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taugliche Trage- & Einstichstellen

  • Stefan

    Rang: Gast
    am 15.05.2006 20:16:51
    Hallo,

    ich bin 26 Jahre alt und seit 17 Jahren Typ 1 Diabetiker. Ich komme mit meiner ITC ganz gut zu Recht. Aber durch meine unregelmäßigen Tagesabläufe und teilweise Undiszipliniertheit (ich gebe es offen und ehrlich zu) bekomme ich keine erwünschten konstanten Blutzuckerwerte. Häufig habe ich mal meinen Pen nicht dabei oder spritze erst nach dem Essen.

    Ich habe mich jetzt dazu entschlossen auf eine Insulin-Pumpe umzusteigen. Viele Argumente sprechen für mich dafür. Ich konnte schon mit Pumpenträgern sprechen und mich informieren und gerade in diesem Forum habe ich schon einige hilfreiche Informationen gefunden.
    Die ITC funktioniert bei mir soweit ganz gut und man sagt ja auch immer "never change a running system", aber da ich mein Studium im nächsten Jahr beenden und in das Arbeitsleben eintauchen werde und damit ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wäre für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen um auf eine Pumpe umzusteigen. Ich erhoffe mir dadurch eben konstantere Werte und mehr Flexibilität. Mit der Pumpe kann man schneller und direkter den Blutzucker steuern, besonders wenn es um das Essen geht und so einen unregelmäßigen Tagesablauf hat.

    Ich muss jetzt eben noch ein paar kleine Fragen klären und meine Entscheidung 100% zu bestätigen.
    Da ich doch etwas eitel bin (auch unter den Männern soll es das geben) ist es für mich sehr wichtig, dass ich die Pumpe und den Katheter möglichst "unsichtbar" und "unspürbar" anbringen kann.

    Ich habe schon im Internet nach Tips gesucht wo man als Mann die Pumpe anbringen kann. Die Frauen scheinen mir da einen kleinen Vorteil zu haben, weil sie die Pumpe mit verschiedenen Systemen am BH befestigen können. Dadurch haben sie die Pumpe und Katheter unter dem Shirt. Wenn man die Pumpe in der Hose hat, dann hat man auch immer den Übergang von der Hose zum Bauch. Ich denke, dass ich die Pumpe eher in der Hosentasche tragen werde, da ich kein großer Fan bin das Ding am Gürtel zu tragen. Das hat so etwas von "Handy am Gürtel tragen". Auch eine Bauchtasche ist einfach nicht so mein Ding.
    Gibt es sonst noch praktische Möglichkeiten die Pumpe zu tragen? Für tolle neue Ideen wäre ich sehr dankbar.

    Die selbe Frage stellt sich für auch für den Katheter. Ist die Bauchregion die einzigste Stelle an der man den Katheter anbringen kann? Das Insulin soll ja auch gut wirken und dafür müssen ja auch geeignete Gewebestellen verwendet werden. Gibt es auch noch andere "gute" Stellen.
    Im Winter scheint für mich das Problem weniger existent zu sein, denn zu der kalten Jahreszeit habe ich immer genügend Sachen an. Aber im Sommer habe ich gerne möglichst wenig an und der Bauch bekommt da öfters mal frische Luft ab. Da würde ich dann gerne den Katheter so legen, dass man nicht immer gleich das weiße Pflaster auf dem Bauch sieht, wenn mir der Wind mal das Shirt hochbläst. Das selbe Problem besteht, wenn ich eine engere Hose anziehe, die etwas knapper auf der Hüfte sitzt.

    Ich hoffe nicht, dass ich hier jetzt den Eindruck hinterlasse, dass ich super eitel bin. Ich habe mit dem Diabetes keine Probleme und gehe damit sehr offen um.
    Über Anregungen und Tips wäre ich sehr dankbar, da ich mich momentan gedanklich sehr damit beschäftige wie ich die Pumpe 24 Stunden am Tag am Körper und in mein Leben integrieren kann.

    Beste Grüße
    Stefan
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 15.05.2006 21:20:27
    hallo stefan,

    ich bin 26 jahre alt und seit 5 jahren diabetiker...

    meiner werte sind aber trotz disziplin und ict grausam...
    deswegen werde ich ab anfang juni auf die pumpentherapie umsteigen...

    du gibst zu, dass du undiszipliniert bist... glaubst du wirklich, dass das mit pumpe anders sein wird? ich meine, gut, die pumpe hast du dann immer bei dir und lässt sie nich zu hause liegen, wie evtl den pen...

    aber dennoch brauchst du auch für die pumpentherapie disziplin, denn von alleine regelt die pumpe deinen bz nicht... sie tut nur das, was du ihr "sagst"..

    zu deinen fragen zwecks katheter udn tragemöglichkeiten kann ich nur sagen: probiers aus... pumpen kann man ja probetragen... nur so findest du heraus, ob und wie du damit zurechtkommst...

    lg, sabrini



    von Sunny
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 15.05.2006 22:12:11
    Hallo Stefan,

    zu deiner Disziplin, da hat Sunny recht, aber ich kann dir nur sagen, ich habe jetzt auch wieder eine Pumpe, und bin damit viel besser dran. Ich hatte auch mein Pen nie mit, oder hatte ganz einfach keine Lust mir den Pen zu geben. Jetzt kann ich ungestört was essen, sitzen bleiben, auch wenn wir mal unterwegs sind. Selbst beim Autofahren.
    Zu den Stellen, nunja, man kann sich die Katheter genauso legen, wie man auch spritzt. Manche setzten sie sich über die Leiste, oder am Rand. Ich finde aber, selbst wenn dir das Tshirt mal hoch rutscht, so schlimm ist dieses Pflaster gar nicht. Wenn Du z.B. am Strand liegen willst, würde ich die Pumpe gar nicht mitnehmen. Du mußt es echt ausprobieren, und findest dann schnell heraus, wie es für dich am besten ist.
    Für Euch Männer kommt der BH natürlich nicht in Frage, das ist klar, aber ich trage die pumpe meist in der Hosentasche, da stört sie wirklich nicht, weil sie sehr klein ist. Man kann sie sich auch um den Hals hängen, naja vielleicht auch unpassend, aber es funktioniert (Wäre im Winter gut) oder am Oberschenkel, unpassend bei engen Hosen. Also bleibt nur noch der Gürtel oder die Hosentasche. Ein Freund fragte mich letztens, weil meine Pumpe piepte, was ich da hätte, ich erklärte es ihm kurz, da meinte er, ihm wäre es noch nie aufgefallen, trotz das ich auch Baufrei rumlaufe.

    Gruß
    Sylvia
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 15.05.2006 22:50:56
    Hey danke für die Ratschläge und Tips.

