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Wieviele Spritzeinheiten
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mOLLY
Rang: Gastam 20.09.2007 20:51:58
Möchte einmal fragen, wieviele Einheiten Insulin man spritzen darf. Ich spritze insgesamt ca. ca 64 E Insulin, ist das nach Eurer Meinung zu viel ? Tragbar ?
Danke
Molly von mOLLY -
Erwin
Rang: Gastam 21.09.2007 01:10:52
Liebe Molly,
deine Frage kann man so nicht beantworten! Es gibt keine Menge die man spritzen darf sondern nur Mengen die du brauchst. Ich benötigte als ich noch NIS,FIT oder BBIT Therapie mit ICT (Intensivierte konventionelle Insulintherapie) betrieb ca. 90 IE für die Abdeckung meiner Basalrate und 2 IE pro BE Bolusinsulin. Also bei 20 BE pro Tag machte das schon 130 Einheiten. Heute verwende ich eine Pumpe und der Insulinbedarf hat sich ziemlich reduziert. Mit 49 IE Basal und 1,5 IE pro BE komme ich super aus und habe einen HBA1c von 6,0. Lege ich die Pumpe für zwei Tage ab spritze ich jedoch wieder die alte Menge Basalinsulin. Ich kenne auch Diabetiker die nur einen Bruchteil meiner Basalrate benötigen aber den gleichen Bolusbedarf wie ich haben. Wie das vielleicht vom Körpergewicht oder dem Geschlecht oder anderen Faktoren abhängig sein könnte kann ich dir leider nicht beantworten. Wichtig ist nur dass deine Insulinmengen ohne Entgleisungen dir einen vernünftigen HBA1c Wert bescheren und du dich deibei wohlfühlst.
Liebe Grüße
Erwin -
Molly
Rang: Gastam 24.09.2007 15:35:18
Hallo Danke für die Anregungen.
Eine Frage hätte ich noch. Wie kommt man zu einer Pumpe und was für Vorteile hat sie.
Ist es nicht eher kompliziert, so eine Pumpe eingebaut" zu haben. Hatte noch nie einen
solchen Vorschlag vom Arzt.
Schoenen Tag.
Molly -
Fuchs
Rang: Gastam 24.09.2007 17:07:11
Hallo,
das Thema "Insulinpumpe" ist sehr umfangreich und hier im Forum schon sehr sehr oft behandelt worden (s. Pumpen-Club).
Vielleicht eignest Du Dir erst einmal ein paar Grundkenntnise an und stellst dann einmal im Punmpen-Club Deine konkreten Fragen...
Fuchs -
Matthias Widner
Rang: Gastam 28.09.2007 10:36:46
Das mit der Pumpe ist auch nicht so leicht zu beantworten. Es hängt von deiner Diabetesform, deiner Therapie, dem Verständnis mit der ICT umzugehen und dem Erfolg mit dem Pen ab, ob du eine Pumpe von der Kasse bekommst, da die Teile sehr teuer sind.
Hier vielleicht Pro und Contra
http://www.diabetesindex.de/diabetesinfo.d/k_Therapien/s_DiabetesInfo/Pumpentherapie_%28kurz_%3A_CSII%29.html
Dort findest du auch weitere Infos. ;)
Gruß Matthias Widner
diabetesindex.de -
Subi
Rang: Gastam 28.09.2007 12:06:58
hallo molly,
generell würde ivch das auch so sehen, es hängt vom Menschen ab,wieviel Insulin er spritzt.
Bei mir merke ich, das ich wenn ich mehr als 3o IE spritze, massiv Probleme habe, GEwicht zu halten, geschweige denn, noch abzunehmen.
Und meine BZ WErte werden mit mehr Insulin auch leider nicht besser.
Momentan fehlt es mir an der nötigen Disziplin mit dem Essen. Und ich mache täglich Sport zwischen 30 und 90 Min., Ausdauersport, aber damit kann ich mein Gewicht nur halten.
Im neuen Diabetesjournal habe ich gelesen, das Krafttraining nach neuesten wissenschaftl. Erkenntnissen einen grösseren Einfluss auf gute BZ Werte hat, als Ausdauertraining.
