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Höchstgrenze bei IE? was darf man?

  • Achim

    Rang: Gast
    am 04.08.2007 19:52:48
    Hallöchen
    weiß einer von Euch ob es eine Höchstgrenze beim Insulin spritzen gibt und wenn ja wo diese liegt oder wovon sie abhängig ist.
    ich dank Euch schon mal für die Antworten
    Achim

  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 04.08.2007 22:01:24
    hallo achim,

    im algemeinen gibt es keine höchstmenge an insulin. sie ist abhängig von dem input an kh's und der insluinresistenz des einzelnen. die insulinresistenz kann verschiedene ursachen haben, wie ererbtes, rezeptor-down-regulation etc pp von thomas2002
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.08.2007 22:15:35
    hallo achim,
    die höchstgrenze ist dann erreicht/überschritten wenn mehr insulin gespritzt wird als nötig zur bz kontrolle.
    als allgemeiner "richtwert" werden kg=ie/d.gehandelt
    das kann aber unter und überschritten werden.
    wonei die gründe vielfältig und individuell sind.
    zb: andere autoimmunerkrankung, die ständige cortisonspritzen erfordert, folge ie mengen bis 300ie/d und mehr.-das ist medikamenten bedingtes beispiel.
    zb: genetische insulin resistenz, dagegen hilft nur das "mehr" spritzen.
    gegen die für t1 und t2, mögliche rezeptor-down regulation hilft die rezeptor up regulation nach teupe.
    und für den ders verträgt, sentisiser.
    sport, abnehmen. be einschränken.
    mfg klaus
    von klausdn
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.08.2007 19:58:56
    Moin Achim,

    nen direkten Hinweis auf ne Höchstmenge habe ich noch nirgendwo gefunden.

    Nach meinem Verständnis passt die egal wie große Menge, wenn max 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach jedem Essen nicht überschritten werden und wenn die Waage bei normalem Gewicht keine steigende Tendenz aufweist :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Frank

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 15:58:02
    Möchtest Du die Frage beantwortet haben um zu wissen, mit welcher Menge man sich umbringen kann?

    Hast Du das vor (Selbstmord)? von Frank
  • sunny

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 18:28:51
    wir gehen mal nicht davon aus, dass die frage gestellt wurde im zusammenhang mit nem suizid.

    ich persönlich habe z.b. ziemlich hohe BE-faktoren ( 5,4,4 ) und habe mir auch schon oft die frage gestellt, ob es irgendeine höchstgrenze gibt. wenn ich z.b. aus welchen grund auch immer morgens mal 10 BE zu mir nehmen möchte, dann müsste ich ja rein theoretisch 50 einheiten spritzen. damit würde ich mich aber nicht anfreunden können.

    von sunny
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 18:57:47
    moin sunny,

    mit einiger Sicherheit würden sich die 50 IE von morgens um 7 bis mittags um 12 oder 1 wirkmäßig ziehen (mit Analog, mit Human noch länger), und wenn Du einen BZ-Gipfelsturm vermeiden wolltest, müsstest Du die 10 BE auf 2 oder besser noch auf 3 Portionen verteilen ;-)

    bisdann, Jürgen
  • Bernd Kokott

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 19:59:39
    Hallo, ich kam rein zufällig auf diese Diabetes-Seite und habe kein Zucker. Ich habe da auch einmal eine Frage zu. Ich war vor 2 Wochen bei meinem Hausarzt, da habe ich auch ein Gespräch mitbekommen von 4 Damen so um die 55-60 Jahre, über Diabetes und Insulin spritzen. Das war ganz interessant. Von einer Dame kam die Frage, warum man so eine Ampulle (wieviel da drin ist, keine Ahnung) nicht auf einmal spritzen kann, dann hat man doch für die ganze Woche genug und braucht nicht alle paar Stunden zu spritzen. Man esse ja schliesslich auch alle paar Stunden. Die Anderen waren richtig entsetzt. Die Dame sagte, dass sie vor kurzem aus dem Krankenhaus kam und da wurde der Zucker bei ihr festgestellt. Sie muß jetzt irgendeinen Kursus über Diabetes mitmachen sagte sie noch. Jetzt auch mal meine Frage, hat die Dame da nicht Recht mit einmal eine oder zwei Ampullen spritzen, dann hat man doch für eine oder mehrere Wochen erst einmal genug. Mich würde so etwas jetzt auch einmal interessieren, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich mit Insulin umbrinbgen kann, der Körper produziert das doch schliesslich auch in großen Mengen. Ich bin einmal gespannt, ob mir darauf jemand antwortet. Tschüss
  • ortsejam

