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Diabetes Typ 1 und psychische Probleme
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Stone
Rang: Gastam 22.02.2006 16:38:49
Hi zusammen,
bei mir wurde vor ca. 3 ½ Jahren, im Alter 17, Diabetes vom Typ 1 festgestellt. Bisher habe ich zwar ganz ordentliche HbA1c-Werte (meist knapp unter 6%), jedoch muss ich dazusagen, dass ich meinen BZ-Spiegel (mit Insulin Actrapid und Protaphane) meistens an der unteren Grenze halte und mich daher auch sehr oft mit (meist nur leichten) Unterzuckerungen herumschlage. Das war früher auch kein Problem für mich, als ich die bekannten Symptome (Zittern..) für eine Hypo noch wahrnehmen konnte und darauf mit einer entsprechend KH-Zufuhr reagieren konnte. Leider fällt es mir mittlerweile sehr schwer diese Symptome noch wahrzunehmen, stattdessen ist das erste Anzeichen, durch welches ich eine Hypo bemerke, eine gedrückte Stimmungslage. Niedrige BZ-Werte schlagen bei mir sehr heftig aufs Gemüt, d.h. je tiefer der BZ-Wert sinkt, desto depressiver, freudloser und niedergeschlagener wird meine Stimmung. Bei Werten unter 50 gibt’s dann nichts mehr, was mich irgendwie glücklich und fröhlich stimmen könnte, da heisst’s dann nur noch, den BZ-Spiegel so schnell wie möglich auf ein normales Level zu bringen. Mir geht’s danach zwar wieder um einiges besser, aber ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die ständigen BZ- und Stimmungsschwankungen auch Auswirkungen auf meine eigentliche Grundstimmung haben. Fühle mich einfach immer öfters deprimiert, unglücklich und antriebslos auch wenn ich normale BZ-Werte habe.
Was mir das Leben mit dem Diabetes noch ziemlich schwer macht, ist mein Befinden in Stresssituationen. Leider ist es bei mir so, dass ich ein eher unruhiger Mensch bin und selbst in gewöhnlichen Alltagssituationen schnell mit starker Nervosität, innerer Unruhe und Anspannung zu kämpfen hat. Dazu kommt dann meist ein erhöhter Puls und Blutdruck, leichte Atemnot, schwitzige, eiskalte Finger… und um den Bezug zum Diabetes wieder herzustellen: in solchen Situationen steigt der Blutzuckerspiegel sehr schnell an und lässt sich nur sehr schwer wieder angleichen, denn das Insulin wirkt so gut wie gar nicht mehr (habe mal gehört, dass Stresshormone dafür verantwortlich sein könnten). Sobald mein BZ-Spiegel dann über den Normalwert steigt, bekomme ich sehr unangenehme, starke Muskelkrämpfe bzw. bin dann total verspannt (wenn ich z.B. meine Hand zu einer Faust balle oder nur den Kopf weit zur Seite drehe, dann verkrampfen die Muskel in diesem Bereich total).
Mein Diabetologe meinte das könnte an einem Magnesiummangel liegen, jedoch hat die Einnahme von Magnesiumtabletten auch keine Besserung ergeben.
Ich glaube eher, dass die Ursache dieser Krämpfe bzw. Verspannungen im psychischen Bereich liegt, denn sie treten, wie gesagt, überwiegend in Stresssituationen auf.
Ich denke ich sollte mit meinem Diabetologen nochmal über alles reden. Vielleicht wäre dann auch ein Psychologe eine weitere Anlaufstelle, oder was meint ihr??
Tja sorry meine „Geschichte“ ist leider etwas lang geworden, aber wollte einfach mal alles, was mir so aufm Herzen liegt, drin unterbringen. Jedenfalls würd ich mich über Meinungen und Ratschläge von euch zu dem Thema sehr freuen.
Merci!!
Viele Grüße -
Susanne
Rang: Gastam 22.02.2006 20:09:21
HAllo!
