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Wer kann mir Auskunft geben???
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Ulrike
Rang: Gastam 03.06.2005 17:10:45
Hallo zusammen,
da ich seit einiger Zeit mit einem Diabetiker zusammen bin der sein Diabetes mit einer Pumpe behandelt und ich keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet habe, möchte ich mal was fragen:
Ist es wirklich nicht mehr nötig, wenn man eine Pumpe hat, sich beim Essen und Trinken einzuschränken bzw. auf die Einhaltung der verschiedenen BE's zu achten. Ist es wirklich gesund, alles zu essen und zu trinken und dann die entsprechende Menge Insulin mehr zu geben. Die Werte sind auch entsprechend immer hoch so über 200 und sehr schwankend.
Wer kann mir hier Auskunft geben???
Meine Email-Adresse: kautiromo@yahoo.de
Danke und liebe Grüsse
Ulrike -
Enno
Rang: Gastam 04.06.2005 10:20:34
Hi Ulrike,
mit ICT bzw. einer Pumpe ist man ziemlich flexibel, was die Essensaufnahme angeht. Das heißt aber nicht, daß man unvernünftigerweise alles in sich hineinstopft und es wegspritzt. Ich kenne einen Pumpi, der wiegt mittlerweile 140 kg und hat schon erhebliche Folgeschäden ...
Hauptziel der Behandlung ist, daß sich die BZ-Werte im normnahen Bereich befinden, und das ist bei Werten von 200 definitiv nicht der Fall. Sowohl hohe Werte als auch Hypos und starke BZ-Schwankungen führen zu Folgeschäden, u.a. an den Augen.
Je nach dem, wie Euer Verhältnis ist, wird er sich aber womöglich nichts von Dir sagen lassen ...Es ist in seinem eigenen Interesse, gute Werte anzustreben. von Enno -
Marianne
Rang: Gastam 05.06.2005 15:13:57
Ich kann da was Enno gesagt hat nur unterstreichen! Eine Pumpe zu haben ist kein Freifahrtsschein fürs Essen! Wenn dein Freund eine Pumpe hat, müßte er beim Diabetologen in Behandlung sein. Dieser muß einen regelmäßigen Quartalsbericht an die Krankenkasse liefern , ob die Pumpe den erwünschten Erfolg in der Therapie erziehlt.
(Es sei denn, dein Freund hat die Pumpe selber gekauft, aber die 2500,- € aufwärts für eine Pumpe zahlt ja nicht jeder selber.) Wenn er die Pumpe also von seiner Krankenkasse geleast hat, kann ihm die Krankenkasse bei schlechten Werten die Pumpe wieder wegnehmen, weil der Therapieerfolg einfach nicht da ist. Wäre vielleicht auch ein Argument für deinen Freund, nicht so schlampig mit seinem "Schlaraffenland" umzugehen!
Kurzfristig Pumpe weg, oder langfristig gesehen üble Spätschäden! JeDer Diabetologe informiert da gerne drüber! Listen von Diabetlogen dürfte jeder Krankenkasse haben, oder die Ärztekammer.
Tritt deinem Freund mal gehörig in den Arsch!! Was er sich da zumutet, wird auch dich belasten/ beeinflussen!
Grüsse
Marianne -
Ulrike
Rang: Gastam 06.06.2005 13:40:08
Hallo Enno, vielen Dank für Deine Auskunft. Du hast Recht, er lässt sich da nicht viel sagen. Aber mein Verdacht, daß dies nicht ok ist, wenn man nicht auf die Ernährung achtet, hat sich bestätigt. Ich werde wohl versuchen, hier Einfluß zu nehmen. Danke und weiterhin alles Gute für Dich. von Ulrike -
Ulrike
Rang: Gastam 06.06.2005 13:42:58
Hallo Marianne,
vielen Dank für Deine Auskunft. Aber da ist wohl nicht viel mit dem in den ..... treten.
Er weiß alles besser, sogar besser als sein Arzt. Nur er (also nicht der Arzt) kann die Dosis richtig einstellen. solche Aussprüche höre ich da. Na ja, er ist alt genug und muss wissen, was er sich und seiner Gesundheit antut.
Trotzdem nochmals vielen Dank und alles Gute für Dich.
Ulrike -
Rogier
Rang: Gastam 14.06.2005 11:10:12
Vielleicht soll er mal in einem Diabetes-Klinik vorbei gehen und Diabetiker ansehen mit folgeschäden weil die früher (vor 20 Jahre) überhaupt keine möglichkeit hatten sich richtig einzustellen. von Rogier