    Rang: Gast
    am 11.08.2007 02:25:51
    Naja vielleicht sollte man nicht schon anfangen sich sonstwas vorzustellen, wenn man noch keine Ahnung vom Thema hat. Aber gut, also man kann nicht einfach ne x-beliebige Menge Insulin im Blut haben und der Körper nimmt sich das, was er braucht. Bei einem gesunden Stoffwechsel schüttet die Bauchspeicheldrüse soviel Insulin aus wie gerade gebraucht wird, um die überschüssige Glucose im Blut zu verarbeiten und den Blutzucker konstant zu halten. Ein Diabetiker muss diesen Prozess nachahmen, d.h. dafür sorgen, dass die richtige Menge Insulin zum richtigen Zeitpunkt vorhanden ist. Deswegen muss man zum Essen die richtige Menge Insulin spritzen.
    Diabetes ist keine Grippe, der BZ ist von vielen Faktoren abhängig und es ist schwierig ihn konstant zu halten. Da kann man nicht einfach ne größere Menge "Medikament" zu sich nehmen und die gewünschte Wirkung tritt ein. Es geht hier um einen künstlich geregelten Hormonhaushalt. Der gesunde Körper überwacht diesen ständig und reguliert. Einige Messungen und Spritzen am Tag sind von diesem Standpunkt aus betrachtet gar nicht soviel.
    Ab einer gewissen hohen Menge zusätzlichem Insulin kann auch der gesunde Stoffwechsel nicht mehr gegensteuern, denn er ist nicht dafür konzipiert, da er das Insulin dann ausschüttet, wenn er es braucht. Wenn jetzt sagen wir mal innerhalb einer Stunde Insulin für 2000g Kohlenhydrate ins Blut kommen, was ne Riesemenge ist kann der Körper den BZ nicht mehr regulieren und das würde wohl ohne ärztliche Hilfe mit dem Tod enden. von ortsejam
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 11.08.2007 13:22:49
    also mal in kurzform was ortsejam meint.

    hormone werden innerhalb eines regelkreises ausgeschüttet. regelkreis bedeutet ist mit sollwert vergleichen und ggf korigieren.

    das problem mit dm: bauchspeicheldrüse haut zu wenig insulin raus, muß also gepritzt werden. da der regelkreis auserhalb der bsd ist, haut das insulin zeitnahe durch. von thomas2002
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 11.08.2007 17:24:33
    Moinmoin,

    warum so kompliziert? Stärke & Zucker essen ist wie Gas geben, Insulin spritzen wie bremsen. Wer käme auf die Idee, am Mo ausreichend fest und lange auf die Bremse treten zu können, dafür dass er dann die ganze Woche nur noch Gas zu geben brauchte? - Ok, vielleicht ein älteres Milchmädchen ohne Führerschein ;-)

