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Durchfall als Reaktion auf Medis

  • Désirée

    Rang: Gast
    am 22.02.2010 15:16:55
    Hallo!

    Meine Oma ist seit einigen Monaten an Diabetes Typ2 erkrankt. Sie musste sich bislang kein Insulin spritzen da sie ganz gut mit Tabletten und Ernährungsumstellung zurecht kam. Seit einigen Wochen hat sie allerdings mit ganz schlimmem, unkontrollierbarem Durchfall zu kämpfen. Sie hat die Vermutung dass es von den Tabletten kommt. Kann das sein? Sie hat keine Galle mehr und meint dass es auch daran liegen könnte.
    Ihr Arzt legt ihr schon seit einiger Zeit ans Herz sich zu spritzen aber so wirklich will sie das nicht hören. Wie ist das denn mit den Tabletten? Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht oder ist das Quatsch?

    Gruß Désirée!

  • peter

    Rang: Gast
    am 22.02.2010 19:06:53
    sag deiner oma , daß sie einen ganz tollen und kompetenten arzt hat, und auf ihn hören soll und mit insulin so schnell wie möglich anfangen soll besser morgen als übermorgen.
    komisch ist immer wenn ärzte sinnloses anordnen,
    kann es noch so idiotisch sein die leute tun es.
    wenn etwas gutes und sinnvolles angeboten wird,
    bricht der altersstarrsinn durch.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 03:09:58
    Hallo Désirée,

    Durchfälle, Darmkrämpfe etc. als Reaktion auf orale AntiDiabetika kommen nicht selten vor,

    Wenn der Doc eine Therapie mit Insulin empfiehlt, hat er sicher sogar mehrere Gründe.

    Empfehle Deiner Omama, sich zumindest auf einen Versuch einzulassen. Sie wird feststellen, dass Spritzen heutzutage nicht mehr ein tatsächlich abschreckendes Problem ist.

    Viel Erfolg beim Zureden!

    Gruß
    Joa
  • Frage

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 10:45:52
    Hi desi,

    wie heißen denn die Tabletten? Klingt für mich v e r m u t l i c h nach Metformin oder Tabletten, die den Wirkstoff Metformin beinhalten.

    Die können schon Bauchgrummeln und Durchfall machen. Aber das sollte sich mit der Zeit wieder geben..Wichtig bei denen ist, nicht auf nüchternen Magen nehmen, sondern entweder mit oder nach dem Essen.

    Auf jeden Fall würde ich dir raten, nochmal gut in den Beipackzettel schauen, wann die Medikamente genommen werden sollen. Ob vor oder nach dem Essen.

    Sollte der Durchfall anhalten, dann noch mal mit dem Arzt reden. von Frage
  • Sylvie

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 23:00:28
    Hallo,

    ich hatte das gleiche Problem bei Einahme von Mettformin. Ich weiß nicht was deine Oma nimmt, aber mir hat die Umstellung auf Glibenclamid dabei sehr geholfen. Ich nehme beides und habe nun keine Verdauungsprobleme mehr.Ich habe 4 Jahre mit meinem Durchfall gelebt, bis ich das andere Medikament verschrieben bekam. Es senkt den Blutzucker gut, kann aber Übergewicht auslösen. Eine Kosten-Nutzen Rechnung sozusagen.

    Hoffe ich konnte helfen

    Gruß Sylvie
  • xyz

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 05:33:49
    Durchfal kann nicht nur für einen alten Menschen lebensbedrohlich werden -Elektrolytverlust -daher möglichst bald zum Arzt gehen und nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten fragen!
  • ejngjtn

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 09:43:27
    "nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten fragen!"

    an was dachtest du denn, anke? an tierisches insulin? oder schüsseler salze? deine ratschläge sind immer sooooo treffend - da steckt richtig wissen dahinter! respekt....

  • peter

    Rang: Gast
    am 24.02.2010 12:20:21
    anke kann nicht lesen, das problem ist nicht der kompetente arzt, sondern die oma.
  • Anja

    Rang: Gast
    am 25.02.2010 12:19:05
    Ich kenne das ich hatte es auch ganz schlimm.
    weg gehen war nicht mehr möglich weil wenn der Darm gerade Lust hatte musste ich zum Klo und wenn keins in der Nähe war tja dumm gelaufen.