    Ich habe genau die selben Probleme, die Sylvia auch hatte. Ich vergesse alzu gerne mal den Pen oder die Situation gibt es einfach nicht her sofort zu spritzen. Dann schiebe ich es zeitlich nach hinten und dann kann es schon in die höheren Blutzuckerregionen kommen oder ich vergesse die Injektion total. Ich bin eben viel unterwegs, habe lange Praktikas, esse hier und dort mal schnell etwas. Das ist eben mein Hauptproblem. Beim Zuckermessen bin ich nicht disziplinlos.
    Bei meinen letzten zwei halbjährigen Aufenthalten in der Schweiz ist mir eben aufgefallen, dass ich während der langen Arbeitszeiten und hier und dort mal etwas essen oder auch mal über einen längeren Zeitraum nichts essen, aber trotzdem viel arbeiten, mit den heutigen Pumpen vielleicht viel besser meinen Blutzucker hätte steuern können.

    Ich habe vor im Juli die Umstellung zu machen. Natürlich werde ich zuvor noch ausführliche Gespräche mit den Diabetologen führen und mal die Nadeln, Katheter und Pumpen testen und probetragen.

    Für mich ist es aber erst mal wichtig schon mal Vorabinformationen zu bekommen und die ein oder andere Empfehlung und Erfahrungswerte übermittelt zu bekommen.

    Eure Beiträge, besonders von Sylvia, haben mir schon sehr geholfen. Vielen Dank.

    Liebe Grüße,
    Stefan
  • Pikko

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 00:28:12
    Du gibst offen zu, dass du undiszipliniert bist und bewirbst dich für eine Pumpe? Pen zu hause vergessen?

    Ich hoffe, deine Krankenkasse zwingt dich VORHER dazu, dich am Riemen zu reißen. Ansonsten sehe ich nicht, dass du eine Pumpe verdient hast. Dir ist schon klar, dass die Dinger ein Schweine Geld kosten? Die Pumpe an sich und die Hilfsmittel? Wenn du dich vorher nicht zusammenreißen kannst, dann gibt es viele andere, die alles mögliche für eine gute Einstellung tun und es ohne Pumpe einfach nicht schaffen. Wenn die alle eine Pumpe haben, ja, dann gönne ich dir vielleicht auch eine. von Pikko
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 12:05:56
    Oh, eigentlich hatte ich hier eine so unfreundliche Antwort nicht erwartet.
    Sie verfassen hier in aller Öffentlichkeit einen sehr unpässlichen Eintrag.
    Vielleicht hätte die Betreiber dieses Forums VORHER Ihren Umgang mit Menschen prüfen sollen. Die paar Byte sind zu schade für Beiträge dieser Art und kosten ja schließlich auch Geld :) Es ist durchaus möglich seine Meinung auch höflicher zu formulieren. Oder sie einfach ganz zu verkneifen, wenn man eigentlich nur eine verbale Atacke tätigen möchte. Seine eigene Unzufriedenhheit kann man z.B. auch mit Sport in den Griff bekommen, vielleicht auch eine intakte Beziehung führen, sich gesund ernähren, abnehmen oder das Rauchen aufhören.

    Vielleicht ist es ja der falsche Weg um Erfahrungen, Hilfestellungen, Anregungen und nette Menschen in in diesen Foren zu finden, wenn man der Gefahr läuft das Gegenteilige anzutreffen.
    Bis jetzt hatte ich eigentlich immer einen sehr guten Eindruck von Online-Foren und die ersten beiden Beiträge fand ich sehr hilfreich.

    von Stefan
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 12:43:42
    @stefan:

    Der Vorredner war nur sehr direkt und hat seine negtive Meinung zum Thema klar und ohne Umschweife geäußert. das ist nicht unbedingt UNHÖFLICH...o.k. nichr gerade geschmeidig und nett - aber ....

    Fuchs
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 12:50:48
    @ Fuchs:
    Ja, seine Meinung und Kritik sollte man schon auch äußern dürfen. Du hast mich ja mit Deinem Beitrag sachlich aber höflich angesprochen. Das dinde ich klasse.
    Aber der Beitrag von Pikko trägt ja nicht viel zum Thema bei.

    Das Wort "Undiszipliniertheit" wird hier etwas gegen mich verwendet oder falsch interpretiert. Vielleicht habe ich meine Situation auch falsch dargestellt.
    Ich glaube nicht, dass es hier DEN perfekten Diabetiker gibt. Jeder hat so seine Schwächen. Und ich versuche diese Schwächen zu minimieren. Ich bin ja schließlich auch schon ein paar Jahre dabei und möchte nicht behaupten, dass ich keine Ahnung habe.

    Für mich scheint eine Insulinpumpe eine neue, vielleicht/wahrscheinlich bessere, Möglichkeit zu sein meine Einstellung zu optimieren und flexiebler zu sein. Wie sie funktioniert, was sie macht und welche Möglichkeiten ich damit habe ist mir klar. Nur in Sachen Tragekomfort und alternative Stellen für den Katheter hatte ich noch Fragen und bin für Inputs offen.

    Stefan
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 15:06:31
    Ich finde es gut das du so offen bist. Diziplin hin oder her, mir kann keiner erzählen, der Insulin spritzt, dass der oder diejenige immer alles richtig macht. Ich bin seid dem ich die Pumpe habe viel besser drauf, ich akzeptiere meinen Zucker wieder, was ich vorher manchmal nicht gemacht habe. Mir geht es psychisch wie auch physisch viel viel besser. Wenn dein Arzt meint, das du für eine Pumpe geeignet bist, dann solltest du nicht darüber nachdenken, wie teuer die Pumpe ist. Für die Krankenkasse bist du später teurer, wenn du Folgeschaäden hast.
    Mein Arzt sagt zum Beispiel, er würde jedem eine Pumpe empfehlen, der Insulin spritzt, nur nicht jeder kann sich damit anfreuden.(Ich glaube allerdings nicht, das wenn jeder eine haben möchte, er noch so begeistert ist, denn die wird sicher von seinem Bysche oder wie auch immer man das schreibt, abgezogen)
    Ich finde es gut, dass du dich vorher schon dafür interessierst.

    Das hier jeder seine Meinung sagen kann, soll ja auch so sein. Der eine macht es hart der andere weich. Böse gemeint ist es bestimmt nicht.

    Gruß Sylvia
  • Katja

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 17:10:37
    Hallo!

    Das was Pikko geschrieben hat mag hart klingen aber ich denke nicht, dass er Dich persönlich damit angreifen möchte. Ich selber trage die Pumpe jetzt seit gut drei Monaten. Nach einer Probezeit hat mein Arzt sie jetzt bei der Krankenkasse beantragt. Eine Entscheidung habe ich bis heute noch nicht. Ich weiss von meinem Arzt das gewisse Krankenkassen die Pumpe abelehnen, eben nicht bewilligen. Das scheint zur heutigen Zeit nicht so einfach zu sein. Vielleicht meint Pikko das und reagiert trotzdem so "schlecht gelaunt".

