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Diabetes und Depressionen

  • Nikki

    Rang: Gast
    am 26.10.2007 00:30:56
    Stimmt es das Diabetiker öffter an Depressionen leiden bzw. Stimmungsschwankungen?
  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 26.10.2007 10:12:21
    Ich nicht, aber es soll wohl gehäuft vorkommen.
    Es gibt Psychotherapeuten, die sich darauf spezialisiert haben. von ANONYM
  • Jochen

    Rang: Gast
    am 18.11.2007 18:31:59
    Es gab doch erst kürzlich eine Studie darüber. Ich glaube, am Diabetes Tag in Essen im Elisabethkrankenhaus
    am 1.12. wird das Thema besprochen.
    "Treffpunkt eins" Gesprächsguppe macht das mit.
    Vielleicht da mal nachhaken.
    Alles Gute!

    von Jochen
  • leviar

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 17:16:29
    Hallo, tja ich bin schwer Diabetiker seit Jahren und kann es bestätigen, das immer mal eine Depriphase eintrifft. Ganz normal wenn das Leben nicht mehr so läuft wie es einst war und man nur noch nach Zeitplan leben muß, viele Medikamente über den Tag verteilt nehmen muß und 4x am Tag spritzen, kann man wirklich deprimiert werden. Ich war früher gegen Medikamente und nahm nicht mal Kopfschmerztabletten, heute muß ich 18 Tabletten und 4x Spritzen am Tag, ist die Hölle und ständig beim Arzt sein, da man ja ein hoher Risikopatient ist. Ich fragte meinen Diabetologen mal, ob ich nicht wenigstens 2 oder drei Tabletten absetzen könne, darauf sagte er nur, wenn Sie leben wollen, wergessen sie`s! Tja ich will leben, also muß ich irgendwie klar kommen und werde Ende des Monats zum dritten mal umgestellt. Schulungen muß ich auch regelmäßig mitmachen, man hat kaum noch ein eignes Leben, aber es geht wenn man sich klar ist das, das Leben auch mit diese Krankheiten ein bischen lebenswert ist.Lieben Gruß leviar
  • Celine

    Rang: Gast
    am 06.05.2008 23:11:33
    Diabetes ist eine Autoimunkrankheit.
    Depressionen sind eine Art Steigerung der Situation, sich nicht genug mit sich und seinen wahren bedürfnissen auseinanderzusetzen. (Bei Depressionen zieht man sich noch mehr von der Aussenwelt zurück)
    Ich würde nie behaupten, das sich Diabeteker nicht genug um sich kümmern (sie müssen ja jetzt, sonst bekommen sie postwendend gesundheitsprobleme), aber hat sich schonmal jemand gefragt, ob der Weg der richtige ist?
    Psyche hat eine grosse kraft...
    technisch kriegen unsere Ärzte ja ne menge hin, aber was ist mit der Ursachenverarbeitung?
    Diabetes- chronische Krankheit,
    auf Dauer lästig. Logo.
    Lösung (?) Depressionen- sich noch mehr zurückziehen und die Augen feste zu machen, weil alles sooo schlimm ist!?
    Sich selbst mit neg. dauergedanken ins defizit bringen ist keine Lösung.
    Öffnet die Augen für die dinge, die ihr noch könnt!
    Seid froh und dankbar dafür!
    Klar könnt ihr mal traurig, wütend etc. sein!
    Versteift aber nicht auf diese Stimmung!
    Alles ist im Wechsel! Nichts ist unter Kontrolle! Genießt den Moment! Das ist alles, was ihr tun könnt!
    von Celine