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Wie kann ich zunehmen?

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    am 19.07.2025 17:15:30 | IP (Hash): 30547227
    Hallo,

    ich habe in letzter Zeit über 10 kg abgenommen. Es wurde aktuell eine Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz festgestellt, die jetzt mit Enzymen (Kreon) behandelt wird. Wie kann ich zunehmen? Was ist von hochkalorischer Nahrung zu halten? Habe Diabetes Typ 1 seit ca. 25 Jahren.

    LG, Zuckerhut

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    am 23.07.2025 10:55:53 | IP (Hash): 718014500
    Ich habe ein vergleichbares Problem.

    Hatte kürzlich 5 kg aufgrund schwerer Erkrankung in zwei Tagen verloren obwohl ich vorher eh schon Schwierigkeiten hatte, mein Gewicht zu halten oder leicht aufzustocken.
    Statt anstrengender Versuche zuzunehmen, verlor ich noch ein weiteres Kilo.
    Die Ärzte sagen, der Körper sei gerade sehr beschäftigt. Das gäbe sich mit der Zeit.

    Wie dem auch sei, ich esse einfach mehr. Allerdings weitgehend streng Kohlenhydrate-arm.
    Ich gestatte mir neuerdings aber auch ab und an Ausnahmen (ein dunkles Brötchen oder zuckerarmes Speise-Eis, jedoch nicht täglich).

    Glücklicherweise habe ich sowohl Hunger als auch Appetit.
    Am Samstag gab es beispielsweise (u.a.) 800 g (!) Schweinegeschnetzeltes.
    Hinzu kommen mindesten 250 g TK-Beeren.

    So habe ich in zwei Wochen ca. 4 kg "wiedergewonnen".

    Welche Auswirkungen das auf den HbA1c hat, weiß ich aber erst Anfang nächster Woche.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025
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    am 23.07.2025 15:39:38 | IP (Hash): 895588319
    Hochkalorische Nahrung ist schon ok, solange die Kalorien nicht aus KH bestehen, was bei Fertignahrung oft der Fall ist.

    Ich würde mehr Fett essen, für mehr Energie.
    Avocados zB oder Eier mit Speck, TK-Beeren würde ich in Mascarüone und/oder fettreichen 10% Joghurt einrühren und KräuterButter übers Gemüse geben oder einen Dip aus Joghurt und Crème fraîche mit Gewürzen, Salz und Kräutern zuammenrühren und zu einer ordentlichen Portion nicht magerem Fleisch oder Fisch geben.
    Eine Dose Ölsardinen wäre auch was oder Dorschleber. Vitamine, Omega3 ...

    Protein ist so wichtig, gerade wenn man sich von etwas erholen muß.

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    am 23.07.2025 15:55:40 | IP (Hash): 1977976333
    Henrie schrieb:
    Ich würde mehr Fett essen, für mehr Energie.


    Nicht so gut, wenn er Kreon nimmt - wegen Fettstoffwechselstörung.
    Henrie schrieb:
    Hochkalorische Nahrung ist schon ok, solange die Kalorien nicht aus KH bestehen


    Kohlehydrate sind bei Typ1 nicht so wirklich ein Problem... Zuckerhut ist doch Typ1er, oder täusche ich mich da?

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    Bearbeitet von User am 23.07.2025 15:59:02. Grund: Ergänzung
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    am 23.07.2025 16:54:40 | IP (Hash): 30547227
    Danke für die Tipps. Ja, bin Typ1

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    am 23.07.2025 17:04:25 | IP (Hash): 1977976333
    Da die hochkalorische Nahrung wohl eher eklig ist, sagt meine Schwiegertochter und hat auch mein Vater gesagt, würde ich es mit was leckerem, kaum sättigendem probieren - in deinem Falle besser nicht zu fettlastig.
    Ich könnte mir z.B. ein großes Glas mit Gummibärchen oder auch eine Schüssel Weintrauben vorstellen und die über den Tag verteilt nebenher futtern.
    Insulintechnisch würde ich es über eine Erhöhung der Basalversorgung abdecken. Ist zwar nicht so vorgesehen, aber ständig bolen nervt....

