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Heuschnupfen/allegisches Asthma und hohe Werte

  • Susanne

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 14:45:33
    Hallo!

    Ich bin Typ 2, sehr gut eingestellt und brauche nur 0,5 NOVONORM vor den MAhlzeiten.

    Leider gehöre ich zu den vielen Heuschnupfen geplagten, und mittlerweile ist auch noch ein ausgewachsenes allergisches Asthma dazu gekommen - im Moment geht es mir nciht besonders toll, meine zweistündigen Wanderungen mit Hund muss ich deutlich abkürzen weiles einfach cniht länger geht. Und dazu fährt mein Blutzucker Achterbahn, vor ein paar Wochen hatte ich noch Hba1c von 5,4 und jetzt Nüchternwerte von 130. Aber. zwei Stunden nach dem essen dann auf einmal 95. und gestern habe ich ganze drei Stunden nach dem Mittagessen unterzuckert - keine Ahnung wie tief, ich hatte kein Messgerät dabei, aber ich bin zusamengebrochen und konnte erst nach traubenzucker wieder aufstehen.

    Also was mache ichd amit? Mein Arzt meint,e s wäre die Entzündung im Körper durch den heuschnupfen, ich solle öfter messen aber Teststreifen könne er mir keine verschreiben (sehr witzig, wie soll ich da messen bei dem teuren zeug?). Ist es jetzt besser mit hohen werten zu leben und die NOVONORM weg zu lassen um Unterzuckerungen vorzubeugen oder sollte ich besser auf meien Werte achten und eben lieber öfter ne ZWischenmahlzeit einlegen?

    Susanne
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 00:19:15
    Hallo Susanne.

    Soweit ich weiß, bekommen auch Typ 2-er 50 Teststreifen pro Quartal verordnet.

    Bronchialasthma ist eine Entzündung, und zwar eine der Bronchien. Und jede Entzündung kann den Zucker durcheinander bringen.

    Wirst Du auf Asthma und Heuschnupfen behandelt?
    Falls nicht, so sollte dies geschehen. Suche Dir einen Allergologen und besprich die Behandlung mit ihm.

    z.B.:

    1. Ein Antiallergikum, wie z.B. Lorano o.ä. in Tablettenform
    Achtung! Es gibt verschiedene unterschiedliche Präparate. Jeder Mensch reagiert anders auf das jeweilige Mittel. Wer ein Mittel nicht verträgt, der wird meist extrem müde davon, in dem Fall sollte man einfach ein anderes ausprobieren.

    2. Ein Kortison-Spray oder Pulver zum Inhalieren als Dauertherapie, z.B. Flutide oder Novopulmon (Dieses Kortison als Spray oder Pulver beeinflusst nicht den Zucker, weil es in die Lungen geht und nur in sehr geringen Spuren ins Blut.)

    3. Ein lungenerweiterndes Spray bei Sport, Belastung und als Notfallspray, z.B. Aarane

    4. Manchmal (leider nicht immer) kann eine Desensibilisierung gegen Pollen helfen. Diese dauert allerdings lange und der Erfolg ist, wie gesagt, nicht immer da.


    Weitere Tipps:

    5. Zimmer nur morgens lüften, wenn der Pollenflug noch nicht so stark ist. Auch sind Spaziergänge morgens am sinnvollsten, weil später der Pollenflug stärker wird.

    6. Abends duschen, um Pollen von der Haut und aus den Haaren zu waschen. Damit der Körper sich nachts ohne Angriffe erholen kann.

    7. Für Allergiker ist es immer sinnvoller, gar kein Haustier zu haben. Sehr leicht entsteht durch Reizung des Immunsystems noch eine neue Allergie. Katzen verursachen am häufigsten Allergien, weil sie sich oft "putzen" und ihr Speichel die Allergien auslöst. Hunde sind meist nicht ganz so "schlimm", dennoch sollte der Hund nicht ins Schlafzimmer. Vorteilhaft für Allergiker sind Hunde, die nicht sehr stark "haaren", also lockige Hunde wie z.B. Pudel. Öfter die Hände waschen nach dem Streicheln. von Lovely
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 20.05.2006 02:17:35
    Hallo Lovely!

    Ich habe Heuschnupfen seit ich 15 bin, also kann ich mich mittlerweile Expertin nennen und habe alles durch. Wir hätten Antiallergika: Leider gibt es nur zwei Wirkstoffgruppen von denen jeweils die frei verkäufliche Form und eine verschreibungspflichtige hochreine, die zwar weniger Nebenwirkungen hat, aber so teuer ist, dass man keinen Arzt überreden kann sie einem über drei Monate Hochsaison zu verschreiben. Also bleibt die Auswahl zwischen dem Mittel das müde macht und dem was den Appetit steigert, Effekt ist derselbe: man nimmt zu oder passt irre auf sich auf. Dafür hilft es aber auch ganz gut - wenn man das doppelte der Empfohlenen Tagesdosis nimmt.

