder zunichte?

    Ich weiß nicht, ob ich so eine strenge Reduzierung der kcal durchhalten würde. Mit den jetzigen geht es gerade so (leichten Hunger habe ich schon ab und zu, da ich auch versuche, längere Pausen zwischen den Mahlzeiten einzuhalten, aber der ist noch erträglich).

    -----------

    Hallo Rainer,

    dankeschön für deine Antwort.

    Mein Fett sitzt hauptsächlich am Bauch und da will ich schon etwas davon loswerden. Mein Wohlfühlgewicht wären 60 kg. Aber klar, der BZ soll natürlich auch runter. Und möglichst die Leberwerte und der Cholesterinspiegel.

    Mein Cholesterol lag bei der letzten Messung bei 348 mg/dl, HDL bei 67 mg/dl, LDL bei 260 mg/dl. Triglyceride bei 238 mg/dl.

    Mein Leber-Gamma-GT bei 3,43 und der GOT bei 1,95 mikromol/sl.

    Also alles andere als gut. :(




    Bearbeitet von User am 31.01.2025 22:33:28. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 01.02.2025 08:14:05 | IP (Hash): 765129651
    Guten Morgen,

    Bist du weiblich und schon in den Wechseljahren oder sogar schon in der Menopause?

    Beides kann das Abnehmen deutlich erschweren bzw. der Grundumsatz sinkt.

    3,5 Kilo sind für den Anfang ganz gut, bei 70 g bis 100 g kh pro Tag sind die Kohlehydratspeicher nicht leer.

    Außerdem bist du nicht übergewichtig ( insbesondere bei etwas höherem Lebensalter)

    Zu Fuß gehen ist gut für den Kreislauf, bringt aber nichts für den Muskelaufbau und benötigt nicht so wahnsinnig viel Energie.

    Deine Cholesterinwerte werden sich bei deutlich kh reduzierter Ernährung verbessern. Auch der HbA1C.

    Allerdings würde ich konsequent unter 50 g Kohlenhydrate pro Tag bleiben, lt. meiner Ärztin, mir half das sehr gut.

    Misst du deinen Blutzucker, d.h. wie sich kh auf deinen BZ auswirken? Insbesondere Getreide triggert da durchaus.

    Geduld ist angesagt!

    LG Fränkin
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 01.02.2025 08:58:52 | IP (Hash): 362997856
    Suki schrieb:
    Mein Cholesterol lag bei der letzten Messung bei 348 mg/dl, HDL bei 67 mg/dl, LDL bei 260 mg/dl. Triglyceride bei 238 mg/dl.
    Mein Leber-Gamma-GT bei 3,43 und der GOT bei 1,95 mikromol/sl.

    Hallo Suki,

    du hast recht, das ist alles andere als gut. Angst, dass es sich mit der Low Carb Ernährung noch weiter verschlechtert, brauchst du nicht zu haben. Insbesondere die viel zu hohen Triglyceride werden bestimmt ein gutes Stück in Richtung von gesünderen 150 gehen und das LDL-/HDL-Verhältnis dürfte sich in Richtung 3,0 verbessern. Deine Leberwerte werden mit der Ernährungsumstellung hoffentlich auch besser werden - ich drück dir die Daumen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.02.2025 09:02:06. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 625
    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 01.02.2025 09:58:07 | IP (Hash): 1201070917
    Eine Gamma-GT von 3.43 micromol/S entspricht etwa 200 U/L und ist damti deutlich erhöht. (Normwert bei Frauen bis 38 U/L)

    Die Gamma-GT ist aber kein Funkionsparameter der Leber oder ein Zeichen für eine "eingeschränkt arbeitende Leber".
    Sondern ein Zeichen für eine Schädigung der Leber. (Auch eine schwer geschädigte Leber ist noch lange funktionsfähig und Funktionsparameter, wie z. B. der Quickwert, bleiben lange im Normbereich)
    Falls der Schaden nicht alkoholtoxisch bedingt ist, sollte dieser Wert unbedingt abgeklärt werden.
    Ursachen siehe hier: https://www.netdoktor.de/laborwerte/gamma-gt/erhoeht/

    Klingt jetzt vielleicht rigoros, aber bei einer erhöhten Gamma-GT gleich welcher Ursache wäre es sehr ratsam auf Alkohol komplett (!) zu verzichten. Damit ist gemeint: "Nicht ein Tropfen". Die Leber kompensiert sehr viel und das über einen langen Zeitraum. Aber nicht ewig.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 33
    Mitglied seit: 31.07.2024
    am 01.02.2025 12:18:02 | IP (Hash): 493220314
    Hallo,

    ich bekam die Diagnose im März 24 und habe sehr schnell 15 kg abgenommen, wodurch sich mein Wert von 8,2 auf 5,7 gebessert hat. Ich habe 2x täglich Metformin 500 und 1x täglich Jardiance genommen. Beide Medikamente habe ich inzwischen abgesetzt und war zuletzt bei einem Langzeitwert von 5,6.
    In dieser Zeit habe ich mich mit maximal 100 g Kh täglich ernährt, hatte aber trotzdem teilweise hohe Werte von über 180. Seit etwas über einer Woche esse ich unter 40 g Kh täglich und messe meinen BZ entsprechend. Seitdem ist der BZ 1 Stunde nach dem Essen immer unter 150 geblieben, meistens sogar unter 140.
    Und abgenommen habe ich in dieser kurzen Zeit auch ca. 2 kg.

    Viele Grüße von Roximaxi
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 320
    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 01.02.2025 16:57:10 | IP (Hash): 1812449216
    Ich denke, das du zuviel Insulin ausschüttest, um deinen hohen BZ in Schach zu halten. Insulin aber verhindert den Fettabbau und lagert jedes bißchen nicht sofort verbrauchter Glukose in die Leber als Fett ein. Genau das treibt die Triglyceride hoch - im Gegensatz zu Fett, das du im Rahmen deines GesaMTVerbrauchs ohne Einschränkung essen kannst.

    Es wäre daher gut, dich möglichst insulinunabhängig zu ernähren.
    Das heißt, mal für ein paar Wochen die KH ganz ganz weit runterzufahren, denn nur sie füttern den BZ, Protein und Fett dagegen kaum. Gut wäre, das EW-Brot zu lassen, nur stärkearmes grünes Gemüse und Salat zu Fisch und Fleisch, Hühnerbrühe (mit Huhn) und mal ´ne Avocado und ein wenig Käse zu essen und versuchsthalber auch den Quark wegzulassen (Magerquark sowieso).
    Und null Alk und auf keinen Fall Fruchtsaft.

    Dann können Leber und Pankreas recht schnell das Fett loswerden, was im Moment wohl das Wichtigste ist. Bist du konsequent, kann das schon in ein/zwei Wochen messbar sein.
    Konsequent: gönne dir am Wochenende statt vieler KH lieber eine Portion (50-100g) Mascarpone mit kh-freiem Zuckerersatz und einem dicken Klecks Schlagsahne und vielleicht einen Esslöffel voll TK-Blaubeeren. Oder sowas mit wenigen KH.

    Die Kcal musst du erst mal gar nicht mal so sehr beschränken, so übergewichtig bist du ja nicht und Gewichtsverlust passiert dann von ganz alleine, wenn deine Leber entfettet und dein BZ besser ist.

    Wie ist denn jetzt dein NBZ bzw dein BZ 1-3 Std- nach den Mahlzeiten? Misst du täglich? Trackst du deine Mahlzeiten?
    Das ist oft sehr motivierend, wenn man Erfolge sieht.

    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 01.02.2025 19:03:10 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Fränkin,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich bin eine Frau und 53. Ich messe meinen Blutzucker nur noch ganz selten. Letzte Woche habe ich ein paar Mal früh meinen NBZ gemessen und der sah ganz gut aus.

    Ich denke, dass ich es in den nächsten Wochen mal mit noch weniger KH versuchen werde, da einige hier dazu raten. Es gab schon Tage, wo ich nur 35 g hatte, also sollte das zu schaffen sein.

    Danke auch fürs Mut machen. :)

    -----------------

    Hallo Rainer,

    danke fürs Daumen drücken - es ist wohl höchste Zeit, etwas zu verändern. Vorher habe ich irgendwie geglaubt, dass mich der Diabetes gar nicht so wirklich beeinflusst und habe weitergemacht wie vorher. Es ist mir auch nie gelungen, innerhalb meiner Familie irgendeine Art von Verständnis zu wecken, dass ich jetzt eine Krankheit habe, also habe ich das Ganze auch für mich selbst ignoriert.

    Ich kann übrigens immer nur auf den ersten neuen Beitrag antworten, bei dem nächsten meckert die Seite, es wäre nur eine Anfrage pro Minute erlaubt (dabei ist die Minute längst um). Deshalb ergänze ich die erste Antwort um meine Folgeantworten. Ich hoffe, alle kommen damit zurecht, denn ich weiß leider nicht, wie ich das Problem lösen kann.

    -----------

    Hallo Hape,

    danke für deinen Beitrag. Meine Ärztin hatte den Leberwert im November nur probehalber mal mit bestimmt, sonst werden nur die Nierenwerte geprüft und die sind immer i. O. bei mir.
    Ich trinke kaum Alkohol. Seit Sommer 2024 bis heute habe ich genau 1 Glas Wein getrunken. Also alkoholbedingt ist mein Leberschaden definitiv nicht. ;)

    Die Ärztin vermutet eine *Fettleber*. Im März habe ich einen Ultraschalltermin, vorher war nichts frei. Ich hoffe aber, dass sich bis März meine Leber durch die neue Ernährung wieder ein Stück weit erholt hat. Teilweise sind vermutlich auch meine Medikamente daran beteiligt, die ich nehmen muss. Auf fast jedem Beipackzettel steht, dass sich dadurch die Leberwerte verändern können.