Also ich denke, Du solltest neben dem Diabetes Dir auch Deine Psyche vornehmen - und was tun, um Stresssituationen besser zu meistern. dafür braucht man aber keinen Psychologen, da muss man sich selber helfen, indem man techniken erlernt, mit denen man Stress vermeidet, mit Druck umgehen kann und auch in einer Situation mit viel Stress zur Ruhe kommt. bei euch gibt es sicher eine Volkshochschule oder ähnliches - wie wäre es mit autogenem training oder Yoga? So blöd es klingen mag, das hilft sehr. Einfach weil Du gegen die Stresshormone ankommst und egal wie heftig alles ist, eine Möglichkeit hast runter zu kommen und zu Dir zu finden. Das tut sicher den Zuckerwerten inS tresssituationen sehr guteinfach weil Du die Hormonsituation beeinflussen kannst.
gegen die düstere Stimmung solltest Du neben mehr und öfter essen auch an Bewegung denken. Sonne und Licht helfen da schon sehr weiter. vielleicht hilft Dir auch ein Haustier, an dem Du Spaß hast, das Dich aufheitert und Deine Tage besser strukturiert. ein Hund mt dem Du raus kannst, eine KAtze die jeden Abend ausgiebig spielt und nachts Deine füße wärmt, oder ein paar zahme ratten, die auf Dir rumklettern, wenn Du von der Arbeit heim kommst. Mäuse, denen Du stundenlang zugucken kannst (besser als fernsehen), oder Meerschweinchen, die Dich auch zu gesunder Ernährung anhalten - schließlich sind gemüse und Obst ihre HAupternährung es braucht einiges an schalenund Abfällen, um zwei oder drei Stück satt zu kriegen! Es ist erwiesen,d ass HAustiere ausgleichen wirken,d as streicheln beruhigt aufgewühlte NErven und allein die Anwesenheit eines Tieres führt dazu, dass Du regelmäßiger lebst - schließlich warten die KAninchen morgens auf ihr Heu.
ich hoffe, Dir hilft das ein wenig weiter, ich hatte frühermit Depressionen zu kämpfen. mir haben diese Möglicheiten sehr gut geholfen - ich gehe täglich mit meinem Hund spazieren und knuddle meine KAtzen, das allein tut schon sehr gut.
Susanne -
Lovely
Rang: Gastam 24.02.2006 00:07:59
Hallo.
Zuerst einmal zur UZ-Wahrnehmungsstörung: Das liegt an den insgesamt niedrigen Werten. Versuche, Deinen Zielwert um 10 oder 20 rauf zu setzen und dann beobachte weiter Deine UZ-Wahrnehmung.
Zur Psyche:
Adrenalin wird bei Stress ausgeschüttet und ist ein Gegenspieler zum Insulin. Es soll ursprünglich dafür sorgen, dass man in Gefahrsituationen schnell Glucose erhält und diese durch Insulin in die Zellen gelangt. Das gibt (Muskel-)Energie. Leider kann bei uns kein Insulin ausgeschüttet werden und der Zucker geht dann hoch. Um Adrenalin abzubauen, kann man sich bewegen, laufen o.ä.
Ich kann aus Deinem Posting nicht lesen, ob Du z.Zt. insgesamt eine gedrückte Stimmung hast oder dieses nur auf die Zucker-Situation zutrifft.
Falls es Dir psychisch insgesamt schlecht geht und Du dies nicht einordnen bzw. erklären kannst, dann ist ein Besuch bei einem Psychologen bestimmt ratsam.
Wenn Du schon vorab etwas für Dein vegetatives und somatisches Nervensystem tun möchtest, dann würde ich Dir hochdosiertes Johanniskraut empfehlen. (z.B. Felis 425, 2x tgl 1 Tbl.)
Wenn Dir Dein Diabetologe nicht weiterhelfen kann, dann würde ich wegen der Muskelkrämpfe/Nervenstörung einen Psychiater aufsuchen. (Psychologe = Reden, Psychiater = Körper, medizinisch).
Gruß,
Lovely -
Daniela
Rang: Gastam 24.02.2006 15:41:03
Hallo,
es kann sein, dass mit einem anderen Insulin Deine UZ-Wahrnehmung deutlich verbessert wird.