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    Bearbeitet von User am 23.07.2025 17:07:01. Grund: Ergänzung
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    am 23.07.2025 18:56:04 | IP (Hash): 895588319
    Von Fettstoffwechselstörung war, zumindest hier, nicht die Rede, sondern von Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz. Das ist ganz was anderes. Fettstoffwechselstörung kommt von zu vielen KH, nicht vom aufgenommenen Fett.

    Mit Kreon nimmt man doch die Enzyme zu sich, die hier bei Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz zu wenig sind, soll bei der Verdauung von Fetten helfen. Heißt nicht, wer Kreon nimmt, darf deshalb kein Fett zu sich nehmen.

    Es geht ja nicht um Unmengen Fett, sondern um Mindestmengen, um Nährstoffdefizit zu vermeiden.
    Der Mangel an Energie ist offenbar, da Gewichtsverlust, womöglich auch ein auf Dauer krankmachender Mangel an essenziellen Fettsäuren.

    Mittelkettige Fettsäuren (MCT) sind wasserlöslich und können ohne Einwirkung der Pankreasenzyme aufgenommen werden.
    Kokosöl enthält viele mittelkettige Fettsäuren, ist leicht verdaulich und ist eine gute und schnell verfügbare Energiequelle. Auch reines Kokosmus. Damit und mit Joghurt kann man schon was anfangen.

    Ich würde das mit meinem Arzt besprechen.




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    Bearbeitet von User am 23.07.2025 18:58:19. Grund: ...
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    am 27.07.2025 09:58:55 | IP (Hash): 173475402
    Henrie schrieb:
    Von Fettstoffwechselstörung war, zumindest hier, nicht die Rede, sondern von Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz.


    Wenn das natürliche Enzym für die Verstoffwechselung von Fett fehlt, ist für mich der Fettstoffwechsel gestört... aber das ist nur wording.

    Henrie schrieb:
    Mit Kreon nimmt man doch die Enzyme zu sich, die hier bei Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz zu wenig sind, soll bei der Verdauung von Fetten helfen. Heißt nicht, wer Kreon nimmt, darf deshalb kein Fett zu sich nehmen.


    Nicht kein Fett, aber nur soviel, wie Kreon passend dazu eingenommen wurde... der Rest wir dann nicht verstoffwechselt. Zuviel Kreon ist auch nicht so gut. Kann zu Verdauungsbeschwerden führen.

    Weshalb ICH den Fettanteil (unter ICT, ohne AID-System) nicht einfach mal so erhöhen würde:
    Ein Typ1er braucht auch für Fett und Eiweiß Insulin, nur nicht sofort sondern mit etwas Verzögerung und über einen längeren Zeitraum.
    Die meisten Typ1er haben ihren "normalen" Fett- und Eiweißanteil in der Nahrung in den Faktoren und sicher auch etwas im Basal einfach mit drin und rechnen dann nur mit Kohlenhydraten, weil der Fettanteil immer etwas gleich ist. Das gehr dann bei fettiger Pizza oder Grillabend mit zu viel Fett/Eiweiß auch gerne mal schief. Aber wenn das nur hin und wieder mal ist, auch egal...

    Vergrößert ein Typ1 den Fettanteil (oder auch Eiweiß) in der Nahrung stark, wirken die Kohlenhydrate meist langsamer - das ist der einfachere Teil. Aber jetzt steigt der Blutzucker über Stunden immer weiter an - einige Typ1er verwenden dafür dann ein Normal- oder NPH-Insulin, weil dieses länger und langsamer wirkt. Durch die evtl. nicht ausreichenden Verdauungsenzyme ist es aber schwierig zu berechnen, wieviel Insulin für das Fett wirklich gebraucht wird, was die ohnehin nicht so einfache FPE-Berechnung nicht gerade einfacher macht. Also Hypoglykämie oder Hyperglykämie - natürlich meistens mitten in der Nacht.

    Ein AID-System bekommt das eventuell so halbwegs selbstständig geregelt, hängt aber vom System und der Person ab.