    ----------

    Hallo Roximaxi,

    danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin auch sehr gespannt, was die Umstellung bei mir bewirkt. Aber eben auch verunsichert, weil ich halt nicht nur den Diabetes, sondern auch noch andere Erkrankungen an der Backe habe. Ohne Medikamente - das wäre natürlich ein Traum.
    Ich werde versuchen, die KH noch mehr zu reduzieren. Da ich mit Vollzeit im Berufsleben stehe und auch noch einen Job habe, bei dem ich weder regelmäßige Arbeitszeiten, kaum Pausen noch Räumlichkeiten wie Büro oder gar Küche habe, ist das nicht ganz so einfach für mich, da ich immer alles am Abend davor für den nächsten Tag zum Mitnehmen vorbereiten muss und dann meistens so nebenbei in 5 min im Auto essen muss. Das ist nicht gerade einer gesunden Ernährung förderlich, aber leider nicht zu ändern. Auch ein Grund, warum ich vorher eben oft was vom Imbiss geholt habe ... aber nun will ich es ja besser machen. :)

    ---------------

    Hallo Henrie,

    danke für deine Antwort. Das EW-Brot kann ich weglassen, das ist kein Problem. Beim Quark weiß ich noch nicht, denn das ist momentan so mein wichtigstes Lebensmittel, wenn es schnell gehen muss und ich Hunger habe. Ein paar frische Beeren (meist Himbeeren oder Blaubeeren) rein und schon ist meine Mahlzeit fertig, die auch lange satt macht. Ich nehme den 20% Quark, der hat die besten Werte. Kochen kann ich max. abends (da gibt es dann das Gemüse, die Eier oder das Fleisch) oder am WE. Aber ich werde auf jeden Fall in der nächsten Zeit versuchen, die KH noch so weit wie möglich runterzufahren. Danke für deine Tipps.

    Ich messe meinen Blutzucker eigentlich schon lange nicht mehr. Aber ich tracke meine Mahlzeiten (mit Yazio).

    Bearbeitet von User am 01.02.2025 19:47:22. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 01.02.2025 20:04:30 | IP (Hash): 895062619
    Ich bin W und bald 56, Menopause - das macht Energiemäßig schon etwas aus.

    Ich muss auch mein Essen vorbereitet mitnehmen, könnte eine Mikrowelle benutzen, aber einen separaten Platz zum essen habe ich auch nicht - irgendwie an der Schreibtischecke. Aber es gibt einen Kühlschrank.
    Natürlich ist das eine große Umstellung und Herausforderung.
    Gut vorbereiten lässt sich Rohkost (Tomate, Paprika, Gurke, Rote Bete....) mundgerecht geschnitten, Kohlrabischeiben mit Aufstrich, diverse Gemüse- oder Linsenbratlinge, Frikadellen, Käse-/Feta Würfel, etwas Hummus, 1 gekochtes Ei oder 1 Mini Schnitzel.
    Ich liebe Bentoboxen, wo alles appetitlich angerichtet ist. Da kann gut 2-3 EL Kichererbsen noch dazu. Lowcarb Brot spielt kaum eine Rolle.
    Notfalls geht auch mal ein Proteinshake, ich bevorzuge vegan, das Pulver im Shaker und Wasserflasche dabei. Gibt's auch ohne Zuckerzusatz.
    Habe ich anfangs täglich gehabt, da ich oft nicht wusste, was ich frühstücken soll ( inzwischen frühstücke ich oft ein Saatenmüsli kh-arm mit Wasser angerührt, dazu 1 EL Inulin und 60 g Beeren)

    Viel Erfolg!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 33
    Mitglied seit: 31.07.2024
    am 01.02.2025 22:28:34 | IP (Hash): 493220314
    Hallo,

    ich tracke auch mit Yazio, ich esse ca. 1.300 kcal. Ich habe eine Kh-arme und sojafreie Formuladiät gefunden, die gut sättigt. Ich arbeite auch in Vollzeit. In der letzten Zeit habe ich erst mittags den Shake getrunken und war dann bis zum späten Nachmittag satt. Zu Hause habe ich dann etwas gekocht oder aufgewärmt.
    Aktuell bin ich krankgeschrieben, da ich eine Knie-OP hatte. Ich habe mir ein paar Lebensmittel von Steiners gekauft, die sind auch sehr Kh-arm. Im Moment koche ich fast jeden Tag, aber nur schnelle Sachen, da ich nicht lange stehen kann.
    Ich bin fast 57 und auch in der Menopause, mache seit Kurzem eine HET, womit es mir sehr viel besser geht.

    Viele Grüße von Roximaxi
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 02.02.2025 10:04:54 | IP (Hash): 64831465
    Guten Morgen, Fränkin,

    danke für deine Tipps. So eine Bentobox werde ich mir dann wohl mal zulegen. Mit Proteinshakes habe ich schon mal abgenommen, aber nach der Kur sofort wieder zugenommen und sogar noch ein paar Kilos mehr (Jojo). Das Zeug rühre ich deshalb (und auch, weil ich es mir wirklich reinzwingen musste) nicht mehr an, abnehmen und den BZ verbessern sollte mit normaler Nahrung auch möglich sein.
    Ich esse noch sehr gern Tomaten mit Hirtenkäse, lässt sich super schnell vorbereiten und gut unterwegs essen. Die Gemüsebratlinge machst du selbst oder kaufst du die fertigen?
    Frühstück gibt es bei mir meistens Quark mit Beeren oder Eiweißbrot mit Spiegelei oder Lachs. Beides geht schnell und unkompliziert und schmeckt mir sehr gut. Ich habe mir jetzt auch mal Skyr gekauft, der Abwechslung wegen. Eiweißbrot will ich demnächst weglassen, sobald das Vorrätige aufgebraucht ist, aber Ei schmeckt ja auch ohne Brot, dann eben öfter als Rührei oder so.

    Ich werde dann mal berichten, ob meine Werte und das Gewicht sich verbessern. Heute früh ein kleiner Erfolg: 67,8 kg. Juhuu!

    -----------

    Guten Morgen, Roximaxi,

    erstmal gute Besserung für dein Knie und danke für deine Rückmeldung. Ist überhaupt wunderbar, wie viele mir hier geantwortet haben. :)
    Mein Tagesdurchschnitt lt. Yazio liegt bei 1.161 kcal, mein berechnetes Ziel bei 1.228 kcal. Da bin ich also ganz gut dabei. Die Shakes sind für mich nichts, aber schön, dass sie für dich passen.
    Eine HET würde die Leberwerte ebenfalls negativ beeinflussen, kommt für mich also derzeit nicht in Frage.

    Bearbeitet von User am 02.02.2025 10:14:05. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.02.2025 11:09:30 | IP (Hash): 1463133010
    Suki schrieb:
    Mein Tagesdurchschnitt lt. Yazio liegt bei 1.161 kcal, mein berechnetes Ziel bei 1.228 kcal.


    Solange wir unsere Nahrungsaufnahme nach Programmen richten, können viele von uns mit vielen mehr oder weniger großen Defiziten super zunehmen. Denn die Programme sind alle Durchschnittstheorie.

    Ob mehr verbraucht als eingefüllt wird, zeigt allein die Waage :(


    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 02.02.2025 20:06:59 | IP (Hash): 1961021508
    Suki schrieb:


    Die Gemüsebratlinge machst du selbst oder kaufst du die fertigen?



    Ich mache fast alles selbst, kostet viel Zeit - ich weiß, aber ich habe einige Unverträglichkeiten und Allergien und mit kh reduziert ist die Auswahl an fertigen Produkten sehr klein. Über die Qualität brauchen wir glaube ich nicht diskutieren. Ich versuche größere Mengen vorzubereiten, damit ich mehrmals davon essen kann, ohne täglichen Aufwand. Oder in Richtung Meal Prep, mein Mann isst alles mit, lässt mir aber auch immer "die extra Portion Gemüse" statt KH Beilage (auf die er mittlerweile auch oft verzichtet, er isst genug Brot tagsüber)

    Ich habe noch keine KH reduzierten Bratlinge im Handel gefunden, alle haben Kartoffeln mit drin.

    Heute gab's Saatenmüsli plus Quark und Erdbeeren zum Frühstück, mittags einen Rest gefüllter Wirsing (vom Mittwoch) und danach 1 Kaffee mit Nuss-Striezel (letzte Woche selbst gebacken, lowcarb, in 13 Scheiben geschnitten und eingefroren) , am Nachmittag noch etwas lowcarb Baguette (selbst gebacken und portionsweise eingefroren) mit Käse. Abendessen China Gemüse Pfanne (
    frisches Gemüse: Pakchoi, Paprika, Möhre, Chinakohl, Frühlingszwiebel, Kokosmilch, Currypaste) mit Konjaknudeln, gestern gekocht. Reicht nochmal für 2 Portionen, vielleicht am Dienstag.
    Morgen abend koche ich frisch, mindestens 4 Portionen.
    Den Speiseplan mache ich jetzt noch.

    Meistens backe ich 1 x im Monat einen halben Samstag lang lowcarb Brot, Brötchen, manchmal Kuchen und friere ein. Schmeckt mir einfach besser als das, was es im Handel gibt, denn das ist nicht viel: Ich vertrage kein Soja und ich meide Getreide (außer Hafer).

    Und ich will schlemmen, ohne Reue, mit wenig Kohlenhydraten.

    Das war ein länger Prozess.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 03.02.2025 21:20:05 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Jürgen,

    danke für deinen Beitrag. Im Prinzip hast du völlig Recht mit der Waage und Programme, Bücher etc. sind immer nur Durchschnittstheorie. Aber wenn man sie individuell nutzt, sich also das daraus zunutze macht, was für einen persönlich zutrifft, eben auch wieder nicht. Und eine Waage kann auch mal mehr anzeigen, weil man durch Sport Muskeln aufgebaut hat.

    Meine Waage hat heute früh 67,6 kg angezeigt. Ich scheine also auf dem richtigen Weg zu sein, zumindest gewichtsmäßig. Trotzdem habe ich heute begonnen, meine KH auf 50 g zu reduzieren und insgesamt nur knapp 700 kcal zu mir genommen, also nah an deiner Empfehlung. Bin gespannt, ob ich das durchhalte und was es mit mir macht.

    --------------

    Hallo Fränkin,

    danke nochmal für deine Rückmeldung. Klingt nach viel Aufwand, den du dir machst, um dich entsprechend zu ernähren. Muss aber wohl sein bei Unverträglichkeiten und Allergien, die noch dazu kommen.
    Die Idee, mal einen Tag lang für einen Monat vorzubacken finde ich gut, vielleicht probiere ich das Selbstbacken auch einmal aus.

