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Zum Einstellen immer wieder in die Klinik???
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barbabella
Rang: Gastam 02.02.2005 12:58:37
Hallo an Alle!
Meine Mutter (64) hat seit einigen Jahren Diabetes Typ 2. Bis vor kurzem kam sie ganz gut mit Ihren Medikamenten zurecht, sie hatte Tabletten. Anfang Dezember ging es ihr ganz schlecht und ich habe sie in die Klinik gebracht, wo zusätzlich zu hohem Blutdruck und hohem Cholesterinwert auch ein sehr hoher Zuckerwert diagnostiziert wurde. Es stellt sich heraus, dass die Medikamente, die sie bisher genommen hatte, unzureichend waren. Sie blieb dann 7 Tage dort und die Medikation wurde neu eingestellt. Das ging dann 5-6 Wochen gut. Nun hatte sie in den letzten 2 Wochen wieder instabile und z.Teil hohe Zuckerwerte, so dass ihr neuer Hausarzt sie von Tabletten umgestellt hat auf Spritzen (die Ärzte in der Klinik meinten auch, dass wahrscheinlich das Spritzen bald fällig würde). Sie hat also die letzten 5 Tage gespritzt, 1 x morgens, 1 x abends, aber die Zuckerwerte waren nicht in den Griff zu bekommen. Jetzt hat ihr Arzt sie wieder in die Klinik geschickt, wo sie heute morgen war und auch wieder stationär bleiben muss. Und nun meine Frage: Ist das normal, dass man immer wieder in die Klinik muss, damit der Zucker neu eingestellt wird?? Oder sollte das ein Arzt nicht auch ambulant hinbekommen?
Mache mir ziemliche Sorgen, ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Meinungen/Erfahrungen mitteilen würdet.
Liebe Grüße
Barbabella -
klausdn
Rang: Gastam 02.02.2005 19:12:22
hallo barbara,
was deine mutter braucht, snd zwei dinge:
1. einen diabetologen(telbuch oder inet)
2. eine schulung, und wenn du zeit hast gehe mit!
deine mutter ist nicht zu alt, ihre werte gut in den griff zu bekommen.
nur zur information, zucker kann man nicht einstellen,
der bz(blutzucker) wird bei gesunden automatisch reguliert- wenn du ein brot isst(staerke=zucker) reguliert der koeper den bz wieder runter , warum und wie beim dmler nicht, kann man nachlesen.
was ihr macht, ihr lasst den zucker entgleisen,und dann kommt die klinik, als geschulter dmler weiss man was dagen zu tun ist, wobei man immer noch hilfe bekommen kann , dann meist ambulant.
um folgen zu vermeiden, ist in dem jungen alter von deiner mutter alles zu tun, den bz auf 100-120 und den hba1c unter 6% zu halten.
ich weiss wovon ich rede, ich war heute beim lasern, zum wiederholten mal, und es gibt schoeneres.
mfg klaus von klausdn -
Elsbeth
Rang: Gastam 03.02.2005 09:29:15
Nein, man braucht nicht unbedingt in eine Klinik, um eingestellt zu werden. Im Gegenteil, die Einstellung bei Alltagsbedingungen ist meistens vorzuziehen.
Offenbar hatte weder der Hauarzt Deiner Mutter noch die Abteilung des Krankenhauses, in dem sie war, allzu viel Ahnung von Diabetes, was keine Seltenheit ist.
Geh mit ihr zu einem Diabetologen, Überweisung nötig.
Adressen stehen im Branchen-Telefonbuch unter "Ärzte" und hier:
http://www.schwerpunktpraxis.de
Achte bitte unbedingt darauf, daß hohe BZ-Werte nicht abrupt heruntergespritzt werden, das kann die Augen schädigen. Am besten auch einen Augenarzt aufsuchen.
von Elsbeth -
Thomas 2002
Rang: Gastam 03.02.2005 20:22:22
nächsre variante.
die bauchspeicheldrüse ist am stottern, also kurz vorm aufgeben. das macht auch die kalkulation mit nach der richtigen menge insulin schwierig.
ein diabetologe ist wichtig
eine schulung ist wichtig.
von Thomas 2002 -
Daniela
Rang: Gastam 05.02.2005 20:30:52
Hallo Barbarella,
normal ist das nicht, aber ich finde es ist das Beste wenn man dort auch Schulungen genießt. Insulin ist ein gefährliches Medikament, falsche Handhabung kann einen das Leben kosten und so sollte man eher einmal zuviel ins Krankenhaus als zuwenig.
Grüße, Daniela