    Henrie schrieb:
    Ich würde das mit meinem Arzt besprechen.


    Das auf jeden Fall!


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    Bearbeitet von User am 27.07.2025 12:38:10. Grund: Korrektur
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 27.07.2025 12:21:04 | IP (Hash): 173475402
    Vielleicht erstmal einfach abwarten, ob das Kreon alleine nicht schon zur erwünschten Gewichtszunahme führt...

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    am 27.07.2025 14:17:48 | IP (Hash): 1544804797
    HeikeOV schrieb:
    Henrie schrieb:
    Von Fettstoffwechselstörung war, zumindest hier, nicht die Rede, sondern von Bauchspeicheldrüsen-Insuffizienz.


    Wenn das natürliche Enzym für die Verstoffwechselung von Fett fehlt, ist für mich der Fettstoffwechsel gestört... aber das ist nur wording.



    Für dich vielleicht, aber das ist medizinisch inkorrekt.
    Andere Ursachen, andere Organe, andere Behandlung.
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    am 27.07.2025 15:37:54 | IP (Hash): 195767602
    Korrekt wäre, wenn die Medi-/Kreongabe die körpereigene Ausgabe komplett ersetzen würde. Das kann sie aber weder zeitlich noch mengenmäßig. Also ist die Funktion gestört.

    Das gilt übrigens auch für die Auswirkung-en(!) vom T1D. Da sind der Glukose- und der Fettstoffwechsel gestört. Denn auch die sorgfältigste Insulindosiererei kann die natürliche Ausgabe nicht einmal annähernd ersetzen. UND wenn das Fett im Blutkreislauf ist, ist Insulin voll dafür zuständig, denn das ist in seiner Hauptfunktion Fettmanager.


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    am 27.07.2025 16:03:02 | IP (Hash): 1544804797
    hjt_Jürgen schrieb:
    Korrekt wäre, wenn die Medi-/Kreongabe die körpereigene Ausgabe komplett ersetzen würde. Das kann sie aber weder zeitlich noch mengenmäßig. Also ist die Funktion gestört.



    Deswegen ja mein Vorschlag, mit mittelkettigen Fetten (MCT-Fette, langsam einschleichen),
    die ohne Gallensäure und fettspaltende Enzyme direkt in die Leber transportiert und dort verstoffwechselt werden, mehr Energie zuzuführen und so den Körper ernähren.
    Es ging ja um die massive Abnahme, was ja auch nicht gerade gesund ist.
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    am 27.07.2025 16:40:24 | IP (Hash): 195767602
    Sorry, aber nach meiner Info geht die Fettaufnahme aus dem Darm nicht via Pfortader und Leber, sondern via Lymphsystem direkt in den Kreislauf. Was hab ich da falsch verstanden?

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    Bearbeitet von User am 27.07.2025 16:41:20. Grund: ,
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    am 27.07.2025 18:39:05 | IP (Hash): 1544804797
    Den Unterschied zwischen mittelkettigen (MCT) und langkettigen (LCT) Fetten .

    ZITAT DGE (stellvertretend):
    "MCT werden im Darm schneller gespalten als LCT bzw. auch ungespalten durch die Darmepithelzellen aufgenommen. An Albumin gebunden werden die mittelkettigen Fettsäuren direkt über das Blut der Pfortader zur Leber transportiert. Langkettige Fettsäuren dagegen werden in Chylomikronen eingebaut und erreichen über den Lymphweg das Blut. In der Leber werden mittelkettige Fettsäuren bevorzugt oxidiert. Im Gegensatz zu langkettigen Fettsäuren werden sie unabhängig von fettsäurebindenden Proteinen in die Mitochondrien aufgenommen, wo sie schnell abgebaut werden. Das anfallende Acetat dient in Form von Acetyl-CoA als Baustein für die Neusynthese von z. B. Ketonkörpern, Fettsäuren, Cholesterol oder zur Energiegewinnung mittels β-Oxidation (Karlson 1984). Der Austausch von LCT durch MCT in einer Diät muss langsam erfolgen, da bei Gabe größerer MCT-Mengen ( mehr als 50–80 g/Tag) ohne vorherige Gewöhnung Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auftreten können. Die anfängliche Zufuhr von 20 g/Tag sollte langsam um 5–10 g/Tag gesteigert werden. Manchmal werden nach erfolgter Anpassung größere Mengen MCT (100–150 g/Tag) vertragen (Richter 2001, Kasper 2009 ... "
    ZITAT Ende.

