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Zusammenhang zwischen Diabetes und Herzinfarkt

  • Shany

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 13:03:48
    Hallo an alle,

    mich würde interessieren, wie stark der Zusammenhang zwischen Diabetes und einem Herzinfarkt ist, von dem häufig gesprochen wird. Gibt es da Statistiken dazu oder haben Sie eine persönliche Erfahrung damit gemacht? von Shany
  • qwertz

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 14:15:00
    http://www.diabetes-news.de/news/nachrichten/pm011216.htm von qwertz
  • Shany

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 14:43:27
    vielen Dank, hört sich eindeutig schrecklich an! ich habe inzwischen angefangen, mich nach alternativen Methoden der medizinischen Versorgen zu informieren und habe diesen Artikel auf Onmeda über Telemedizin gelesen http://www.onmeda.de/arztbesuch/untersuchung_behandlung/telemedizin.html. Was halten Sie von Telemedizin und vor allem der Prävention von Herzinfarkt mit solchen Methoden? von Shany
  • qwertz.

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 15:10:23
    Was soll Telemedizin am Herzinfarktrisiko ändern?

    Das kann nur der Diabetiker selbst tun. Wenn im allgemeinen von Diabetes gesprochen wird meint man häufig den Typ2 der auch mit über 90% den Löwenanteil der Diabetiker darstellt.

    Wobei der DM häufig nur ein Risikofaktor ist, neben Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung u Übergewicht. Wenn dann noch Bewegungsarmut, ungesunder Lebensstil (Rauchen, Alkohol) hinzukommt, erhöht sich ein Infarktrisiko erheblich.

    Da ändert Telemedizin rein gar nichts. Zudem ist es bei der Ärztedichte in Deutschland für Diabetiker überflüssig. von qwertz.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 15:45:25
    Moin quertz,

    alle die zusätzlich aufgezählten Risikofaktoren gibt es auch ohne Typ2. Und ohne Typ2 führen alle diese Risiken dazu, dass nach den Statistiken der Kardiologen von 10 Infarkten immerhin 7 überleben.

    Aber nur 3 mit zusätzlich Typ2 :-(

    Das wesentliche Merkmal, was zum mehr als verdoppelten Ablebensrisiko führt, ist mithin der ungesunde Blutzucker-Verlauf. Und den kann sich jeder Diabetiker selbst völlig gesund machen, der sich auch sonst noch selbst versorgen kann, häufig sogar völlig ohne ärztliche Hilfe :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Shany

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 17:46:12
    Hallo,

    ich sage nicht, dass Telemedizin einen heilen wird, sondern nur, dass sie die Beobachtung der Vitalwerte einfacher und schneller macht, sodass eventuelles Herzinfarktrisiko vermieden werden kann. So verstehe ich das... von Shany
  • qwertz

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 18:36:14
    Nochmal...Telemedizin ändert nichts an den Risikofaktoren. Du hast schon ein erhöhtes Risiko nur auf Grund eines Diabetes. Je schlechter der BZ-Verlauf um so höher das Risiko.
    Kommen weitere Risikofaktoren hinzu erhöht sich das GesaMTRisiko erheblich.

    Telemedizin mag für Risikopatienten in Einzelfällen sinnvoll sein, oder in Studien um Daten zu sammeln.
    von qwertz
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 19:27:32
    Moin Shany,

    wenn ein ausreichend wichtiges Gefäß für die Versorgung eines größeren Teils Deiner Pumpe keinen Lebenssaft mehr durch lässt, macht Dir das von dem Moment, wo nix mehr läuft, einen Herzinfarkt, und zwar innerhalb von Minuten oder schneller. Da ist vorher alles ohne jede Vorwarnung super gelaufen, und plötzlich ist die Leitung zu. Wo sollte Dir da die Telemedizin irgendwie helfen?

    Diabetiker und vor allem Typ2 haben ein belastetes Gefäßsystem. Denn schon die vielen Jahre, die der Blutzucker braucht, um von gesund bis zur Diagnosereife anzusteigen, sorgt er vermehrt für Arteriosklerose. Und das setzt sich nach der Diagnose fort, wenn der Betroffene seinen Blutzucker nicht gesund führt.

    Kardiologen beschreiben das so: Nichtdiabetiker, auch mit Fettstoffwechselstörungen und beleibt und Raucher und und und... entwickeln in ihrem Gefäßsystem und auch in dem, das das Herz versorgt, einzelne Engstellen, die man bei rechtzeitigem Erkennen gezielt beseitigen kann. Aber bei einem langjährigen Typ2 mit langjährig ungesundem BZ-Verlauf ist das ganze Gefäßsystem eine einzige große Engstelle.

    Bisdann, Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 21.01.2010 19:36:15
    meistens um daten zu sammeln,
    jahrelang sollten die leut ass als vorbeugung schlucken,
    jetzt nix mehr , nutzt nix.
    jahrelang hat praktisch jeder arztbesuch auf der ekg couch geendet, jetzt wurde festgestellt damit kann man fast nichts vorhersagen, also auch nichts.
    ein bd gerät ist so preiswert , daß sich der aufwand für eine bd schulung(da bezahlts dann die kasse) nicht lohnt.
    und jetzt ! ausdrücklich "kein" extra bd ziel für diabetiker.
    (ärzte zeitung v. 12.01.10)
    das einzige ziel sollte ein gesunder bz-verlauf sein.
    das restrisiko herzkasper haben die gesunden auch.
    von peter
  • x-man

    Rang: Gast
    am 23.01.2010 04:13:43
    Zeitgleich einer Hypoglykämie tritt ein massiver Mineralstoffmangel auf ( Kalium,Calzium usw)dieser führt in der Regel zu einem Herzstillstand.-
    s. "Dead-In.-Bed-Syndrom" !