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  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 00:02:36
    Hallo,

    ich bin ganz neu hier in diesem Forum.
    Zu meiner Person:
    Ich bin 20 Jahre alt, habe seit 8 Jahren Diabetes und verfolge das Ziel nicht nur mein eigener Therapeut zu sein ;-)
    Da ich derzeit versuche meine Einstellung zu optimieren würde es mich mal interessieren, was ihr alles so in euer Diabetiker-Tagebuch eintragt und auf welche Einflußgrößen ihr im Alltag achtet. Außerdem würde mich interessieren wieviel Zeit ihr täglich in den Diabetes investiert.
    Würde mich über eine rege Diskussion freuen.

    Liebe Grüße
    Sylvie
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 00:15:58
    HAllo Sylvie,

    also ich trage meine Werte, meine Insulinabgabe, mein Befinden falls schlecht ein. Sehr selten, aber hin und wieder schon, wenn was schief gelaufen ist. Also ich mehr gegessen habe, oder wenig, und zuviel gespritzt habe. Die Be´s schreibe ich nicht mehr rein, denn die weis ich selbst, laut Faktor. Ich trage das Datum von ca. 2 Wochen im voraus ein, da ich die Werte und den Bolus nachtrage. (Bin Pumpi, und somit ist das auch gespeichert) Wenn also was ungewöhnliches ist, trage ich das zu dem Tag des Datum ein, auch wenn noch keine Werte drin stehen. Dann nehme ich mir am Wochenende ein wenig Zeit, und trage es nach (wie schon gesagt, in der Pumpe sind die Bolus und Basis ja gespeichert, und im Blutzuckermessgerät auch)
    Sonst befinde ich mich hier im Forum, um von anderen zu lernen, oder antworte auf Beiträge, so wie diesen.

    Lieben Gruß Sylvia
  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 00:29:26
    Hallo Sylvia,

    danke für die schnelle Antwort. Nimmst du jeden Tag die gleiche Anzahl an BEs zu dir?
    Also bei mir schwankt das schon was Zeiten und Mengen betrifft, insofern müsste ich tägliche Autzeichnungen machen,die ich wiederum sehr zeitraubend finde. Wie reagierst du denn auf schlechtes befinden sprich erkältung, grippaler infekt? hast du da einen richtwert nachdem du deine basalrate änderst?

    gruß sylvie von Sylvie
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 01:33:01
    Ich habe mir noch niemals Gedanken gemacht, wieviel Zeit ich täglich investiere. Ich denke, es sind insgesamt nur ein paar Minuten, obwohl ich alles eintrage, was irgendwie wichtig ist, wichtig für mich. Denn alles, was ich aufschreibe, brauche ich mir nicht zu merken.

    4 Standard-Einträge sind jeden Tag da. Und zusätzlich dann, wenn ich esse oder mal gesondert messe. Insgesamt habe ich zwischen 4 und 12 Einträge jeden Tag, wobei ich auch jede Korrektur schnell notiere, weil mein Buch direkt neben dem Pen liegt, an einem Ort, wo ich sowieso ständig vorbei laufe. Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich abends noch nachvollziehen kann, was den Tag über gelaufen ist, ob ich z.B. eher schärfer korrigiere, weil ich sehr viel gegessen habe oder wenig korrigiere, weil ich ein Glas Wein getrunken habe oder zuwenig gegessen habe.

    Vorgestern ist es mir nach langer Zeit mal wieder passiert, dass ich mein Lanuts vergessen habe. Ich habe ziemlich gelitten bei 380 am Abend, auch ohne Aceton. Den Tag darauf mußte ich notgedrungen alle zwei Stunden korrigieren, eben das, was ich an Basal brauche. Das alles notiere ich, weil es mir Sicherheit gibt. Ich versuche z.B. Insulin-Überlappungen zu vermeiden, darum ist mir die Uhrzeit der letzten Insulin-Gabe wichtig.

    Das hört sich aber alles schlimmer an, als es ist. Ich brauche eine gewisse Sicherheit, aber ich übertreibe es auch nicht. von Lovely
  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 12:00:15
    Hallo Lovely,

    na so schlimm hört sich das nicht an. Die Geschichte mit Lantus zeigt nur einmal mehr wie wichtig das Notieren und der tägliche Blick in das Tagebuch ist.
    Die Idee das Tagebuch quasi neben den Pen zu legen ist nicht schlecht.Da wird man ja quasi gewzungen Werte und Insulingabe direkt einzutragen ;-) Ich gehöre nämlich zu der Fraktion, die sich immer sagt "och das trag ich heute abend ein". Tja und bis dahin ist dann aber ein Großteil schon wieder vergessen. Ich glaube ich werde ab heute immer einen kleinen Notizblock mit mir führen. von Sylvie
  • sylvia

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 16:16:38
    Hallo Sylvie,

    natürlich esse ich mal weniger Be´s mal mehr, aber da ich einen Faktor von 2 habe, (von morgens bis abends), kann man das ja schnell ausrechnen. Wenn ich korrigieren muss, schreibe ich das vorher schon ein. DAs Buch habe ich nie mit, wenn ich unterwegs bin, aber einen kleinen Block, damit ich da schnell was notieren kann, wenn was ist.
    Die Sache mit dem Pen hatte ich bevor ich die Pumpe hatte auch, und somit leider auch immer unreglemäßige Einträge, da ich schlicht und weg einfach vergessen habe, was hast du wann gespritzt. Da ich annehme, das du auch den Pen hast, ist das mit dem Notizblock eine gute Sache.

    Gruß Sylvia von sylvia
  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 08.09.2006 16:32:39
    Hallo Sylvia,

    na dann kannst du dich glücklich schätzen, wenn du einen nahezu konstanten BE-Faktor hast. Das ist bei mir leider nicht so.
    Naja dank Pumpe habe ich aber auch die Möglichkeit die Insulinmenge berechnen zu lassen. Aber darauf mag ich mich halt auch nicht immer verlassen. Diverse Störgrößen bleiben bei dieser Methode halt unbedacht. von Sylvie