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    am 27.07.2025 18:57:46 | IP (Hash): 1544804797
    Noch ein ZITAT wikipedia:

    "MCT-Fette sind aufgrund ihrer kürzeren Fettsäurenkettenlänge im wässrigen Milieu relativ gut löslich und darum ohne Gallensäuren verstoffwechselbar. Ihre Struktur bedarf auch keiner Spaltung durch die Pankreaslipase (Enzym der Bauchspeicheldrüse). Sie werden, unter Umgehung des Lymphsystems, direkt im Blut zur Leber transportiert, wo sie im Vergleich zu herkömmlichen Fetten bevorzugt oxidiert und vermehrt Ketonkörper gebildet werden. Der Transport der mittelkettigen Fettsäuren (MCFA = medium chain fatty acids) in die Mitochondrien, den Ort der Fettsäuren-Oxidation, läuft unabhängig von Carnitin ab. Die tolerable Tageszufuhr ist individuell verschieden und liegt bei 50–100 g und mehr MCT-Fette. "
    ZITAT Ende.

    MTC hat weniger Kalorien aber es sollte genügen, um nicht weiter abzunehmen bzw die Abnahme umzukehren.
    Es dient vor allem zur Energieerzeugung, ersetzt aber nicht essenzielle Fettsäuren, da muss man darauf achten und diese zusätzlich zuführen.
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    am 27.07.2025 19:04:34 | IP (Hash): 195767602
    Danke!

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    am 28.07.2025 11:39:54 | IP (Hash): 718014500
    Leider kann ich damit nichts anfangen.
    Ich bräuchte das konkret in Lebensmittel "übersetzt".

    Es ist noch nicht 12 Uhr mittags und ich habe heute gegessen:
    500 ml Buttermilch – 200 kcal (20 KH)
    500 g Speisequark 20% - 500 kcal (40 KH)
    angereichert mit (Pfeffer und) reichlich Olivenöl – 150 kcal
    70 g Ungarische Salami pur – 300 kcal (mindestens)
    25 g Schokolade 90% Kakao – 160 kcal (4 g KH)
    25 g Walnüsse – 200 kcal (2 g KH)
    550 g Kabeljau in Butter gebraten, Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian und Zitrone – 400 kcal
    200 g Heidelbeeren-Himbeeren-Mix – 100 kcal (10 g KH)

    0,7 L Wasser,
    1,5 L Kaffee schwarz, ungezuckert,
    0,5 L Coca Zero.
    Die Buttermilch mit eingerechnet sind das über 3 Liter.

    Das sind insgesamt ca. 2.010 kcal.
    Das Kontingent an Kohlenhydrate (etwa 86 g) ist damit für (mich) heute ausgeschöpft.

    Aber ich habe immer noch Hunger!


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2025
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    am 28.07.2025 14:20:04 | IP (Hash): 962579079
    Buttermilch_14 schrieb:
    500 ml Buttermilch – 200 kcal (20 KH)
    500 g Speisequark 20% - 500 kcal (40 KH)

    Ganz konkrete Beispiele:
    - Statt Buttermilch trinke Milch 3,5% oder die leckere Frischmilch mit 3,8% Fett. Buttermilch ist das, was vom buttern übrig bleibt, also fast total ohne Fett.
    - Nimm normalen Speisequark 40%, nicht den fettreduzierten.

