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Diabetiker Neuling, brauche dringend Hilfe!
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Nili
Rang: Gastam 23.09.2005 20:59:27
Meine Oma (86), demenz krank, hat hohen Alterszucker und muss ihr ganzes Leben umstellen. Was demenz bedingt sehr schwierig ist. Ich bin aber totaler Neuling auf
diesem Gebiet, und brauche daher Ratschläge für Ernährung, Leben usw.
Gibt es eventuell Einkaufslisten?
Irgendwelche Tipps?
Wäre um jede Antwort dankbar
Gruss Nili
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klausdn
Rang: Gastam 23.09.2005 21:18:58
hallo nili,
mit dem was ich dir jetzt schreibe werde ich einigen eventuell auf die füße treten !!
ich meine, und dazu stehe ich !
deine oma muß in dem alter überhaupt nichts umkrempeln. das ist in meinen augen sinnlose quälerei.
spritzt mit insulin die werte in den nahen normalbereich,
und laßt sie leben wie bisher,
"menschen in dem alter und mit demenz, mit irgendwelchen diäten(deren sinn sogar für jüngere zweifelhaft ist) zu zwingen halte ich nicht für akzeptabel.
auch tabletten mit den bekannten nebenwirkungen sind quälerei in diesem alter.
mfg klaus
von klausdn -
Reiner
Rang: Gastam 23.09.2005 23:21:38
Sehe ich genauso.
In dem Alter und mit Demenzkrankheit
das wird wohl nicht unter einen Hut zu bringen sein. Klingt zwar hart , aber ich sehe es genauso wie Klaus im Beitrag oben. von Reiner -
Nili
Rang: Gastam 24.09.2005 01:02:38
Hallo Klaus,
eigentlich teile ich deine Meinung, aber der Arzt hat ihr nur Tabletten und kein Insulin verschrieben.
Außerdem ist es als enges Familienmitglied sehr schwer eine Entscheidung zu treffen, die ihr vieleicht schadet, da sie selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.
Für mich wäre es einfacher, mit dem Wissen
das ich jetzt habe, ihre Ernährung umzustellen.
Gruß Nili
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klausdn
Rang: Gastam 24.09.2005 01:20:29
hallo nili,
nochmal was deutliches,
1. dann tritt dem doc mal kräftig auf die füße ! wegen insulin.
2. wenns metformin ist hat es magenschmerzen durchfall(jedenfalls oft zur folge) oder nierenschäden.
3. was glaubst du bei einem so alten menschen mit diäten zu bessern ? die bessern ja bei jüngeren meist nix,
"ich schreibe nur für mich" und ich bin über 60,
- ich will nicht mit absurden diäten im alter traktiert werden, und ganz deutlich - dabei ist es mir völlig egal ob ich eine woche kürzer oder länger lebe.-
wenn ich dieses alter erreiche,
- mein wunsch .- in "würde" und ohne schmerzen/magensonden/schläuche und elektronik.
sterben.
mfg klaus von klausdn -
thomas2002
Rang: Gastam 24.09.2005 13:03:04
versuche sie möglichst oft zum trinken anzuhalten, jesoch möglichst wenig limo. kaffe oder tee mit zucker ist ok. Wenn du es schafst, lasse ihr durchaus mehrere mahlzeiten mit langsamen kohlenhydrate essen. ich habe allerdings meine zweifel, dass sie sich von ihrem toastbrot mit honig & marmelade abbringen lassen wird.
wechsle solange den doc, bis dir einer eine Insulintherapie ermöglicht. von thomas2002 -
Diawolf
Rang: Gastam 25.09.2005 14:54:56
Hallo Nili,
versuch Zuckerhaltiges zu vermeiden -wenn auch sicher nicht gänzlich möglich, aber im Tee oder Kaffee muß kein Zucker rein Süßstoff tut es da auch -das merkt sie garantiert nicht.
Insulintherapie ist schwierig, wenn nicht immer einer da ist , der es verabreicht und gelegnetlich den BZ kontrolliert.
Aber das sollte sich über einen Pflegedienst eigentlich realisieren lassen und vielleicht kann auch die Familie immer mal mit einspringen.
Davon abgesehen , was jeder für sich entscheiden würde, sollte man ihr ordentliche Pflege zukommen lassen und ihr weiterhin ein halbwegs menschenwürdiges Leben ermöglichen. von Diawolf -
AG
Rang: Gastam 26.09.2005 11:08:42
Moin,
ich denke einmal, Deine Oma hat bisher ihr Leben "gut" gelebt und es evtl. sogar nicht einmal selber gemerkt, dass sie nun auch noch Diabetes hat. Insofern würde ich ihr nicht unbedingt noch eine Insulintherapie empfehlen (wohlgemerkt meine persönliche Meinung!!). Schau einfach, ob es irgendwie machbar ist, dass sie eben auf die grossen Mengen an zuckerhaltigen Nahrungsmitteln verzichtet (tausche z.B. die Marmelade gegen Diabetikermarmelade aus; es gibt auch genug Süssigkeiten cohne Zucker sowie Lime etc.). Ich glaube nicht, dass Deine Oma noch "Spätfolgen" befüchten muss .... sie hat ja schon ein sehr hohes Alter (wer weiss, ob wir überhaupt so alt werden).
Ich vergleiche es einfach mit er Nachbarin von mir: sie ist mittlerweile auch 85 Jahre alt.. ein Arzt hat ihr vor drei Jahren geraten, mit dem Rauchen aufzuhöre. Sie qualmt immer noch eine Schachtel am Tag und es geht ihr soweit einigermassen gut. Wenn man so alt wird, dann braucht man doch nicht auf einmal alles umstellen, was einem vorher so alt hat werden lassen, oder????
Versuche es doch einfach einmal von dieser Seite aus zu sehen..... .
Achtet einfach ein wenig mehr auf Oma´s Ernährung und gut ist, denke ich :-)..
Carpe diem,
AG -
Heidi G.
Rang: Gastam 26.09.2005 11:27:03
Hallo,
Meine Oma, die mit 90 Jahren zu mir kam , hatte auch deutlich zu hohe Werte.
Der Doc riet mir zu einer strengen Diät . Ich hab es nicht befolgt. Oma hätte es nicht verstanden und ich fand es eine Quälerei.
Ich habe zwar keinen Zucker mehr genommen, aber weiter den Grießpudding gemacht, den Oma so liebte. DieSpätfolgen einer unbehandelten Diabetes kommen so schnell auch nicht, als Oma mit fast 95
Jahren starb, war davon noch nichts zu sehen.
Das ist meine ganz persönliche Meinung.
Liebe Grüsse, Heidi von Heidi G.