Also werde ich das mal wieder mit der Muckibude versuchen. ;-)
lg
subi von Subi -
Pia
Rang: Gastam 28.09.2007 12:28:07
Lieber Matthias,
so, wie ich das verstanden hatte, sind stabile Werte auch Voraussetzung für die Pumpe, denn die Pumpe allein macht ja nix gut. Der Diabetes sollt gut eingestellt sein, oder? Oder argumentiert man für die Pumpe, wenn die BZ-Werte schwanken?
Liebe Molly,
verteilst du die Dosis über 10 auf mehrere Spritzstellen? Hast du mal an actos gedacht? Mit actos gingen die Werte nach 3 Wochen drastisch nach unten, obwohl oder weil ich wieder begann zu essen zum Insulin. Und komischerweise passierte das wirklich über Nacht. Am Montag haute ich mir die Dosis (war ungefähr für JEDE Mahlzeit 30E.) auf eine Stelle, am Dienstag teilete ich es auf 3 Stellen auf und ab gings in den Keller bis 63. Also konnte/musste ich die Insulindosen halbieren.
Ich habe hier auch schon von Tagesdosen von 120 E gelesen. Also ob viel oder wenig, ist nicht so beantwortbar. Was isst du denn bei den 64 E.? Und wieviel Mahlzeiten? Wie hoch ist der SEA?
Ich habe ausprobiert, dass es besser ist, wenn ich mindestens 30-45 min warte, in der Zeit mache ich mir das Essen und geh duschen. So sind die Werte dann nach dem Esse 1/2/3h auch "Jürgen-like".
Das heißt, du musst basteln und experimentieren...soweit ich mich erinnere, hattest du doch von deinem Doc auch ne Spritztabelle in die Hand gedrückt bekommen. Die schmeiß mal erst Mal gleich wech......ich wiege aber keine Mahlzeiten ab, ich habs durch Ausprobieren gemacht. Meine Tagesdosis liegt jetzt bei ca. 35-40E, nicht höher. von Pia -
Pia
Rang: Gastam 28.09.2007 12:31:37
Liebe Subi,
das ist klar. Insulin ist ein Hormon und begünstigt die Fetteinlagerung, das heißt, dass du so wenig Insulin spritzen solltes, wie möglich, das Futter aber so umstellen, dass das Insulin ausreichend ist für Jürgenwerte.
Das mit der Muckibude überrascht mich aber jetzt wirklich, hieß es doch bisher, dass gediegene Bewegungden BZ senkt, Anstrengsport den BZ steigen lässt?
Auch hier muss man sicher ausprobieren und messen, messen, messen.... von Pia -
Matthias Widner
Rang: Gastam 29.09.2007 11:36:51
Hallo Pia,
nicht ganz. Die Voraussetzung für eine Pumpe ist, um es mal kurz zu fassen, ein/e Diabetiker/in, die/der zwar mit ICT umgehen kann, die Vorgänge im Körper kennt, aber mit der ICT keine zufriedenstellende Therapie fahren kann. Sprich die Werte schwanken.
Wenn die Voraussetzung wäre, dass die Werte stabil sind, bräuchte er ja keine Pumpe. Es wird blos gerne gesehen, dass die Werte danach stabiler werden. ;)
Lieben Gruß
Matthias
http://www.diabetesindex.de von Matthias Widner -
diesel
Rang: Gastam 29.09.2007 12:44:59
Hallo,
eine Insulinpumpe wird nicht "eingebaut", sondern man trägt sie außerhalb des Körpers.
Man kann auch die Frage ob eine Pumpe bei guten oder schlechten Werten eher verordnet und genehmigt wird, nicht pauschal beantworten.
Wichtig ist eine gute Disziplin und die Bemühung mit und ohne Pumpe gute Werte zu bekommen. Zu sagen: ich habe eine Pumpe und die macht das schon, ist grundverkehrt. Wenn ich mich mit der ICT um gute Werte bemüht habe (auch das Wissen dafür angeeignet habe) und mein Körper verrückt spielt, ist eine Indikation für eine Pumpe eher gegeben.
Ich war 2006 zu einer Wiederholungsschulung und war doch erschrocken, das selbst eine Krankenschwester mit Typ I absolut kaum Grundwissen hatte. Da wäre eine Pumpe bestimmt rausgeschmissenes Geld.
MfG
Gerd von diesel