    Bearbeitet von User am 03.02.2025 21:27:25. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.02.2025 11:43:07 | IP (Hash): 1763929020
    Suki schrieb:
    Und eine Waage kann auch mal mehr anzeigen, weil man durch Sport Muskeln aufgebaut hat.


    Auch schlanke, sportlich trainierte Menschen haben ausreichend Energie für mehrere Wochen ohne Essen in Form Fett gespeichert. Und wenn man mit Wenigessen abnimmt und sich dabei so viel intensiver bewegt, dass die Muskeln “einfach nur” erhalten bleiben, nimmt die Muskelmasse im Verhältnis zum “Rest” des Organismus entsprechend der übrigen Abnahme zu.

    Wir kommen der “Fastenzeit” näher. Machen auch heute noch viele Leute, und meistens beschreiben sie die ersten ein bis zwei Tage als schwieriger/nagender und die dann folgenden als völlig unhungrig und super energiegeladen. - Daumendrück für gutes Gelingen mit deinem Wenigessen :)



    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 05.02.2025 18:00:57 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Jürgen,

    Fasten habe ich in meinen 20er Jahren mal ausprobiert (10 Tage lang), da war dieser Effekt tatsächlich genau der von dir Beschriebene. Später (mit ca. 35) habe ich es auch nochmal probiert, aber da war ich nach zwei Tagen kräftemäßig so am Ende, dass ich nicht mehr wirklich arbeitsfähig war und deshalb abgebrochen habe. Seitdem habe ich das nicht nochmal versucht.

    Danke fürs Daumendrücken, bisher läuft es gut mit dem Wenigessen. :)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 07.02.2025 20:00:32 | IP (Hash): 64831465
    Hallo allerseits,

    da einige gefragt haben, wie meine BZ Werte sind bzw. ob ich messe, habe ich heute mal meine letzten übriggebliebenen Teststreifen dazu benutzt, um mal ein paar Werte zu ermitteln. Ob die Streifen noch *gut* waren, kann ich nicht beurteilen, auf der Packung stand MHD 02-2022. So ungefähr wirds aber wohl schon stimmen und jetzt kann ich mir ja mal Neue besorgen.

    NBZ: 126 mg/dl

    Frühstück: 2 Schreiben Eiweißbrot mit Quark 20% und selbstgemachter zuckerarmer Erdbeermarmelade
    1 h nach Frühstück: 184 mg/dl
    2 h nach Frühstück: 139 mg/dl
    2,5 h nach Frühstück: 106 mg/dl
    Mittagessen: Lachs mit grünen Bohnen
    1 h nach Mittagessen: 106 mg/dl
    2 h nach Mittagessen: 97 mg/dl
    Abendessen: Quark 20% mit frischen Himbeeren und 2 EL Porridge-Kakao ohne Zucker
    1 h nach Abendessen: 96 mg/dl

    Dazu gab es an Getränken stilles Wasser und Tee (Ingwer-Zitrone und Fenchel).

    Nach dem Frühstück gab es 1 h Bewegung (Hausarbeit - Putzen, Böden wischen usw. ), nach den anderen Mahlzeiten nicht (Bürotätigkeit). Witzigerweise sind gerade die Werte nach dem Frühstück am höchsten. Liegt das am höheren Ausgangswert des NBZ oder doch am Eiweißbrot? Das hat aber nur 11g KH/100g (das von Edeka ist alle und ich hatte nur noch das von Mestermacher), insgesamt hatte das gesamte Frühstück 19g KH. Oder wie muss ich die Werte interpretieren? Oder lieber gar nicht, weil die Streifen schon so alt waren?






  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 07.02.2025 20:15:33 | IP (Hash): 767861845
    Hallo,
    Der BZ ist i.d.r. morgens besonders empfindlich auf Kohlenhydrate.
    Es könnte außerdem an den Zutaten des Frühstück liegen.
    Enthält die Marmelade Zucker außer dem Fruchtzucker? Was ist in der Marmelade enthalten?
    Enthält das Brot Getreide, außer Hafer? Oder ein anderes Kohlenhydrat wie modifizierte Stärke, Maltodextrin, Malz o.ä.?

    Insgesamt isst du wenig, finde ich.

    LG Fränkin

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 07.02.2025 20:37:43 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Fränkin,

    die Marmelade ist zwar selbstgemacht, aber nicht von mir, deshalb weiß ich nicht, was alles drin ist. Soll aber wenig Zucker drin sein und schmeckt auch lange nicht so süß wie Supermarktmarmelade. Das waren etwa 15 g, auf zwei Brote verteilt.

    Das Brot enthält lt. Zutatenliste Roggenvollkornmehl, Leinsaat, Sojaschrot und Sojamehl, Weizenspeisekleie, Goldleinsaat, Sonnenblumenkerne, Sesam, Apfelessig, Salz, Hefe und natürlich Wasser und eine Eiweißmischung.

    Ich hatte heute 1.419 kcal, das ist nicht wenig, oder? Das waren 58 g KH, 116 g Eiweiß und 74 g Fett. Ich versuche ja seit Montag, möglichst nah an der 50 g Grenze für KH zu bleiben, es gelingt mir meist so ungefähr (mal leicht drunter, mal leicht drüber).

    Gewicht lag ich übrigens heute morgen bei 67,2 kg, es geht langsam abwärts. :)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 608
    Mitglied seit: 01.08.2021
    am 07.02.2025 23:17:29 | IP (Hash): 86852692
    schaue dir mal dieses Video an:

    https://www.youtube.com/watch?v=X6w1UfHHFfI&t=606s



    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 08.02.2025 04:13:32 | IP (Hash): 1961021508
    Hallo,
    Getreide triggert oft den Blutzucker, ich würde kein Brot mit Getreide essen - vielleicht findest du anderes Brot oder ein anderes Frühstück. Z.b. Das Pure gibt es in vielen Discountern, es enthält außer Hafer nur Saaten. Aber ich würde das auch testen, manche vertragen Hafer nicht (BZ schießt hoch, darum gehen Haferflocken oft nicht)
    Dies ist der Hauptgrund, warum ich selbst backe, es gibt viel mehr Auswahl.

    Es könnte auch durchaus sein, dass die Marmelade das noch verstärkt. Auch wenn es wenig Zucker ist, wenn man empfindlich ist, kann das schon triggern.

    Wie alles, man muss es ausprobieren.

    1400 kcal ist in Ordnung, da das vermutlich deinem Grundumsatz entspricht, so ist das Kaloriendefizit hoch genug um abzunehmen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 08.02.2025 18:36:02 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Fränkin,

    danke. Gibt es einen Thread, wo du deine Brotbackrezepte teilst?
    Meistens esse ich zum Frühstück ja Quark mit Früchten. Das Eiweißbrot will ich, sobald es alle ist, erstmal rauslassen. Die Marmelade ist auch fast alle. Das Pure habe ich schon mal probiert, ist nicht so mein Ding. Auch alles mit Hafer schmeckt mir nicht wirklich. Und schmecken muss es irgendwie, Essen muss immer noch ein wenig Genuss sein. :)

    Ich werde mir nächste Woche neue Teststreifen kaufen und dann mal schauen, wie sich das neue Essen auswirkt.

    ----------

    Danke, Helmuth. Hafer ist so gar nicht meins.
    Bearbeitet von User am 08.02.2025 18:37:23. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 10:08:38 | IP (Hash): 895062621
    Hallo,
    Ich habe die meisten Rezepte aus einer Facebook Gruppe, die sich "Diabetes Typ 2 - Naschen & Schlemmen ohne Reue mit wenig Kohlenhydraten " auf die Fahnen geschrieben hat.
    Der Geschmack von Ersatz-Brot oder Ersatz-Nudeln oder auch anderen "nicht Getreideprodukten" ist..... gewöhnungsbedürftig.
    Man sollte sich vom gewohnten Getreide geschmacklich verabschieden.
    Offen sein für neue Erfahrungen, keinen Ersatz suchen, der sehr ähnlich schmeckt.

    Ich weiß inzwischen, Brot mit Eier/Quark / Mandeln als Basis mag ich nicht. Meine Brote haben als Grundlage Gluten (als Kleber), Bambusfaser (macht fluffig), Hefe und oft Leinmehl (Mehlersatz).

    Ich war vorher ein absoluter "echtes
    Sauerteig- Roggenbrot, Vollkorn, am liebsten selbst gebacken" Fan. Hatte auch Sauerteig selbst hergestellt / gezüchtet usw.

    Ein gewaltiger Unterschied zu jetzt. Daher habe ich Anfangs gar kein Brot gegessen.

    Bei z.b. süßem Hefeteig oder Waffelteig gibts gsd viele Rezepte die ähnlich gewohntem Kuchen schmecken, teils mit Mandelmehl - das ist geschmacklich oft passend. Oder komplett aus Nüssen.

    Es gibt außer der genannten Facebook Gruppe auch einige tolle Websites für lowcarb backen, z.b. den Blog von schwarzgrünes Zebra.
    Ich kann noch ein paar Namen raussuchen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 09.02.2025 14:38:58 | IP (Hash): 1116073475
    Fränkin schrieb:
    Hallo,
    Ich habe die meisten Rezepte aus einer Facebook Gruppe, die sich "Diabetes Typ 2 - Naschen & Schlemmen ohne Reue mit wenig Kohlenhydraten " auf die Fahnen geschrieben hat.
    Der Geschmack von Ersatz-Brot oder Ersatz-Nudeln oder auch anderen "nicht Getreideprodukten" ist..... gewöhnungsbedürftig.
    Man sollte sich vom gewohnten Getreide geschmacklich verabschieden.
    Offen sein für neue Erfahrungen, keinen Ersatz suchen, der sehr ähnlich schmeckt.


