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Blut im Auge
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Abaka
Rang: Gastam 08.09.2003 00:48:56
Hallo, ihr alle! Mein Mann, seit etwa einem Jahr erblindet (unter 2%), gelasert bis zum Gehtnichtmehr, ist heute morgen aufgestanden mit einem linken Auge, das voller Blut war. Nicht gerötet, sondern man sieht es, richtiges Blut, das dreiviertel seines Augapfels unter der Bindehaut ausfüllt. Natürlich Wochenende - keine Hilfe. Das linke Auge ist das, mit dem er bisher noch Konturen sehen konnte. Heißt diese neuerliche massive Blutung, daß er gar nichts mehr sehen wird? Er muß zur Zeit für ein halbes Jahr Iscuver nehmen, das auch heftiges Nasenbluten verursacht hat. Muß ich jetzt um den letzten Rest seiner Orientierungsfähigkeit fürchten? Ich habe richtige Angst. Wie bekommen wir das viele Blut wieder aus dem Auge. Ein termin in NRW beim Augenarzt ist nicht zu bekommen. Wer weiß etwas. Hilfe, Abaka -
Georg
Rang: Gastam 08.09.2003 09:47:45
Hallo Abaka,
auch am WE gibt es Augenärzte, die
Notdienst haben, aber eine Uniaugenklinik
wäre auf jeden Fall besser.
Warum wurde, wenn Lasern nicht
mehr hilft, keine Vitrektomie durch-
geführt? Das ist die einzige Chance,
eine Erblindung zu verhindern. Ob
die OP jetzt noch hilft, müssen Fachleute
entscheiden.
Iscuver finde ich in der Gelben Liste
nicht. Ist das ein Blutverdünnungs-
mittel wie Marcumar? Das kann auch
massive Augenblutungen bewirken.
Entfernen kann man das Blut nur
mittels Glaskörperentfernung, also
einer Vitrektomie. Ob Dein Mann
dann wieder sehen kann, hüngt vom
Zustand der Netzhaut ab. von Georg -
Abaka
Rang: Gastam 08.09.2003 23:52:02
Hallo Georg! Wir lagen richtig mit unserer Vermutung. Iscover kann solche Blutungen verursauuchen und ist heute abgesetzt worden. Was seine Augen betrifft, ist mein Mann "austherapiert". Da ist nichts mehr zu machen.
Liebe Grüße Abaka -
Daniela
Rang: Gastam 08.09.2003 23:59:01
Au Scheisse!
Trotzdem gute Besserung!!!!! von Daniela -
Georg
Rang: Gastam 09.09.2003 10:39:53
Hallo Abaka,
die Frage ist: Ist das zu verantworten,
wenn er das Mittel z. B. wegen einer
Herzerkrankung braucht? von Georg -
Abaka
Rang: Gastam 10.09.2003 00:10:46
Ihr bekam das Mittel, weil er vor 3 Monaten einen stent bekommen hat. Seither hatte er häufig heftiges Nasenbluten, aber niemals eine massive Blutung im Auge. Da er zusätzlich auch noch Ass nimmt, ist die Gefahr, so meinen seine Ärzte, relativ gering.
Gruß Abaka
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Georg
Rang: Gastam 10.09.2003 10:04:21
Hallo Abaka,
auch ASS verursacht Blutungen ...
und schädigt die Nieren bei längerer
Anwendung. von Georg -
Abaka
Rang: Gastam 11.09.2003 00:54:57
Hallo Georg! Ass läßt sich wirklich nicht vermeiden. Er hat 4 Bypässe. Es ist definitiv Iscover. von Abaka -
Georg
Rang: Gastam 11.09.2003 10:22:42
Hallo Abaka,
hier müssen natürlich Prioritäten
gesetzt werden, da ist das Herz
wichtiger als die Augen.
Du schriebst, Dein Mann sei austherapiert.
Mich würde interessieren, wo und wie
er behandelt wurde, daß ein soo
schlechtes Ergebnis herauskam?? von Georg -
Abaka
Rang: Gastam 12.09.2003 17:30:31
Hallo Georg!