    Bisdann, Jürgen
  • Bernd

    Rang: Gast
    am 13.08.2007 19:43:20
    Hallo ortsejam, ich hatte mich am 11. unter anonym gemeldet. Es ging darum, warum man Insulin nicht auf einmal spritzen kann. Ich habe mich jetzt auch einmal ein bisschen informiert, weil mich das jetzt auch mal interessiert. Du schreibst, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dass man anstelle von ca. 2 KG Kohlenhydrate essen, Insulin spritzen würde, das man da das zeitliche segnet? Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich esse gerne mal so am abend 1-2 Tafeln Schokolade. Da ist mir gestern mal aufgefallen, dass da Angaben über Kohlenhydrate draufstehen und nicht nur auf der Schokolade, sondern bei anderen Süßigkeiten und Lebensmitteln auch. Z.B. 100 g = 58,5 g. Bedeutet das jetzt, wenn ich 2 KG Kohlenhydrate essen sollte, dass das so ca. 34 Tafeln Schokolade sind? Und für diese 34 Tafeln soll man dann Insulin spritzen. Was muss man denn dafür spritzen? Im Internet habe ich einmal nachgeforscht, dass es Ampullen für 300 ml gibt und auch mehrere Sorten Insulin. Ist Insulin nicht gleich Insulin, oder gibt es da stärkere und mildere Sorten? Sind 34 Tafeln Schokolade gleich 300 ml? Du schreibst, dass das eine Riesenmenge ist, meinst du diese 300 ml-Ampullen oder gibt es da noch andere Verpackungsgrößen? 300 ml meine ich, ist doch gar nicht so viel. Ich esse zum Beispiel gerne aus der Pommesbude Curry-Wurst mit Pommes rot-weiss. Woher weiss ich denn, wieviel Kohlenhydrate da drin sind, das steht doch nirgendwo drauf und was muss man denn dafür spritzen? Im Restaurant steht ja auf der Speisekarte auch keine Kohlenhydrate drauf. Woher weiss man das alles, was man spritzen muss. Ich lasse jetzt erst einmal nicht locker, ich hoffe mal auf eine weitere Antwort auf meine Fragen und sage tschüs. von Bernd
  • Delfina

    Rang: Gast
    am 14.08.2007 01:25:18
    Hallo Bernd,

    der insulinpflichtige Diabetiker kann Kohlenhydrate (bzw. BE) auch ohne Angabe abschätzen, das sollte er zumindest gelernt haben.

    Außerdem misst er seinen Blutzucker regelmäßig. Es kann auch Korrektur gespritzt werden, aber auch hier wieder nur nach vorherigem BZ-Messen (eine gewisse Zeit nach dem Essen, wenn der BZ dann noch nicht wieder auf sein Soll abgesunken ist).

    Falls der BZ zu tief ist, weiß die/der Diabetiker/in, dass sie/er was essen sollte.
    Bevor Sport gemacht wird, sollte der Ausgangswert auch nicht zu niedrig sein.

    Dieses Wissen wird in Schulungen vermittelt, aber wichtig ist auch die individuelle Erfahrung. Niemand ist also auf Anhieb perfekt.

    Soweit ich weiß, gibt es zwar Medikamente mit Depot-Wirkung, aber Insulin muss relativ zeitnah und in der passenden Dosierung zugeführt werden. Es gibt zwar auch Verzögerungsinsulin bzw. Insuline mit unterschiedlicher Wirkkurve, aber die müssen auch regelmäßig täglich gespritzt werden und können nicht für Tage im Voraus (z.B. x3 od. x4) gespritzt werden, das wäre sehr gefährlich (Hypoglykämie-Gefahr bzw. Unterzuckerung droht).

    Und kein Tag ist wie der andere: Stress, Infekte, andere Medikamente (z.B. Antibiotika), extreme/veränderte Wetterlage oder Alkohol usw usf können den BZ erheblich beeinflussen.

    Ist also alles nicht so einfach. Aber durch BZ-Messung lässt sich normalerweise heutzutage gut und zeitnah reagieren.

    LG Delfina

  • Molly

    Rang: Gast
    am 14.08.2007 14:13:05
    was. wow 2 Tafeln Schokolade.... ????
    Da habe ich keine Spucke mehr....
    von Molly
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 14.08.2007 21:56:59
    hallo molly,
    das sind nichtdmler, wenn sie es vertragen weshalb nicht?
    und an die obigen frager.
    insulin in flaschen sind 10ml=1000ie
    in kartuschen sind 3ml=300ie
    bei erwchseneninsulin u100.
    die halbwertzeit für insulin "im" blut beträgt 4,3 minuten nach zehn minuten ist praktisch nichts mehr da.
    deshalb wird es subcutan gespritzt,
    und die grundversorgung(basis) chemisch verzögert
    normalinsulin wirkt 4-5h
    analoginsulin ca3h
    mfg klaus.
    von klausdn