    Hier tauchen ja immer wieder die "Wundermittel Low Carb" auf. Mich als einer, der an Diabetes erkrankt und bei dem Diabetes nicht heilbar ist interessiert, wie der Vergleich per 100 g an Kohlenhydrate, so wie auf allen vorgeschriebenen Nährwertsangaben bei Lebensmittel gesetzlich vorgeschrieben ist, gegenüber normalen Lebensmittei und Low Carb der Vergleich tatsächlich aussieht. Wobei mir die kcal- und Fettangaben usw in diesem Fall nicht interessieren.
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
    Bearbeitet von User am 09.02.2025 14:41:25. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 17:13:10 | IP (Hash): 767861849
    Zuckermann schrieb:


    Hier tauchen ja immer wieder die "Wundermittel Low Carb" auf. Mich als einer, der an Diabetes erkrankt und bei dem Diabetes nicht heilbar ist interessiert, wie der Vergleich per 100 g an Kohlenhydrate, so wie auf allen vorgeschriebenen Nährwertsangaben bei Lebensmittel gesetzlich vorgeschrieben ist, gegenüber normalen Lebensmittei und Low Carb der Vergleich tatsächlich aussieht. Wobei mir die kcal- und Fettangaben usw in diesem Fall nicht interessieren.
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.



    Ich weiß nicht welche Wundermittel du meinst, aber die geringe Kohlenhydratmenge entsteht durch die verwendeten Zutaten.

    Egal ob selbst gebacken / zubereitet oder gekauft.

    Es gibt sooooo viele Möglichkeiten, Fertige Produkte und Rezepte, ich weiß nicht worauf du dich konkret beziehst.

    Übrigens ist Diabetes bei niemandem heilbar (allenfalls in Remission)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 17:21:06 | IP (Hash): 767861849
    Mein Brioche genanntes selbst gebackenes Brot hat diese Nährwerte


    Klappt leider nicht mit Fotos anhängen

    100 g haben

    Fett 7,2 g
    Kohlenhydrate 1,1 g
    Ballaststoffe 9,3 g
    Protein 21,5 g


    Bearbeitet von User am 09.02.2025 17:27:09. Grund: Komma
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 09.02.2025 17:30:14 | IP (Hash): 1116073475
    @Fränkin,
    damit du weißt auf was ich mich beziehe. Ich bin insulinpflichtig. Wir sind hier in einem Diabetes Forum wo auch Diabetiker sind. Da ich meine Menge der zu spritzenden Insulineinheiten entsprechend der zu den Mahlzeiten essenden Kohlenhydrate berechnen muss möchte ich gerne wissen, wieviel Kohlenhydrate pro 100g Speise diese LOW CARB Speisen haben. Da interessiert mich auch nicht wenn jemand schreibt wieviel Kohlenhydrate pro Mahlzeit es sind oder überhaupt keine Angabe zu den Mengen der Kohlehydraten macht, denn ich kenne keinen Umrechnungsfaktor pro Mahlzeit zu 100g pro Mahlzeit! Ich denke mal, dass du meine Frage nun verstanden hast.
    Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag, Zuckermann
    Nachsatz: Nun hast du meine Frage ja beantwortet....
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
    Bearbeitet von User am 09.02.2025 17:33:02. Grund: Nachsatz
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 17:34:56 | IP (Hash): 767861849
    Mein bevorzugtes Toastbrot hat folgende Nährwerte, auch selbst gebacken

    100 g haben

    Fett 2,8 g
    Kohlenhydrate 4,5 g
    Ballaststoffe 12,2 g
    Protein 24,3 g

    Da ist etwas Haferkleie mit drin, darum "deutlich mehr" Kohlenhydrate .

    Was hat normales Mischbrot / Toastbrot/ Vollkornbrot? 38 bis 48 g Kohlenhydrate auf 100 g?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 09.02.2025 17:47:44 | IP (Hash): 1116073475
    Fränkin schrieb:
    Mein Brioche genanntes selbst gebackenes Brot hat diese Nährwerte
    Klappt leider nicht mit Fotos anhängen
    100 g haben
    Fett 7,2 g
    Kohlenhydrate 1,1 g
    Ballaststoffe 9,3 g
    Protein 21,5 g


    Wo hast du denn diese Angaben über 1,1 g Kohlenhydrate pro 100 g her? Schau mal hier zu Beispiel: https://fddb.mobi/de/baecker_brioche_franzoesisches_brot.html ?
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 17:52:09 | IP (Hash): 767861849
    Zuckermann schrieb:
    @Fränkin,
    damit du weißt auf was ich mich beziehe. Ich bin insulinpflichtig. Wir sind hier in einem Diabetes Forum wo auch Diabetiker sind. Da ich meine Menge der zu spritzenden Insulineinheiten entsprechend der zu den Mahlzeiten essenden Kohlenhydrate berechnen muss möchte ich gerne wissen, wieviel Kohlenhydrate pro 100g Speise diese LOW CARB Speisen haben. Da interessiert mich auch nicht wenn jemand schreibt wieviel Kohlenhydrate pro Mahlzeit es sind oder überhaupt keine Angabe zu den Mengen der Kohlehydraten macht, denn ich kenne keinen Umrechnungsfaktor pro Mahlzeit zu 100g pro Mahlzeit! Ich denke mal, dass du meine Frage nun verstanden hast.
    Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag, Zuckermann
    Nachsatz: Nun hast du meine Frage ja beantwortet....
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.



    Deine Frage war für mich etwas umständlich formuliert. Darum brachte ich ein Beispiel.

    Auch bei fertigen lowcarb Lebensmitteln ist der Nährwert nach Vorschrift angegeben. Da gibt es inzwischen eine Vielzahl, man muss jedoch auf die Zutaten achten, da nicht alle Kohlenhydrate identisch auf drn Blutzucker wirken.

    Trotzdem würden mich deine "Wundermittel" interessieren.

    Ich berechne bei allem meine Kohlenhydrate, auch wenn ich nicht insulinpflichtig bin - das sollte für alle Diabetiker selbstverständlich sein, oder?

    Generell meide ich Kohlenhydrate, wo es geht.

    (Ich weiß, dass scheinbar ein nicht unerheblichener Anteil "nur mit Tabletten 💊 Behandelter" weder auf Kohlenhydrate achtet, noch berechnent, noch den Blutzucker misst.

    Meine Mutter tut das auch nicht, auch andere Familienmitglieder nicht. Alle (noch?) mit Tabletten behandelt.

    Mein Großvater hat zeitlebens gespritzt, aber wohl nie wirklich berechnet, war früher wohl nicht so üblich, ich weiß es nicht.
    Er starb 1999 nach Jahrzehntelangem Diabetes typ 2 )
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 18:00:30 | IP (Hash): 767861849
    Zuckermann schrieb:
    Fränkin schrieb:
    Mein Brioche genanntes selbst gebackenes Brot hat diese Nährwerte
    Klappt leider nicht mit Fotos anhängen
    100 g haben
    Fett 7,2 g
    Kohlenhydrate 1,1 g
    Ballaststoffe 9,3 g
    Protein 21,5 g


    Wo hast du denn diese Angaben über 1,1 g Kohlenhydrate pro 100 g her? Schau mal hier zu Beispiel: https://fddb.mobi/de/baecker_brioche_franzoesisches_brot.html ?
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.



    Ich schrieb doch, selbst gebackenes Brot.

    (Das ist in keiner Datenbank, das Rezept lege ich in dieser Datenbank FDDB an und lasse den Nährwert berechnen.)

    Das Rezept enthält kein Getreide, nur mit Ersatzzutaten wie Gluten, Leinmehl, Bambusfaser, Ei, Butter, Hefe, Wasser, Salz. Alternativ mit Milch statt Wasser, hat dann natürlich mehr Kohlenhydrate.

    Fertig zu kaufen gibt's das nicht!

    Es war Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig.

    https://share.fddbextender.de/7225957
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 09.02.2025 18:00:37 | IP (Hash): 1116073475
    Fränkin schrieb:
    Mein bevorzugtes Toastbrot hat folgende Nährwerte, auch selbst gebacken
    100 g haben
    Fett 2,8 g
    Kohlenhydrate 4,5 g
    Ballaststoffe 12,2 g
    Protein 24,3 g

    Da ist etwas Haferkleie mit drin, darum "deutlich mehr" Kohlenhydrate .
    Was hat normales Mischbrot / Toastbrot/ Vollkornbrot? 38 bis 48 g Kohlenhydrate auf 100 g?


    Da hast du ja etwas "gebacken" was überhaupt kein Brot nach den Leitsätzen für Lebensmittel ist und somit auch nicht als Brot bezeichnet werden darf!

    Das ist Brot:
    Mit „Brot“ ist in den Leitsätzen immer ein Brot auf Getreidebasis oder Getreideerzeugnissen gemeint. Bei glutenfreiem Brot gibt es Ausnahmen, da die herkömmlichen Getreidesorten Gluten enthalten.
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 320
    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 09.02.2025 18:47:10 | IP (Hash): 964271944
    Zuckermann schrieb:


    Da hast du ja etwas "gebacken" was überhaupt kein Brot nach den Leitsätzen für Lebensmittel ist und somit auch nicht als Brot bezeichnet werden darf!



    Dochdoch, Fränkin darf das. 😉
    Sie klebt wahrscheinlich auch kein Etikett in gut lesbarer Form auf ihre selbstgebackenen oder selbstgekochten Speisen. GsD unterliegen wir keinen Leitsätzen, achten jedoch auf die Menge der KH und auch darauf, dass es einigermaßen schmeckt.

    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 18:52:52 | IP (Hash): 767861849
    Zuckermann schrieb:
    Fränkin schrieb:
    Mein bevorzugtes Toastbrot hat folgende Nährwerte, auch selbst gebacken
    100 g haben
    Fett 2,8 g
    Kohlenhydrate 4,5 g
    Ballaststoffe 12,2 g
    Protein 24,3 g

    Da ist etwas Haferkleie mit drin, darum "deutlich mehr" Kohlenhydrate .
    Was hat normales Mischbrot / Toastbrot/ Vollkornbrot? 38 bis 48 g Kohlenhydrate auf 100 g?


    Da hast du ja etwas "gebacken" was überhaupt kein Brot nach den Leitsätzen für Lebensmittel ist und somit auch nicht als Brot bezeichnet werden darf!

    Das ist Brot:
    Mit „Brot“ ist in den Leitsätzen immer ein Brot auf Getreidebasis oder Getreideerzeugnissen gemeint. Bei glutenfreiem Brot gibt es Ausnahmen, da die herkömmlichen Getreidesorten Gluten enthalten.
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.



