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Typ 2 Diabetes Remission wirtschaftlich unerwünscht?

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.08.2025 11:28:39 | IP (Hash): 1410600236
    Die Gastronomie beklagt den zunehmend verbreiteten Gebrauch von Abnehmspritzen.
    https://www.20min.ch/story/abnehmspritzen-wirte-verzweifeln-gaeste-essen-weniger-wegen-abnehmspritzen-103391397
    Noch schlimmer würde die generelle Anleitung zur T2D Remission die Umsätze im Bereich Lebensmittel treffen. Denn dann würden noch mehr Betroffene alltäglich deutlich weniger essen und vor allem weniger bis gar nicht mehr mal eben zwischendurch snäcken.
    Und natürlich würde es die Umsätze der Pharmas treffen - nicht nur für Diabetes. Denn mit dem gesunden Blutzucker sinkt auch der Bedarf an z.B. Blutfett- und Blutdruck-Senkern.

    Könnte das der wesentliche Grund dafür sein, dass von T2D Remission in den alltäglichen Medien höchst wenig Rede und Schreibe ist?


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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 28.08.2025 14:38:46 | IP (Hash): 726473380
    Das habe ich auch gelesen - irgendwas muss ja im Sommerloch geschrieben werden :-)
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    am 28.08.2025 14:51:56 | IP (Hash): 442844484
    Ich glaube eher, dass es den Hausärzten nicht gelingt Diabetikern (Typ 2) eine Lebensitländerung zu verkaufen. Und sie es aufgegeben haben Patienten zu belehren und zu Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und kohlenhydratarmer Diät anzuhalten.


     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 28.08.2025 23:31:29 | IP (Hash): 1522673045
    Hape schrieb:
    Ich glaube eher, dass es den Hausärzten nicht gelingt Diabetikern (Typ 2) eine Lebensitländerung zu verkaufen. Und sie es aufgegeben haben Patienten zu belehren und zu Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und kohlenhydratarmer Diät anzuhalten.



    ich hatte meine ärztin konkret darauf angesprochen, warum sie nicht jahre eher zu mir gesagt hat, dass sie diabetes auf mich zukommen sieht.

    sie meinte damals, dass die leute doch wüssten, dass sie sich ungesund ernähren (für mich ein schlag ins gesicht) und dass sie sich für ihre appelle eh nicht interessieren.

    dabei hatte sie mir mit der diagnose hilfreiche tipps gegeben.

    heute ist sie total stolz darauf, es mit mir geschafft zu haben.
    aber da bin ich in ihrer praxis wohl ein seltener fall.

    wenn ärzt:innen also ratschlage geben wollen, dann bitte nicht allgmeinfloskeln wie "leben sie gesünder", sondern konkret: "halbieren sie kohlenhydrate" oder "essen sie vorweg einen teller gemüse" oder "gehen sie umwege, nehmen sie die treppe statt den fahrstuhl"


    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
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    am 29.08.2025 00:43:01 | IP (Hash): 1522673045
    die annahme, dass sich krankheiten mehr lohnen würden, als wenn alle gesund wären ist seit jahrzehnten eine gern gemachte aussage in einer esoterischen "alternativmedizinischen" szene, wonach die krankenkassen gern an die pharmaindustrie zahlen würde, aber eben nicht an diese "kritischen" quacksalber.

    heute speist diese szene mit ihren alten aussagen und ihren angehörigen allerlei gefährliche verschwörungserzählungen.

    da wäre wohl eine schulbildung, in der alle verstehen und dazu angehalten werden, wie es funktioniert, gesund zu bleiben deutlich wirkunngsvoller.
    ein schulessen.

    zuckersteuer.
    lebensmittelkennzeichnung,
    werbeverbote,
    verbote sog. snacks für kinder, die sogar noch von sich behaupten, besonders gesund zu sein, ...

    ______________________
    ehemaliger Diabetiker
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    am 29.08.2025 14:04:44 | IP (Hash): 444784906
    Typ 2 Diabetes Remission wirtschaftlich unerwünscht?
    Klingt nach Verschwörungstheorie.
    Den Aufhänger finde ich gut und sogar richtig.

    Den Inhalt des Eröffnungsposts eher nicht (ganz).
    Ich bin in Remission und esse eher mehr.
    Die Billig-Lebensmittel muss ich weglassen, somit muss ich tiefer in die Tasche greifen.
    Gastro stimmt, ich gehe im Gegensatz zu früher sehr selten auswärts essen.

    Allerdings bin ich der Meinung, dass Medien nicht korrekt aufklären.
    Mit Sicherheit im Interesse der Werbepartner (Industrie).

    Bei den Ärzten bin ich mir nicht sicher.
    Mit meinem Hausarzt hatte ich Glück und auch mancher Facharzt/Fachärztin das Thema (sehr) gut begriffen. Andere wiederum haben/hatten keine Ahnung.

    Das Problem ist aber natürlich auch die fehlende Bereitschaft der Patienten, die Ernährung umzustellen.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 (aktuell 4,8) -- Stand: 08/2025