Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • sandra

    Rang: Gast
    am 13.03.2007 10:14:30
    Hallo ihr Lieben,
    vor zwei Wochen hat mein Freund, mit dem ich eine Fernbeziehung führe, die Diagnose Diabetes Typ II erhalten.
    Seitdem ist er in einem psychischen Tief, verständlicher Weise.
    Er zieht sich vor mir zurück, igelt sich ein.
    Ich denke, er hat Angst, mit mir nicht weiterhin im sexuellen Bereich befriedigend zusammen sein zu können.
    Ich hab keine Ahnung, wie es für einen Diabetiker ist, Sex zu haben. Ist das gefährlich, verändert sich dadurch der Blutzucker durch die Erregung?
    Ich denke, er stellt seine Männlichkeit in Frage. Wie kann ich ihm helfen. Er weiss, dass ich ihn auch ohne Sex liebe, aber für ihn ist das wohl immer ein Gratmesser gewesen.
    Wie kann ich jetzt richtig reagieren?
    Bin total verunsichert. Einseits will ich ihm seine Männlichkeit bestätigen, andererseits will ich ihm zeigen, dass Sex doch nicht das wichtigste ist.
    Bitte gebt mir ein paar Ratschläge.
    Danke schon mal.
  • rudi

    Rang: Gast
    am 14.03.2007 19:52:44
    hallo anonym,

    sex hat mit diabetes nur zu tun, wenn die werte z.b. zu hoch sind. also nicht optimal eingestellt.
    eine diagnose diabetes typ 2 ist nichts besonderes und durch eine schulung bestens beherrschbar. ob mit tabletten oder insulin, bestimmt der behandelnde diabetologe.
    bei mir ist das schon 6 jahre her seit der diagnose. jedoch geändert hat sich seit dem sexuell gar nichts. obwohl ich schon im rentenalter bin.
    also mach deinem freund mut und versuche mit ihm zu sprechen.
    für manche ist die diagnose ein schock und sie reagieren so. das legt sich.
    wichtig ist, die sache ernst zu nehmen und eine erfolgreiche therapie mit dem arzt zu besprechen.

    gruss rudi
  • Sandra

    Rang: Gast
    am 16.03.2007 12:35:26
    danke rudi,
    für deine Zeilen. Ich denke auch, dass sich nach dem ersten Schock, alles wieder normalisieren wird.
    Und ich werde einfühlsam mit ihm umgehen, ich denke das braucht er jetzt besonders.
    Dir auch alles Gute weiterhin.