    Darum nannte ich es im ersten Posting, das du zitiert hast, Ersatz-Brot .

    Und wenn ich selbst backe, kann ich es nennen wie ICH will.

    Wenn man sich jedoch an Begrifflichkeiten aufhängen will......

    Damit ist das Thema für mich mit DIR beendet.
    (Auf meine Fragen antwortest du eh nicht)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 377
    Mitglied seit: 16.10.2023
    am 09.02.2025 19:49:16 | IP (Hash): 1116073475
    Wenn du wie weiter oben selber schreibst das du kein an Diabetes erkrankter bist und auch keine Ahnung hast wie Diabetes Behandelt wird dann unterlasse bitte deine Ratschläge an an Diabetes erkrankte, die hier in diesem Forum deinen Blödsinn lesen.
    Du schreibst hier in einem Diabetes Forum und nicht in einer Kochgruppe, denn des geht hier um deine Verharmlosung von oben nicht angegebenen Nährstoffen in von dir falsch bezeichnetem "Brot".

    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 09.02.2025 20:02:24 | IP (Hash): 195654714
    Zuckermann schrieb:
    Wir sind hier in einem Diabetes Forum wo auch Diabetiker sind. Da ich meine Menge der zu spritzenden Insulineinheiten entsprechend der zu den Mahlzeiten essenden Kohlenhydrate berechnen muss ....


    Bin seit 1998 insulinpflichtig mit meinem T2D, habe also nach deiner “Definition” richtigen Diabetes und muss wie du mein Kurzzeitinsulin passend zum Essen dosieren, also passend zur Menge an Kohlenhydraten und Fetten und Proteinen.

    Solange sogenannt normal wenigstens etwa die Hälfte vom Teller zu allen Mahlzeiten jeweils mit Kohlenhydraten belegt ist, ist der KE-Faktor maßgeblich für die Bolus-Berechnung, also praktisch nur die Kohlenhydrat-Einheiten.
    Mit deutlich weniger KHs zu den Mahlzeiten und entsprechend mehr Fett und Protein wird zusätzlich auch der FPE-Faktor wichtig, also für zusätzliche Fett-Protein-Einheiten.
    Und völlig ohne KHs geht es nur noch um FPEs.

    All das ist ganz normal mit insulinpflichtigem Diabetes. UND auch ohne Insulinpflicht reagiert der Blutzucker recht ähnlich auch bei all denen auf alle Eingaben durch die Futterluke, denen du ihren Diabetes absprichst ;)

    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 20:36:03 | IP (Hash): 767861849
    Zuckermann schrieb:
    Wenn du wie weiter oben selber schreibst das du kein an Diabetes erkrankter bist und auch keine Ahnung hast wie Diabetes Behandelt wird dann unterlasse bitte deine Ratschläge an an Diabetes erkrankte, die hier in diesem Forum deinen Blödsinn lesen.
    Du schreibst hier in einem Diabetes Forum und nicht in einer Kochgruppe, denn des geht hier um deine Verharmlosung von oben nicht angegebenen Nährstoffen in von dir falsch bezeichnetem "Brot".

    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.




    Ich weiß nicht was du wo liest, aber ich bin leider Diabetikerin Typ 2, aber nicht Insulinpflichtig (was ich auch nicht werden möchte)

    Besser, du ignorierst mich, wenn du schon nicht richtig liest / lesen kannst oder möchtest oder nur das herauspickst, was du lesen willst.

    Denn das was du tust, ist echter Blödsinn, die Beleidigung steht dir viel eher zu.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 09.02.2025 20:52:36 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Fränkin,

    ganz lieben Dank für deinen Empfehlungen. Wenn du Zeit dafür finden solltest, würde ich mich über die noch angebotenen Namen freuen.

    Ich habe schon immer lieber gebacken als gekocht und auch schon eigenes Brot gebacken - warum also jetzt nicht auch mal in Low Carb. Ich bin gespannt, wie das dann schmeckt, du schreibst ja gewöhnungsbedürftig. Aber ich bin offen. :)

    Gewicht heute: 66,6 kg.

    -------

    Hallo Zuckermann,

    dich möchte ich bitten, deine Fragen in einem eigenen Thread zu stellen. Zumal ich den Eindruck habe, dass du auf Konfrontation aus bist, absichtlich schwammig formulierst und dann die netterweise Antwortenden beleidigst, weil sie nicht in dein Weltbild passen. Wenn ich das in meinem Thread nochmal erlebe, werde ich deinen Beitrag melden.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 09.02.2025 22:19:29 | IP (Hash): 767861849
    Hallo Suki,

    Tja, dein Thread wurde gekapert, aber du lässt dich nicht vereinnahmen 🙂 - sehr gut.

    Weitere Webseiten mit Rezepten sind z.b. Salala, Eat Smarter, Staupitopia (Eis! Hat mich am Anfang im heißen Sommer "gerettet" 😄), NDR Ernährungsdocs, Bumblebee im Ketoland.

    Es gibt insgesamt sehr viele Kochideen in lowcarb oder auch Keto, man muss "nur" darauf achten, ob es tatsächlich lowcarb ist oder nur lower carb und ob die Zutaten für den eigenen Blutzucker verträglich sind.

    Darum ist das messen gerade am Anfang wichtig, so bekommt man ein Gefühl für das, was den Blutzucker besonders belastet.

    Du wirst das schaffen!

    Und alles schön der Reihe nach, Essen muss auch schmecken, wenn auch eine gewisse Aufgeschlossenheit es erleichtert.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1093
    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 09.02.2025 23:58:07 | IP (Hash): 1970347393
    Hallo Suki...ich habe auch noch einen Link für dich

    https://kiefernweg.net/

    viele schöne Rezepte...leider hat sie schon lange nichts mehr gepostet...
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 320
    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 10.02.2025 04:23:01 | IP (Hash): 964271944
    Fränkin schrieb:

    Darum ist das messen gerade am Anfang wichtig, so bekommt man ein Gefühl für das, was den Blutzucker besonders belastet.



    Ja, das möchte ich auch nochmal unterstreichen!
    Regelmäßiges messen zeigt dir, wo du stehst und was du verbessern kannst bzw musst. Und auch die erzielten Fortschritte. Möglichst keine BZ-Spitzen. Dann kann schon innerhalb von Wochen passieren, dass du zu annehmbaren BZ-Werten kommst und in ein paar Monaten auch zu einem deutlich niedrigeren HbA1c.
    Motivation pur.

    Ich messe (meistens) täglich meinen NBZ, obwohl ich inzwischen ziemlich zuverlässig bei etwa 85-95mg/dl liege und oft mittags und/oder abends 2-3Std. nach dem Essen (meist etwa 80-90mg/dl).
    Manchmal allerdings ist´s etwas über 100mg/dl dann weiß ich, dass ich besser aufpassen muß, was ich esse. Disziplin und Kontrolle zahlen sich aus.

    Der NBZ sollte unter 100mg/dl liegen, nach dem Essen sollte er nach 1 Std. nicht über 140mg/dl sein und nach 2-3 Std. wieder um oder unter 100mg/dl.
    Steuern kannst du das mit Kohlenhydratreduktion und da würde ich nicht mit mir verhandeln um ein paar mehr KH rauszuschlagen. Bringt weder für die Gaumenfreude noch für deine Gesundheit etwas.

    Und darum geht es jetzt. Mit einem mit der Zeit immer besser werdenden BZ werden sich an allen Ecken und Enden deines Körpers mit ein wenig Geduld Verbesserungen einstellen. Von Fettleber (geht schnell), aber auch hoher Blutdruck, Schmerzen in Gelenken u Muskeln, bis Triglyzeride und Cholesterin, Gefäße und Nerven und mehr, mit all dem Ärger, den all das machen kann. Und nicht zuletzt auch die Psyche.
    Denn alles hängt mit allem zusammen und alles mit einer chronischen sytemischen Entzündung.

    Viel nützliches Wissen über Diabetes:
    https://lottadata.wixsite.com/bloodsugar101

    Und auch von mir Essensanregungen, denn Genuss und Sättigung sollen nicht zu kurz kommen:

    https://madcreationshub.com/course/mains/
    http://ash-eats.com/keto/
    https://eatsmarter.de/rezepte/ernaehrung/diaeten/keto-diaet

    Fränkin schrieb:
    Du wirst das schaffen!


    Jo!

    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 10.02.2025 20:30:37 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Fränkin,

    wir dürfen Eis? Hallelujah! :)

    Ich habe mir schon ein paar Dinge von einigen Seiten angeschaut, danke dafür. Dabei habe ich festgestellt, dass auf vielen dieser Seiten munter *Süßes* rezeptiert wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich werde mich so nach und nach mit den Seiten beschäftigen und dann ausprobieren, was für mich passt. Ich vertrage z.B. keine Nüsse - alle Rezepte, bei denen Nüsse zum Einsatz kommen, muss ich weglassen.

    Ich habe mir heute zwei Packungen neue Messstreifen geholt, ab morgen geht das muntere Stechen los.

    -------

    Hallo Zuckerle,

    vielen Dank für deine Empfehlung der Webseite. Eine schöne Seite und interessante Rezepte. Ich werde da sicher mal einiges ausprobieren, sieht alles sehr lecker aus.

    -------

    Hallo Henrie,

    danke für deine Zeit und deinen hilfreichen Beitrag.

    Schmerzen dir nicht die Fingerkuppen enorm, wenn du täglich misst? Davor habe ich ein wenig Horror, ich kenne das noch aus meiner Anfangszeit, als ich Tagesprofile erstellen musste. Mir taten danach sehr lange die Finger weh. Aber muss jetzt wohl mal sein.

    Mal schauen, wo ich mit meinen Werten lande.

    Auch in deine Links habe ich schon mal flüchtig hineingeschaut, muss mich damit aber noch intensiver auseinandersetzen. Danke dafür.

    Bearbeitet von User am 10.02.2025 20:48:53. Grund: ,
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 33
    Mitglied seit: 31.07.2024
    am 11.02.2025 11:13:58 | IP (Hash): 2069556478
    Hallo Suki und Fränkin.

