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mal ne frage zum Langzeitwert
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bach
Rang: Gastam 11.12.2009 16:15:53
wen ein gesunder alle stunde viel KH essen würde ( sei es jetzt schokolade,Obst oder Brötchen ) dann hätte er doch auch einen zu hochen Langzeitwert oder?
weil durch die ständige Zufuhr von KH's würde selbst bei ihm der BZ kontant so auf 120 liegen oder? von bach -
yxxc
Rang: Gastam 11.12.2009 17:49:59
Kurzzeitige "Höhenflüge" wirken sich nicht auf den HbA1c aus, sagt man.
Beim Gesunden sinkt der BZ ja automatisch wieder in den Normbereich.
Und ein gut eingestellter Diabetiker hat ja auch einen nicht zu hohen HbA1c-Wert. Meiner ist zB. tiefer als bei nem gesunden Kollegen, der ihn auch mal hat checken lassen. Höhö. -
bach
Rang: Gastam 11.12.2009 17:59:39
nee..genau das ist der Punkt
klar sinkt er weider aber auch beim gesunden erreicht der BZ nach ne stunde nach genug KH's so 120..wenn dann imer wieder KH's alle stunde zugeführt werden kann der BZ gar net mehr unter 120 sinken.....oder? von bach -
Marie
Rang: Gastam 11.12.2009 20:02:46
nun brücksichtige doch dass ein gesunder wie kranker ca. 10 stunden schläft und nicht stündlich essen kann. somit kann der HBa1c einer gesunden nicht über 6 liegen.... aber auch wenn es solche fälle gäbe was bringt dir das? die grenzen sind klar definiert....
lg von Marie -
peter
Rang: Gastam 11.12.2009 20:24:57
ein wirklich gesunder hat keine 120 länger als 5 minuten,
auch nicht wenn er noch was draufißt, denn dann steht schon wieder genug insulin zur verfügung.
um normales essen mit normalen werten zu verarbeiten
benötigt man maximal 20% der vorhandenen ß-zellen,
die restlichen 80% bekommt ein gesunder nicht überfahren. daher hat ein gesunder einen hba1c von 4,5-4,9%.
übrigens wird das eigene insulin direkt in das blut abgegeben wirkt daher über 20mal schneller als gespritztes, korrekturen iv mit insulin wirken so ähnlich. -
Jürgen
Rang: Gastam 11.12.2009 20:24:58
moin bach,
Du hast recht, der hätte dann nicht HBA1c um 5, sondern eher um 5,5. Aber für 6,5 brauchst Du schon mehr als 10 von 24 Stunden über 180, wie Gruppenbeobachtungen mit kontinuierlicher Messung und Aufzeichnung ergeben haben.
Bisdann, Jürgen -
bach
Rang: Gastam 11.12.2009 20:44:17
ok
aber die Behauptung dass ein gesunder nur 5 Minuten 120 hat iss ja mal absoluter Quatsch.....jede aber auch wirklich jede Kurve im Internet zeit dass der BZ innerhalb von eier stund steigt und dann in der nächsten stunde langsam abfällt.......dann hat er eben nach ner stund e 120 , nach 1h 15 aber immer noch 110..dann wieder KH...usw....also so gesund wie anonym schreibt iss wohl niemand von bach -
bach
Rang: Gastam 11.12.2009 20:46:38
ohh...ich ahbe auch schon nen 2 tages messung mitgemacht...hatte an 10 verscheidenen Messpunkten am tag nie über 150....meist 105-110 aber nen HB wert von 6,3...passt nicht zu deiner aussage @ Jürgen von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 11.12.2009 22:02:50
moin bächlein,
hier hast Du mal den gesunden Durchschnitt
phlaunt.com/diabetes/16422495.php
Für Dein stündliches Nachfüllen solltest Du bedenken, dass die Aufnahmekapazität von Magen und Darm begrenzt ist und bestimmt keine Mengen wie in dem Beispiel auch nur einen halben Tag lang verabreicht werden können.
Wenn Du höhere Werte bei Nichtdiabetikern findest, als in der Kurve, magst Du die unter der Voraussetzung als gesund bezeichnen, dass alles gesund ist, was Du unter den offiziellen Diagnose-Schwellen findest. Die sind nüchtern über 125mg/dl oder/und 2 Stunden nach dem Zuckerwasser über 200.
