Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
wie kann man einen Unverbesserlichen erreichen?
-
ec
Rang: Gastam 12.12.2005 22:02:36
ich selbst (30,,schlank) habe typ 2, eingestellt mit glibenclamid (hba1c 5,9) - gar nicht so schlecht, oder?
ein enger verwandter (40,schlank,sportlich) hat einen hba1c von mittlerweile 11 !!! er will aber keine medikamente und behauptet, die homöopathin und die kinesiologin kriegen das schon hin.
ich red mir den mund fusselig, aber erreiche ihn überhaupt nicht!
hat jemand einen tipp für mich, was ich noch machen kann/sollte?
danke im voraus
-
klausdn
Rang: Gastam 13.12.2005 00:15:44
hallo ano,
du wirst einen so gläubigen nicht erreichen, weil er nicht erreicht werden will, da sonst sein geistiges gebäude zusammenstürzt.
und denk du dran : schlanke t 2 die nichts mehr mit gewichtsabnahme verbessern können, sollten rechtzeitig auf insulin gehen , bevor die bsd total erschöpft ist.
mit einer restproduktion und wenn sie noch so gering ist, ist die steuerung des bz wesentlich einfacher als ohne. gerade in der anfangsphase.
viel glück für dich, mfg klaus von klausdn -
ANONYM
Rang: Gastam 13.12.2005 09:31:45
Den Betroffenen werden leider nur drastische Folgeschäden überzeugen können ... von ANONYM -
werner
Rang: Gastam 14.12.2005 03:46:02
Der Mann ist irre! Völlig irre. Krebs kann man nicht mit Kräutertee heilen, Diese Zuckerwerte nicht mit Homöopathie. Wenn doch, bitte Info an alle!
Im Ernst, es muss sich um einen äußerst dummen Menschen handeln. Kann doch im Internetzeitalter jeder alle Informationen zu jedem Thema schnellstens bekommen...
Lassen Sie Ihn doch mal die Antworten in diesem Forum lesen. Besser noch: Das ganze Forum! -
E. Jakobi
Rang: Gastam 14.12.2005 17:09:35
Wie wenig hängt dieser Mnesch an seinem Leben???? Es wird nur noch schlimmer dadurch!!
Vielleicht muss er erst umfallen!
Viel Erfolg bei der hilfe!!
E.Jakobi von E. Jakobi -
Brigitte Wolf
Rang: Gastam 20.12.2005 21:09:52
Das ist wohl eine ganz arge Form von Verdrängung. Eigentlich kennt man es von Kindern, dass sie sich die "Augen zu halten" und glauben, wenn sie nichts sehen, dann ist auch nichts da.
Aber auch von einem Homöopathen (mit Ausbildung !!!) dürfte man wohl erwarten dürfen, dass er in diesem Fall seinen Patienten auf schnellstem Weg zu einem Schulmediziner schickt, weil es hier - wenn auch auf Zeit - um Leben oder Tod geht und man Diabetes nicht mit vermehrtem Verzehr von Sauerkraut, Artischocken oder Zimt behandeln und schon gar nicht heilen kann.
Der Mann muss wohl eine riesige Angst vor der Endgültigkeit seiner Diagnose haben, denn bei einem HbA1c von 11 muss es ihm mit durchschnittlichen Zuckerwerten von um die 300 bis 500 ziemlich schlecht gehen. Aber von Selbstmitleid ist noch keiner gesund geworden und dieser Weg führt zudem nur zu weiteren Gründen, sich leid zu tun. Denn Spätschäden sind kein Spaß und äußerst schmerzhaft und behindernd. Ich weiß, wovon ich rede.
Aber was soll man da machen? Raucher lassen sich auch selten von der Aussicht auf Lungenkrebs oder amputierten Beinen von ihrem Suchtmittel abhalten. Vielleicht könntest Du es ja mal mit der "Radikal-Kur" versuchen: Bestätige diesen Mann in seinem "Recht" darin, sich selbst das Leben zu nehmen, sich selbst zu quälen und lege es ihm als legitim aus, auch andere mit der Sorge um ihn zu quälen. Für Egos ist alles erlaubt, auch dass sie anderen als selbstverschuldeter Pflegefall zur Last fallen werden, wenn sie keine Füße mehr haben, um selbst zum Klo zu kommen. Wenn das auch nichts hilft, ... dann musst D u Dich damit abfinden, dass man manchen Menschen einfach nicht helfen kann. Das ist eine bittere, aber immerhin auch eine Wahrheit.
Gruß