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  • Vera

    Rang: Gast
    am 06.03.2007 16:06:31
    Hallo!
    Ich hab ne ziemlich blöde Frage, aber wenn ich sie hier nicht loswerde, wo dann?
    Und zwar: wie genau läuft so eine Laserbehandlung ab? Ich hab da wahnsinnige Angst vor. Wird da wirklich eine "Klammer" oder so was ähnliches im Auge befestigt, damit man während der Sitzung nicht zwinkern kann? Das ist meine absolute Horrorvorstellung. Falls jemand sowas hinter sich hat, bitte schildert mir doch die Behandlung mal im Detail.
    Ich danke euch vielmals!
    Ciao!
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.03.2007 19:41:11
    hallo,
    nach mw hat hier noch niemand was von klammer geschrieben, das sind märchen ev von anno schnee.
    wenn !! eindeutig fst ist daß lasern erforderlich ist,
    am besten durch eine fluoreszensangio auf mehreren foros festgehalten.
    1. die pupillen werden weitgetropft, 3-6 mal je nach resistenz(der augen!)
    2. ein tropfen batäubung ins auge.
    3. auf das auge wird eine linse aufgesetzt, die kontaktfläche bekommt einen tropfen gel.
    4. du hälst das andere auge so ruhig wie möglich
    manche aa haben dafür eine rote leuchtdiode.
    5. der aa der dir gegenübersitzt sieht dir dabei! auf die netzhaut, regelt mit drei schüssen(lichtblitzen)
    die nötige intensität ein(nicht zu hoch nicht zu niedrig)
    6. je nach menge der stellen die koaguliert werden wird geschossen.(meist abschnittsweise)
    das wird dokimentiert.
    7. wenn es weh tut mußt du den mund aufmachen, denn der aa kann das nicht sehen!
    8. die "absolut dunkelste" sonnenbrille aufsetzen und nach hause gehen.
    9. nach einer woche wird kontrolliert.
    -- fazit : --
    es gibt schöneres im leben
    aber ! das meiste ist wesentlich schlimmer.
    und ohne lasern würden viel mehr dmler erblinden, für uns ist die erfindung des lasers
    "ein segen". und je früher der fortschritt der poliferativen retinopatie gestoppt wird, desto weniger sitzungen, desto größer die chanse "nicht" zu erblinden. es sind immer noch ca 6000
    pro jahr. die zweite = konstant gute bz werte ohne hypos und hypers(unser part)
    eine klammer ist "nicht" vorgekommen. ;-))
    mfg klaus von klausdn
  • vera

    Rang: Gast
    am 06.03.2007 21:57:52
    Hallo Klaus!
    Danke für Deine super Erklärung! Aber den 3. Punkt habe ich nicht ganz verstanden. Was denn für eine Linse? Und was bedeutet "Gel auf der Kontaktfläche"?
    Dann ist das vielleicht doch diese "Klammer" vor der ich so eine Angst habe? Spürt man diese Linse? Wie und wo wird sie denn befestigt?
    Liebe Grüße!
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.03.2007 22:14:34
    hallo,
    diese linse ist ein stück "hochwerigstes glas" das nur dafür geschaffen wurde, vorher gibts den tropfen betäubung, das gel ist schutz für die hornhaut,
    es wird nichts befestigt und nichts tut weh.
    der mensch auf der anderen seite hält sie .
    alles wirklich kein problem. und praktisch schmerzfrei.
    die "blutspende" alle drei monate bei bis zu 7 spritzen ist unangenehmer(außer die dame kann das perfekt, ist jung und hübsch usw ) du siehst auch alte knochen wie ich die noch sehen können können noch schwärmen. ;-))))
    was währe das leben ohne das lachen?
    mfg klaus von klausdn