Allerdings finden sich im Schnitt bei 100 zeitnah zur Diagnosereife diagnostizierten Betroffenen 10-12 mit voll ausgebildeten diabetischen Folgekrankheiten. Kann also vorher schon nicht so gesund sein :-(
das Ding mit den 6,5 stammt aus den Versuchsreihen des JDRF, von denen die Leute selbst überrascht waren http://www.jdrf.org/
Ich kann Dir übrigens mit 10 Messungen am Tag einen HBA1c 8 so passend messen, dass das Programm 5,5-6 ausweist und den 5,5-6 so, dass der für 8 steht ;-)
Bisdann, Jürgen -
bach
Rang: Gastam 11.12.2009 22:12:09
hi
und die braune Kurve in deinem Link iss diabetisch?... von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 11.12.2009 23:39:18
es gibt oben und unten Ränder ;-) Bist Du einer? von Jürgen -
bach
Rang: Gastam 12.12.2009 01:35:00
??..ich wollte nur wissen was die braune Kurve auf deinem geposteten Link bedeutet von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 12.12.2009 12:28:48
Wie drunter steht zeigt die blaue Kurve den gesunden Durchschnittsverlauf nach nem Frühstück mit vielen KHs, und die braunen Kurven markieren die Streubreite der Messungen. Darunter die beige den entdprechenden Insulin- und die grüne den entsprechenden C-Peptid-Verlauf.
Ne diabetische Kurve ist nicht dabei. Aus dem Vortrag geht hervor, dass alle Teilnehmer einen HBA1c um 5 hatten. von Jürgen -
bach
Rang: Gastam 12.12.2009 12:35:20
also meine Kurve ist so wie die obere braune...vieleicht etwas flacher...max wert bei ca 145-150 von bach -
.Jürgen
Rang: Gastam 12.12.2009 13:19:04
Also oberer Rand von gesund :-)
Die diagnosereife diabetische würde bei mindestens 125 nüchtern los gehen und noch nach 2 Stunden um 9.30 Uhr bei 200 über dem Bild verlaufen. Die Kurven von Insulin und C-Peptid wären um eine gute Stunde nach rechts verschoben und würden flacher und länger gezogen erscheinen. von .Jürgen -
bach
Rang: Gastam 12.12.2009 15:24:26
ich uss aber auch echt abnehemn und versucehn meinen NBZ zu senken der immer so bei 100 rumgurkt
desweiteren werde ich vesrucehn nach der 140-12-100 Regel zu essen von bach -
Katja
Rang: Gastam 12.12.2009 18:21:41
Hallo bach,
ein Normwert bedeutet immer, daß 95% der Gesunden innerhalb dieses Wertes liegen! Das heißt auch beim HbA1c, daß 5% der Gesunden(!) zu hoch oder zu niedrig liegen!
Ich habe übrigens schon mal eine gesunde(!) Diabetesberaterin getroffen, die jede Stunde einen Apfel aß und damit einen HbA1c von 6,1% erreichte! Als Schülerin habe ich übrigens auch stündlich einen Apfel verdrückt, weil ich kein Schulbrot mochte. War gar kein Problem!
@Marie
Das stündliche Essen ist kein Problem, wenn man auf große Hauptmahlzeiten verzichtet! Ißt man zu den Hauptmahlzeiten nur kleine Portionen, kann man problemlos "ständig" essen, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen!
Viele Grüße
Katja -
bach
Rang: Gastam 12.12.2009 18:30:39
Ich habe übrigens schon mal eine gesunde(!) Diabetesberaterin getroffen, die jede Stunde einen Apfel aß und damit einen HbA1c von 6,1% erreichte!
genau das meinte ich!!!!!! von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 12.12.2009 20:25:50
Genau das meine ich auch: sie war noch lange nicht diagnosereif - aber sie war auch schon lange nicht mehr gesund. Denn beim Gesunden schafft der Apfel vielleicht gerade für ein paar Minuten 100mg/dl! von Jürgen -
bach
Rang: Gastam 13.12.2009 02:03:18
also du laberst auch ne schieße......erst sagst du dass die braune Kurve an der grenze des Gesunden ist und ann wieder dass nen apfel es net über die 100 packt...also voll der dummlaberbacken
von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 13.12.2009 09:20:41
moin bächlein,
Du hast ja Recht: Wenn Du am oberen Rand knapp unter 100 anfängst, dann eben für ein paar Minuten um die 120. Der Kurvenanstieg ist in den Gesundgrenzen abhängig von der eingefüllten Menge, und ein Apfel bringt da max so viel wie eine Scheibe Brot an Glukose. An die braune Kurve solltest Du gesund erst mit 10 und mehr Äpfeln kommen ;-)
Bisdann, Jürgen -
bach
Rang: Gastam 13.12.2009 12:28:56
also nach 10 scheiben brot?...und was ist mit dem 2 Brötchen test der anstelle des Zuckerwassers geggessen werden kann?.... von bach -
Katja
Rang: Gastam 13.12.2009 13:32:06
Hallo Jürgen,
auch ein Gesunder schafft problemlos einen BZ von 200 mg/dl! Er muß dazu nur 1Liter Cola relativ schnell austrinken und dann nach 20 Minuten einen BZ-Test machen! Das hat mal eine Diabetesberaterin meines Diabetologen gemacht. Natürlich lag ihr BZ eine Stunde nach dem "Trinkgelage" wieder unter 120. Es ist aber auch klar, daß ihr BZ nicht nur 5 Minuten lang zu hoch war!
