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Extrem Übergewicht, insulin wirkt nicht?
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Anke
Rang: Gastam 25.12.2010 21:03:19
Hallo,
kurz, meine Mutter hat Diab. Typ II schon seit fast 10Jahren.
Ist extrem stark Übergewichtig (an die 200kg) und liegt aufgrund Übelkeit und Erbrechen mal wieder im Krankenhaus.
Zu meiner Frage, kann aufgrund des sehr stark ausgeprägten Fettgewebe es dazukommen, das dass insulin nicht wirkt?
Das war die Aussage einer Krankenschwester im Kh.
Stimmt das?
Onkel Google konnte mir leider nicht helfen...
Nun wird das Insulin in den Oberarm injeziert.
Aufklärung erbeten.
Vielen lieben Dank und guten Rutsch ins neue Jahr!
Anke -
peter
Rang: Gastam 26.12.2010 13:50:47
hallo normale anke, die 1932..... anke vergiß,
grundsätzlich hört man bei äußerungen von "schwestern" beser garnicht hin.
natürlich hat deine mutter mit diesem gewicht erhebliche probleme, ua auch mit insulin, dabei kann das insulin bei falscher anwendung erheblich zum üg beigetragen haben, einige der letzten threads hier weisen in die richtung..
wer bei hohen werten hohe dosen insulin spritzt , dazu ißt wird dick, und immer resisteter.
was zb heißt das insuli wird in den oberarm gespritzt ? intraveös ? also über einen tropf, oder unter die haut, tropf wäre sinnvoll.
bei machen so weit üg menschen soll eie magen-op also bypass, oder verkleinerung helfen,
denn durch diät wird es nicht gehen.
denn wer durch diät sinnvoll abnehmen will, verliert pro monat 1 kg nicht mehr, das wären ca 20jahre strenge diät und das hält kaum jemand durch.
(wer meint ich hätte mich verrechnet, vergißt daß es etliche moate trotz diä keine gew reduzierung gibt) -
Anke
Rang: Gastam 26.12.2010 15:55:41
Danke für die Antworten...
über den Ton lässt sich streiten.
Falls ich mich nicht richtig ausgedrückt habe, dann versuche ich es mal so.
Von der Krankenschwester wurde behauptet das dass Insulin, sofern es bei meiner Mutter s.c. in die bauchfalte gespritzt wird, nicht richtig ankommt.
Platt ausgedrückt.
Nun wird das insulin s.c. (also per Pen nicht per Infusion!!) in den Oberarm gespritzt, von dort wird es dann wohl besser aufgenommen?
kennt sich damit jemand aus?
Für mich hört sich das sehr unlogisch an...
Von Fettleibigkeit und Insulinresitenz habe ich gelesen, hat aber nichts mit der Frage zu tun!!
Und ja das mit dem Magenbypass habe ich auch gelesen ;0)
War auch schon des öfteren zu sprache gekommen.
Aber da muß auch der Part Patient mitspielen, die davon nicht überzeugt ist.
Obwohl ihre gute Freundin selber durch den Bypass mehr als 30kilo abgenommen hat!!
Ich würde es auch nur befürworten, da sie mit noch nciht mal 50Jahren fast Bettlägerig...
von Anke -
peter
Rang: Gastam 26.12.2010 18:53:42
hallo normale anke,
weshalb subcutan in den arm besser wirken soll ist wirklich schleierhaft da das nicht üg dmler auch machen, wird oft bei kindern gemacht, also völlig normal.
das mit der resistenz ist leider auch wirksamkeit,denn bei hohen werten wirkt insulin noch schlechter. und da hilft dann iv .(ist auch nichts besonderes wird zb auch bei ops gemacht, oder bei entgleisugen)
über den ton gegenüber dem troll anke (ip 87....ip193...)bitte hinwegsehen, es geht nicht anders -
Anke
Rang: Gastam 26.12.2010 20:31:24
Nein, ich bin kein Troll.
Die Frage ist mir wirklich ernst.
Ich zweifel an der Fachkompetenz der Krankenschwester.
Ganz Laie bin ich bzgl. Diab. mell. auch nicht.
Wir haben das Thema in der Ausbildung zur Heilerziehungspfl. gehabt.
Ich hab es in der Ausbildung zur Schwesternhelferin gelernt und selber mußt ich mich in der Schwangerschaft damit beschäftigen, da ich eine leichte Gestations Diab. entwickelt habe...
Aber mir will einfach nicht in den Kopf warum Insulin s.c. in die Bauchfalte nicht wirken soll, aber s.c. in den Oberarm schon?
Fettgewebe ist bei ihr an beiden stellen (am Bauch zwar, wesentlich, mehr ;0)
trotzdem, danke für dei Antworten.
Werde mich jetzt noch mal ein bissle durchs Forum lesen!
Anke G.
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Daniela
Rang: Gastam 27.12.2010 06:23:19
Hallo normale Anke,
möglicherweise kommt das Insulin im Unterhautfettgewebe des Bauches wirklich schlechter an, ich habe auch schon bemerkt, dass es am Arm schneller da ist.
Es wurde bereits geschrieben, dass resistent = viel Insulin = noch resistenter ist. Das ÜG hat einen Einfluss, aber der ist gegenüber der "Down-Regulation" durch schlechte Stoffwechselführung des Personals wahrscheinlich erstmal zu vernachlässigen, Deine Mutter bekommt Insulin ohne Plan!
Ich rate Dir Dich an Dr. Teupe in Althausen zu wenden, der weiß sehr gut wie man Deine Mutter aus der extremen Resistenz heraus holen kann und nebenbei wird durch Insulinreduktion und Normalisierung der Stoffwechsellage das Gewicht auch weniger :-)
Ich habe mit Teupe sehr gute Erfahrungen gemacht, noch Anfang Juli lag mein HbA1c bei 9,7 % - nach Teupe ist er bei 4,7 % und das mit weniger Insulin!
Zur i.v.-Gabe von Insulin:
Es würde Deiner Mutter sogar helfen wenn das Insulin per Perfusor injiziert würde, da macht ein Zuviel an Insulin weniger Folgeresistenzen.
Und überlies einfach den Unsinn des Forentrolls Anke..
LG, Daniela