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Ist das noch normal?

  • Lacrimajuna

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 15:13:38
    Ich habe schon vor einiger Zeit in dieses Forum hier ein paar Einträge geschrieben. Bei mir wurde schon vor ein paar Jahren "nicht ganz normale" Werte festgestellt. (10 nüchtern da war ich 16 und, mein höchster gemessener Wert war 18) Mein damilger Hausarzt fand das nicht wirklich bedenklich, da ich danach wieder normale Werte hatte. Also hab ich mich aufgemacht und bin noch zu anderen Ärzten. Durch meinen Stiefvater weiß ich, dass man mit den Folgen nicht scherzen sollte. Mein neuer Hausarzt hatte dann einen OGTT gemacht. im ersten Jahr war er Grenzwertig und im zweiten ganz normal. Zu der Zeit hatte ich mir dann schon ein Testgerät geholt. Ich habe meine Ernährung weitgehend umgestellt und habe noch mal einen Diabetologen besucht (Vereinzelt konnte ich Werter von über 10 messen, diese haben sich aber schnell wieder reguliert) Der hat das VErantwortliche Gen bei mir gefunden, meinte aber ich brauche nicht weiter darauf achten.

    Bis vor kurzem hatte ich noch keine Symptome für Überzuckerung. Am WE habe ich etwas sehr geschlemmt (Viele Säfte, Hefeklöße...) Hatte dann einen Wert von 13,2. Bei mir nichts abwegiges. Aber eigentlich normalisiert dfer sich inerhalb von ner Stunde. Am WE hatte ich nach 2 h aber noch 10,4. Hatte erstmals auch das Durstgefühl. Dieses hielt auch nur an als sich der Wert normalisiert hatte. VIeleicht bilde ich mir den Durst auch nur ein. Mein Stiefvater (DIabetes Typ1) meint ich solle mir bei solchen Werten keine Gedanken machen. Was sagt ihr???? Fühl mich komplett unsicher sobald ich was essen will.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 16:22:25
    Die gesunde Blutzucker-Automatik ist so genial eingerichtet, dass sie bei den meisten irgendwo zwischen 3,5-4,5mmol/l locker jeden Tag 1-2 Pfund Glukose im Organismus verteilt, ohne dass der Blutzucker messbar schwankt. Ausnahmen machen dabei kurze Episoden meistens etwa 1 Stunde nach dem Essen von viiiiel Stärke=Zucker mit wenigen Minuten um 7 und schon mal kurz bis an 8. Langzeitzucker HBA1c um 5.

    Auf dem Weg zum Diabetes steigt meistens zuerst der BZ nach dem Essen zu immer höheren Spitzen an, und auch wenn diese Spitzen längst als besonders förderlich für Augen-, Gefäß- und Nervenschäden gelten, und zwar auch schon lange vor Erreichen der Diagnose-Schwellen zum Diabetes, werden sie bei der ärztlichen Diagnose und bei der ärztlichen Einstellung höchst selten berücksichtigt.

    So startet eine sogenannte gute ärztliche Einstellung bei Diabetikern mit nüchtern 3,5-7mmol/l und zielt auf 8-10mmol/l 2 Stunden nach dem Essen. Langzeitzucker HBA1c um 7. Und viele Ärzte betrachten alle Werte unterhalb dieses guten Einstellungs-Rahmens als völlig gesund.

    Was heißt das jetzt für Dich?
    1. So essen, dass Du Deinen BZ wenigstens meistens im Rahmen einer guten Einstellung messen kannst. Ausprobieren, wie was am besten passt, dass die Spitzen nach dem Essen möglichst flach bleiben.
    2. HBA1c bestimmen lassen und über 6,5 (sehr gute ärztliche Einstellung) Druck machen, dass Du Medis und Schulung bekommst. von Jürgen
  • Lacrimajuna

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 17:11:19
    Danke für die Hilfe. Ich dachte immer das ich das ganze etwas übertreibe, da die Ärzte ja immer meinten ich soll nichts ändern. von Lacrimajuna
  • .Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.02.2010 17:21:23
    Kannst für den nächsten Arztbesuch ja mal die Grafik hier ausdrucken und den Herrschaften erklären, dass das international anerkannter Wissensstand ist, mg/dl:18=mmol/l http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php von .Jürgen