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Antikörperchen GAD

  • Gavazova

    Rang: Gast
    am 17.11.2003 16:55:38
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe mich ausführlich auf Ihre website erkundigt, was Diabetes angeht. Ich brauche dringend Hilfe.
    Meine 9-jährige Cousine hat Antikörperchen im Blut entwickelt namens GAD, die den Blutzucker auffressen. Es wurde festgestellt, dass sie eine gestörte Glukosetoleranz hat, soviel ich weiss ist dies die Vorstufe des Diabetes Typ 2. Sie wurde ein Jahr mit dem Vitamin Nicotinamid (oder auch Nicotinsdureamid) behandelt. Nach einem halben Jahr wurde sie untersucht- die Anfangswerte der Antikörperchen (240) wurde reduziert auf 78. Das war ein Erfolg. Jedoch nach dem letzten halben Jahr sind die Werte wieder auf 340 gestiegen. Was können wir machen? Kann ihr noch geholfen werden?
    Ich habe gelesen, es gibt AntiDiabetika wie Metformin und Acarbose, sowie Starlix, Diovan und Ramipril. Wäre es sinnvoll, solche einzunehmen?
    Jedoch muss ich vermerken, dass die Drüse normal Insulin produziert, nur die Antikörperchen kämpfen dagegen an. Sie ist nicht dick, muss nicht immer viel trinken oder auf Toilette gehen, all dies wurde als Symtom für IGT genannt.
    Meine kleine Cousine wohnt in Bulgarien. Dort hat man etwas von einer Diabetesimpfung gehört. Gibt es diese?
    Bitte, helfen Sie mir.
    Ich danke Ihnen im voraus für die Mühe.

    MfG Svetlana G.
    von Gavazova
  • Georg

    Rang: Gast
    am 17.11.2003 19:07:11
    Hallo Svetlana,

    vielleicht hilft diese Info weiter:

    http://www.w-klch.med.uni-muenchen.de/klch/Labor_aktuell/Labor_aktuell_1_02.html

    von Georg
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 18.11.2003 09:11:53
    Hallo Svetlana!

    Zunächst einmal kann ich mit der Abkürzung GAD für Antikörper nichts anfangen. GAD steht für "glutamic acid decarboxylase", also Glutamat-decarboxylase.

    Bei einer gestörten Glukosetoleranz muß man nicht unbedingt davon ausgehen, daß ein Diabetes mellitus besteht, der medikamentös behandlungsbedürftig ist. Um das genauer beurteilen zu können, müßte man die genauen Blutzuckerwerte kennen.

    Eine Impfung gegen Diabetes gibt es nicht.

    Wenn festgestelt wurde, daß die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse normal funktioniert, wäre die gestörte Glukosetoleranz behandlungsbedürftig. Schulmedizinisch gibt es hier leider nicht sehr viele Möglichkeiten. Alternativ wäre ein Therapieversuch mit Homöopathika empfehlenswert.

    Was mir allerdings bei der ganzen Geschichte nicht mehr aus den Kopf geht, ist der Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Gerade weil die IGT nicht symptomatisch verläuft und bei einem Alter von 9 Jahren ungewöhnlich ist, wäre es vielleicht sinnvoll, in dieser Richtung zu suchen.

    Herzliche Grüße
    Andreas