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Diabetes Typ II B + Insulinspritzung
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bond
Rang: Gastam 13.09.2006 12:13:16
Hallo,
wie im Betreff bin ich Typ II B und habe demnächst einen Termin beim Diabetologen.
Z.Zt. habe ich vom Hausarzt Tabletten (Metformin) verschrieben bekommen.
Kann es passieren, dass der Diabetolge mir Insulinspritzung verordnet?
Davor hab ich nämlich echt Schiss.
Und noch ne Frage.
Diese Spritzerei ist ja wohl sehr lästig; nehme ich mal an.
Jetzt hab ich von Pumpen gelesen.
Die schnallt man sich um und gut ist.
Also ich versteh das so, dass diese Pumpe meine Werte automatisch überwacht und entsprechend Insulin spritzt.
Laie fragt - ist dem so.....?
Diese Pumpen sind recht teuer; übernimmt die Kasse die Kosten?
Gruss
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Hajo Janse
Rang: Gastam 13.09.2006 12:29:58
Lese erst mal unter Pumpen-Club nach, vor mann Fragen stellt. Gibt es viele Infos.
Pumpe macht NICHST automatisch, ist eine fein Einstellbare Spritze.
Hajo von Hajo Janse -
anni
Rang: Gastam 13.09.2006 12:48:30
die pumpe macht nur das was man ihr "sagt", also wie man sie programmiert.
als typ 2 er ist es allerdings nicht sehr einfach an eine pumpe ranzukommen, damit haben ja selbst typ 1er unter umständen schon probleme, eben weil die pumpe und die dazugehörende therapie recht teuer ist.
ich glaube in deutschland gibt es nur 1 % typ 2er mit pumpe.
und sowieso, nur die alleinige angst vorm spritzen ist sicher kein grund eine pumpe zu genehmigen. von anni -
Hans
Rang: Gastam 13.09.2006 13:09:12
Hallo,
bei einem Diabetes vom Typ 2 wird der Arzt zuerst versuchen durch:
Abnehmen (bei Übergewicht)
viel Bewegung
Tabletten
die Blutzuckerwerte zu normalisieren.
Gelingt das nicht, muss der Patient Insulin spritzen. Nur durch eine normnahe Blutzuckereinstellung können Folgeschäden verzögert oder vermieden werden.
Eine Insulinpumpe als "closed loop" gibt es bisher nur im Forschungsbereich. Bisher scheiterte alles an einem sicher arbeitenden Glukosesensor.
Die heutigen Insulinpumpen führen im allgemeinen zu besseren Blutzuckerwerten. Trotzdem muss hier vieles manuell eingegeben werden. Die sog. Basalrate ist stündlich programmierbar und wird einmal eingegeben und entsprechend bei Bedarf umprogrammiert.
Spritzen tut nicht weh und ist als Alternative zur Dialyse, Amputation und Blindheit keine Belastung.
Grüsse von
Hans
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bond
Rang: Gastam 13.09.2006 13:49:47
Vielen Dank für Eure Antworten.
Wie oft wird denn so am Tag gespritzt?
Muss ich vor jeder Spritzung meine Werte (z.B. Accu Check) messen?
Und werden die Kosten für Spritze, Insulin + Teststäbchen von der Kasse übernommen?
Sind wieder viele Fragen, ich weiß - aber man will sich auch schlau machen.
Gruss
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thomas2002
Rang: Gastam 13.09.2006 16:31:25
die spritzhäufigkeit wird je nach therapie gewählt. die ict trennt die grundversorgung von den essensabhänigen dosen, sind also 4-5 spritzen am tag. von thomas2002