Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Bitte helfen sie mir!
-
Lydia
Rang: Gastam 01.03.2004 20:35:05
Ich bin selbst Typ1 Diabetiker.
Ich brauche dringend Personen, die mir ihre Meinung zu folgenden Fragen schicken:" Fühlen sie sich durch ihren Diabetes diskriminiert? Werden si im Beruf, beim Führerschein oder ähnlichem diskriminiert worden?
Bitte geben sie auch ihr Alter mit an! Sie können mir auch anonym schreiben!
Ich brauche die Daten um sie für meine Seminarfacharbeit(=Art der Diplomarbeit) auszuwerten!
Ihr Name ist dabei völlig unwichtig!
Bitte antworten sie mir! Sie würden mir sehr helfen!
DANKE!
Meine email- Adresse: lydia.piontek@web.de von Lydia -
Energizer
Rang: Gastam 03.03.2004 19:57:38
Aber ein einfaches Ja oder Nein wird Ihnen kaum dabei helfen oder? von Energizer -
Katha
Rang: Gastam 04.03.2004 21:24:40
Hallo!
Hier meine Antworten auf Ihre Fragen:
1) Fühlen sie sich durch ihren Diabetes diskriminiert? 2)Werden si im Beruf, beim Führerschein oder ähnlichem diskriminiert worden?
3) Bitte geben sie auch ihr Alter mit an!
3) Ich bin 16 jahre, Schülerin.
1) Soweit ich bis jetzt von meinen Lebenserfahrungen sprechen kann, bin ich noch nicht sonderlich in Situationen geraten, die ich als diskriminierend empfand. In der Schule gibt es von Zeit zu Zeit Vorbehalte, die sich aber mit Erklärungen aus der Welt schaffen lassen. Ansonsten treten Vorbehalte der Bevölkerung größtenteils dann auf, wenn man in der Öffentlichkeit den Blutzucker misst oder sich mit dem Pen spritzt. Diese Situationen zu vermeiden, indem man beispielsweise auf Toiletten geht zum Injizieren, finde ich persönlich unnötig.
Durch den Diabetes kann man nur diskriminiert werden, wenn man so mit sich umgehen lässt. Als gestandener Diabetiker muss man solange erklären und aufklären, bis die Diskriminierung im Sande verläuft und es keinerlei Gründe mehr gibt.
2) Ich persönlich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht, wie öffentlich Insitutionen mit dieser Erkrankung umgehen. Meiner Kenntnis nach hängt der Grad an Benachteilgung bei Führerschein bzw. Jobsuche auch davon abhängig, ob man als schwerbehindert eingestuft ist oder nicht. Ist also nicht zu generalisieren.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig helfen. -
Bernhard Maus
Rang: Gastam 07.03.2004 12:18:58
Zu Ihrer Bitte: ich bin 54 Jahre alt - mänlich- und habe seit 10 Jahren - Typ II-
insulinpfllichtig. Arbeitsmäßig gab es keine
Probleme oder Diskriminierungen - lediglich
Interesse wie man damit lebt.In der Öffentlichkeit besteht ja die Möglichkeit unauffälig zuu spritzen. Auch bei meinen Auslandsaufenthalten gab es keinerlei negative Erfahrungen. Was das
Problem mit dem Führerschein betrifft - Man darf zwar alles Essen - abere noch lange nicht alles wissen. Irgendwelchen
Behörden gebe ich grundsätllich keinerlei Auskunft über irgendeine Krankheit o.ä..
Bin ich bis jetzt bestens mit gefahren.
Ich hoffe, die Angaben helfen etwas weiter!
mfg bm -
Andy
Rang: Gastam 08.03.2004 22:54:34
hallo
ich bin Typ 1 Diabetiker seit 4 Jahren. Ich bin 27 Jahre alt.
Wie bereits von jemand anderem ausgeführt, habe ich auch negative Erfahrungen bei öffentlichen Blutzuckermessungen und Insulininjektionen gemacht. Kurz gesagt wurde ich beschimpft und begafft. Auch ich verstecke mich deshalb keinesfalls, sondern erledige diese Dinge schnell und diskret, möglichst nicht vor den Augen von Kindern aber doch in der Öffentlichkeit.
Auf der Jobsuche erwähne ich meine Krankheit nicht. Meine jetzige Chefin weiss jedoch Bescheid und behandelt mich wie jede andere Angestellte. Bei Unterzuckerung werde ich für einige Minuten von allen in Ruhe gelassen.
Nur in meiner Partnerschaft werde ich manchmal diskriminiert. Mein Partner weiss nicht sehr gut Bescheid und zeigt seinen Missmut manchmal, wenn ich wegen tiefem oder hohem Zucker nicht richtig leistungsfähig bin. von Andy