    Fett sättigt gut und langanhaltend. Vielleicht genügt es schon, wenn du häufiger zu den normalen Produkten greifst und die fettarmen Varianten im Supermarkt liegen lässt. Milchfett, z.B. Sahne und Butter (aus Weidehaltung) sind übrigens reich an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren und deshalb (siehe oben) gut verdaulich. Außerdem schmecken sie, wenn man sich keine Furcht davor einreden lässt, hervorragend. Probiere es einfach mal aus.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.07.2025 03:59:46. Grund: BBCodes
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    am 28.07.2025 17:21:15 | IP (Hash): 1544804797
    Plus, statt dem nahezu fettfreien Kabeljau nimm fettreiche Fische wie Lachs, Makrele, Hering, Sardinen oder auch mal Aal. Thunfisch geht auch. Und Dorschleber ab und zu, ´ne Dose Ölsardinen, Dose Makrelen, Bismarkhering,

    Die schenken dir Omega-3-Fettsäuren und Vitamine, sind viel gesünder und haben sowieso als Fisch keine KH.
    Eiweiß und Fett sind wichtig. Und Ω3.

    Eier wären auch gut, haben ein vollständiges Proteinprofil und ein gutes Fett/Proteinverhältnis, auch viele Vitamine und Mineralien.
    Ich esse jeden Tag als erste Mahlzeit 2-3 Eier, in Butter oder Schweineschmalz gebraten und hau mir auch gerne welche über angebratenes Hackfleisch, gerne auch mit Käse.

    Mit Hunger zeigt der Körper an, dass er noch Nährstoffe braucht.
    Die da wären: essenzielle Fettsären und essenzielle Proteine.

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    Bearbeitet von User am 28.07.2025 17:23:54. Grund: Ω
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    am 29.07.2025 15:15:26 | IP (Hash): 801015240
    @Rainer, @Henrie,
    Danke für Eure Hinweise!

    Aber, ey, ich esse doch nicht den ganzen Tag nur Kabeljau!
    Meinen Quark reichere ich beispielsweise mit 2 x 10 ml Olivenöl an.
    Zudem kommen Nüsse, Kürbiskerne, Saaten, Pilze oder auch Avocados nicht zu kurz. Zum Braten von Gemüse und Pilzen nutze ich seit längerer Zeit wieder Butter.
    Auch Makrelen und Matjes kommen auf den Teller.
    Nur kein Aal, eines der wenigen (angeblichen) Lebensmittel, die ich scheußlich finde.

    Wie auch immer, heute Morgen lag mein Gewicht erstmals - seit gefühlt 45 Jahren - bei unter 77 kg. Die Waage ist mit der meines Hausarztes abgeglichen.
    Im Mai wog ich noch 84 kg und dieses Gewicht galt Monate.

    HbA1c aktuell: 4,8. Tiefstwert. Nicht wirklich erklärbar.
    Die letzten Werte seit Mitte Mai lagen bei 5,6, 5,9 und 5,5.


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    am 10.09.2025 16:29:47 | IP (Hash): 444784906
    Gewichtszunahme klappt bei mir nur durch Alkohol.
    Gamma-GT natürlich eine Katastrophe.
    Alle anderen Blutwerte sind top.
    Ich lasse nur den Langzeitzucker checken.

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    am 10.09.2025 17:31:14 | IP (Hash): 442844484
    Buttermilch_14 schrieb:
    Gewichtszunahme klappt bei mir nur durch Alkohol.
    Gamma-GT natürlich eine Katastrophe.
    Alle anderen Blutwerte sind top.
    Ich lasse nur den Langzeitzucker checken.
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    Ich kann von diesem "Konzept" nur dringend abraten.
    Denn dann dürfte man Diabetes-Folgekrankheiten kaum mehr erleben.
    Weil man davor von einer Alkohol-Folgekrankheit (Leberzirrhose, Pankreatitis, diverse Krebsarten usw.) dahingerafft wird.

    Einfache Faustregel: Wenn die Gamma-GT oberhalb des Normbereichs ist: Alkoholkonsum (möglichst komplett) einstellen.
    Bearbeitet von User am 10.09.2025 17:33:09. Grund: Korrektur
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    am 10.09.2025 17:37:43 | IP (Hash): 708157762
    Ist Alkohol nicht sowas wie aggressives flüssiges Fett?

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