    Ich verstehe Dich. In meiner "Jugend" bin ich auch nicht gerade gut mit meinem Diabetes umgegangen (ich bin 34 jahre und seit 23 Jahren Diabetker). Ich wollte einfach "frei" sein und hab hier und da geschludert. Pen vergessen, nicht gemessen etc. Zeitweise war der Diabetes ein Handicap für mich. Vor 10 Jahren hab ich mich schon einmal nach einer Pumpe erkundigt. Mein Arzt hat mir Vor- und Nachteile aufgezeigt; damals haben die Nachteile gesiegt und ich habe mich dagegen entschlossen weil ich glaubte nicht diszipliniert genug damit umgehen zu können UND am allermeisten hat mich damals der "ASTHÄTHISCHE" Grund zurückgehalten.

    Heute bin ich erwachsen genug um sagen zu können das meine Gesundheit mir vorgeht. Was das ästhätische angeht;
    an manchen Tagen fühle ich mich gut und an manchen stört mich dann das "Ding" einfach.
    Unsichtbar machen kannst Du die Pumpe z.B. in der Hosentasche und wahrscheinlich im Winter unter Pullis.
    Spüren tust Du sie nicht. D. h. ich trage sie meistens hinten am Hosenbund (hat allerdings den Effekt das es aussieht wie ein Handy) und wenn ich Auto fahre muss ich erst einmal die Position wechseln. Ich versuche allerdings immer einen Pulli anzuziehen den ich über die Pumpe ziehen kann. Ich trage die Pumpe auch lieber hinten als das ich vorne die Beule habe.
    Ob Frauen da mehr Möglichkeiten haben als Männer. Mich würde die Pumpe am BH stören. Da hab ich ja ne Beule mitten am Körper - nee da lieber doch Handyeffekt. Im Winter siehts da schon wieder anders aus.
    Bauchtasche: Ich habe sie einmal bei Laufen getragen; muss aber nicht sein, der Klipp hält auch am Bund.
    Beim Schwimmen bzw. am Strand werde ich die Pumpe, wie schon von anderen erwähnt, ebenfalls zu Hause lassen.
    Bauchfrei lauf ich allerdings mit der Pumpe nicht herum (da bin ich dann eitel).
    Einstichstellen: Wie gehabt (ICT).

    Ich denke Du wirst Deine Erfahrungen machen und die beste Tragemöglichkeit für Dich finden.

    Vor der Pumpe waren meine Werte echt beschissen (trotz Disziplin). Jetzt wo ich die Paradigm habe, sind die Werte super. Die stündliche Abgabe von Insulin machts möglich. Ich fühle mich fitter, vitaler und unabhängiger. Unabhängiger vor allem auch was das Essen angeht. Ich finde es wesentlich einfacher aufs Knöpfchen zu drücken als wie vorher die Spritze zu zücken vor allem wenn man mehr isst als geplant.

    Wieso bist Du so frustriert Pikko? Der Name klingt finnisch, kann das sein?

    Ich kann Stefan verstehen und kann mir vorstellen wie er lebt und da kann ich ihn zur Entscheidung einer Pumpe nur beglückwünschen.
    L. G. Katja


  • Christina

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 17:16:37
    Hallo,

    ich denke auch dass es nur offen und ehrlich ist das man zugibt undiszipliniert zu sein.. und wie auch bereits gesagt keiner ist perfekt und keiner macht alles richtig, auch ich nicht ;-) Habe ausserdem noch nicht gehört dass jemandem die Pumpe verwehrt wurde der sich drum bemüht hat...
    Ausserdem kann man nichts für seinen Typ 1 Diabetis oder? Einem Allergiker werden seine Preparate ja (Gott sei Dank) auch nicht gestrichen nur weil er mal eine Tablette vergisst... wo kämen wir denn da hin?
    Ich hab die Spirit Pumpe und bevorzuge meist auch die Hosentasche und Einstichstelle am Bauch. Ich kenne auch Leute (sehr schlank) die sich die Nadel in den Oberschenkel stechen aber dort wird das Insulin langsamer / später aufgenommen. Man sollte sich wenn für eine Stelle entscheiden und nicht ständig wechseln.Trage auch gerne kurze oder knappe Shirts. Hab kein Problem wenn mich jemand drauf anspricht und man das Pflaster sieht. Meistens merken die Leute es auch gar nicht.

    Viel Erfolg für die Pumpe und liebe Grüße von Christina
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 16.05.2006 23:37:57
    Wow, hier geht's ja rund! ;-)

    Bei mir sieht es so aus, dass ich wie Katja gerade am Ende meiner dreimonatigen Probezeit bin. Die Vorgabe der DAK: Bessere Werte und Gutachten des Arztes.

    Nun das Dilemma: Meine Werte sind trotz eiserner Disziplin (Alles wiegen, genauestens Buchführen) erst einmal schlechter geworden. Der HBA1c wurde noch mieser.

    Jetzt quäle ich mich regelrecht. Inzwischen bin ich bei täglich 45 Minuten Sport, esse kaum noch Fleisch (bringt bei mir die Kohlenhydrataufnahme durcheinander) und führe weiter genauestens Buch und wiege einfach alles.

    Und was ist das Resultat? Die Werte sind wieder etwas besser - aber mit Sicherheit nicht das, was ich oder der Arzt sich vorgestellt haben. Und ich weiß, dass ich auf Dauer den Aufwand nicht durchstehen werde. Und so bange ich gerade darum, ob ich die Pumpe überhaupt genehmigt bekomme. Es ist nämlich nicht so, dass jeder ein Pumpe bekommt.

    Nichts für ungut, Stefan, aber auch ich habe zunächst geschluckt. Dein Beitrag kommt schon ein wenig so rüber, als wolltest du die Pumpe mehr aus Bequemlichkeit als aus Notwendigkeit. Aber so einfach ist das nicht. Disziplin ist in der Einstellungsphase der Pumpe das A und O.


    Wo dich die Pumpe am wenigstens stört ,musst du selbst herausfinden. Ich finde, für die Hosentasche ist die Pumpe zu groß und man stößt ständig beim Arbeiten irgendwo dagegen. Ich trage sie daher am Gürtel. Aber leider gibt es sonst nicht viele Möglichkeiten. Zumindest nicht, wenn die Pumpe "zugänglich" sein soll. von Heiko
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 00:25:34
    Die letzten Beiträge habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen und freue mich über die vielen Unterschiedlichen Erfahrungsberichte. Das wirft für mich sehr viel Licht ins Dunkle.

    Ich bin einerseits sehr positiv überrascht, da ich meine bei Sylvia Parallelen erkennen zu können und sie mit der Pumpe eine Möglichkeit gefunden hat ihren BZ besser kontrollieren zu können. Oder Katja berichtet darüber wie sie heute mit der Pumpe klarkommt und sie selber in ihrer Jugend auf ITC eingestellt war. Teilweise spiegelt das meine Situation wieder und die positiven Feedbacks von diesen Leuten motivieren mich.

    Andererseits zeigt mir Heikos Situation, dass die Umstellung auf die Pumpe nicht das gewünschte Ergebnis zeigt, sondern auch eine Verschlechterung wahrscheinlich ist.