    Vielen Dank für Eure hilfreichen Posts. Ich kann noch Happycarb.de in die Runde werfen. Sie ist auch eine ehemalige bzw. in Remission befindliche Diabetikerin und ihre Rezepte sind moderat lowcarb.
    Den New York Cheesecake von ihrer Seite habe ich letzte Woche gebacken. Meine Gäste haben keinen Unterschied zum „normalen“ Cheesecake geschmeckt.
    Die Gaumenfreundin hat auch eine Rubrik lowcarb. Kochketo.de hat viele einfache Rezepte.
    @ Fränkin: Die von Dir genannte FB-Gruppe ist auch sehr interessant. Vielen Dank dafür!

    Im letzten Jahr habe ich mir eine Ninja Creami gekauft und mir damit zuckerfreies high Protein Eis gemacht. Es gibt FB-Gruppen -allerdings häufig sehr zuckerlastig- und mittlerweile viele lowcarb und Keto Seiten mit Rezepten.

    Die Produkte von Steiner habe ich mittlerweile auch getestet. Für mich sind sie ok. Man muss sich halt damit abfinden, dass die Sachen etwas anders schmecken.

    Interessant fände ich hier einen Sammelthread mit sämtlichen genannten Seiten, die Kh-reduzierte Rezepte beinhalten.

    Viele Grüße von Roximaxi
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 12.02.2025 08:48:36 | IP (Hash): 1453373696
    Hallo Roximaxi,

    Happycarb schaue ich mir auch an.

    Ich habe eine klassische Kompressor Eismaschine 😉 schon seit einigen Jahren, machte damit schon vor Diabetes ab und zu Eis. Das herkömmliche Speiseeis wie langnese o.ä. war mir immer zu süß. Und Eisdiele wurde soo teuer.
    Nun nur noch lowcarb Eis, bevorzugt mit wenig Milcheiweiß wegen Milcheiweißallergie (kleine Mengen gehen, allerdings keine herkömmlichen Eiweißpulver o.ä. da ich auchnich eineausgeprägte Soja Allergie habe, bin ich um andere Milchalternatien froh. Meistens Kokosmilchbasis)

    Steiner's Nudeln kenne ich, mehr habe ich nicht probiert, ich habe viele Stamm- Rezepte für Brot, Brötchen, Kuchen, Waffeln, Pfannkuchen usw. - Da kann ich einfacher wegen Allergien agieren.

    Eine Liste mit möglichen Rezeptseiten fände ich klasse.

    Wenn ich einen Thread dazu im Unterforum Ernährung eröffne, könnte jeder seine Seiten auflisten, Plus Tipps.

    Ob man direkte Links einbinden darf, muss ich erstmal in den Forenregeln nachlesen.

    Abends finde ich dazu mehr Zeit, sitze gerade im Wartezimmer beim Arzt.

    Regnerische Grüße aus Franken
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 170
    Mitglied seit: 23.06.2023
    am 12.02.2025 09:09:12 | IP (Hash): 1453373696
    Hallo Suki,
    Es gibt viele Arten von Nüssen und Pseudo Nüsse, welche verträgst du nicht?
    Mandeln sind keine Nüsse, vieles wird mit Mandeln gebacken.
    Stattdessen kann man auch mit Sojamehl oder Paranussmehl ersetzen. Oder Walnussnehl bzw. Sesammehl.
    Wenns schmeckt.
    Ich vertrage übrigens nur geschälte Mandeln, keine mit Schale (Pollenallergie schlägt da quer)
    Haselnüsse sind ein Problem, seit ich denken kann - bei lowcarb selten Thema.

    Zum stechen: Es gibt verschiedene Stechhilfen, vielleicht eine andere ausprobieren? Lanzette immer wechseln und seitlich in den Fingerkuppen ist oft besser. Wenn alles nicht klappt: nimm das Ohrläppchen.

    Liebe Grüße
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 12.02.2025
    am 12.02.2025 16:51:56 | IP (Hash): 1101961215
    Hallo Suki,

    wenn ich deinen Beitrag lese fallen mir vor allem folgende Dinge auf:

    1. Mir scheint deine Kcal Zufuhr zu niedrig! Kennst du deinen Grundumsatz? Deine Kalorien dürfen nicht darunter liegen - zumindest nicht dauerhaft! - sonst passt sich der Stoffwechsel an.
    2. Mach dir erst mal keine Sorgen um den Cholesterinwert...
    3. Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie! Vom Energiewert natürlich schon, aber nicht von der Wirkung in deinem Körper. Fette und Proteine haben einen anderen Einfluss als, vor allem schlechte, Kohlenhydrate.
    4. Bei einer IR ist dein Insulin im Körper permanent zu hoch. Insulin stoppt aber auch gleichzeitig die Fettverbrennung. Daher ist es ganz "normal", dass es am Anfang langsam oder gar nicht mit dem Gewicht runter geht.
    5. Hier ist Geduld angesagt. Um eine IR rückgängig zu machen, kann es Monate oder Jahre dauern.
    6. Dein Körper muss wieder lernen in die Fettverbrennung zu kommen und das bedeutet, dass deine Leber wieder lernen darf, Ketone zu bilden. Hast du dich schonmal mit ketogener Stoffwechselkurs / Ernährung beschäftigt? Das würde deinem Stoffwechsel einen Schubs in die richtige Richtung geben.
    Wenn du Fragen hast, melde dich gerne!
    7. Geschlecht und Alter sind natürlich auch noch wichtig zu berücksichtigen.
    8. Als Sport solltest du Muskeln aufbauen (Muskeln sind ein extrem wichtiges Stoffwechselorgan!) - also moderates Krafttraining. Cardio ist hier nicht zu empfehlen, da das deinen Körper nur stressen könnte und er dadurch Cortisol ausschüttet, was wiederum das Insulin ansteigen lässt.
    9. Wieviel Stunden schläfst du und wie ist deine Schlafqualität?

    phuuu, das war jetzt ganz schön viel ;-)).
    Ganz liebe Grüße, Sonya
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 320
    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 12.02.2025 18:47:27 | IP (Hash): 964271944
    [quote=Sonya Eickert;133952] Geschlecht und Alter sind natürlich auch noch wichtig zu berücksichtigen.
    [/quote]

    Inwiefern soll man das bei seiner Ernährung berücksichtigen?
    Das eine lässt sich nicht so einfach ändern, das andere ändert sich ständig.

    Willst du (und deine Freundin) hier deine Beratungen verkaufen?
    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
    Bearbeitet von User am 12.02.2025 18:52:55. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 12.02.2025 19:07:08 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Roximaxi,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Happycarb.de kannte ich tatsächlich auch schon, habe auch einige Bücher von ihr.

    An den Sommer und Eis denke ich jetzt erstmal nicht, aber wirklich gut zu wissen, dass es da auch Alternativen gibt. :)

    Der Sammelthread ist eine tolle Idee und ich würde mich freuen, wenn Fränkin wie angeboten einen starten würde.

    --------

    Hallo Fränkin,

    danke schön für deinen Beitrag. ich meide Nüsse im Generellen, da ich mit einigen Nussarten Probleme hatte. Ich habe nicht alle ausgetestet. Bin aber auch geschmacklich kein Fan von Nüssen, deshalb fällt mir der Verzicht überhaupt nicht schwer. Mandelmehl geht, aber pure Mandeln mag ich auch nicht.

    Beim Stechen mache ich schon alles so, wie du es beschreibst. Und trotzdem - nicht schön. Ich habe eine ganz normale Stechhilfe, so wie sie beim Messgerät dabei war.

    ------------

    Hallo Sonya,

    vielen Dank für deinen informativen Beitrag.

    Mein Grundumsatz sollte, wenn ich den Onlinerechnern trauen darf, bei 1.448 kcal liegen. Du hast recht, das schaffe ich selten. Mein Tagesdurchschnitt in den letzten 30 Tagen lag bei 1.271 kcal, ich will aber auch abnehmen. Wenn ich 1.400 kcal zu mir nehme (habe ich letztens mal 3 Tage lang gemacht), nehme ich bereits wieder zu (1 kg Zunahme).
    Außerdem bin ich jetzt ein wenig verunsichert. Es gab hier Empfehlungen, mal für ein paar Wochen möglichst wenig kcal zu essen, z. b. unter 600 kcal zu bleiben, um den BZ zu normalisieren und die Leber zu entfetten. Andere wiederum schreiben, ich soll nicht unter den Grundumsatz kommen. Wie mache ich es denn nun richtig? Ich betreibe die Ernährungsumstellung jetzt seit 6 Wochen. Es geht mir gut damit, ich habe kaum Hunger, höchstens spätabends, wenn die letzte Mahlzeit schon länger als 5 h zurückliegt. Ich halte die KH möglichst niedrig, heute hatte ich 29 g KH (bei 1.051 kcal insgesamt).

    Gestern und heute habe ich auch wieder angefangen, meine Werte zu messen. Leider kann ich das arbeitsbedingt nicht immer ganz so regelmäßig tun, wie ich das gern möchte.
    Mein NBZ lag gestern bei 144 mg/dl. Dann 1 h nach dem Frühstück 135 mg/dl, nach 3 h 142 mg/dl, 1 h nach dem Abendessen 115 mg/dl, 3 h danach 103 mg/dl. Mittagessen fiel leider aus.
    Heute NBZ bei 135 mg/dl. 1 h nach dem Frühstück 144 mg/dl, vor einem späten Mittagessen (14:30) 96 mg/dl, 1 h nach diesem Essen 141 mg/dl.
    D. h trotz Low Carb sind die Werte hoch. Das demotiviert mich natürlich schon ein Stück weit. Andererseits ist mir schon bewusst, dass ich jahrelanges Fehlverhalten nicht in 6 Wochen korrigieren kann. Aber Geduld fällt mir schwer, ich kenne mich und weiß, wenn ich keine Erfolge sehe, dann kann es auch ganz schnell wieder kippen.

    Mit der richtigen Ernährung beschäftige ich mich gerade bzw. versuche herauszufinden, was mein Weg sein könnte. Low Carb gefällt mir gut, es schmeckt mir und ist nicht zu aufwändig. Allerdings mag ich weder gefrorenes Gemüse noch das aus der Dose. D. h. ich muss immer schnippeln. Heute fiel mir das echt schwer, da ich mich auch nicht gesund fühle (erhöhte Temperatur und Halsschmerzen). Ich hoffe, ich werde nicht krank.

