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Ulla und die Pumpenträger

  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 17.06.2004 20:21:00
    Hallo Pumpis,

    Ausschnitt aus einem Beitrag in der diabet. newsgroup
    von heute:

    Ich hatte heute ein Telefonat mit meinem Diabetologen und er hat mir von
    den neuesten Plänen für die Pumpenträger berichtet...
    Der medizinische Dienst wird sich die Pumpenträger vorknöpfen,
    Protokolle der letzten drei Monate anschauen, kontrollieren, ob die
    üblichen Verdäc^WUntersuchungen regelmäßig vorgenommen wurden... dafür
    hat der medizinische Dienst dann auch Diabetologen an der Hand, die die
    Ergebnisse fachkundig beurteilen. Sollte dann der Eindruck entstehen,
    daß einiges falsch läuft, wird die Pumpe abgenommen, der Diabetiker zur
    Schulung geschickt und wenn er sich die Pumpe wieder durch erfolgreiche
    ICT "verdient" hat, darf er sie auch wiederbekommen. Argument: Die
    Pumpentherapie wäre einfach zu teuer. (...) von ANONYM
  • Matthias Widner

    Rang: Gast
    am 05.07.2004 11:43:53
    Hallo,

    Da ich diesen Eintrag und ein paar Einträge in anderen Foren gefunden habe, möchte ich auch hier die Erkenntnis, aus einem folgenden Gespräch mit der AOK MV ausgeben. Also, das Gerücht ist absolut falsch. Besser gesagt, die AOK distanziert sich davon, solche Aktionen in Planung zu haben und verweist darauf, dass die Daten vom Arzt nur annonym (DMP) weitergegeben werden können.

    Was denkt ihr darüber. Mein Kommentar ist, dass es noch nicht möglich ist, solche Methoden anzuweden, doch leider muss ich das "noch" leicht betonen. von Matthias Widner
  • Frank

    Rang: Gast
    am 04.08.2004 00:22:44
    Hi,

    ausschliessen würde ich das unter dem derzeitigen Kostendruck der Krankenkassen als Kostenträger nicht. Richtig ist, das die persönlichen Daten nicht einfach vom MDK ausgewertet werden können. Da die Pumpen aber von den meisten Kassen nur leihweise beim Patienten in Besitz verbleiben, ist die Kasse Eigentümer und prüft sicher mal das, zugegeben sehr sehr wage "Kosten-Nutzenverhältnis".

    Wenn Du micht fragst, ist die Pumpe dann, wenn die Indikation passend ist, die meist einzig richtige Alternative und Der Diabetologe sollte dann genug Argumente für eine Therapie mit Pumpe liefern können. Abnehmen lassen möchte ich mir meine Pumpe bestimmt nicht mehr.

    Frank
  • afraso@werwere-de

    Rang: Gast
    am 18.02.2005 12:46:08
    Das Geruecht schein zu stimmen. Zumindest bei meinem Antrag fuer eine Folgepumpe (nach Ablauf der Betriebszeit) hat man den Medizinischen Dienst eingeschaltet , der da jetzt etwas prueft. Solange und nun schon seit ueber zwei Monaten warte ich auf die Bewilligung der neuen Pumpe. Die Betriebszeit laeuft ab, vermutlich will man erreichen, dass man mangels Neugeraet dann wieder auf ICT geht.

    Vermutlich liegt man mit den schwaerzesten Vermutungen bei dieser Regierung durchaus richtig
    ;-((