    @Heiko:
    Wie warst du vor der Insulinpumpe eingestellt?
    Was waren die Gründe auf die Pumpe umzusteigen? Schwankende Werte, zu niedrige/hohe Werte, Dawn-Phänomen?
    Gab es keine Möglichkeiten durch Änderungen an der ITC eine Verbesserung zu erzielen (z.B. andere Insuline wie z.B. Lantus).
    Ich wünsche Dir, dass du bald eine gute Einstellung gefunden hast und die Kasse Dir die Pumpe bewilligt. von Stefan
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 00:28:12
    pikko erwähnte in seinem beitrag, dass insulinpumpen und zubehör schweineteuer sind...

    das is ja auch richtig so, ABER: die kosten für die pumpentherapie sind nix im vergleich zu den späteren kosten für die behandlung von folgeerkrankungen... von Sunny
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 15:20:56
    Meine Krankenkasse hat übrigens gleich zugestimmt, ohne das ich irgendwas vorlegen musste. Bei meiner anderen Krankenkasse und der ersten Pumpe die ich hatte, mußte ich Tagebücher vorlegen. Nach einem halben Jahr, wurde die Pumpe dann erst genehmigt. Jetzt habe ich plötzlich meine zweite Pumpe per DPD erhalten, und wußte sozusagen gar nichts davon. Mein Diabetologe macht zwar auch Kopien einzelner Seiten aber ich glaube nicht, dass er sie der Krankenkasse vorlegen sollte. Schade das es bei den Kassen so viele Unterschiede gibt.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, viel Glück, dass es bei Dir positiv voran geht.

    @ Heiko:
    Sind denn deine Werte noch immer nicht besser? Was sagt dein Arzt, ist er immmer noch der Meinung, das Du Schuld bist?


    Gruß Sylvia
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 15:44:08
    @Sylvia:

    Klar bin ich schuld. Ich muss ja einfach nur mehr spritzen... Er müsste mir jetzt nur noch zeigen, wie ich im Vorfeld heraus finde, an welchen Tagen ich das tun muss. Imemrhin lobte er meine "Vorahnung", als er das letzte Mal einen Tag sah, an dem ich MIttags einen Wert von 150 hatte. Bis zum Mittagessen hatte ich aber ein "komisches" Gefühl und gab zu 4,5 BE statt 5 plus eine Korrektur gerade mal 2,5 Einheiten insgesamt. Und weil ich arbeiten musste, senkte ich dazu die Basalrate auf 80%. 2,5 Stunden nach dem Essen war ich bei 80.

    Aber die Werte sind etwas besser. Der HBA1c hat sich innerhalb von 5 Wochen von mieserablen 8,2 auf schlechte 7,5 verbessert. Außerdem gibt es kaum noch Situationen, in denen das Insulin überhaupt nicht anspricht - und alles nur dank Sport. Aber wenn ich mal wieder keine Zeit für Sport habe, dann gehen die gleichen Probleme wieder los. Warum nur lasse ich mir immer einreden bei dem Insulin zu bleiben, mit dem ich erfahrungsgemäß am wenigsten klar komme?!?


    @Stefan:

    Vor der Pumpe hatte ich eine ICT.

    Eigentlich wollte ich nie eine Pumpe haben. Mich störte schon der Gedanke daran, an einen Kasten "gefesselt" zu sein. Und weißt du was? Der Kasten stört wirklich. Nicht so sehr, wie ich befürchtet hatte, aber ich finde ihn alles andere als perfekt.

    Das Problem ist dabei ist nur: Mir geht es nach Jahren endlich mal wieder gut dabei. Es hat den Anschein, dass neben Lantus auch andere Insuline nicht gut vertrage. Mit NovoRapid habe ich endlich wieder einen klaren Kopf - aber auch den Nachteil, dass ich Unterzuckerungen oft gar nicht mehr rechtzeitig bemerke.

    Die Gründe für die Pumpe waren aber, dass meine Werte mies waren und ich es satt hatte, dass jeder Arzt mir erzählte, dass die Pumpe meine Problem in Null Komma nichts lösen würde.

    Ich habe kein ausgeprägtes Dusk- oder Dawn-Phänomen. Im Gegenteil: Meine Basalrate ist sehr gleichmäßig.

    Mein Problem ist, dass ich einmal sehr viel, einmal fast gar kein Insulin benötige - nur eben nicht nach Tageszeit, sondern nach Laune meines Stoffwechsels. Manchmal haut das Insulin innerhalb von Sekunden voll rein, das nächste Mal passiert zwei Stunden lang gar nichts. Eine gleichmäßige Wirkung über 2 Stunden ist eher die Ausnahme - oft senkt ein Bolus den Blutzucker nur innerhalb einer halben Stunde - dann aber rapide und extrem.

    Mit der Pumpe habe ich die Möglichkeit, die Bolusabgabe besser zu steuern, sprich, den Bolus zu verzögern. Gerade wenn ich mich nach einer Mahlzeit mehr bewege, würde sonst das insulin auf einen Schlag ansprechen. DA kann ich so etwas gegensteuern.

    Eine Änderung der ICT war eigentlich nicht mehr möglich. Ich hatte fast alles durch - mit dem Ergebnis, dass ich zum Beispiel Lantus gar nicht vertrage und ich jetzt in der Pumpe das Insulin habe, mit dem ich mich zwar am wohlsten fühle, das aber die seltsamsten Blutzuckerschwankungen hervorruft. von Heiko
  • Katja

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 16:16:25
    @ Heiko:

    Wenn ich Deine Zeilen so lese, wird mir schlecht. Ich bin bei der selben Krankenkasse wie Du. Dann bin ich ja jetzt mal gespannt was mich noch erwartet.
    Ich habe ebenfalls die Auflage vom Arzt bekommen ein Tagebuch zu führen, da es sein kann, dass die Krankenkasse bei Ihrer Entscheidung zur Bewilligung, dieses sehen möchte.
    Dabei finde ich es schon einen Eingriff in die Privatsphäre. Ich finde es nicht angenehm wenn eine 3tte Person in meinen Sachen einfach mirnichts dirnichts herumschnüffeln kann. Z. B. wann ich mal 2 Gl. Wein trinke, wann ich Sex habe und wann ich gestresst bin oder wie oft ich Bewegung habe. Fällt das nicht unter Datenschutz?

    Es ist richtig, das meine Werte und sich damit auch mein HbA1c-Wert gebessert haben. Bin auch über das Ergebnis total glücklich aber ich habe die Befürchtung, dass, wenn meine Werte nach dem Sport so hoch bleiben (zum Teil 400), es in Zukunft anders aussehen wird.
    Wie hoch ist denn Dein HbA1c-Wert? Wie sind Deine BZ-Wete im durchschnitt?

    Was das Fleisch essen angeht:
    Wie sehr wirkt sich Fleisch bei Dir aus?
    Deckst Du Fleisch mit Insulin ab?
    Darf ich mal fragen aus welcher Region Du kommst!
    Letztes Jahr war ich in Bad Kissingen zur Kur und die haben dort vermittelt, dass Fleisch ,wenn man es am Abend ist, mit 0,5 I.E. - 1 I.E. abzudecken ist. Habe ich nicht gemacht. Man merkt das in einigen Punkten die Bundesländer unterschiedlich handeln.