    Zum Sport: Ich liebe Wandern in der Natur, das macht mir wirklich Freude. Kraftsport ist schwierig für mich, da ich auch mit ziemlichen Muskelschmerzen zu kämpfen habe und viele Bewegungen einfach zu sehr schmerzen. Liegestütze z. B. gehen gar nicht. Vielleicht kann ich Kraftsport später einbauen, wenn sich diesbezüglich etwas gebessert hat.

    Ich versuche 8 h Schlaf zu bekommen, aber ich schlafe seit ca. 3 Jahren keine Nacht durch, bin zwischen 2 bis 4 mal pro Nacht wach und dann kann es auch mal dauern, bis ich wieder einschlafe. Also komme ich wahrscheinlich im Schnitt so auf 6 h Schlaf pro Nacht. Mehr hatte ich aber vorher (also als ich noch durchschlafen konnte) mein gesamtes Berufsleben lang auch nicht und kam damit immer gut zurecht.

    Das war jetzt auch eine lange Antwort. ;)

    Liebe Grüße an Euch alle :)



    Bearbeitet von User am 12.02.2025 19:07:39. Grund: ,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.02.2025 19:54:16 | IP (Hash): 109100248
    Sonya_Eickert schrieb:
    1. Mir scheint deine Kcal Zufuhr zu niedrig! Kennst du deinen Grundumsatz? Deine Kalorien dürfen nicht darunter liegen - zumindest nicht dauerhaft! - sonst passt sich der Stoffwechsel an.


    Dazu muss ich auch noch mal fragen: Habe ich mit 96 kg denselben Grundumsatz wie mit 68? Und wie komme ich zu 68 kg, wenn ich die ganze Zeit für 96 kg esse?


    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 320
    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 13.02.2025 19:30:14 | IP (Hash): 74460800
    Suki. lass dich bitte nicht verunsichern, Sonya möchte offenbar ihre teure Ernährungberatung hier anpreisen, ohne eine Ahnung von Diabetes zu haben.

    Suki schrieb:
    Ich halte die KH möglichst niedrig, heute hatte ich 29 g KH (bei 1.051 kcal insgesamt).


    Gut so!

    Suki schrieb:
    D. h trotz Low Carb sind die Werte hoch. Das demotiviert mich natürlich schon ein Stück weit. Andererseits ist mir schon bewusst, dass ich jahrelanges Fehlverhalten nicht in 6 Wochen korrigieren kann. Aber Geduld fällt mir schwer, ich kenne mich und weiß, wenn ich keine Erfolge sehe, dann kann es auch ganz schnell wieder kippen.



    Und was dann? Deine BZ-Werte ist nicht so dolle.
    Dir muß schon klar sein, dass es nicht um Zahlen und Trallala geht, sondern um die Glykation deiner Gewebe, Adern, Nerven, Augen und Gehirn. Das ist gar nicht lustig, zieht sehr unangenehme Körperzustände nach sich - unweigerlich.

    Der HbA1c-Wert misst die Glykation eines bestimmten Hämoglobins, ist ein Marker, der aber nicht nur die Verzuckerung des Hämoglobins, sondern die des ganzen Körpers aufzeigt. Nur lässt sich das nicht so einfach messen. Und nicht der ganze Körper erneuert sich so schnell wie die Blutzellen. Das heißt, da sammelt sich Unbill an und macht auf Dauer AUA.

    Ob du misst oder nicht, hoher BZ heißt, die Zuckermoleküle verbinden sich in deinem ganzen Körper mit Proteinen (Aminosäuren), Fetten, DNS und Kollagen (Knochen, Gelenke, Haut und Knorpel, Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder bestehen daraus).
    Auch die Organe sind von Verzuckerung betroffen und auch zB LDL Cholesterin. (Nicht das LDL ist schädlich, sondern das verzuckerte LDL, das die Freßzellen auf den Plan ruft, die dann immer größer werden und die Arterien verstopfen.)

    Das ruft eine andauernde Infektion hervor, Entzündungen, mit denen sich dar Körper zu wehren versucht - ablesbar an den Leberwerten, schädlich auf Dauer.
    Daraus entstehen Nieren-, Augen-, Haut-, Arterien-, Gelenk-, Herz-, Nieren-, Muskelprobleme - all die chronischen Krankheiten, Fett-, Kohlenhydratstoffwechsel-Störungen und dergleichen, halt Zivilisationsleiden.

    Das geht über einen langen Zeitraum und wird , wenn man schon Schäden davongetragen hat, auch einen langen Zeitraum benötigen, um das alles wieder abzubauen und zu erneuern, auch wenn manchmal sehr schnelle Erfolge sichtbar sind, die zumindest ein Fortschreiten verhindern und viele Schmerzen und akute Zustände lindern können.
    Wäre ja notwendig, denn es geht dir offenbar nicht gut.

    Sollte das nicht Motivation genug sein um dranzubleiben? Du bist noch nicht alt genug, um nichts zu tun. Selbst in weit höherem Alter kann man mit Konsequenz noch gesundheitliche Verbesserungen erfahren und muss sich nicht die letzten Lebensjahre quälen. Für dich geht es um Jahrzehnte Lebensqualität!

    Ich will dir nicht Angst machen, sondern Mut, will ja das es dir besser geht, in jeder Beziehung.
    Du musst dich allerdings darum selber kümmern.


    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 14.02.2025
    am 14.02.2025 09:27:24 | IP (Hash): 1743358033
    Hallöchen,
    als ich deinen Beitrag gelesen habe, hab´ ich mich mal schnell im Forum angemeldet
    Ich habe seit über 40 Jahren Typ 1-Diabetes und habe im letzten Jahr mit den besten Fitness- und Ernährungscoaches mit Leichtigkeit 14 Kilo Körperfett verloren, was mich sehr glücklich gemacht hat (ich hatte sogar an den 3 Weihnachtsfeiertagen 400g abgenommen!)
    Abnahme funktioniert nur mit einem Kaloriendefizit; heißt, du musst mehr Kalorien verbrauchen als du zu dir nimmst. Meine Coaches haben für mich bei meiner Größe, Gewicht, Alltagsaktivität etc. ein Defizit von ca. 500kcal ausgerechnet, sodass ich pro Woche ca. 500g Gewicht verloren habe. Ich habe also meine Kalorien reduziert, meine Alltagsaktivität erhöht (=mind. 10.000 Schritte pro Tag), hab´ ca. 100g Eiweiß in die Ernährung integriert und mache zusätzlich 2mal die Woche Krafttraining (das und die Eiweißzufuhr bewirken, dass der Körper Fett abgibt und keine Muskulatur!). Was bei dieser Methode supergut ist, dass ich alle Lebensmittel essen kann, praktisch auf nichts verzichten muss und sogar Pizza oder Döner oder sonstwas einbauen kann, wenn´s in die Kaloriengesamtmenge passt!
    Vorher hab´ ich auch alles Mögliche ausprobiert (wie du oben geschrieben hast "Eiweißbrot" etc.), kann man mal ´ne Weile machen, ist aber nichts auf Dauer.

    Und du hast oben geschrieben, dass du nur 1200kcal am Tag isst; kann sein, dass das echt zu wenig ist!
    Im Coaching waren Kunden, bei denen der Kaloriengehalt erhöht wurde und die dann angefangen haben, abzunehmen (fast unglaublich, aber wahr!)
    Wie gesagt, beste Strategie, die ich bis an mein Lebensende beibehalten kann. Wenn ich mit dem Defizit mein Wunschgewicht erreicht habe, esse ich "Erhaltungskalorien", das ist die Menge, mit der ich weder zu- noch abnehme, einfach nur perfekt!!!
    Im Coaching waren zB Menschen, die bis zu 50kg abgenommen haben (natürlich mit ´nem extrem hohen Ausgangsgewicht!)

    Liebe Grüße
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 14.02.2025 13:45:44 | IP (Hash): 64831465
    Wow, Henrie, vielen Dank, genau so einen Denkanstoß brauche ich wohl ab und an.

    Vor 8 Jahren, als ich meine Diagnose bekam, lag der Fokus meines Arztes nicht auf mir, sondern auf meinem Mann (beide beim selben Hausarzt). Bei dem wurde der Diabetes nämlich zuerst festgestellt und nur weil ich am Frühstückstisch auch mal meinen NBZ messen wollte, kam überhaupt heraus, dass ich auch betroffen bin (meine NBZ-Werte waren sogar wesentlich höher als seine). Aber ich habe weder Diabetikerschulung noch Ernährungsberatung oder sonst irgendwas bekommen, nur er. Vielleicht meinte der Arzt, weil wir eine Familie sind, reicht es, wenn einer von uns hingeht - ich weiß es nicht. Mir wurde gesagt: hier, nimm diese Tabletten (Metformin) und noch Anmeldung im DMP, das wars. Das Willkommensschreiben vom DMP bekam ich dann pünktlich 1 Jahr später. ;)
    Meinen Diabetologen verlor ich zur Corona-Zeit, da hieß es, ich solle nicht kommen, wenn es nicht unbedingt nötig ist, also bin ich dann nur noch zum Hausarzt und das ist bis heute so.
    Vielleicht hat das alles dazu beigetragen, dass ich die Erkrankung nicht so ernst genommen habe, wie ich hätte sollen. Aber letztendlich bin ich selbst dafür zuständig, wie es mir geht und gehen wird. Danke, dass du mir das nochmal so deutlich aufgezeigt hast. :)

    ---------

    Hallo Bini 24,

    Danke für deinen Beitrag.
    Beste Fitness- und Ernährungscoaches - ich gehe mal davon aus, dass die nicht kostenlos waren. Haben die dir einen richtigen Ernährungsplan auf der Basis deiner Wünsche und Gewohnheiten zusammengebastelt oder musstest du das selbst tun? Weil - mehr verbrauchen als man zu sich nimmt - das ist eine Weisheit, die ich mir auch selbst ausrechnen kann. Mache ich ja auch gerade. Bis auf den Kraftsport mache ich genau das alles, was du beschreibst. Und zusätzlich die KH noch möglichst gering halten. Damit muss ich so ziemlich auf alles verzichten, was vorher meine Ernährung ausgemacht hat. Das ist nicht immer leicht.







