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Nimmt man bei Reduktion der Kalorien wirklich ab?

  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 11:25:22
    Zum Thema Abnehmen hatten wir in einem anderen Tread eine Diskussion und ich hatte mal gefragt, ob Jemand mal etwas über folgende Theorie gehört hat (Lief im TV)....:
    Der Proband versuchte, mit ausgewogener Bewegung UND Reduktion der Tageskalorien abzunehmen. Ist das wirklich möglich? Man wies medizinisch nach, dass der Körper seinen Kalorienverbrauch sofort "runterfährt" und sich auf die reduzierte Kalorienanzahl einstellt. Und dass man nie an den gewünschten Körperstellen abnimmt.
    Was nun? von Pia
  • Molly

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 12:36:34
    Hallo Pia
    Ich jedenfalls nehme ab, wenn ich die Kalorien einschränke, Bewege und viel trinke. Gar keine Frage. Nur eben durchhalten auf einige Monate müsste man können. Keine Naschereien etc. sondern bewusst ernähren.
    Schön's Tägli
    Molly
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 12:39:15
    Hallo Pia,

    wenn Input kleiner Output, nimmt der gesunde Mensch auf Dauer ab, insbesondere wenn er nicht nur Kalorien reduziert, sondern auch gleichzeitig die körperlichen Aktivitäten erhöht.

    Wunschzonen beim Abnehmen bestimmen zu können, bleibt wohl immer ein Wunschdenken.
    von Haschi
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 13:03:55
    Wunschzonen beim Abnehmen bestimmen zu können, bleibt wohl immer ein Wunschdenken.
    Lieber Haschi, DAS ist ein schöner wahrer Satz für die Zitatensammlung:-)) von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 13:50:42
    Du sagst es selbst, der gesunde Mensch.
    Dies hier ist ein Diabetiker-Forum und Diabetiker Typ2 haben massive Stoffwechselstörungen (das endet nicht bei der Bauchspeicheldrüse), sind also alles andere als gesund. von EH
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 21:42:21
    Hallo,

    nu, der Typ2-Diabetes aufgrund einer Insulinresistenz beginnt nicht beim Pankreas und hört auch nicht bei der Bauchspeicheldrüse auf. In der Regel sind Blutfettwerte, Blutdruck und die Serumharnwerte gestört. Auch Darmhormone z.B. die für die Sättigung zuständig sind, fehlen mitunter.

    Übergewicht und Adipositas sind jedoch unangenehme Gesellen, die gerade diesen Diabetes sehr häufig begleiten und chronische Komplikationen verstärken.

    Schwer lässt sich bei hohem Insulinspiegel, den diese Diabetiker auch meistens haben, leicht abnehmen, da das viele Insulin den Fettabbau hemmt.
    Das entbindet aber keinen Diabetologen oder Diabetesberater, Patienten anzuleiten,
    wenigstens zu versuchen, ihr Körpergewicht zu normalisieren. Übrigens, der circulus vitiosus kann umgedreht werden, denn
    Gewichtsreduktion bedeutet einen geringeren Insulinbedarf und eine bessere Insulinempfindlichkeit der Zielzellen.

    Es gibt zudem ein neues Medikament, das Typ2-Diabetikern tüchtig beim Abnehmen
    helfen kann: Exanetide, Handelsname Byetta.


    von Haschi
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 15:25:36
    um abzunehmen muß der kalorienverbrauch größer sein, als der kalorieninput. bei erhöhter bewegung kann dies jedoch bedeuten, daß eine erhöhte kalorienzahl notwendig ist.

    anmerkung

    vor jeder gewichtsreduzierung steht erstmal der aufbau von muskelmasse, welche den grundumsatz erhöht. dies ist ein wichtiger und wesentlicher schritt, weil die frage, was man auf die wage bringt wichtiger ist, als wieviel.

    hungerstoffwechsel

    der körper merkt sich tatsächlich, ob der kalorienbedarf wesentlich von den zu verfügung stehenden kalorien abweicht, und fährt daraufhin seinen stoffwechsel herunter. es ist uninteressant, ob man 0,5 oder 4 kg den monat abnimmt. wichtiger ist es, wo man in 5-10 jahren ist. der weg ist das ziel. von thomas2002
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 16:55:34
    hallo Haschi,
    Byetta kann nicht genommen werden sobald man Insulin nimmt,dafür ist es noch nicht zugelassen.Es sind immer so gute ratschläge und Vorschläge die meistens bei einem Typ 2 Diabetiker nicht funktionieren. Ich habe weder herißhunger und esse nur 10BE und nehme nicht ab. Wenn man einiges an Insulin spritzt ist das kaum möglich .Da wurde ja schon oft drüber geschrieben.
    Barbara
  • Molly