    Ich finde die Disziplin die Du an den Tag legst bundernswert aber wie lange willst Du das noch machen (sagst Du ja selber)?
    Es erschreckt mich das Du abwiegst.Warum das? Liegst Du mit dem Schätzen so daneben?

    Ich finde Deine Worte echt erschütternd und hoffe und wünsche Dir (und natürlich auch mir) das die Pumpe bewilligt wird.

    @Sunny:
    Es ist richtig, dass die Kosten für Folgeschäden höher sein werden als die für Hilfsmittel. Aber Du siehst ja, es ist nicht so einfach an eine Pumpe zu kommen.
    Im Krankenhaus bei der Einstellung hat man mich nicht nur 1x gefragt ob ich mir ganz sicher bei meiner Entscheidung bin weil die Ärzte um den Kampf mit den Krankenkassen wußten. Und bevor sie das auf sich nehmen fragen sie lieber x mal.
    Eine Krankenkasse scheint besonders gern und häufig abzulehnen. Einem Jungen, der eindeutig bessere Werte durch die Pumpe hatte, wurde sie abgelehnt (das habe ich live mitbekommen) und dieser Junge war/ist kein Einzelfall.

    LG. von Katja
  • Anita

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 18:30:12
    Hallo Stefan,
    Also ich steige auch demnächst auf die Pumpe um. Aber ich vestehe nicht, warum wir es leichter haben sollten, die Pumpe zu verstauen. Denk mal an alle figurbetonten Shirts, Kleider und Miniröcke/-kleider. Aber grundsätzlich waren der modische Gesichtspunkt auch lange mein grösster ANTI-Pumpenfaktor, die gerade zu meinen "wilden" Jahren (17-25 Jahre) dann Überhand hatten. Jetzt mit meinen 31 Jahren rückt dieser Gesichtspunkte eher in den Hintergrund.

    Grüsse, Anita
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 21:05:33
    Also ich glaube, dass Heikos Situation uns alle, übertrieben gesagt, etwas erschüttert. Ich habe jetzt schon so viele Leute positiv über die Pumpe berichten gehört. Aber es zeigt sich, dass eben nicht alle Menschen gleich sind und der Stoffwechsel bei jedem Menschen unterschiedlich sensibel ist.
    Und den Berichten nach gilt das auch für die Krankenkassen.

    Noch stehe ich am Anfang meiner Entscheidung und werde noch viele Informationen einholen müssen. Euren Erfahrungen nach natürlich auch verstärkt bei der Krankenkasse.

    @Heiko:
    Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, ist Deine Vorgehensweise mit dem Fleisch. Was möchtest du mit dem Fleisch ersetzen? Die Kohlenhydrate? Und wenn, warum?
    Ist es nicht so, dass das Fleisch nicht vom Körper als Energielieferant in Betracht gezogen wird solange genügend schnell verfügbare Kohhlenhydrate in dieser Mahlzeit vorhanden sind?
    Nach meiner Information zieht der Körper das Eiweis aus dem Fleisch nur dann als Energielieferant in Betracht, wenn er sonst nichts anderes bekommt. Zum Beispiel wenn man mittags nichts gegessen hat und man am Abend grillt und es dort nur grünen Salat und Fleisch gibt. Da hat man mir gesagt 1 Schnitzel ~ 1 BE.
    Sobald aber Brot oder Nudelsalat dabei ist, soll das Fleisch nicht beachtet werden.

    Deinen Erzählungen nach glaube ich, dass es einfach am Insulin liegt und wie Dein Körper und das Gewebe es aufnehmen. Es gibt natürlich auch super viele Faktoren an denen du jetzt rumschrauben könntest. Und sich jetzt hier als Doktor aufspielen macht keinen Sinn. Ich denke du wirst schon selber viel ausprobbiert haben.

    Hast du schon mal Unterschiede festgestellt durch verschiedene Nadellängen?
    An mir selber ist jetzt nicht viel Körpermasse dran. Ich hätte eigentlich lieber 5 kg mehr auf den Rippen. Wenn ich Nadeln mit 10 mm Länge verwende, dann komme ich teilweise am Bauch bis auf die Muskulatur. Und wenn ich 5 mm Nadeln verwende, dann wirkt das Insulin nicht so toll. Die Nadel sollte aber eher kürzer sein, als zu lang. Besonders bei den Langzeit-Insulinen wie Lantus. So wurde es mir noch vor ein paar Wochen in der Klinik verklickert.

    @Anita:
    Ich denke, dass der Targekompfort von Pumpe und Katheter doch einer der wichtigsten Punkte sind. Natürlich stehen die Funktions- und Wirkungsweise der Pumpe im Vordergrund. Die Pumpe ist aber physikalisch immer da.
    Ich denke auch, dass mit zunehmenden Alter die Argumente für eine Pumpe immer mehr werden.
    Ich selber versuche mir in vielen Situationen vorzustellen wie es denn jetzt mit einer Pumpe wäre. Und häufig stellt sich die Frage wohin in dieser Situation mit der Pumpe oder würde jetzt der Katheter stören? Viele Lösungen werden sich dann auch automatisch finden, wenn man mit der Pumpe diese Situationen begegnet.
    Denkanstöße aus diesem Forum sind aber immer sehr hilfreich.

    LMAA (lächle mehr als die Anderen)
    Stefan
  • Anita

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 21:13:27
    Hallo Stefan,
    Also was ich so gelesen habe, legen die meisten in den sogenannten "prägnanten Situationen" s´Pumperl einfach ab, so dauert es ja meist nicht stundenlang. Habe aber wie gesagt, auch noch keine praktischen Erfahrungen.
    Grüsse,
    Anita
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 17.05.2006 22:57:57
    Stefan: Ich möchte mit dem Fleich nichts ersetzen. Ich esse einfach nur noch sehr wenig Fleisch. Aber noch bin ich kein Vegetarier. Und Fleisch habe ich eigentlich noch nie ohne Kohlenhydrate gegessen.

    Das mit dem Fleisch ist so eine Sache... Bei größeren Portionen (oder auch fette Mahlzeiten wie z.B. Pizza) werden die Kohlenhydrate (der Beilagen) sehr langsam aufgenommen. Dafür kommt es zwischen 4 und 6 Stunden nach dem Essen zu einem enormen Blutzuckeranstieg. Es nützt also nicht, das Fleisch gleich mit Insulin abzudecken. Der Anstieg kommt dafür viel zu spät.

    In der Zwischenzeit liegt das Essen wie Blei im Magen.

    Okay, in der Pumpe gibt es den Pizza-Bolus. Aber der nützt auch nichts, weil der Anstieg ja irgendwann und dann plötzlich auftritt.

    Also reduziere ich einfach Fleisch und Co. Die Cholesterinwerte waren das letzte Mal sowieso ein bisschen über dem Limit... ;-)


    Die Nadellänge ist das nächste Thema. 6er sind zu kurz (gibt Blasen unter der Haut). Bei der Pumpe tun mir 8er aber weh beim tragen. Ich habe jetzt 8er Teflon und bin ganz zufrieden damit.


