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Alternative zu Metformin/Xigduo?

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    Mitglied seit: 01.06.2017
    am 11.03.2025 16:37:51 | IP (Hash): 1121694336
    Hallo bin neu hier, Christian 43 aus Linz ;)

    Nehme seit ich 2017 erfahren habe Diabetes Typ 2 zu haben Metformin bzw seit 2 Jahren Xigduo..das Kombimedikament. Ein Arzt bei dem ich war, def allerdings kurz danach 200 km weiter weg gezogen ist, wollte mir noch was effektiveres als diese 2 Typischempfohlenen verschreiben, da es weniger auf die Leber geht. Leider hab ich den eben nie mehr getroffen. Weiß jemand was es besseres gibt?

    lg Chrischi ;)
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    am 11.03.2025 16:48:31 | IP (Hash): 847365716
    Hallo Chrischi,

    warum sollte Xigduo auf die Leber gehen? Das wäre mir neu, so etwas habe ich noch nicht gelesen oder gehört.

    Wenn du deinen BZ mit dem Medikament gut hinbekommst und die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten,dann kannst du beruhigt bei Xigduo bleiben.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 11.03.2025 16:48:45. Grund: BBCodes
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    am 11.03.2025 17:29:09 | IP (Hash): 458012710
    Die wirksamsten Diabetes Typ 2 “Medikamente” sind die Auswahl und Portionierung von Essen so, dass in der Spitze um etwas 1 Stunde danach 140 mg/dl nicht überschritten werden, und je um wenigstens 20 Minuten intensivere Bewegung direkt nach jedem Essen.

    Wie viel von welchem Essen in diesen Rahmen passt, ist bei allen von uns sehr verschieden. Das kann man in jedem Fall nur ganz persönlich und systematisch selbst austesten.
    Und dann muss man sich natürlich auch möglichst konsequent danach richten.

    Im gesunden Bereich mit Spitzen nach dem Essen meistens unter 140 mg/dl und dem Nüchternzucker unter 100 mg/dl kommen die meisten Betroffenen ganz ohne oder mit einem Minimum an Medikation aus.
    Und aus diesem Bereich entwickelt der Typ 2 auch keine Progredienz, muss also nicht mit immer mehr und stärkerer Medikation zurückgehalten werden.

    Alle Diabetes-Medikamente wirken irgendwie in der und auf die Leber, denn die Leber ist das Organ, das alle Glukose in den Kreislauf gibt. Mit der gesund ungestörten Regelung immer nur so viel, wie gerade gebraucht wird. Mit der Typ 2 gestörten Regelung halt immer mehr und davon auch mit den Jahren gerne zunehmend.

    Dass z.B. Xigudo schädlich auf die Leber wirken könnte, lese ich wie Rainer bei dir zum ersten Mal.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 11.03.2025 17:37:12 | IP (Hash): 1479472083
    Die beiden Wirkstoffe von Xigduo, Dapagliflozin und Metformin, gehen nicht "auf die Leber".
    Metformin soll sogar protektive Eigenschaften haben.

    Die Substanz, die für die Leber am toxischsten ist, ist und bleibt (leider) Alkohol. Insbesondere bei regelmäßigem Konsum. Ein weitgehender Verzicht ist das Beste, was man für die Leber tun kann.
    Mittlerweile rät die DGE zu einem vollständigen Verzicht. Auch das Viertelchen Rotwein am Abend gilt nicht mehr als gesund.
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    am 11.03.2025 23:45:15 | IP (Hash): 847365716
    Hape schrieb:
    Mittlerweile rät die DGE zu einem vollständigen Verzicht. Auch das Viertelchen Rotwein am Abend gilt nicht mehr als gesund.

    Zum Glück wissen wir, dass nicht alle Empfehlungen der DGE auch wirklixh sinnvoll sind.

    Ich genieße weiter mein Glässchen Wein zum Essen und hoffe mal, dass die DGE auch in diesem Punkt nicht ganz richtig liegt und dass meine Leber diese zusätzliche Belastung wegstecken kann.
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    am 12.03.2025 08:52:46 | IP (Hash): 1019178422
    Außerdem will man ja auch noch ein wenig Freude am Leben haben...
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    am 12.03.2025 09:48:56 | IP (Hash): 1940132130
    Seit nem guten Jahr trinke ich kein Viertele Roten mehr am Abend und auch sonst praktisch keinen Alkohol, und mir ist noch nicht aufgefallen, dass es mir dadurch an Freude am Leben fehlen sollte :)

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    am 12.03.2025 14:10:25 | IP (Hash): 1479472083
    r2d2 schrieb:
    Außerdem will man ja auch noch ein wenig Freude am Leben haben...



    Wenn man in der Lage ist sich zu zügeln, – aber halt nur dann.

    Männer mit gesunder Leber dürften 5 x in der Woche 1/2 Flasche Wein verarbeiten können. (2 Tage/Woche keinen Alkohol)
    Täglich eine Flasche Wein (0,75 l mit 12% Alkohol = 98 ml =72 g) ist hingegen definitiv toxisch und führt in den meisten Fällen zu einem Leberschaden. Nicht in Wochen, sondern nach z. B. 1-2 Jahren.

    Die Bestimmung der Gamma-GT ist da hilfreich.
    Bei einem Wert über 60 U/l (Frauen 40 U/l) wäre eine sofortige Alkoholkarenz ratsam.

    Bearbeitet von User am 12.03.2025 19:24:57. Grund: Korrektur