    Aber ich bekam Metformin und nun bekomme ich Janumet da ist zwar auch Metformin drin aber ich habe keine Probleme mehr mit Durchfall.
    Konnte zu der Zeit mit Metformin auch keine Dinge essen oder trinken wo Süßstoffe drin waren z. B. Cola light...
    Aber jetzt ist alles super.

    Ansonsten ich wollte auch kein Insulin spritzen aus mehreren Gründen nicht.
    Angst sich selbst zu pieksen oder das man mal gehört hat einmal Insulin immer Insulin.
    Aber das ist eine gute Sache wenn man sich damit beschäftigt und es mal probiert.

    Man kann aber auf alle Fälle ein anderes Medikament probieren bevor man spritzt.
    Denn es gibt ja auch Menschen die mit Nadeln und sind die noch so klein ein Problem haben. von Anja
  • peter

    Rang: Gast
    am 25.02.2010 16:27:44
    hallo anja,
    es gibt aber viele und im grunde sogar noch viele mehr die insulin brauchen, dann hilft angst nicht weiter, sondern nur augen zu und durch, und garantiert wirst du nach zweimal spritzen sagen meine güte weshalb nicht schon früher.
    zudem es ja auch entsprechende autocover kanülen gibt wo keine nadel zu sehen ist,
    oder injektions automaten, es ist nicht so schwierig wie es sich vorher darstellt.
    und s.o. der arzt der oma hat sie schon länger für insulinpflichtig befunden. von peter
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 02.03.2010 14:13:33
    Hi Anja, (Du kannst ruhig gern meckern.)

    bei allem Respekt, man kanns aber auch ab und zu einfach übertreiben mit Ängsten und Phobien, nur gut, dass Ihr keine Angst vor dem Atmen habt und keine Angst vor Spätfolgen des DM wie Erblindung, Amputation und Nierenversagen.
    DAVOR habt Ihr komischerweise keine Angst.

    Und genau DAS KANN passieren, wenn man zu lange mit Tabletten herumdoktert, wo lange schon Insulin erforderlich wäre. Vor allem, macht Ihr Euch in den Foren auch noch gegenseitig kirre.

    Jedes 5-jährige Kind, das sich selbst spritzt oder eine Pumpe und damit eine Dauernadel hat, lacht Euch aus. von Meinung
  • Noch 'ne Meinung

    Rang: Gast
    am 02.03.2010 17:25:55
    >>Jedes 5-jährige Kind, das sich selbst spritzt oder eine Pumpe und damit eine Dauernadel hat, lacht Euch aus.<< das ist sicher richtig, nur betrifft es eben NUR jedes kind, dass s.o.. was ist denn mit den jammerliesen, die vor jeder nadel angst haben. und ich glaube kaum, dass 5-jährige einen typ2 haben. letzen endes hat das mit dem alter nix zu tun. die frage ist auch, wie alt die oma ist! wenn sie eh nicht mehr das ewige leben hat, tun es tabletten auch - es ist immerhin ihre entscheidung (wobei natürlich richtige infos immer nützlich sind!). ich würde mal das c-peptid testen lassen. von Noch 'ne Meinung
  • Anja war gemeint

    Rang: Gast
    am 03.03.2010 14:40:41
    ich habe doch Anja angesprochen, es ging NICHT um die Oma, Anja schrieb, dass sie kein Insulin sptitzen wollte. Und 1 oder 2, es ging NUr um die Spritzenangst, die leider geschürt wird, durch die Jammerliesen, die meist 100 Phobien haben, gegen Magerquark und grüne Nudeln und was weiß ich, aber komischerweise keine Angst vor Spätfolgen,...denn mit den Phobien kann man sich interessant machen, die Angst vor Spätfolgen trägt man alleine, die kann man nicht vermitteln an Freundinnen...aber soone Phobie...da geht was. von Anja war gemeint
  • bhrezfgrz

    Rang: Gast
    am 03.03.2010 15:41:45
    sorry, liselotte, war klar mein fehler - da hab ich wohl etwas gepennt! ist halt die strafe, wenn man nicht richtig liest, was andere schreiben.