    @Katja:
    Mit der DAK bin ich eigentlich sehr zufrieden. Bisher bin ich immer gut unterstützt worden. Jetzt bei der Pumpe muss ich mal abwarten. Noch habe ich nichts von ihnen gehört (die Testphase läuft auch erst nächste Woche ab). Aber ich glaube nicht, dass es da mehr Probleme gibt als bei anderen Krankenkassen. Im Gegenteil. Dort muss man zum Teil generell seine Tagebücher einschicken. Ich bin ja froh, dass das die DAK nicht verlangt und lieber ein Gutachten vom Arzt haben möchte.

    Aber genau da liegt der Hund im Pfeffer. Als ich ihn beim letzten Besuch daran erinnert habe, dass die Testphase demnächst abläuft und meine Krankenkasse ein Gutachten von ihm erwartet, da war ihm das ziemlich Wurst. Ich weiß noch, wie das war, als ich die Pumpe bekommen habe: Auch hier hat sich der Arzt nicht über das Genehmigungsverfahren der DAK informiert - mit dem Ergebnis, dass ich zwei Wochen lang von Apotheke zur DAK und von der DAK zum Doktor gerannt bin, bis ich endlich meine Rezepte einlösen könnte. In der Zwischenzeit musste ich das Lager vom Dok geplündert... Jetzt sehe ich die gleichen Probleme noch einmal auf mich zukommen...

    Ach ja, Fleisch berechne ich nicht. Und ich komme aus Ba-Wü. Da macht man das so. Man muss nur genügend Kohlenhydrate essen.

    Warum ich wiege, das ist einfach. Eine BE daneben und der BZ ist über 200. Eine Einheit Insulin zuviel, und ich bei gleich mal bei 50. Aber das Dumme ist: Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich trotz wiegen nach dem Essen bei 250 lande. Ich wiege inzwischen, damit mir der Dok eben keine Fehler unterstellen kann. Er tut's natürlich trotzdem.

    Wie lange ich das noch aushalte... Sagen wir mal so: Ich habe schon die Adresse des nächsten Arztes in Griffweite liegen. Jetzt müsste ich nur noch wissen, ob der denn die Ursachen auch wo anders sucht als bei falschen Boli. von Heiko
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 01:20:44
    Oh man Heiko, ich glaube mit Dir leiden viele Leser mit, wenn sie sehen welche Probleme du mit den Zuckerwerten hast. Mir geht es auf jeden Fall so.
    Aber vielleicht liegt die Ursache auch etwas bei Deinem Arzt. Bei seinem zuständigen Arzt sollte man sich schon auch behütet wissen und wohlfühlen. Er ist zwar nicht für Deine Werte verantwortlich, aber er sollte schon auch die richtigen Instruktionen geben können und kompetent sein.
    Ich möchte keinem Arzt zu nahe treten, aber auch in diesem Berufszweig gibt es Pflaumen und welche mit weniger Fingerspitzengefühl.
    Ich habe meinen Hausarzt, zu dem ich immer gehe um mir Rezepte rausschreiben zu lassen, gewechselt, weil ich einfach irgendwann an seiner Kompetenz gezweifelt habe. Dieser Arzt war nicht mal in der Lage mir die richtigen Medikamente auf das Rezept zu schreiben. Obwohl ich ihm jedes Mal sogar eine leere Verpackung als Vorlage mitbrachte.
    Und mein "neuer" Hausarzt ist mal richtig fit. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und betreut.

    Für die Diabetesuntersuchungen und speziell für den Diabetes gehe ich immer an die Uni-Klinik. Leider sind in dieser Ambulanz meistens junge Ärzte, die gerade ihr praktisches Jahr machen. Dadurch sind diese Ärzte meistens nur sehr kurz in dieser Ambulanz, weil sie keine längeren Verträge bekommen. Und ihr werdet es nicht glauben wie viele verschiedenen Ärzte ich dort schon hatte. Jedes Mal wenn ich dort aufmarschiere weiß ich nicht, ob ich denselben Arzt die Hand gebe oder ob es ein neues Gesicht ist, das mich begrüßt. Und dort an der Uni-Klinik habe ich schon das breite Spektrum an ärztlicher Fachkompetenz kennengelernt. Ich gehe ja schließlich dort hin, weil ich mir eine Hilfestellung erhoffe. Aber jedes Mal muss ich erst mal den Arzt ausloten und schauen ob er mich versteht und ob ich ihn verstehe. Das ist natürlich keine gute Basis.
    Ich hatte dort aber mal einen jungen Arzt, der selber Diabetiker ist und auch eine Pumpe trägt. Diesem jungen Arzt konnte ich einfach nichts vormachen - der war einfach nur klasse. In dieser Zeit konnte er mir, durch gute Ratschläge und Anweisungen, helfen meinen BZ sehr gut zu kontrollieren. Jetzt ist er irgendwo in Österreich, weil er in Deutschland keine Möglichkeit gesehen hat als Diabetologe zu arbeiten.
    Wenn ich heute an die Uni-Klinik gehe, dann verlasse ich das Behandlungszimmer meistens genauso schlau wie ich es betreten habe.

    Heiko, vielleicht solltest du wirklich mal versuchen den Arzt zu wechseln. Du bist zwar Dein eigener Herr, aber, bis du die Pumpe bewilligt bekommst, abhängig von den Anweisungen Deines Arztes.

    Du kommst aus BaWü? Ich auch!!!
    Es stimmt! Da wird das Fleisch wirklich nicht berechnet :o)

    von Stefan
  • Katja

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 12:33:46
    @ Heiko:

    Ich habe auch keine Probleme mit der Krankenkasse bisher. Nur ich bin mal gespannt was da noch auf mich zukommt.
    Bisjetzt habe ich noch nichts gehört.

    Was Deinen Arzt angeht:
    Tu Dir den Gefallen und wechsle. Der zieht Dich ja noch weiter runter. Wenn Du einen guten Arzt hast, glaube mir dann fühlst Du Dich auch besser.
    Ich kann Dich verstehen. Ich habe im Moment, wie Stefan auch 2 Ärzte. Einen Diabetologen als Hausarzt und einen Oberarzt im Diabeteszentrum. Der Oberarzt ist total angagiert. Der opfert soviel Zeit für seine Patienten. Den Mann bewundere ich. Durch sein wirklich umfassendes Wissen überm Diabetes fühl ich mich dort natürlich pudelwohl. Auch wenn ich mal nicht meine Werte notiert habe, er zeigt immer Verständnis und apelliert auf Besserung meinerseits. Das aber auf eine Art mit der Du nicht wie ein geprügelter Hund die Praxis verlässt. Das Problem ist nur das ich diesen Oberarzt ohne Probleme nur während der Probezeit der Pumpe aufsuchen kann. Ich kann diesen Arzt nur aufsuchen, wenn mein Diabetologe mir einen Überweisung schreibt. Da mein Diabetologe aber so ein Artz ist der Diabeteszentrem boikotiert, werde ich nach der Probezeit schlechte Karten haben, um diesen super Arzt aufsuchen zu können.
    Sicher, ich könnte ja meinen Diabetologen mit meinen "Problemen" kontaktieren ABER: 1. hat er keine Ahnung von Pumpen
    2. ist es so einer der einmal an einem Seminar teilgenommen hat und sich danach Diabetologe schimpfen darf.