    Bearbeitet von User am 14.02.2025 22:10:04. Grund: ,
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 17.03.2025 17:47:42 | IP (Hash): 2112697289
    Kleines Update zu meinen Werten, da ich heute die Ergebnisse der letzten Blutuntersuchung bekommen habe.

    HbA1c: 7,3 %
    Glucose: 9,4 mmol/l
    GOT: 0,47 µmol/sl
    Gamma-GT: 0,81 µmol/sl
    Triglyceride: 132 mg/dl
    Cholesterol: 340 mmol/l
    HDL-Cholesterol: 63 mg/dl
    LDL-Cholesterol: 252 mg/dl

    Das ist echt toll, wie sich meine Werte in nur 2,5 Monaten Ernährungsumstellung so positiv entwickelt haben. Mein nächstes Ziel für den HbA1c ist, bei der nächsten Untersuchung eine 6 vorn stehen zu haben.
    Die Leberwerte sind fast schon wieder im Normbereich, darüber bin ich megafroh!
    Auch die Triglyceride sind wieder im Normbereich.

    Lediglich das Cholesterin macht mir noch Sorgen, das hat sich kaum verändert. Ist es normal, dass das länger dauert, bis sich da was tut? Wie kann ich ernährungstechnisch da noch besser darauf einwirken? Da ich schon die KH reduziert habe, bin ich beim Fett weniger vorsichtig gewesen, habe im Monatsdurchschnitt 60 g/Tag zu mir genommen. Müsste ich das noch reduzieren? Die Frage bleibt, wovon werde ich dann noch satt ... nur vom Eiweiß?

    Ach ja, noch als Ergänzung: Gewichtstechnisch bin ich nun bei 65,5 kg, da hat sich also auch nicht sehr viel geändert.

    Liebe Grüße und Dank
    Suki

    Seit 2016 Diabetes Typ2
    11/2024 HbA1c: 8,6 %
    03/2025: HbA1c: 7,3 %
    Bearbeitet von User am 17.03.2025 18:03:17. Grund: Ergänzung
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 23
    Mitglied seit: 10.02.2025
    am 17.03.2025 22:40:12 | IP (Hash): 80783133
    Liebe Suki,

    ich freue mich mit dir, dass deine Leberwerte schon so gut geworden sind! Alles richtig gemacht:-)
    Der Cholesterinwert ist schwer über die Ernährung zu beeinflussen. Oder zumindest nicht stark zu beeinflussen.
    Manche Ärzte schauen da gar nicht mehr ganz so kritisch drauf, so lange man nicht zu viele andere Risikofaktoren hat wie Übergewicht, zu großer Bauchumfang, Rauchen, viel Stress usw.

    Vielleicht geht der Wert aber auch noch mit der Zeit etwas runter.

    Liebe Grüße, Katrin

    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
    Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
    Seit 02/2025 Mounjaro Spritze
    Startgewicht: 82,4 kg (BMI 27, hoher Körperfettanteil und viel Bauchumfang)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 18.03.2025 10:50:59 | IP (Hash): 772333969
    Hallo Suki,

    auch von mir herzlichen Glückwunsch zur erreichten Verbesserung von HbA1c, Triglyceriden und Gamma GT. 😊

    Beim HbA1c tut sich bei deinen Anstrengungen bestimmt noch was. Die Triglyceridehast du ja schon in den Normalbereich absenken können und der Leberwert Gamm GT ist von den unglaublich hohen Wert schon fast in den Normalbereich gerutscht. Beim Cholesterin kannst du ruhig abwarten, was sich da noch tut. Hier geht es um kein Risiko, was morgen zuschlagen kann, sondern nur um ein etwas erhöhtes 10-Jahres-Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Weiter viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 18.03.2025 10:51:43. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 18.03.2025 20:51:35 | IP (Hash): 2112697289
    Liebe Katrin,

    dankeschön. :)
    Ich habe mir heute zwei Bücher zum Thema Cholesterin bestellt (keine Kochbücher), erhoffe mir davon noch ein paar neue Erkenntnisse und wenn ich die Entstehung verstehe, finde ich vielleicht auch einen Weg zurück. Fakt ist, dass meine Cholesterinwerte erst seit ca. 1 Jahr so hoch sind, vorher waren sie noch einigermaßen ok. Das muss ja einen Grund haben. Ich hoffe, den Wert wieder senken zu können.

    Liebe Grüße
    Suki

    Seit 2016 Diabetes Typ2
    11/2024 HbA1c: 8,6 %
    03/2025 HbA1c: 7,3 %
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 18.03.2025 21:03:20 | IP (Hash): 2112697289
    Hallo Rainer,

    vielen Dank. :)

    Ja, ich hoffe, dass ich den HbA1c wieder mind. auf 6,5 % bekomme, besser noch unter 6 %, das wäre schon toll.

    Mit den Leberwerten bin ich selbst erstaunt, wie schnell das ging. Ob da die Mariendistelkapseln so eine große Wirkung hatten oder doch die Ernährungsumstellung oder beides in Kombination, egal, Hauptsache, die Werte sind wieder gut.

    Ab Freitag habe ich dann auch einen Libre 3 Sensor dran (ich wurde bei der Studie angenommen), da kann ich meine Ernährung auch noch genauer abstimmen. Ich freu mich. :)

    Liebe Grüße
    Suki

    Seit 2016 Diabetes Typ2
    11/2024 HbA1c: 8,6 %
    03/2025 HbA1c: 7,3 %
    Bearbeitet von User am 18.03.2025 21:04:20. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 18.03.2025 22:25:23 | IP (Hash): 772333969
    Suki schrieb:
    Ab Freitag habe ich dann auch einen Libre 3 Sensor dran (ich wurde bei der Studie angenommen), ...

    Toll, ich wünsche dir viele neue Erkenntnisse mit dem Sensor.

    Alles Gute, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 16.06.2025
    am 17.06.2025 07:05:31 | IP (Hash): 639936297
    Hi. ich hatte das gleiche Problem wie du .Low carb unter 20 Gramm Kh. Ich verstand die Welt nicht mehr .
    Nix absolut nix tat sich .Mein Arzt fragte mich dann ob meine Eltern Diabetiker wahren. Den dann hast du Probleme mit den Zellen . und die verhindern das irgend etwas passiert zu nehmen ja aber runter nix.
    Warst du schon mal in Diabetiker Reha Klink ??? wenn nicht geh Nach Bad Mergentheim. Dort war ich ich habe dort alles gelernt was mir geholfen hat. von Zucker 580 auf 150 in 2 Tagen Start Gewicht war bei mir 113kg bei 169 cm jetzt 81kg .Hatte auch Mounjaro bis Anfang Mai .War im Oktober letztes Jahr dort und das alles ist nun in 6 bis 7 Monate bei mir passiert .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 60
    Mitglied seit: 31.01.2025
    am 07.07.2025 14:50:43 | IP (Hash): 1570610694
    Hallo Mina,

    vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Nein, in einer Reha-Klinik war ich noch nie. Ich glaube auch nicht, dass mein Arzt mich hinschicken würde.
    Gewichtsmäßig pendele ich im Moment immer noch zwischen 63 und 64 kg, da hat sich nicht viel getan. Ich liege mit dem BMI im Normalbereich, fühle mich aber nicht wohl damit. Ich war in letzter Zeit aber auch etwas nachlässiger (weniger Bewegung), für den Herbst habe ich mir wieder mehr Disziplin vorgenommen.

    Ich möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen, ein kleines Status-update zu geben, da ich letzte Woche neue Blutwerte bekam.

    Gamma-GT ist mit 0,49 µmol/sl nunmehr wieder im Normalbereich. Da bin ich sehr froh darüber.
    HbA1c ist mit 6,9 % noch nicht da, wo ich ihn haben möchte, aber zumindest auf dem richtigen Weg. Triglyceride sind mit 150 mg/dl an der Obergrenze, da muss ich aufpassen. Kann ich mir auch nicht ganz erklären, wo der Wert herkommt, beim letzten Mal war er niedriger (132) und ich habe ernährungstechnisch nichts verändert. Vielleicht ist das eine natürliche Schwankung?

    Die Lipide sind weiterhin hoch (Gesamt-Cholesterol 320 mg/dl), wenn auch leicht niedriger als vor drei Monaten (da lag das GC bei 340 mg/dl). Der LDL/HDL-Quotient hat sich von 4 auf 3,7 verschoben.

    Insgesamt also noch ein ordentlicher Weg zu gehen. Ich bleibe dran. :)

    Liebe Grüße
    Suki

    Seit 2016 Diabetes Typ2
    11/2024 HbA1c: 8,6 %
    03/2025 HbA1c: 7,3 %
    06/2025 HbA1c: 6,9 %
  • Bild User
    Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 08.07.2025
    am 08.07.2025 14:27:14 | IP (Hash): 1703870462
    Guten Tag,

    ich bin seit über 25 Jahren in der hausärztlichen Praxis tätig, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Stoffwechselerkrankungen und chronischem Diabetes Typ 2.

    Ich kann Ihnen zur optimalen Nahrungsergänzung nur zu Glucotrust raten!

    Es handelt sich dabei um eine Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Gymnema Sylvestre, Biotin, Chrom, Mangan und Zimt.

    Das Produkt ist absolut unbedenklich und hier erhältlich: https://getglucotrust.com?&shield=6b0f08xb1011ru2eohka7n2ewy

    Mit besten Grüßen
    Dr. med. T. Müller
    Facharzt für Allgemeinmedizin / Diabetologie
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8853
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.07.2025 20:41:33 | IP (Hash): 538960890
    Findest du deinen ärztlichen Auftritt hier wirklich passend? Noch dazu mit nem Pitch für eine fragwürdige Nahrungsergänzung?



    ----------------------------------------------
    Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor 2012 weiß die gesamte diabetische Fachmedizin, dass Prädiabetes und Typ 2 Diabetes in den ersten Jahren nach der Diagnosereife vollständig gesund umkehrbar sind. Die gesunde Umkehr muss daher alternativ zu Metformin mit jeder neuen Diagnose angeboten werden!
    Bearbeitet von User am 08.07.2025 21:29:17. Grund: ,