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Welche Krankenkasse für Typ 2 ???

  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 22:49:42
    Hallo da bin ich wieder,

    hier ist Sylvie wieder. Medi funktioniert, Befinden auch so weit gut und Gewicht trotz Glibenclamid konstant. Nun habe ich eine andere Frage:

    Bei welcher Krankenkasse seid ihr so, natürlich pflichtversichert???

    Bin mit der AOK nicht wirklich zufrieden. Lohnt es sich zu wechseln, zwecks chronisch krank und so?
    Erzählt mir euere Erfahrungen. AOK ist teuer und ich fühle mich nicht gut betreut, trotz (oder vorallem) wegen Curaplan. Gibt es bei anderen Kassen bessere Pläne?
    Sonst geht es mir gut, bin offizell Typ 2 und mit meiner Medikation auch zufrieden(Siehe frühere Beiträge). Achte jetzt mehr auf mich, dank euch.

    Also, würde mich freuen von euch zu hören

    habe die Ehre

    Sylvie
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 10:21:34
    Moin Sylvie,

    in USA müssen Medis wie Glib auf das erhöhte Herzkreislaufrisiko damit hinweisen.

    Und hier bei uns gibt es keinen nennenswerten Unterschiede zwischen den kranken Kassen, denn ihre Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Und weil sie mit den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen alle finanzielle Schwierigkeiten haben - deswegen ja die Zusatzbeiträge, die nächstes Jahr bei allen ankommen werden - hat keine Geld für irgendwelche wirklichen zusätzlichen Leistungen.

    Grundsätzlich ist gesetzlich festgeschrieben, dass die gesetzlichen Krankenkassen keinen eigenen Einfluss auf medizinische Entscheidungen der Ärzte nehmen können. Die DMP-Programme sind daher auch medizinisch völlig irrelevant, und die Verwaltungsgrundlage ist inzwischen völlig entfallen, auf der sie mal eingeführt wurden. Weil sie den Mitgliedern allerdings als positive besondere Leistungen eingeredet worden sind, mag sich davon bisher offiziell niemand trennen.

    Schau einfach, wo Du noch(!) am meisten Geld sparst, z.B. erstattete Praxisgebühr oder Medi-Zuzahlungen.

    Bisdann, Jürgen
  • KK

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 11:54:33
    Ich bin auch in der AOK, habe sehr hohe Kosten verursacht, bisher ALLES von der AOK übernommen erhalten.

    Die Gepflogenheiten der AOK z.B. sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

    Sag doch mal konkret, WIESO du nicht zufrieden bist? Curaplan? Den gibts doch garnicht mehr, oder? So hieß das DMP doch früher mal. DA war ich drin, mein Arzt hat mal keinen bericht geschrieben, und dann fliegt man aus dem Curaplan raus, ohne, dass man es erfährt.
    Dann wird die AOK dich für das DMP werben, dir sagen, dass du 40 Euro bekommst, weil du ja neu bist. Wenn du dich ins DMP eingeschrieben hast, sagen sie dir dann: April, April, gibt keine 40 Euro, denn der Curaplan ist nur das heutige DMP und somit giltst du nicht als Neueinsteiger.
    SO ist es mir gegangen.

    Wenn ich die Gesundheitsleistungen vergleiche, finde ich, dass die Deutschen gern und oft auf hohem Niveau jammern. Und es geht ihnen viel zu gut.

    Die sollten mal nach GB gehen, dort würden sie bescheidener.


    UJnd, dass man für etwas auch mal einen Widerspruch formulieren muss, weil im 1. Schritt abgelehnt, daran muss man sich halt gewöhnen.
    Die AOK hat ne Menge Mitglieder und ist sicher nicht die schlechteste KK.
    Ich habe hier auch schon von kleinen Betriebskrankenkassen gelesen, die richtig fette Rabbatte geben, aber die gelten dann nur für das jeweilige Bundesland.
    Du musst dir halt die Mühe machen und dir im Net die KK deines Bundeslandes genau ansehen..
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 16:59:43
    "Die Gepflogenheiten der AOK z.B. sind von Bundesland zu Bundesland verschieden."
    Das dürfte alle anderen KK ebenso betreffen. Ich bin seit Jahrzehnten in der BEK, habe allerdings immer Glück gehabt, was deren Kostenübernahme betraf (und das war nicht wenig...). Habe aber auch schon gehört, dass sie das oder das nicht bezahlt hätten! Das liegt aber, ob der gesetzlichen Vorschrift (siehe hjt), nicht an den Kassen oder den Bundesländern, sondern deren dortigen Mitarbeitern (und auch an jedem selbst - möchte da nur auf Anke verweisen!!). von Rudi
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 25.02.2010 15:02:37
    Mon Rudi,

    und ich habe mal gehört, dass die Sacharbeiter angewiesen sind, die in einem Katalog zusammengefassten Leistungen GRUNDTSÄTZLICH im 1. Antrag abzuweisen, weil dann ca. 50% der Antragsteller schon die Schnauze voll hat und sagt: Leckt mich mal am Ar...dann bezahl ich es selbst.
    Im 2. Anlauf wird es dann meist genehmigt, weil man keinen Bock auf ein weiteres hartnäckiges Verfahren hat.
    von Nachtrag