    Kortison zum inhalieren habe ich - allerdings leider auch schon an der oberen grenze der möglichen Dosierung, mein Arzt meint, wenn ich es damit nicht in den griff kriege darf ich Kortison schlucken, und dann wird es wirklich eng mit dem Zucker - und meinem Gewicht. Also da bleibt keinerlei Spielraum mehr über. vor allem wenn ich zunehme kann ich den Zucker ja auch knicken.

    Erweiterndes Spray habe ich selbstverständlich, ohne ist an ein Leben kaum zu denken - ich würde mich ja keine drei Meter aus der Wohnung trauen.


    Die nette Hyposensibilisierung habe ich auch gemacht - sechs Jahre, erst einmal die Woche Spritze, später nur noch alle vier Wochen, jedes mal zum HNO Arzt, jedes mal zwei Stunden im wartezimmer mit irgendwelchen Mandelentzündungen oder Nebenhöhlen angesteckt, der Erfolg war nur leider kaum messbar - und nach sechs Jahren in denen ich nicht nur im frühjahr Ärger hatte sondern das ganze Jahr über irgendwelche Infektionen vom Arzt mitbrachte war es auch gut. Mache ich echt nie wieder. Ich kann es nur anderen Empfehlen es zu versuchen, aber selber wieder machen, nein.

    Und die Umgehung der Allergene mache ich so weit es geht. Aber: wie soll man abnehmen, wenn man sich nur vor Sonnenaufgang raus traut? Was sagt Neurodermitische HAut zu täglichem Duschen? Das gibt dann erhöhte Kortisongaben über die Haut. auf meine drei lieben Katzen bin ich Gott sei Dank nicht allergisch, und meinen Hund gäbe ich nie her - auch wenn er ein golden retriever ist und kein Pudel. Es hilft aber auch schon, alle paar Monate dreißig Euro für einen Hundefrisör auszugeben, der die unterwolle entfernt und die langen Haare an Bauch und Beinen kürzt, der Hund haart schon dadurch erheblich weniger und schleppt weniger dreck rein. Und eine schwimmfreudige Rasse ist hilfreich, der Hund kommt von Spaziergängen eher nass heim als mit Pollen im Fell. Ein Ärgerniss für den Haushalt, aber eine wohltat für die Allergie. Und dem Hund den Zutritt zum schlafzimmer zu verwehren ist eigentlich Tierquälerei. Kein rudeltier würde je freiwillig vom Rudel entfernt schlafen. Hunde akzeptieren es zwar irgendwann nach vielen durchweinten Nächten, aber oft schlafen sie dafür in der Nacht so schlecht, dass sie den halben tag verschlafen - sicher zu Füßen ihres Menschen, beschützt durch ein wachendes rudelmitglied. Ich könnte so etwas meinem hund nie antun, es läuft ähnlich schlimm gegen seien NAtur wie Einzelhaltung bei Meerschweinchen - ich weiß, jeder regt sich über Hühner in Käfig haltung zu, aber keien Sau schert sich um die Kleintiere die im Kinderzimmer auf 80 mal 40 Zentimeter vor sich hinvegetieren und eh nach drei Wochen nicht mehr interessant waren, aber mir macht es sehr wohl was aus, wenn ich meien beiden Meeries ansehe - auf zwei Quadratmetern plus Auslauf, glücklich durch gesellschaft und zahm durch liebevolle Behandlung, nicht dadurch,d ass man sie einfängt und zwingt.

    ich weiß, ich mache eigentlich alles so wie es die Ärtze nicht raten. Aber man kann so einfach nciht leben. Was passiert denn wenn man nicht mehr raus geht aus Angst vor Pollen? Man baut körperlich ab und das Lungenvolumen sinkt, beastet das Herz dass es schon unter dem Asthma zu leiden hat. Ohne Hund fehlt einem auch noch die Bewegung, denn ich käme sonst nie auf die Idee, täglich zwei bis vier Stunden durch die gegend zu laufen - Spätestens beim nächsten regenwetter brächten mich keine Zehn Pferde nach draussen. und ch weiß echt nicht, ob einer der schlauen Ärtze wirklich mal bei 27 Grad draussen den ganzen Tag die Fenster zu gehalten hat in eienr Dachwohnung.

    Also bleibt es dabei,d ass ich ncihts, aber auch gar ncihts tun kann, um meinen zcker stabiler zu halten? Ich denke, ichw erde mal kräftig sparen und es dann doch mit Akkupunktur probieren - wenn die Desensibilisierung im Schnitt bei 60 Prozent der Patienten überhaupt irgendeine wirkung zeigt können die chancen bei Alternativen Methoden nicht mal so viel schlechter sein.