Versuche es mal mit Schweineinsulin, ich merke meine UZ damit auch wieder, habe mit Humaninsulinen keinerlei Reaktionen bei Werten zwischen 20 und 30 mg/dl gehabt..
Grüße, Daniela -
Stone
Rang: Gastam 24.02.2006 15:47:13
Hallo nochmal,
erstmal großes Dankeschön für eure Antworten!!
Also momentan sieht es so aus, dass ich mir, nachdem ich gestern mit meinem Diabetologen darüber gesprochen hab, einen Termin bei einem Psychologen (leider erst Ende März) geben hab lassen. Mein Diabetologe kennt ihn sehr gut und hält anscheinend auch sehr viel von ihm.
Ich hoffe mal, das Ganze läuft nicht einfach auf einmaliges Gespräch hinaus, bei dem ich ein paar gutgemeinte Ratschläge vor den Latz geknallt bekomme und dann wieder heimgeschickt werde. Erwarte mir davon irgendwie schon professionelle Hilfe...
@Susanne
danke für die Tips, da ich ja nun schon einen Termin bei nem Psycholgen habe, warte ich mal ab, was da auf mich zukommt, bevor ich mir ein Haustier zulege... Was die Bewegung an der frischen Luft betrifft, da gebe ich dir vollkommen recht. Momentan ist das für mich wirklich noch der beste Ausgleich zum trüben Alltag.
@Lovely
ein paar ganz interessante Sachen die du da erwähnst, gerade die Sache mit dem Adrenalin als Gegenspieler zum Insulin; war mir bislang nicht bekannt...
Was meine Stimmung, unabhängig von der Zucker-Situation, betrifft, die ist doch überwiegend gedrückt und ich fühle mich sehr oft antriebslos und niedergeschlagen. Mitlerweile zieht sich das jetzt auch schon einige Monate so hin.
Wie ich schon erwähnt habe, sind es zudem die Stressituationen die mir zu schaffen machen. Leider entwickeln sich diese oft aus ganz alltägliche Situationen heraus, in denen es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt, nervös oder unruhig zu werden (ich weiss, das hört sich echt bescheurt an). Zusammen mit den oben genannten Symptomen sind solche Situationen wirklich seeehr unangenehm.
Johanniskraut hab ich übrigens schonmal von meinem Hausarzt verschrieben bekommen, aber geholfen hat das nicht wirklich und ich habs nach 2 monatiger Einnahme wieder abgesetzt.
In meinem Fall wäre wohl ein Medi angebracht, das einerseits antriebssteigernd und stimmungsaufhellend und andererseits in bestimmten Situationen eher beruhigend und, ja vielleicht auch etwas angstlösend wirkt.
Aber schwer vorstellbar, dass es so etwas gibt, oder???
@Daniela
Weist du denn was genau den Unterschied zw. Humaninsulin und dem Schweineinsulin in Bezug auf die Wahrnehmung von Unterzucker ausmacht?? Letztlich ist doch eigentlich der BZ-Wert und nicht die Art des Insulins entscheidend dafür, wann und wie stark sich die Symptome für eine Hypo bemerkbar machen?!
Viele Grüße -
Lovely
Rang: Gastam 24.02.2006 23:25:44
--- In meinem Fall wäre wohl ein Medi angebracht, das einerseits antriebssteigernd und stimmungsaufhellend und andererseits in bestimmten Situationen eher beruhigend und, ja vielleicht auch etwas angstlösend wirkt.
Aber schwer vorstellbar, dass es so etwas gibt, oder??? ---
Doch doch, sowas gibt es schon...
Wenn bei Dir tatsächlich eine Depression vom Arzt diagnostiziert wird, dann wird er Dir wahrscheinlich einen Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer verschreiben, z.B. Amitriptylin.
Dieser Wirkstoff sorgt dafür, dass das Serotonin, welches Botschaften von einem Nervenende zum anderen bringt und dann vom Nervenende wieder aufgenommen wird, länger zwischen den Nervenenden verbleibt. Durch diese Serotonin-"Erhöhung" wird das Wohlbefinden gesteigert.