Es gibt wenig über die Behandlung zu erzählen, denn bis zur völligen Erblindung dauerte es nur ein halbes Jahr. Der Diabetes ist viel zu spät erkannt worden. Mein Mann sah plötzlich sehr viel schlechter als sonst und musste wochenlang warten bis er einen Termin beim Augenarzt bekam. Das ist so in NRW. Der stellte schwere Blutungen im Augenhintergrund fest und überwies ihm zur Diabetesuntersuchung zum Internisten und in eine Augenklinik in Ddf. Dieser Termin war aber ebenfalls erst 2 Monate später zu bekommen. Diese Klinik hatte Bedenken, weil wegen der Bypässe evtl. ein Kontrastmittel nicht vertragen wird, und der Anästhesist hatte ebenfalls Bedenken wegen der Narkose. Ein späterer Termin (2 Monate) wurde uns in Aussicht gestellt. Das Sehvermögen wurde immer schlechter. Wir fanden dann in Rhld-Pfalz einen Augenarzt, der 4 Lasertermine festsetzte. Danach blieb die Sehkraft einige Zeit stabil. Nach etwa 5 Wochen ging es rapide bergab. Mehrere weitere Lasertermine in einer anderen Ddfer Augenklinik brachten auch nicht den gewünschten Erfolg. Durch diabetische Ablagerungen in den Augen (Kalk?) wurde dem Gehirn immer wieder signalisiert, noch mehr Blut in die Augen zu schicken. Das konnte nur unterbunden werden, indem man ganze Partien der Netzhaut mit Laser verbrannte. Dann konnte man nichts für ihn tun. Dies in Kürze, Gruß Abaka
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Georg
Rang: Gastam 13.09.2003 09:41:31
Hallo Abaka,
es tut mir leid für Deinen Mann, daß
die Behandlung so wenig erfolgreich
war. Bei rechtzeitigem sachgerechten
Lasern kann den meisten Patienten
das Augenlicht erhalten bleiben.
Ich kannte einen Diabetiker, der
über Jahre hinweg immer mal ein wenig
gelasert wurde und doch noch prima
Auto fahren konnte.
Die Blutungen werden nicht durch
Kalk und das Gehirn versursacht,
sondern durch lange bestehende
schlechte BZ-Werte oder auch durch
Achterbahnschwankungen der Werte
oder durch rapides Herabspritzen
hoher Werte. Davon kann man im
schlimmsten Fall blind werden.
Dann bleibt noch die Entfernung des
Glaskörpers (Vitrektomie). Die OP
kann auch unter Lokalanästesie
erfolgen. Wenn allerdings noch
Makula-Probleme dazukommen, sind
die Chancen schlecht.
Ich wünsche Euch alles Gute!
von Georg -
Abaka
Rang: Gastam 14.09.2003 02:46:55
Du meinst, daß, trotz allem, eine Vitrektomie noch eine Verbesserung bringen könnte? In seinem Falle wären selbst Zehntelprozente an Sehkraft sehr hilfreich. Man hat uns gesagt, daß nach so intensivem Lasern eine Vitrektomie nicht mehr möglich ist. Was weißt Du darüber. Schönes Wochenende, Abaka -
Georg
Rang: Gastam 14.09.2003 09:27:49
Hallo Abaka,
ich weiß, daß während der Vitrektomie
auch gelasert wird, weil der Zugang
viel besser ist. Im Fall einer Betroffenen,
mit der ich seinerzeit gesprochen hatte,
je Auge ca. 1000 (!) Schüsse.
Ob die OP bei Deinem Mann noch
helfen würde, können nur die Fachleute
entscheiden. Wenn z.B. außer der
Retinopathie noch eine Makulopathie
vorliegt, sind die Chancen schlecht(er).
Dir/Euch einen sonnigen Sonntag! von Georg -
HILFEEE
Rang: Gastam 02.11.2013 11:12:57
das ist auch bei mein papa pasiert seit heute was sollen wir tun D;
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Gast
Rang: Gastam 05.11.2013 12:58:19
sorry aber deine angaben sind so extrem vage da kann niemand einen rat geben.
diabetes ? hba1c ? insulin ?
blutverdünner ? nur prophylaktisch oder mit grund ? welche ?
alter ?
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Gast
Rang: Gastam 07.11.2013 10:49:27
In der Zwischenzeit dürfte sich die Einblutung wohl erledigt haben!
Hatte das -nach über 50 Jahren Typ1 Diabetes- in den letzten Jahren 2-3 mal, mein Augenarzt hatte mir gesagt:
"Das ist nicht schlimm, das passiert auch bei Menschen die keinen Diabetes haben! Wenn wir etwas dagegen unternehmen, dann bildet sich die Blutung nach 7 Tagen zurück, machen wir nichts, dann dauert es allerdings 1 Woche!"
Also ruhig Blut und sich nicht immer von den hier vertretenen "Experten" verrückt machen lassen! -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2013 15:24:39
seltsamer arzt/ärztin, und seltsamer rat, ruhig blut ?
da waren einige fast oder total erblindete drunter ,
ob denen dein rat mit ruhig blut geholfen hätte ???
und wenn sich die einblutung nach ner woche nicht gebessert hat hat derjenige halt pech gehabt.
um solche ärzte sollte man einen großen bogen machen.