    Trotzdem Danke Lovely. Echt, Diabetes ist ein Spaziergang gegen Heuschnupfen, denn gegen den zucker kann man wenigstens was machen.

    Susanne
  • Bianka

    Rang: Gast
    am 30.05.2006 11:20:23
    Jammer! Jammer! Jammer!

    Ich habe auch Diabetes, Heuschnupfen von Februar bis September, Asthma und Bluthochdruck. Natürlich ist man durch den Heuschnupfen eingeschränkt und ersehnt sich Regentage. Aber Jammern hilft doch nichts!

    Kauf dir von dem ersparten Geld lieber ein Trimmrad oder einen HeiMTRainer. Dann kannst du dich auch bei Sonnenschein im Sommer und bei Regen im Winter bewegen.

    Raff dich auf und tu was, dann kreigst du auch mit heuschnupfen den Zucker in den Griff.



  • Susanne

    Rang: Gast
    am 30.05.2006 13:06:23
    na, das war ja hochgradig hilfreich, es geht ja eben drum, dass ich was tue - ich gehe jeden Tag bei jedem Wetter, und wenn ein halber Meter Schnee liegt zwei bis drei Stunden mit meinem Hund spazieren, und das großteils querfeldein auf winzigen Pfaden Bergauf und Bergab. Sport ist das genug und kaum zu verlgleichen mit gemächlichem Schlendern auf Asphaltierten Wegen, wie es die meisten Spaziergänger praktizieren. Leider sind dabei trotzdem meineZuckerwerte völlig außer Kontrolle und schwanken schnell und oft von enem netten 160 2 Stunden nach dem Essen rassle ich dann kaum 1,5 Stunden später plötzlich auf 70 runter - klasse wenn man mitten in der Pampa steht und nur einen Hund dabei hat. Also schnell Kekse essen, die man sicherheitshalber mitnimmt und zusehen,d ass man sich heim kriegt - und hoffen, dass die Stunde Weg, die man bis dahn vor sich hat, ohne weitere Abstürze im Blutzucker geht, denn so viele Kekse hat man dann doch nicht mit.

    tun tue ich genug, und ich verkrieche mich schon gar nicht wegen Heuschnupfen und Asthma, ich bin schließlich noch keine 30 und will noch was vom Leben haben, aber wenn ich öfter irgendwo im Freien Feld arg niedrige Zuckerwerte habe und daheim viel zu hohe riskiere ich Spätschäden - das muss ja echt nciht sein. Schließlich will ich mit diesem Körper noch 50 Jahre zusammenleben. von Susanne
  • Melly

    Rang: Gast
    am 06.06.2006 12:33:34
    Hi,
    hast du es schon mit ner Untersuchung auf Hormonüberschuss versucht? Ein bekannter (zwar ohne Zucker aber mit regem Stoffwechsel) hat genau dasselbe Problem: Wenn er bei einer 2 Stündigen Rad-Tour nix zu essen dabei hat kippt er ohne vorwarnung vom Rad. Folge: Der Rucksack hat neben 1 l Wasser noch 3 Bananen, 5 Müsliriegel und Traubenzucker dabei.
    Zur Allergie kann ich nur sagen dass man wirklich einen guten Grund braucht um sich von der Müdigkeit aufzuraffen was zu tun. Ich habe bedingt durch allergie und Medikamente pro Tag 16 stunden geschlafen, habe im Sommer 6 Kilo zugenommen und war richtig träge. Im Winter habe ich dank Pollenfreier Zone meinen Körper erst mal richtig getrimmt, Stoffwechsel und Immunsystem sowie Herz-Kreislauf aufgepeppt mit Spinning, Crosstrainer und ein paar Fitness-Kursen. Im darauffolgenden Sommer (der glücklicherweise keine starke Pollensaison war) bin ich wieder ab und zu zum sporteln rausgegangen und letztes Jahr habe ich sogar den Radsport mit MTB wieder angefangen (obwohl ich starker Getreide und Gräserallergiker bin). Gut, dieses Jahr gabs wieder (trotz Hypo) einen Rückschlag, aber ich denke dass ich den größten TEil der Verbesserung meinen Ausflügen ins Freie und der sportlichen Betätigung zu verdanken habe.
    Mitten in der Saison anzufangen hat wirklich wenig sinn, aber ich denke wenn du nur mal deinen zucker überwindest und ohne allergie in geschlossenen räumen sport treibst (natürlich mit kontrolle und traubenzucker, anders gehts nun mal nicht) kannst du dich in ein paar Jahren richtig spürbar verbessern.
    Ich nehme seit 2 Jahren gar keine Medikamente mehr, nur noch Nasenspray vor Outdooraktivitäten und ganz im Notfall hab ich noch das Asthmaspray dabei - und bisher war das immer das beste rezept!