Serotonin sorgt für gute Stimmung. Es wirkt angstlösend, beruhigend und man erhält seine Kraft/Power zurück.
Nun darf man aber nicht erwarten, dass es wie eine Droge wirkt, einmal eingenommen ist die Welt rosa. Nein, es braucht schon eine längere Zeit, um die Wirkung "insgesamt" zu spüren.
Der Vorteil des Medikaments ist der, dass es nicht abhängig macht. Ein Absetzen ist jederzeit möglich.
Der Nachteil ist, dass die meisten Patienten sehr viel mehr Hunger/Heißhunger und noch dazu einen trockenen Mund bekommen.
Eingesetzt wird es nicht nur bei Depression, sondern auch bei Angstattacken und sogar bei ganz anderen (evtl. psychosomatischen) Krankheiten wie z.B. Fibromyalgie. Bei letzterem wird eine sehr geringe Dosis gegeben und bei Depression sollte die Anfangsdosis sofort sehr hoch angesetzt werden. von Lovely -
Daniela
Rang: Gastam 25.02.2006 21:16:48
Eigene Erfahrung:
BZ von 24 mg/dl mit Humaninsulin unbemerkt.
Einen Tag später BZ von 55 mg/dl mit Schweineinsulin bemerkt.
Dieses Phänomen hat sich bei mir wiederholt und ist reproduzierbar und ich denke es ist Grund genug sich Gedanken darüber zu machen, dass nicht alleine der BZ eine Unterzuckerungswahrnehmung ausmacht.
Grüße, Daniela -
Susanne
Rang: Gastam 26.02.2006 13:20:50
Gängige Antidepressiva wirken alle in der Richtung: sie machen ruhiger, verhelfen zu erholsamem Schlaf, fahren runter, wo man zu überdreht ist und geben Energie, wo der Antrieb fehlt. Man braucht solche tabletten auch nicht ewig, manchmal reichen 3 Wochen, um wieder wie ein Mensch zu denken und es geht danach von alleine wieder. Sie verändern einen auch nicht, man hört nur auf sich immer um den selben Gedanken zu drehen und sorgen dafür, dass man tief und traumlos schläft.
ob ein Psychologe Sinn macht oder ncih wird sich heraus stellen - teilweise reichen auch schon tabletten, wennder Hauptgrund für die Depression im chemischen ungleichgewicht zu suchen ist. Steckt dagegen ein Butzen Probleme dahinter macht der Psychologe begleitend Sinn. Vor allem wenn die Probleme alle paar Monate wieder an MAcht gewinnen. Sollte es schon öfter zu solchen Phasen gekommen sein muss man eine Therapie ins Auge fassen.
Und: depressionen sind keine Schande, sondern etwas,w as viele MEnschen bekommen können - mit einer vor allem chemischen ursache, weil eben auch da ein paar Hormone nicht so funktionieren wie sie sollten. von Susanne -
Bernd
Rang: Gastam 07.03.2006 16:03:46
Hi,
so ich hab mich in den letzten Tagen mal etwas schlau gemacht, d.h. mir im Internet und auch hier im Forum einiges zu dem Thema Diabetes und Depressionen durchgelesen, wobei ja anscheinend doch ein Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen bestehen soll.
Zu den angesprochenen Medis (SSRI) muss ich sagen, dass mich die Tatsache, dass mit ihnen ja teilweise ganz gute Resultate erzielt werden (vorrausgesetzt man nimmt sie natürlich, wie schon erwähnt, über eine längere Zeitdauer ein) doch irgendwie ganz hoffnungsvoll stimmt.
Bin mal gespannt ob der Psychologe, bei dem ich in ca. 3 Wochen nen Termin habe, die Verschreibung von solch einem Medikament auch in Erwägung zieht... mir wäre es zumindest lieber, solch ein Medi einzunehmen (die Nebenwirkungen schrecken mich da jetzt nicht sonderlich ab), anstatt eine Therapie zu beginnen. Vielleicht ist es ja wirklich nur ein chemischen Ungleichgewicht in meiner Schaltzentrale, dass mich so unglücklich und antrieblos stimmt.