    Zur Zeit bekomme ich ja noch die Überweisung. Aber sollte Der Diabetologe danach querschiessen, wechsle ich. Den es ist meine Gesundheit.

    Stefan kann Dir doch bestimmt Tipps geben. Ihr wohnt doch in der gleichen Region. Müsste doch machbar sein.

    L. G. von Katja
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 15:51:44
    @Heiko,

    man man man, welches Insulin hast du denn noch nicht gehabt? Das ist ja richtig ätzend. Ich will dich jetzt nicht bedauern, aber Dir geht es damit ja nicht wirklich richtig gut. Ich habe die Pizza Sache noch nie ausprobiert, bringt sie wirklich was?
    Würde dir so gerne helfen, aber wie?

    @ Katja

    also ich finde es nicht weiter schlimm, wenn die Krankenkasse mein Tagebuch liest. Sex und andere Aktionen schreibe ich dort sowieso nicht rein. Denn sowas geht dem Arzt auch nichts an, und der muss ja auch das Tagebuch einsehen, denn wie wirst du sonst eingestellt. Mein Problem ist eher, das ich nicht regelmäßig Tagebuch führe, seid dem ich die Pumpe habe, da sie ja alles speichert. Dann trage ich eine Woche später alles ein, und weis dann plötzlich gar nicht mehr, was war denn da? Wieso hatte ich da eine Hypo, oder eine Hyper.

    @ Rest

    Ich finde wenn man sich für eine Pumpe entschieden hat, sollte man dafür auch kämpfen, wenn die Krankenkasse da nicht mitspielen will, und zur Not, kann man immer noch die Kasse wechseln
    von Sylvia
  • S

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 16:03:28
    Achso, ich habe noch vergessen, wenn ich Fleisch esse, spritze ich dafür nie. Meist esse ich ja Kartoffeln, Brot oder sonstiges dazu (dafür spritze ich natürlich)
    Und Fleisch alleine, noch nie vorgekommen. In der Schulung hat man das so auch gesagt. Paniertes Fleisch müßte man mit einberechen, aber um Gottes Willen, wie soll ich das denn berechnen?

    Gruß Sylvia
  • Christina

    Rang: Gast
    am 18.05.2006 18:33:18
    Hallo,

    also beim Thema "wohin mit der Pumpe" z.B. auch beim Sex kann man die Pumpe dranlassen oder abkoppeln oder wer das auch nicht möchte, muss das eben in die Zeit legen wo er den Katheder wechselt. Ich versuche das wechseln z.B. immer mit einer Dusche zu verbinden. Dann kann man auch ganz gut die alten Klebestellen der Pflaster abwaschen... Nur mal so als Tipp...

    Aber "probieren geht über studieren.." ;-)

    LG
    Christina
  • Katja

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 12:11:30
    @ sylvia:

    Ich muß Tagebuch führen da ich mich in der Probezeit befinde. Und das mind. 3 Monate. Ich bin kein großer Fan von Tagebüchern und habe es auch nie sehr lange durchgehalten eines zu führen, ausser wenn was mit den Werten nicht in Ordnung war. Sicherlich speichert die Pumpe alles aber wie Du schon sagst, nach einer gewissen Zeit kannst Du das nicht mehr zuordnen.

    Deswegen, wenn ich gewisse Aktivitäten nicht hereinschreibe aber eine Hypo habe, weiss ich, wenn der Artz mich danach fragt, nicht mehr was da gewesen ist. Mein Oberarzt hat mir, was die Krankenkasse angeht, gesagt ich solle mit Kürzeln arbeiten oder noch ein anderes Tagebuch paralell führen. von Katja
  • Jochen

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 13:11:55
    Hallo,

    allen, die mit dem Tagebuch Probleme haben, kann ich entweder das OneTouch Ultra Smart BZ-Messgerät oder gleich die Cozmo Pumpe empfehlen.

    OTUS speichert neben BZ, BE und Insulin auch noch weitere Infos und reicht für Tagebuch völlig aus. Lässt sich über Datenkabel auslesen und drucken.

    Cozmo speichert die BE Werte wenn man die eingibt. Ich habe im BZ-Messgerät einen kleinen Zettel + Minikuli und notiere mir dort die außergewöhnlichen Sachen (Grund für sehr hohe Werte etc.). So viel ist das nicht und dann kann ich das einfach in den Ausdruck des Cozmo Tagebuchs eintragen. Kleiner Hinweis: Das Cozmo Tagebuch ist alles andere als schön (z.B. Datum ab- statt aufsteigend), soll aber geändert werden. Für mich ist das so okay und spart viel Arbeit.

    Jochen
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 13:58:40
    @ Katja

    Sorry, aber ich verstehe nicht, wieso du Tagebuch nur für die Krankenkasse führen mußt. Nur für die Krankenkasse, damit du die Pumpe erhälst, okay leuchtet ein, aber ich muss trotz das ich eine Pumpe habe, doch für den Arzt Tagebuch führen, oder wie soll er mich einstellen können. Also egal ob Pumpe oder Pen, solte man doch ein Tagebuch führen, zumindest die Werte eintragen, und die Basis und Bolus, die man spritzt, denn sonst wäre doch alles unnütz. Oder verstehe ich jetzt irgendwas falsch???

    Ob nun mit PC oder per Hand.

    Gruß Sylvia
  • Katja

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 14:21:12
    Es ist schon richtig, ich muss das Tagebuch nicht nur für die KK führen aber drei Monate eben konsequent und das war ich bis dato nicht (bis Februar - vor der Pumpe).
    Warst Du nicht die jenige die geschrieben hat Probleme mit dem Führen eines Tagesbuches zu haben?! -oder verstehe ich da jetzt irgendwas falsch?