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 12:06:44
    Hallo Haschi
    Bin nicht dieser Meinung. Wenn man die Kalorien runterfährt dann nimmt man auch mit Insulinzugabe ab, da man auch viel weniger Insulin braucht. Ich habe vor ca. 3-4 Jahren einen Kurs besucht, 1200 Kalorien gegessen, jeden Tag (nur) eine halbe Stunde marschiert ) keine Süssigkeiten,
    nur hie und da einmal 1 Eis oder Kuchen und 7 kg abgenommen. Leider bin ich aber keine konsequente Person, hätte ich mich weiter daran gehalten, wäre ich wohl noch um einige Kilos erleichtert. Wie bereits erwähnt, ca. 0.500 gr.-1.000 kg in der Woche, aber dies eben auf länger schafft man, + Ernährungsumstellung ergibt in einem Jahr 7-10 kg bestimmt. Leider eben fehlt mir auch der Disziplin aber wenn ich ausrechne was ich schon alles ab-und zugenommen habe, ja dann .... wäre ich wahrscheinlich, spindeldürr....
    Molly
  • EH

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 12:59:00
    @Molly

    Hast du Typ2 und wenn ja, wie lange schon? Ohne diese Information kann man zu deiner Behauptung nichts sagen. von EH
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 20:29:18
    Hallo Barbara,

    das stimmt:
    Byetta ist (noch) nicht zugelassen in Kombination mit Insulin.
    Meine diesbzgl. Anmerkung gilt nur für Diabetiker, die noch eine ausreichende Insulinsekretion haben.

    Ja, es wird oft geschrieben:
    Insulin macht dick.

    Das stimmt aber leider so nicht ganz, sondern nur „das zuviel“ an Insulin
    hemmt den Fettabbau, lässt manchen Diabetiker dagegen anessen wegen Hypoangst und mancher Diabetiker berücksichtigt nicht, dass nach Umstellung auf Insulin in aller Regel wieder mehr Glukose in die Zellen eingeschleust werden kann, die vorher, ohne Insulin, mit dem Urin ausgeschieden wurde.

    Hallo Molly,

    wenn du unter Insulinbehandlung auch gut abnehmen kannst, spricht das doch nur für deine richtige Einstellung und zwar deine Stoffwechseleinstellung und die mentale Einstellung zum Diabetes.
    von Haschi
  • EH

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 20:56:20
    Was heißt "zu viel an Insulin"? Man muß ja wohl so viel spritzen, daß die Werte stimmen und das kann u.U. sehr viel sein, auch wenn man wenig ißt. Die Resistenz steigt mit jedem Jahr an, da kann man nicht viel dagegen tun. Nach ein oder zwei Jahren merkt man natürlich nichts - auch nicht nach 10 Jahren, aber nach 20 oder 30 Jahren kommen die Probleme. Und mit einer guten oder schlechten Einstellung hat das überhaupt nichts zu tun.

    Man sollte nicht immer diese Hau-Ruck Urteile fällen ohne wirklich informiert zu sein. Ich hab immer den Eindruck, hier reden User von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. Ich frage mich oft, ob es wirklich Diabtiker sind, die ihre Weisheiten hier loslassen. Ich bezweifle es, denn wenn man nachfragt, kriegt man keine Antwort - und das ist auch eine Antwort. von EH
  • Molly

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 19:21:14
    @eh
    ich habe seit 10 Jahren Insulinth. vorher Tabletten, mein Vater hatte 30 Jahre Zucker, mein Schwager hat ebenfalls 35 Jahre Zucker und alle halten das Gewicht mit weniger Kalorienzufuhr.
    Molly
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 20:11:24
    Und um welchen Typ handelt es sich? von EH
  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 10:25:56
    Und wie hoch ist dein Faktor? Also, wie viel Insulin spritzt du so im Durchschnitt pro BE? von EH
  • Molly

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 09:55:14
    Hallo EH
    ich bin Typ II spritze ca. 8-10 E pro Mahlzeit, Novorapid ,36 E Lantus am Abend und fahre eigentlich gut damit. Mein Dreimonatszucker ist 6.2
    zur Zeit.
    Gruss Molly
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 10:54:10
    Hallo Molly,

    dein Insulinbedarf ist moderat;
    ich vermute, die Ernährung ausgewogen,
    die Bewegung ausreichend und
    der Blutzuckerverlauf gut eingestellt. von Haschi
  • EH

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 11:20:11
    @Molly

    Das ist sehr wenig Insulin für einen seit über 10 Jahren bestehenden Typ 2. Offenbar hast du keine Insulinresistenz aus welchen Gründen auch immer.
    Es gibt trotzdem keinen Grund auf andere, die sich mit diesem Problem herumschlagen müssen, herabzusehen.
    Mit einer starken Resistenz hilft Kalorienzählen überhaupt nichts. Kann sein, du erfährst das auch noch. von EH
  • Molly

    Rang: Gast
    am 30.07.2007 16:28:06
    @eh
    keine Rede von "Herabsehen" weit davon entfernt..
    ich habe auch evt. ohne Ins.Residenz genug andere
    gesundheitliche Probleme/Schäden etc.
    Gruss Molly