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Remissionsphase - wie lange bei euch?
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Gesa
Rang: Gastam 18.10.2007 18:20:13
Wie lange hat bei euch diese Remissionsphase gedauert, in der noch eigenes Insulin hergestellt wurde? Merkt man das Ende deutlich, sozusagen von einem Tag auf den anderen, oder wurde der Insulinbedarf einfach nach und nach größer? von Gesa -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 18.10.2007 18:50:06
Liebe Gesa,
Nach einigen Wochen einer konsequenten Behandlung mit Insulin kommt es zu einer Phase mit geringerem Insulinbedarf, der Remissionsphase, auch "Honeymoon", also Flitterwochen genannt. Bei manchen Menschen mit Diabetes ist für eine Zeit lang sogar ein vollständiger Verzicht auf Insulin möglich. Trotzdem besteht der Diabetes fort.
Die Remissionsphase dauert bei verschiedenen Diabetikern verschieden lang, je nachdem, wie schnell der dem Diabetes zugrunde liegende Zerstörungsprozess der Beta-Zellen fortschreitet. Man kann durch konsequente Insulinbehandlung mit Vermeidung hoher Blutzuckerwerte die Dauer des Honeymoons verlängern. Das kann bedeuten, dass man mehrere Jahre lang vor den größten Blutzuckerschwankungen durch eine eigene "Insulinreserve" geschützt ist.
Diese Prozessen verlaufen langsam und niemals apruppt!
LG Erwin von Erwin Weindl -
diesel
Rang: Gastam 18.10.2007 20:32:30
Hallo Gesa,
ich denke, bei mir geht jetzt nach genau 4 Diabetesjahren (TypI) die Remissionsphase zu Ende. Seit Weihnachten des vergangenen jahres hat sich mein Insulinbedarf deutlich erhöht. Ich habe den Diabetes aber erst mit 47 Jahren bekommen.
MfG
Gerd von diesel -
klausdn
Rang: Gastam 18.10.2007 22:10:32
hallo,
bei mir dauert die remisionsphase immer noch an trotz vieler jahre diabetes
ich weiß nicht, wann sie weggeht und kann es bei dir auch nicht sagen
sicher ist, daß sie irgendwann weggeht, sonst wärst du kein diabetiker
mfg klaus von klausdn -
diesel
Rang: Gastam 19.10.2007 07:36:34
Hallo Klaus,
von einer Remissionsphase spricht man doch nur beim Typ I- Diabetes, nicht aber beim Typ II. Soviel ich weiß, hast du aber einen Typ II. Die meißten
Typ II-er haben doch eine Restproduktion von Eigeninsulin. Deshalb spricht man ja nur beim Typ I von der Remissionsphase, weil eigentlich ein absoluter Insulinmagel besteht.
MfG
Gerd von diesel -
Pia
Rang: Gastam 19.10.2007 08:57:10
Moinmoin Diesel und die Jungs und Mädels,
meine (gute) Hausärztin meinte letztens, erhöhte Morgenwerte wären bei Typ 2 ein sicheres Anzeichen dafür, dass sich die Bauchspeicheldrüse und die Insulinproduktion wieder erholt hätten und wieder mehr Insulin da wäre im Vergleich zur Ausgangssituation. Zu Beginn sagte sie: "Die Bauchspeichedrüse is platt". Stimmt diese Aussage dann doch nicht?
Provoziert man durch erhöhte Insulingaben die nächtliche Glukoseproduktion? Oder ist das Blödsinn? Sorry für die laienhafte Anfrage.
Aber, wenn das so wäre, wie meine Ärztin sagt, müsste man die Basaldosis doch eher senken als erhöhen...??? Ist für mcih ganz schön verwirrend...
von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 19.10.2007 14:25:03
hallo gerd,
hast du nicht gemerkt daß ich das dort oben garnicht war?
solch schwachsinn verzapft nur unser forentroll.
daher bezweifle ich stark daß sie überhaupt dm hat,
mfg klaus von klausdn -
Gesa
Rang: Gastam 19.10.2007 18:50:33
Schade, dass so offene Foren anscheinend nicht funktionieren... von Gesa -
artur
Rang: Gastam 19.10.2007 19:12:46
hallo gesa,
da irrst du selbst foren mit anmeldung sind für diesen troll kein hindernis, ist gerade mit 5 nicks rausgeflogen schreibt mit zweien weiter, und hat noch welche zur reserve.
klaus
. von artur -
diesel
Rang: Gastam 20.10.2007 10:20:27
Sorry Klaus,
habe ich nicht gemerkt. War nur darüber verwundert.
Pia, wenn sich die Bauchspeicheldrüse erholt, würde es vermutlich nicht zu erhöhten Morgenwerten kommen, da die BSD dieses Manko ausgleichen würde. Da hat dir die Ärztin einen Bären aufgebunden.
MfG
Gerd von diesel