Naja ich will jetzt hier keine große Selbstdiagnose anstellen, denn, ich denke mal, der Psychologe wird das sicher am besten beurteilen können, was in meinem Fall angebracht ist...
Mich mich würde aber natürlich trotzdem interessieren, wie es denn denjenigen Diabeitikern ergangen ist, die schon solche Medis eingenommen und/oder schon eine Therapie gemacht haben und was ihr dabei bezüglich eueres Diabetes beachten musstet??
Viele Grüße -
Susanne
Rang: Gastam 07.03.2006 19:38:50
Ich habe vor der Diagnose von Typ 2 Antidepressiva bekommen - allerdings haben die mir in erster Linie zu ruhigem Schlaf verholfen und die Wirkung hielt nur solange ich das ZEug auch nahm. Wirklich besser geworden ist es erst nach der Diagnose - durch die extrem hohen werte war ich erschöpft, Müde, Antriebslos, unkonzentriert und komplett am Ende. Offenbar hatte ich die Hälfte der schönen Depression nur wegen der Zuckerwerte bekommen, der Rest war eher Stressbedingt - und die Diagnose hat mich auch dazu gebracht mich wieder mehr auf mich und meine Probleme zu besinnen anstatt mich ganz zum Sklaven meiner Umwelt zu machen,das hat dann den rest an Problemen weitgehend beseitigt. Insgesamt bin ich mit Diagnose Diabetes ein glücklicherer Mensch als vorher. von Susanne -
Trüffel
Rang: Gastam 26.03.2006 12:07:08
Bei mir kam die Depression von der Schilddrüse. Hängt bei Typ 1 oft zusammen. Kann meist gut behandelt werden, aber oft landen die Leute irrtümlicherweise beim Psychiater. Hyponeigung passt genau dazu.
Schaut doch zu http://www.ht-mb.de/forum von Trüffel -
Bernd Steinle
Rang: Gastam 27.03.2006 16:05:51
Hi,
vielen Dank für den Hinweis.
Bei Diabetes scheint die Schilddrüsen-Erkrankung Hashimoto-Thyreoiditis wohl keine Seltenheit zu sein (etwa 10 bis 15 % aller Typ-1-Diabetiker!!!!!). Es handelt sich ja auch um eine Autoimmunerkrankung.
Ich hab mir mal die Symptom-Palette zu dieser Erkrankung angesehen und es sind wirklich viele dabei, die bei mir zutreffen (ok es sind ja auch ganz schön viele!!)
Aber gerade Symptome wie:
- Erhöhte Kälteempfindlichkeit
- Muskelkrämpfe
- Verhärtung von Sehnen und Muskeln
- Kloßgefühl im Hals
- brüchige Haare und Fingernägel
sind bei gewöhnlichen Depressionen sicherlich nicht üblich. Bei mir sind sie aber eindeutig vorhanden. Und nicht zu vergessen, die ständigen Unterzuckerungen...
Bisher wurde meine Schilddrüse noch nicht gesondert untersucht. Mir wird zwar ein- bis zweimal pro Jahr Blut abgenommen, aber ob das auf irgendwelche Antikörper oder Stoffe untersucht wird, die auf eine Schilddrüsenerkrankung hindeuten, weiss ich leider nicht. Mein Diabetologe hat zumindest noch nie etwas davon erwähnt.
Vielleicht weiss es ja jemand von euch, ob das routinemäßig bei einer Blutuntersuchung gecheckt wird??
Naja diese Woche gehts ja eh zum Psycho-Doc, mal sehn, was der dazu alles so meint. Da er sich anscheinend mit Diabetes sehr gut auskennt, wird er die Schilddrüse als Ursache für den ganzen Mist hoffentlich auch mit einbeziehen. Ansonsten frag ich ihn einfach mal danach. Kostet ja nix:-)
@ Trüffel
Haben sich die Symptome denn schnell gebessert, nachdem bei dir mit der Behandlung dieser Erkankung begonnen wurde??
Viele Grüße