    Es ist auch richtig, dass ich für meinen Arzt die Werte haben muss. Seit der Pumpe mache ich das auch "gerne".
    Mit der ICT war es da ein bischen anders. Aufgrund meiner, zum Teil schlechten Werte(trotz Disziplin), habe ich das ein oder andere mal aufgegeben. Mich haben die schlechten Werte einfach frustriert.
    Jetzt kannst Du sagen das da doch gerade ein Arzt helfen kann. Hätte vielleicht funktioniert, wenn der Arzt mich motiviert hätte und selber Ahnung gehabt hätte. von Katja
  • Sylvi

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 14:57:00
    Hallo Katja ich hatte auch immer Probleme mit dem Tagebuch führen. Gerade in der Pen Zeit. Jetzt wo ich die Pumpe wieder habe, trage ich meist einmal in der Woche die Daten ein. Habe als Blutzuckermessgerät das One Touch ultra smart, und da setze ich mich dann hin, und trage alles um. Wenn du einen Pen hast, vergißt man schnell was man wann gespritzt hat.
    Ich führe das Tagebuch soweit ganz normal, denn mein Diabetologe hat mich mal nach Hause geschickt, da er nichts mit mir anfangen konnte. Naja ist ja auch verständlich. Ich lese hier so viel, dass die meisten einen ätzenden Arzt haben, die keine Ahnung haben. Ich finde es schlimm, denn gerade wenn man nicht so dizipliniert ist, sollte man doch einen guten Ansprechpatrner haben. Ich komme aus Niedersachsen einem Kleinort bei Hannover. Wir haben hier seid 3- 4 Jahren einen Diabetologen. Vorher war ich in Hannover, denn mit meinem Zucker würde ich nie zu einem normalen Hausarzt gehen, dass wäre mir zu Risikoreich. Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück mit der Pumpe, und das du evtl. einen Arzt findest der Dich motiviert und vorallem Ahnung hat.
    Gruß Sylvia
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 15:03:46
    Hallo,

    ich finde es gut, dass hier auch mal das Tagebuchführen angesprochen wird.
    Ich denke, dass das genaue Tagebuchführen in Einstellungsphasen wie bei Heiko einen Nutzen hat. Wenn die Einstellung mal stimmt, dann ist meiner Meinung nach der Speicher der BZ-Messgeräte im Gerät eine ausreichende Hilfe. Die meisten Geräte verfügen ja schon über sehr gute Messwertanalysefunktionen.
    Ich selber führe kein Tagebuch. Solange meine Werte gut sind, und es für Ausreißer eine Erklärung gibt, finde ich es nicht nötig ein Tagebuch zu führen. Und wenn ich mal an einem BE-Faktor rumschraube, dann kann ich das auch ohne Tagbuch, weil ich dann einfach etwas mehr darauf achte was ich wann esse. Für eine Woche habe ich dann schon den Überblick, ob eine Stunde nach dem Essen der BZ noch in den akzeptablen Grenzen liegt und mit welchen Faktoren ich gearbeitet habe. Wenn man an mehreren Dinge gleichzeitig Änderungen vornimmt und das noch mit Hilfe des Arztes, dann ist ein Tagebuch nicht zu umgehen.
    Zwei oder drei Wochen bevor ich einen Arzttermin habe führe ich dann ein Tagebuch. Aber das mache ich nur für den Arzt. Der Arzt braucht ja eine reprsentative Woche oder Tage um sehen zu können wie die Werte "im Allgemeinen" so sind.
    Ich kann dem Arzt ja dann auch direkt sagen, dass ich z.B. immer nach dem Sport oder in der Nacht Probleme mit dem Zucker habe. Das sind dann Erfahrungswerte für die ich kein Tagebuch führen muss damit sie mir auffallen. So ist es zumindest bei mir. Sollte ich mal einen Tag haben an dem die Werte etwas höher sind, dann habe ich dafür meist selber eine Erklärung (oder ich weiß ganz genau, dass ich mich beim Essen verschätzt oder mal den Pen vergessen habe).

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße,
    Stefan
  • Katja

    Rang: Gast
    am 19.05.2006 23:37:43
    @sylvia

    Woher weisst Du beim Nachtragen wieviel BE du zu dem und dem Zeitpunkt gegessen hast? Speicherst Du das auch irgendwo ab, im BZ- Testgerät?
    Wie schon einige Sätze vorher erwähnt, ist der Oberarzt im Diabeteszentrum ein super Arzt, zudem ich gern hingehe und der mich motiviert und gut berät, weil er einfach das Wissen hat. Nur irgendwann bekomme ich keine Überweisung mehr von meine Diabetologen weil ihr die Diabeteszentren boikotiert. Dann muß ich zusehen das ich einen neuen Arzt finde, der mir die Überweisung schreiben kann. Vor allem kann nur ein Diabetologe mich ins Diabeteszentrum überweisen. Daher kann ich noch nicht mal so einen 08/15 Hausarzt gehen. Für einen guten Artzt nehm ich auch ein paar km mehr in Kauf.

    @Stefan

    So wie Du das handhabst habe ich es im allgemeinen auch gemacht.
    Mich hat mein Arzt allerdings auch schon wie bei Sylvia nach Hause geschickt. Ich denke auch, eine Grundlage brauch er. Gerade jetzt beim Sport ist es für mich wichtig die Werte aufzuschreiben, da ich Probleme mit den Werten habe und das mit meinem Arzt auseinanderüpflücken möchte. Ich denke mir es wird auch wieder Zeiten geben an denen ich ein paar Tage nicht aufschreibe bzw. nur die gespeicherten Werte - dann allerdings keine BE"s, weil ich nicht mehr weiss was ich dann und wann gegessen habe.

    ICH HABE HEUTE DIE BEWILLIGUNG FÜR MEINE PUMPE BEKOMMEN!

    Einfach so, ohne etwas vorlegen zu müssen.
    Ich bin über Bewillgung erleichtert. von Katja
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 20.05.2006 14:08:06
    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Pumpe!!!!

    Also ich kann die BE s ins One Touch ultra smart eintippen die ich esse, allerdings mache ich das selten, da ich aber ja meinen Faktor weis, und dann weis bzw. sehe was ich gespritzt habe, kann ich das sozusagen errechnen, was ich gegessen habe. Aber ich bin ehrlich, das trage ich sehr selten ein, nur wenn ich z.B. Pizza gegessen habe, oder Pfannkuchen, damit ich sehe ob ich mich evtl. verschätzt habe.

    Wenn was aussergewöhnliches war, dann trage ich das einfach ins Tagebuch ein, unter Bemerkungen, so kann ich auch das dann nicht vergessen.
    Habe auch schon per Computer angefangen ein Tagebuch zu führen, aber das habe ich schnell wieder aufgegeben, das war mir zu umständlich, das alles einzutippen, zu dem ich auch nicht jeden Tag am PC sitze.

    Gruß Sylvia

    Sag mal, kann Dir Dein Hausarzt nicht eine Überweisung geben? Und--- muss Dir Der Diabetologe nicht eine geben? Da bin ich jetzt überfragt, aber ich glaube, er wäre dazu verpflichtet!!???
  • Katja

    Rang: Gast
    am 21.05.2006 02:56:05
    Nein, ein Hausarzt kann mir keine Überweisung für das Diabeteszentrum geben, sondern nur ein Diabetologe.
    Mein Oberarzt führt lange Jahre die Ambulanz im Diabeteszentrum, nur muß er alles zwei Jahre dafür die Zustimmung von der Kassenärztlichen Vereinigung einholen. Und dieses Jahr eben mit der Auflage, das er nur noch Patienten mit einer Überweisung vom Diabetologen ambulandt behandeln darf. Typ II darf er ambulant garnicht behandeln. Das ist ja die sch... von Katja
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 21.05.2006 22:03:23
    Dann wünsche ich Dir viel Glück, und mach doch Deinem Diabetologen ein wenig Druck, immerhin geht es um Deine Gesundheit.

    Gruß Sylvia