Ich glaube Dir einfach nicht, daß beide nur noch nicht entdeckte Typ-2-Diabetiker sind! Denn es ist für mich durchaus plausibel, daß Du durch langfristige Futterzufuhr in kurzen Abständen in der Lage bist, Deinen HbA1c anzuheben, denn Du erzeugst damit ja einen viele Stunden anhaltenden postprandialen BZ-Wert!
Ich hatte übrigens einen Großonkel, der nach einem schweren Arbeitsunfall in den 30er Jahren als Diabetiker diagnostiziert wurde und dann rund 20 Jahre lang Insulin spritze. Er war deshalb mehrfach in Kur und hat mir später erzählt, daß er dort vor BZ-Kontrollen immer Traubenzucker genommen hat. In den 50er Jahren stellten die Ärzte dann fest, daß er gar keinen Diabetes hätte! Tja, und dann lebte er immerhin noch weitere 40(!) Jahre ohne eine einzige Insulinspritze! Er wurde rund 90 Jahre alt. Ich vermute mal, daß bei dem Unfall seine Bauchspeicheldrüse gequetscht wurde und daß er danach tatsächlich eine gestörte Stoffwechsellage hatte, die sich aber in den folgenden Monaten bzw. Jahren aufgrund der strengen Diät (fettreich und kohlenhydratarm) und vielleicht auch der Insulingaben wieder normalisierte. Als dann immer öfters normale BZ-Werte gemessen wurden, setzte er auf den Traubenzucker vor den Messungen. Er bekam durch den Unfall eine Rente und mußte als Diabetiker auch nicht in den Krieg, konnte bei seinem Arbeitgeber aber auch keine Karriere mehr machen. Er hatte also Vor- und Nachteile durch den Unfall. Und er war immer gertenschlank.
Viele Grüße
Katja -
bach
Rang: Gastam 13.12.2009 14:33:16
in Jürgens welt iss man nur dann gesund wenn man nach 10 Litern Cola nem Kilo Traubenzucker auch nie über 200 kommt.... von bach -
Jürgen
Rang: Gastam 13.12.2009 15:54:17
Moin Katja,
mit dem Test hat sich Deine Beraterin nicht als Typ2 geoutet, denn dafür hätte sie die Diagnose-Bedingungen erfüllen müssen. Aber der Test hat auch gezeigt, dass sie glucosemäßig eben nicht komplett gesund war. Denn gesund lässt sich auch mit nem Eimer Cola kein Überschreiten der Nierenschwelle provizieren. Die Betas brauchen das Insulin dafür nämlich nicht erst zu produzieren, sondern die haben das immer ausgabefertig gespeichert. Sie brauchen nur die passende Menge rauszulassen. Und sie brauchen auch nicht zu warten, bis sie das Signal dafür vom ansteigenden BZ kriegen. Denn den Auftrag zum Rauslassen und für wieviel bekommen sie bei gesunden Menschen kurz vor dem Übergang der Glukose in den Blutkreislauf und für die gesamte Zeit des Übergangs von einem Darmhormonteam, den Inkretinen.
Das Faszinierende an Typ2 ist ja, dass es keine Krankheit ist, sondern eine Definition. Und diese Definition wurde auch nie medizinisch festgesetzt, sondern rein versicherungs- und verwaltungstechnisch Ende der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts in den USA zur Vereinheitlichung unter den Bundesstaaten und dann von der Medizin weltweit mit ein paar kleinen formalen Veränderungen übernommen. Und weil damals die Diagnose Diabetes als Todesurteil galt und in den USA direkte soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung zur Folge hatte, waren die Diagnose-Schwellen so hoch gesetzt worden, dass häufig schon erste diabetische Folgen nicht mehr übersehen werden konnten.
Zudem war der weite Bereich zwischen gesund und Diagnose Diabetes damals messtechnisch nur mit Labor im kranken Haus zugänglich und nicht einmal ansatzweise erforscht. Dazu taten sich erste mühsame Ansätze erst im Laufe der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf mit ersten zaghaften Ergebnissen erst Mitte bis Ende der 90ger.
Bisdann, Jürgen