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DMP- Nachfrage
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Carsten
Rang: Gastam 15.07.2007 16:03:36
Hallo,
welche Erfahrungen positiv/negativ habt ihr mit DMP gemacht? Wie sind die Informationen eurer Ärzte und KK zu den DMP´s, reichen sie euch? Was fehlte Euch an Informationen? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Euch und euren Ärzten? Habt ihr das Gefühl aktiv und partnerschaftlich beteiligt zu sein?
Ich bin Student der Pflegewissenschaft und wir möchten ein Informationsblatt zum DMP Diabetes für Betroffene erstellen.
Von daher interessieren mich eure Meinungen und Erfahrungen, schließlich geht es um Euch.
Ich bedanke mich im Vorraus für eure Antworten.
Gruß Carsten -
Mathes
Rang: Gastam 15.07.2007 18:00:34
Also für den Informierten DMler ändert sich eigentlich nicht, ich mache nicht mehr oder weniger Untersuchungen als vorher, und wenn die kk dafür
Geld bezahlen will nehme ich das gerne an.
Die DMler die sich nicht für interessieren, werden
wahrscheinlich auch nicht dran teilnehmen, und
wenn doch werden wenigsten Mindestanforderungem an Untersuchungen durchgeführt, davon ändert sich noch nicht am Stoffwechsel, es ist der Pat. der seinen Zucker
meistern muss.
von Mathes -
klausdn
Rang: Gastam 15.07.2007 18:48:21
hallo carsten,
das dmp ist eine erfindung der schlimmen ulla,
was auf der einen seite rauskommt ist ein riesiger datenwust, auf überwiegend unleserlichen durchschlägen, und daher mm sinnlos, da nicht sinnvol auswertbar.
auf der anderen seite.
hat meine kasse aus dem risikostrukturausgleichstopf einen batzen(schließlich sind wir dmler ja auch ein ganz schöner kostenfaktor)
habe ich einige vorteile(tkk)
müssen einige dos die mit ihrem diabeteswissen um 40jahre zurück waren jetzt wenigstens ein wenig nachholen, um daran teilzunehmen.
und einige die immer noch von "ein bisschen zucker"
reden müssen alle 3 monate zum doc zum aufmunternden tritt.
mfg klaus
ps, was mir oft auffällt ist daß die größten dmp kritiker, die ersten sind die jammern wenn die kasse bei der pumpentherapie(ist ja teuer) probleme macht. von klausdn -
Jürgen
Rang: Gastam 15.07.2007 18:50:42
Moin Carsten,
mir scheint, dass es interessante Parallelen zwischen Eropa und DMPs gibt:
1. Beide werden als Optionen dargestellt, sind aber schon längst umfassend alltagsbestimmende Realität.
2. Beide werden von den Leuten, die sie eigentlich für uns nutzbar machen und nutzbar darstellen sollten, als übergeordnete Zwänge dargestellt, denen sie jedoch jeden und auch jeden selbst verzapften Sch... anlasten.
3. Beide werden häufig so dargestellt, als wenn die Betroffenen=wir sie eigentlich überhaupt nicht haben wollten, obwohl jede Analyse der Menge der allgemein gebräuchlichen Argumente beide *Insitutionen* eindeutig befürwortet.
Und aus der veröffentlicht nur absolut ungenügend erklärten Verbindung mit dem Risikostrukturausgleich entsteht bei uns Betroffenen der Eindruck, als wenn unsere Krankenkassen für jeden von uns Chronikern gut 5.000 Euronen pro Jahr einfahren, während sie uns davon gerade mal die Praxisgebühr weiter geben.
Bisdann, Jürgen -
Ulrich
Rang: Gastam 16.07.2007 13:11:10
Hallo
Kosten haben die Kassen an uns genug - vor allem wenn Sie sich weiter so anstrengen, dass die Kosten für Folgeschäden hoch bleiben. Durch die Limitierung von Teststreifen und die Nichtanerkennung von CGMS Systemen für die Diabetestherapie, schaffen Sie doch weiterhin gute Arbeitsplätze bei, Nephrologen, Augenkliniken, und Neurologen.
Schade, dass sie das zusätzliche Geld nicht sinnvoll verwenden und Pumpen mit CGMS fördern bei Typ 1ern.
In meinen Augen ist das bisherige Verhalten der Krankenkassen enorm kostspielig und kurzsichtig. Genau genommen könnte mn hier auch von vorsätzlicher indirekter Körperverletzung sprechen.
Grüße
u
von Ulrich -
Pia
Rang: Gastam 17.07.2007 14:11:05
Mathes hat es auf den Punkt gebracht:
Zitat: Für den informierten Diabetiker ändert sich nichts.
Die AOK sagte mir, dass Inhalt des Programms auch eine quartalsmäßige schriftliche Befunds- Informationspflicht wäre. Aber, die Patienten, die sich um Ihre Daten selbst nicht kümmern, kümmert das auch nicht. von Pia