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  • Laura

    Rang: Gast
    am 14.10.2005 22:10:52
    Wahrscheinlich schon tausend Mal im Forum gestanden, aber ich kanns mir nicht verkneifen. Bin jetzt auch bei Euch im Club, seit einer Woche Typ 1 diagnostiziert und mitten in der Einstellung. So hoch und runter wie mein BZ saußen auch meine Launen, obwohl ich eigentlich mit der Tatsache klar komme. Mein Problem ist v.a. die Angst vor zu hohen oder niedrigen Werten. Messe ziemlich häufig, was nicht nur teuer, sondern auch ganz schön schmerzhaft ist so langsam. Nachts stell ich mir den Wecker um ja nicht eine Unterzuckerung zu verpassen. Vielleicht sind hier ja noch ein paar, die noch ne halbe Stunde nach dem "aus dem Haus gehen" überlegen ob sie auch ganz sicher das Bügeleisen ausgestellt haben...? (die Betroffenen wissen was ich meine) Wann hört die Panik auf? Und wann, verdammt noch mal, hören die Leute auf mir "gute Besserung" zu wünschen?
    Ansonsten liebe Grüsse, Laura
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 15.10.2005 01:46:49
    hallo laura,
    die hektik ist vobei wenn du morgens aufwachst,
    in deinem bett "schwimmen" kannst, dein büchlein nimmst - ab heute 1 ie weniger basal schreibst-
    zu gute besserung, nur lächeln--
    mein schönster: ein bekannter im supermarkt, packt mich schleppt mich weg, und sagt ."ich wollte nicht daß es dich überkommt" wir standen vor den keksen
    wenn du insulin nimmst, bekommst du die streifen doch verschrieben !
    mfg klaus von klausdn
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.10.2005 16:51:35
    Hallo Laura,

    also, die Wünsche mit der guten Beserung werden wohl nie aufhören, owas kenne ich auch. Meistens gibt sich das dann, wenn man fragt, warum denn gute Besserung! :-)

    Die Panik verliert sich nach einiger Zeit von selber denke ich. War bei mir auch so. Du wirst wahrscheinlcih mit der zeit lernen in deinen Körper reinzuhorchen und dann selber schon ganz gut auch ohen messen einschätzen können ob du unterzuckerst oder ob er vielleicht hoch ist und dann in diesen fällen vielleicht noch zur Sicherheit messen, aber nicht mehr ständig und immer- Also gib dir da einfach selber die zeit und das wird schon. Und messen an den Seiten der finger tut längst nicht so weh wie an den fingerkuppen! von peter
  • Laura

    Rang: Gast
    am 24.10.2005 15:03:42
    Vielen Dank für Eure Antworten! Mittlerweile geht das schon einigermaßen mit der nächtlichen Panik und ich messe auch nicht mehr andauernd... Im Augenblick nehme ich noch kein Basal, da wir erst noch sehen wollen ob die Bauchspeicheldrüse vielleicht doch wieder "anspringt", und auch nur mit Bolus bleiben die Werte im Rahmen. Naja und die Hoffnung stirbt ja bekannterweise zuletzt. :-)
    Meine Freunde essen seit neuestem auch keine Süßigkeiten mehr in meiner Gegenwart - was ich relativ amüsant finde sind die Gesichter, wenn ich mir dann entsprechend was gönne. Mir war nicht bewußt wie wenig die Leute über dieses Handycap wissen... Was ich auch schon sagen musste ist : Hey, ganz locker, das ist nicht ansteckend... von Laura
  • peter

    Rang: Gast
    am 28.10.2005 10:22:01
    Da gewöhnt man sich auch dran mit dem essen. Bei mir war es am anfang zum Beispiel so, dass meine mutti immer gesagt hat beim essen "Da habe ich nicht den teelöffel zucker dran getan den ich sonst immer rantue" Und dann gab es Kartoffeln oder reis ode rnudeln, wo der teelöffel zucker über die gesamtzahl der BE gesehen ganz egal ist. Aber das hat sich eingespielt, wenn ich jetzt mal zum essen da bin dann gibt es auch den teelöffel zucker wieder. Und deine Freunde werden sich da sicher auch dran gewöhnen, wobei du immer leute dabei haben wirst, die es nicht verstehen wollen. von peter